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Austin Ortega freut sich über seinen Treffer gegen die DEG.
Foto: Red Bull München/City-Press

Red Bulls im Endspurt -
Der SAP Garden wird bald eröffnet

Von Arno Nahler
„Unsere Spiele glichen einer Achterbahnfahrt“, hatte Münchens Sportdirektor Christian Winkler vor der kurzen Länderspielpause anfangs Februar gesagt. Die Red Bulls, als amtierender deutscher Meister, rangierten meist zwischen Platz vier und sechs in der Tabelle. Die Ursachen waren vielfältig: Ein neuer Trainer, ein neues System, eine gewisse Sättigung nach dem Meistertitel – all das spielte wohl eine Rolle. Doch damit sollte nun Schluss sein. „Wir wollen mindestens sieben der letzten acht Spiele gewinnen“, erklärte Filip Varejcka. Der Stürmer selbst ging mit zwei Treffern beim 7:3 gegen Schwenningen mit gutem Beispiel voran.


Auch das schwere Auswärtsspiel in Köln konnten die Roten Bullen 3:1 gewinnen, womit 25 % von Varejckas Vorhersage bereits erfüllt waren. Und so soll es in den ausstehenden sechs Begegnungen weitergehen. Die Mannschaft hat anscheinend, gerade noch rechtzeitig, den Ernst der Lage erkannt. Die noch ausstehenden drei Heimspiele der Hauptrunde im alten Olympia Eisstadion sind bereits restlos ausverkauft. Es folgen noch die Playoffs und dann ist, nach 57 Jahren, Schluss in der alten Halle. Der SAP Garden wird am 27. September mit einem Kracher eröffnet: Ein NHL-Team - es werden wohl die Buffalo Sabres mit dem Ex-Münchner
J.J. Peterka sein - kommt zum ersten Eishockeyspiel in die neue Multifunktionshalle.

Hier die offizielle Info dazu:
Die erste Sportveranstaltung in einer der modernsten Sportarenen Europas hat es in sich. Der viermalige deutsche Eishockeymeister EHC Red Bull München empfängt am Freitag,
27. September, ein Team aus der NHL. Der Name der NHL-Mannschaft wird voraussichtlich in den nächsten Wochen bekannt gegeben. Am Samstag, 28. September, folgt ein „Tag der offenen Tür“. Über den gesamten Tag hinweg können sich alle Münchner im Rahmen eines Besuchs einen ersten, nachhaltigen Eindruck über das neue Wahrzeichen und seinen Optionenreichtum machen. Dabei werden die Gäste unter anderem auch den neuen Videowürfel mit einer Gesamtprojektionsfläche von 209 Quadratmetern im Einsatz erleben. Darüber hinaus erwarten die Besucher unterschiedliche Show-Darbietungen, welche die Nutzungsvielfalt des SAP Gardens dokumentieren. Am Sonntag, 29. September, feiert dann der fünfmalige deutsche Basketballmeister FC Bayern München sein Debüt auf dem neuen Parkett am Oberwiesenfeld. Weitere Informationen zum Programm dieses Tages folgen. Der Vorverkauf für das Eishockey- und Basketballspiel startet voraussichtlich im Mai dieses Jahres.


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Auch Kapitän Patrick Hager konnte die Niederlage in Wolfsburg nicht verhindern.
Foto: Red Bull München/City-Press

Die Red Bulls müssen zittern

Von Arno Nahler
Kaum war am Donnerstag, nach dem grandiosen 6:4-Erfolg im Derby gegen Straubing, in Münchens Eishockeyszene ein wenig Euphorie aufgekommen, war sie am Sonntagabend schon wieder vorbei. Wenn alle Spiele so wären wie das 6:4, dann gäbe es Tickets zukünftig nur noch auf dem Schwarzmarkt. Was die Fans begeistert hat, dürfte den Trainern weniger geschmeckt haben. Wenn zehn Tore fallen, dann heißt das jedenfalls, dass beide Abwehrreihen nicht ihren besten Tag hatten.


Dennoch war Münchens Coach Toni Söderholm zufrieden: „Wir haben gegen Straubing Charakter gezeigt, ohne viel nachzudenken. Wir können den Sieg genießen.“ Besonders deshalb, weil insgesamt sieben Stammspieler gefehlt haben. Einer von ihnen, Andreas Eder, hat München kurzfristig verlassen und ist nach Zug in der Schweiz gewechselt. Er hat sich anscheinend mit Toni Söderholm nicht sehr gut verstanden und wird wohl langfristig nach Berlin gehen, wo sein Bruder bereits erfolgreich spielt.

Am Sonntag gab es dann in Wolfsburg eine erneute Enttäuschung: die Red Bulls unterlagen bei den Grizzlys 0:2. Drei Pfostenschüsse, aber  kein Treffer bei 21:12 Minuten Puckbesitz für die Red Bulls und 34 Schüssen auf das gegnerische Tor - dies war die gesamte Ausbeute. In der Defensive leistete man sich erneut individuelle Fehler, die zu zwei Gegentoren führten. Eklatant ist die Auswärtsschwäche der Roten Bullen: Gerade einmal sechs von 22 Spielen in der Fremde konnte der amtierende deutsche Meister bisher gewinnen. Kein Wunder, dass Münchens Team in der Tabelle auf Rang sechs zurückgefallen ist. Bei noch acht ausstehenden Spielen sollte dieser Platz gehalten werden, denn sonst müssten die Red Bulls in die erste Playoff-Runde, wo von vier teilnehmenden Teams nur zwei weiterkommen.

Es bleibt also spannend im Münchner Eishockey. In den restlichen vier Heimspielen gegen Schwenningen, Ingolstadt, Berlin und Augsburg dürfte das altehrwürdige Eisstadion, dessen Tage ohnehin gezählt sind, aus allen Nähten platzen. Wer noch Tickets möchte,
sollte sich beeilen!

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