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FC Bayern Basketball

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Am 29. September feiern die Bayern ihr Debüt im
SAP Garden.
Foto: SAP Garden

Die Bayern sind Pokalsieger!

Von Arno Nahler
National konnten Münchens Basketballer zuletzt große Erfolge feiern. In der Bundesliga stehen die Bayern Baskets an der Tabellenspitze. Und den deutschen Pokal konnten sie sich am vergangenen Wochenende auch sichern. Entsprechend groß war der Jubel nach dem sicheren Sieg gegen Ulm im Pokalendspiel. Dagegen stehen die Aussichten in der EuroLeague denkbar schlecht, trotz eines überraschenden Auswärtssieges in Belgrad. Von den ausstehenden acht Spielen müssten die Münchner mindestens sechs - am besten sogar sieben - gewinnen, um noch eine Chance für die Play-Ins zu haben. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.


Noch ein Blick in die fernere Zukunft: Am Sonntag (29. September) feiert der fünfmalige deutsche Basketballmeister FC Bayern München sein Debüt auf dem neuen Parkett
im SAP Garden.

Hier die letzten Spiele:
Francisco lässt 20.000 in Belgrad verstummen
Endlich ein Auswärtssieg in der EuroLeague! Die Bayern-Basketballer haben 8. Februar ein spektakuläres 79:78 (41:45) bei Partizan Belgrad gefeiert. Ein unglaublicher Buzzer-Dreier-Move von Sylvain Francisco sorgte für die angemessene Belohnung nach einer mutigen Vorstellung vor 20.174 Fans. Für den Pokalsieger war es der elfte Sieg, sein französischer Topscorer erzielte 20 Punkte. Sylvain Francisco: „Ehrlich gesagt wollte ich zuerst zum Korb ziehen für die Overtime, doch dann sah ich, wie Kaminsky meinen Drive antizipierte und sobald er seine Hüften drehte, ging ich einen Schritt zurück. Wenn er nicht reingegangen wäre, hätten wir nichts gehabt.“

FCBB an der Spitze nach 89:80 im Topspiel gegen Chemnitz
Was für ein irres Comeback: Die Bayern-Basketballer haben den bisherigen Tabellenführer Chemnitz 89:80 (39:53) besiegt, der ausverkaufte BMW Park feierte ein 27:8-Finish im letzten Viertel. Bis zu 18 Punkte lag der Pokalsieger bei der Top Four-Generalprobe hinten, ehe Weltmeister Isaac Bonga (18 Punkte) und Sylvain Francisco (14) alle mitrissen und das Team noch sein Intensitätslevel erreichte.

Chemnitz, sonst mit 36 Prozent von draußen, erwischte einen starken Tag von außen und traf bis zum letzten Abschnitt 13 Dreier. Es war ein intensives, bis an die Grenzen physisches
Spiel, das die Bayern schließlich doch noch gewinnen konnten. Isaac Bonga:  „Am Ende haben wir es geschafft, besser zu verteidigen. In der ersten Halbzeit haben wir es nicht wirklich gut gemacht. Der Coach hat in der Pause eine Ansprache gehalten und gesagt, dass wir als
FC Bayern München besser sein müssen. Wir haben es dann besser gemacht, am Ende konnten wir unsere freien Würfe rein machen."

Die Bayern stehen im Pokalendspiel:
Überlegenes 81:62 über Bamberg

Der erste Schritt ist getan: Die Bayern-Basketballer stehen im deutschen Pokalendspiel. Nach einem ausgeglichenen Startviertel setzte sich der Titelverteidiger vor 6.500 Fans im ausverkauften BMW Park sicher 81:62 (48:32) durch. Der Gegner im Finale ist der amtierende Meister ratiopharm Ulm. Alle zwölf Münchner Spieler punkteten und kamen auf mindestens
9 Minuten Einsatzzeit. Bester Werfer war Serge Ibaka mit 15 Punkten bei neun Rebounds.

Pablo Laso, Headcoach FC Bayern Basketball: „Wir sind im Finale. Es war ein typisches Do-or-die-Spiel, denn ich finde, wir haben offensiv nicht so gut gespielt. Aber wir waren trotzdem in der Lage, Situationen zu finden, in denen wir punkten konnten. Defensiv haben wir dagegen einen tollen Job gemacht, speziell beim Rebound hinten, und wir haben ihre wichtigsten Spieler kontrolliert.“

Die Bayern sind erneut Pokalsieger!
81:65-Triumph im Finale gegen Ulm

Ein perfektes Wochenende endet in Jubel und Paulaner-Fontänen: Die Bayern-Basketballer haben dem Druck des Favoriten standgehalten und sich erneut den Pokal gesichert. Im vollbesetzten BMW Park triumphierte der Titelverteidiger gegen Meister Ulm in einem packenden Finale 81:65 (35:28). Für die Bayern ist es der fünfte Pokalsieg, Sylvain Francisco (17 Punkte) und Andi Obst (13) waren die Topscorer beim umjubelten Sieger.

Pablo Laso: „Ich möchte zunächst allen danken: Meinen Spielern, der Organisation und jedem, der hier wirklich jeden Tag arbeitet für Tage wie diesen. Das ist ein Titel, der nach viel Arbeit das ganze Jahr über von allen kommt – jeder hat seinen Anteil. Respekt auch an Ulm, ich habe mit Anton und Juan eine gute Verbindung. Sie haben auch heute gezeigt, was sie in der Lage sind zu leisten.“


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Carsen Edwards gehörte zu den Besten. Foto: @Ferminius

Aus und vorbei?

Von Arno Nahler
Das große Saisonziel können Münchens Basketballer nun wohl endgültig abschreiben: die EuroLeague. Neun Spieltage stehen in der höchsten europäischen Basketball-Liga noch aus und davon müssten die Bayern Baskets mindestens sieben oder acht Spiele gewinnen. Ein nahezu aussichtsloses Unterfangen! Letztlich haben es sich die Bayern selbst zuzuschreiben, dass sie nur auf Rang 14 in der Tabelle stehen. Platz 10 wäre mindestens nötig gewesen, um wenigstens die Qualifikation für die Playoffs (Play-Ins) zu erreichen.


Besonders bitter war die Heimniederlage gegen den Tabellenletzten aus Lyon, den die Münchner offensichtlich unterschätzt haben. Trotz eines nominell starken Kaders ist es den Bayern nicht gelungen, Konstanz in ihr Spiel zu bringen. Starke Auftritte wechselten sich in (un-)schöner Regelmäßigkeit mit schwachen Spielen ab. So bleibt den Bayern nur die Hoffnung auf nationale Titel. Im Pokal sowie in der deutschen Meisterschaft sind sie wenigstens noch aussichtsreich im Rennen.

Hier die letzten Spiele der EuroLeague:
Die Bayern lassen Berlin keine Chance:
82:65-Auswärtssieg im EuroLeague-Derby

Im deutschen Prestigeduell bei Alba Berlin haben die Bayern-Basketballer nach einer überzeugenden Vorstellung ihre sieglose Phase vorerst beendet und einen ungefährdeten 82:65 (43:30)-Erfolg gefeiert. Vor 10.200 Zuschauern setzte sich der Pokalsieger im zweiten Viertel (24:11) ab und spielte insgesamt überlegen den neunten Saisonsieg in der Königsklasse heraus. Nur eine Fußverletzung von Bonga trübte den gelungenen Abend, für den FCBB trafen Francisco, Brankovic, Edwards und Booker zweistellig. Andreas Obst: „Ich denke, wir haben eine sehr konzentriere Leistung durch das gesamte Spiel gezeigt, im 3. Viertel hatten wir einen kleinen Knick, haben uns dann aber wieder sehr gut gefangen. Wir haben den Ball gut bewegt, haben vor allem in der Offensive Rebounds geholt und unsere offenen Würfe getroffen. In der Verteidigung haben wir physisch gespielt und den Rhythmus der Berliner so unterbrochen.“

64:76 gegen Villeurbanne:
Bayern verliert Spiel der verpassten Chancen

Das ist ein Rückschlag: Die Bayern-Basketballer haben den angestrebten zehnten Saisonsieg gegen Asvel Villeurbanne Lyon verpasst. Beim 64:76 (29:40) vor 6.000 Zuschauern bestraften die Franzosen die vielen Münchner Fehler gnadenlos und gewannen das Reboundduell klar. Auch 21 Punkte von Topscorer Edwards mobilisierten die Offense zu selten. Trainer Pablo Laso: „Ich denke, wir hatten die schlechteste Situation und die schlechteste Leistung im schlechtesten Moment. Mehrere Jungs konnten nicht spielen – Serge, Niklas, Dino und dann Devin im Spiel –, so dass wir bei der Inside-Rotation etwas knapp waren. Das ist keine Ausrede, aber dort sind wir ausgespielt worden.“

Thriller in München: Bayern ringt Baskonia 112:109 nieder
Die Bayern-Basketballer haben am Dienstagabendā den vielmaligen spanischen Meister Baskonia Vítoria-Gasteiz nach einem hochklassigen Drama inklusive Overtime 112:109 (56:52) besiegt. Sie holten sich damit endlich den zehnten Saisonsieg und auch den direkten Vergleich. Das Team um Pablo Laso präsentierte sich vor allem in der Offense und als Team (23 Assists) wie ausgewechselt nach dem Asvel-Spiel. In der Nervenschlacht der Verlängerung langte Crunchtime-König Lucic mit sieben seiner 17 Punkte zu. Topscorer: Ibaka mit 21 Zählern. Vladimir Lucic: „Es war für uns schon ein entscheidendes Spiel, wenn wir noch in die Play-Ins wollen. Baskonia ist ein tolles Team, sie haben sehr gut gespielt. Sie haben einige Spiele in den schwierigsten Hallen der EuroLeague gewonnen. Wir haben defensiv nicht die schlausten Sachen gemacht im letzten Play in der regulären Spielzeit. Aber es ist gut, dass wir mental dringeblieben sind, zusammengespielt und gekämpft haben, und ich denke, wir haben den Sieg verdient.“

72:76 - Bayern unterliegen hauchdünn gegen Piräus
Wieder ein spannender EuroLeague-Fight, doch diesmal ohne das richtige Resultat: Nur 48 Stunden nach dem Overtime-Sieg über Baskonia (112:109) haben die Bayern-Basketballer den Favoriten Olympiakos Piräus nicht auch noch besiegen können. Vor 6.500 Fans behielt der Finalist von 2023 in der Schlussphase etwas häufiger die Übersicht und gewann glücklich 76:72 (38:35). Ibaka und Francisco waren mit je 18 Punkten Topscorer. Pablo Laso, Headcoach FC Bayern Basketball: „Gratulation an Olympiakos zum Sieg. Es war ein sehr enges Spiel, wir hatten gute wie schlechte Momente. Doch wir haben eben gegen ein großartiges Team mit sehr viel Erfahrung gespielt. Uns hat etwas die Erfahrung gefehlt, denn als wir zum Beispiel vorn lagen, hätten wir es etwas besser kontrollieren müssen. Da gab es einige Plays, die mir heute Nacht einen Albtraum bereiten werden.“

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