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FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

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Augustine Rubit ist ein Aktivposten
im Team.
Foto: Rozic/Olimpija

Gerade noch mal gut gegangen!

Von Arno Nahler
Mit vier Niederlagen in fünf Spielen - darunter dem blamablen 70:90 in Würzburg - begann der November für Münchens Basketballer denkbar schlecht. So mussten die beiden Heimspiele in der EuroLeague gegen Istanbul und Athen unbedingt gewonnen werden, um die Saison noch zu retten. Dank zweier Energieleistungen des Teams mit einem überragenden Vladimir Lucic an der Spitze ist dies schließlich gelungen - auch wenn die Performance nicht immer erstklassig war. Nun hat das Team in der EuroLeague wenigstens den Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Dagegen sind die Bayern Baskets im deutschen Pokal in Chemnitz überraschend gescheitert.


EuroLeague-Spektakel im Audi Dome: Real Madrid stoppt die Bayern im packenden 76:80-Thriller vor 5.000 Fans
Das Starensemble von Real Madrid hat die Erfolgsserie der Bayern-Basketballer in der EuroLeague unterbrochen: Nach zuletzt drei Siegen in Serie unterlag ein leidenschaftlich kämpfendes Team von Chefcoach Andrea Trinchieri (3:5) dem tief besetzten Rekordmeister Spaniens vor 5.000 Fans in einem packenden Krimi unglücklich 76:80 (32:43).

Der zehnmalige Gewinner des höchsten Wettbewerbs nutzte vor der Pause an beiden Körben konsequent seine physischen Vorteile (27:39/19.). Die Münchner Offensive fand nach der Halbzeit immer häufiger ihren Rhythmus - und ging 62:60 in Führung (32.)! Zwei Minuten vor dem Ende hieß es noch 76:72, ehe der Favorit in der heißen Schlusssequenz ein paar Fehler weniger machte und mit 8:0 Punkten bis zur Sirene den nächsten Münchner Coup nach dem Erfolg über den Tabellenführer verhinderte.

Deshaun Thomas: „Wir haben hart gekämpft, vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir lagen in der ersten Halbzeit schon mit dreizehn Punkten zurück, kamen aber wieder ins Spiel und führten sogar mit vier Punkten. Ab da ging es nur noch um die richtige Ausführung, vor allem bei den Rebounds. Real hat einen großartigen Kader, doch wir haben insgesamt wirklich gut gespielt. Am Ende waren Kleinigkeiten in der Ausführung unserer letzten Aktionen
der Schlüssel.“

FCBB verpasst vierten EuroLeague-Sieg: Die Bayern-
Basketballer können Monaco beim 71:94 nicht stoppen

Vor 3.800 Fans in Monaco lagen die Bayern - weiter ohne Radosevic, Sisko und Zipser - schnell 4:13 zurück: Monaco verteidigte aggressiv, ließ keine Dreier zu und traf fast perfekt (23:12/8.). Rubit kassierte, ebenso Weiler-Babb, vor der Pause sein drittes Foul - Hunter sogar Nummer vier (17.). Doch 55 AS-Punkte (80 % Zweier) und acht Dreier (53 %) waren eindeutig zu viel. Es war eine blamable Leistung der Münchner, die keinerlei Konzept erkennen ließen. Nach dem Wechsel verhinderten fortwährende Foulpfiffe, aber auch Ballverluste (insgesamt 20) eine echte Aufholjagd. Das 60:76 (32.) als bis dahin höchste Führung verteidigten die athletischen Gastgeber konsequent im letzten Viertel (11:22).

Coach Andrea Trinchieri: „Gratulation an Monaco, an Coach Mitrovic und sein Team. Sie haben den Sieg verdient, sie waren auf beiden Seiten des Feldes besser, Offense und Defense. Wir haben eine schwache Leistung gezeigt, waren in der ersten Halbzeit schrecklich in der Verteidigung. Irgendwie haben wir vorn trotzdem den Ball bewegt und in der zweiten Hälfte versucht, besser in der Defense zu sein. Doch wir haben den Ball einfach zu häufig verloren. Monaco war insgesamt besser. Sie haben besser gespielt und wir haben zu wenig gekämpft, um das Spiel zu gewinnen.“

71:63 - Erfolg über Fenerbahce: Die kampfstarken Bayern-
Basketballer erreichen den vierten Sieg in der EuroLeague

Am Ende feierten die Bayern frenetisch: Das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri drehte mit einem hart erkämpften 71:63 (35:30)-Erfolg gegen den türkischen Topclub Fenerbahce Istanbul den Trend und schaffte den vierten EuroLeague-Erfolg. Beste Werfer der Münchner (weiter ohne Radosevic, Sisko und Zipser) waren der herausragende Co-Kapitän Vladimir Lucic mit 22 Punkten und Guard Corey Walden mit 16.

Vladimir Lucic: „Das war ein hartes Spiel heute. Wie man sehen konnte, haben sie ein tolles Team und hier in München eine gute Fan-Unterstützung. Unglücklicherweise haben sie davor vier Spiele verloren, darum haben wir ein schwieriges Spiel erwartet. Für uns ist das ein sehr wichtiger Sieg, besonders nach einigen Niederlagen zuletzt in der EuroLeague und im Pokal. Ich denke, wir haben als Team eine gute Mentalität und viel Charakter gezeigt, um zurückzukommen in diesem irren Spielrhythmus. Ich bin glücklich über den Sieg.“

81:78-Thriller gegen Panathinaikos Athen: Die Bayern-
Basketballer schaffen den zweiten EuroLeague-Heimsieg
binnen 48 Stunden

Die Bayern-Basketballer haben ihren Heimvorteil zum Ausklang der Double Week nutzen können und sind bei jetzt fünf Siegen wieder richtig gut im EuroLeague-Geschäft: Vor 2.500 Zuschauern im Audi Dome gewann das Team von Andrea Trinchieri nur 48 Stunden nach dem Sieg über Fenerbahce Istanbul auch gegen den griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen durch eine bemerkenswerte Charakterleistung 81:78 (37:44). Die erwartet schwere Auseinandersetzung entschieden am Ende der unglaubliche Vladimir Lucic
und Augustine Rubit.

Trotz des glücklichen Sieges muss sich Coach Andrea Trinchieri fragen lassen, ob seine
Taktik, möglichst wenig zu wechseln, angesichts des dicht gedrängten Spielplanes richtig ist. Während manche Spieler schon jetzt mit den Kräften am Ende scheinen, verbringen andere die meiste Zeit auf der Ersatzbank. International erprobte Basketballer wie Andreas Obst oder Ognjen Jaramaz bekommen sehr wenig Einsatzzeiten und werden sich fragen, ob es richtig war, zu den Bayern zu wechseln.

Die nächsten Spiele des FC Bayern Basketball
- Donnerstag, 25. November, 18 Uhr: ZSKA Moskau – FCBB (12. Spieltag EuroLeague)
- Donnerstag, 2. Dezember, 20.45 Uhr: FCBB – Asvel Villeurbanne (13. Spieltag EuroLeague)
- Samstag, 4. Dezember, 20.30 Uhr: Mitteldeutscher BC – FCBB (9. Spieltag easyCredit BBL)
- Montag, 6. Dezember, 19 Uhr: FCBB – MLP Academics Heidelberg
   (10. Spieltag easyCredit BBL)
- Donnerstag, 9. Dezember, 20.30 Uhr: FCBB – Anadolu Efes Istanbul
   (14. Spieltag EuroLeague)
- Sonntag, 12. Dezember, 18 Uhr: Alba Berlin – FCBB (11. Spieltag easyCredit BBL)
- Mittwoch, 15. Dezember, 19 Uhr: Olympiakos Piräus – FCBB (15. Spieltag EuroLeague)
- Freitag, 17. Dezember, 20 Uhr: Roter Stern Belgrad – FCBB (16. Spieltag EuroLeague)
- Sonntag, 19. Dezember, 18 Uhr: FCBB – MHP Riesen Ludwigsburg
   (12. Spieltag easyCredit BBL).


Nick Weiler-Babb
(Nr. 0) findet langsam zu
alter Form.
Foto: Rozic/Olimpija

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Bayern im Aufwind

Von Arno Nahler
Der Beginn in der EuroLeague war völlig missglückt. Vier (teils vermeidbare) Niederlagen haben die Bayern Baskets kassiert. Sie zierten das Tabellenende und waren völlig ratlos. Schließlich hatten sie ganz andere Ambitionen. Doch dann kam die Wende. Nach einem hart erkämpften Sieg in Kaunas folgten zwei weitere Erfolge gegen namhafte Gegner. In der Tabelle kletterten die Bayern nach oben und das Selbstvertrauen ist wieder da. Auch in der Bundesliga waren die Münchner erfolgreich. Die Bayern Baskets sind im Aufwind.


Erster Saisonsieg! Die Bayern-Basketballer gewinnen bei Lucics Comeback die Nervenschlacht von Kaunas 75:73
Die Basketballer des FC Bayern haben sich am fünften Spieltag den erhoffen ersten Saisonerfolg in der EuroLeague mit einer Aufholjagd nach bis zu 16 Punkten Rückstand erkämpft: Vor 9.057 Fans in der intensiven Atmosphäre der Zalgirio Arena von Kaunas triumphierte der deutsche Pokalsieger im Duell zweier noch siegloser Teams 75:73 (27:39). Für die Gäste war es bereits das vierte Auswärtsspiel. Beste Werfer waren Hilliard (14), Deshaun Thomas (15) und gleich als Topscorer der lange schmerzlich vermisste Co-Kapitän Vladimir Lucic (17), der endlich sein Saisondebüt gab. Leon Radosevic (Fuß) und Paul Zipser (Aufbau) fehlen noch längerfristig.

Coach Andrea Trinchieri: „Ich bin sehr glücklich, dass wir unser Ziel erreicht haben, in dieser großartigen Atmosphäre zu gewinnen. Wir hatten einen schweren Start, konnten das ganze Spiel über nicht rebounden. Um die Wahrheit zu sagen: Wir waren heute zwei unterschiedliche Mannschaften, in der ersten und dann in der zweiten Halbzeit.“

Große EuroLeague-Gala der Bayern:
83:77-Triumph über den Titelfavoriten Mailand

Die Bayern-Basketballer haben am Dienstagabend zusammen mit gut 4.000 begeisterten Fans den Audi Dome beim Duell mit dem großen EuroLeague-Favoriten Olimpia Mailand zum Kochen gebracht. Nach der bislang besten Saisonleistung des FCBB kassierte der italienische Rekordmeister mit dem Münchner 83:77 (39:39)ā überraschend seine erste Niederlage überhaupt. Für das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri war es der zweite Sieg in Serie, das Publikum entfachte dabei eine einzigartige Atmosphäre und feierte die große
Überraschung. Nach starkem Start (18:13/7.) lag der deutsche Pokalsieger gegen das erfahrene Starensemble aus Italien im Schlussviertel nach zwei Walden-Dreiern plötzlich vorentscheidend 76:67 vorn (37.). Mailand verlor das wichtige Reboundduell 30:33 und konnte gegen die überragende Defense der Bayern kaum aus der Distanz treffen.

Corey Walden: „Es war in der Halle eine sehr gute Atmosphäre, um das Spiel im letzten Viertel zu drehen und den Sieg zu holen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben Größe gezeigt und Härte bewiesen. Die Verteidigung war der Schlüssel zum Sieg, außerdem haben wir die Plays am Ende durchgezogen und die wichtigen Würfe getroffen.“

82:69-Triumph im deutschen Derby: Die Bayern-Basketballer krönen ihre große EuroLeague-Woche in Berlin
Was für eine große Woche für die Bayern-Basketballer: Dank einer enormen Kraftanstrengung triumphierte die Mannschaft von Chefcoach Andrea Trinchieri nach dem Coup über Mailand (83:77) nur 45 Stunden später auch im prestigeträchtigen EuroLeague-Derby bei Alba Berlin. Der 82:69 (37:36)-Auswärtssieg war für den Pokalsieger der fünfte Pflichtspielerfolg in Serie. In der Königsklasse sind es drei Siege am Stück, die noch ersatzgeschwächten Münchner stehen nun schon bei 3:4 Siegen. Bei den Bayern Baskets, weiter ohne Radosevic, Zipser und den neu erkrankten Spielmacher Sisko, hatte im Finish Allrounder Nick Weiler-Babb (16) entscheidende Momente in der Offensive. Neben den Guards zeigte Center-Routinier Othello Hunter eine starke Leistung mit 13 Punkten und acht Rebounds.

Coach Andrea Trinchieri: „Es war ein hartes Spiel. Wie es immer ist bei Back-to-back-Spielen: Du bist ausgelaugt vom ersten Spiel und der Reise, aber das gilt für beide Teams. Es ist wie im Schlamm zu kämpfen - du fühlst dich schwer und bist langsam. Aber wir haben einen Weg gefunden, in die Transition zu kommen und unsere Leute zu finden. Das ist ein Sieg des ganzen Teams.“

Die nächsten Spiele des FC Bayern Basketball
- Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr: Medi Bayreuth – FCBB (5. Spieltag easyCredit BBL)
- Dienstag, 2. November, 20.30 Uhr: s.Oliver Würzburg – FCBB (6. Spieltag easycredit BBL)
- Freitag, 5. November, 20.45 Uhr: FCBB – Real Madrid (8. Spieltag EuroLeague)
- Sonntag, 7. November, 18 Uhr: FCBB – EWE Baskets Oldenburg (7. Spieltag easycredit BBL)
- Freitag, 12. November, 19 Uhr: AS Monaco Basket – FCBB (9. Spieltag EuroLeague)
- Sonntag, 14. November, 18 Uhr: Niners Chemnitz – FCBB (Pokal-Viertelfinale)
- Dienstag, 16. November, 20.30 Uhr: FCBB – Fenerbahce Istanbul (10. Spieltag EuroLeague)
- Donnerstag, 18. November, 20.30 Uhr: FCBB – Panathinaikos Athen
   (11. Spieltag EuroLeague)
- Sonntag, 21. November, 15 Uhr: BG Göttingen – FCBB (8. Spieltag easycredit BBL).

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