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MÜNCHNER SÜDEN

www.isarbote.de gliedert seine Lokal-Ausgaben nach den Grenzen der Bezirksinspektionen
und Bezirksausschüsse. Der Münchner Süden umfasst damit folgende Bezirke:
Ludwigvorstadt-Isarvorstadt (2) / Schwanthaler Höhe (3) / Sendling (6) / Sendling-
Westpark (7) / Obergiesing (17) / Untergiesing-Harlaching (18) / Thalkirchen-
Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln (19) / Hadern (20).

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Besucher kommen zur Einweihung vors SPIX. Fotos: Poesieboten

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Maximilian Boeck (2. Von li) und Monika Attensperger (3. Von li) haben den Schrank gebaut.

Nicht nur für Giesinger Bücherwürmer
Bücherspender und Lesehungrige haben eine neue Anlaufstelle

Von Katharina Schweissguth
Immer wieder lagen vor der Tür des Giesinger Poesiemuseums SPIX Bücher. Offenbar halten die unbekannten Spender den Ort für eine geeignete Abgabestelle ihres ausgemusterten Lesestoffs. So entstand bei den Betreibern des SPIX, den „Poesieboten“, die Idee eines „Offenen Bücherschranks“ wie es ihn anderen Orts schon häufig gibt. Doch bevor man einen solchen im öffentlichen Raum aufstellen
kann, sind viele Hürden zu überwinden.


„Warum nützt ihr nicht die Nische vor eurer Eingangstür für einen offenen Bücherschrank?“ Eines Tages brachte eine Besucherin, die Münchner Studentin Gaëlle Oesterle, den entscheidenden Anstoß.

Die Nische zwischen den beiden Schaufenstern ist nämlich überdacht, sodass die Bücher auch ohne verglasten Stahlschrank geschützt sind und sie gehört zu dem Ladenlokal SPIX, sodass keine amtliche Genehmigung erforderlich ist.

Gesagt, getan. Monika Attensperger und Maximilian Boeck, die sich beide für das SPIX engagieren, bauten zusammen einen stabilen Schrank. Sie nutzten dafür alte Kisten, Holz- und Acrylreste sowie jede Menge Kreativität. Nur ein Paar stabile Rollen und eine Rampe musste der Verein dazukaufen, sodass der Schrank bei Bedarf auch auf den Bürgersteig bewegt werden kann. Positiver Nebeneffekt der Rampe: Rollstuhlfahrer tun sich jetzt leichter beim Besuch des Minimuseums.

Zum Stadtteilfest „Ois Giasing“ ist es dann soweit. Zur Einweihung haben sich knapp
40 Besucher vorm SPIX zusammengefunden. Einer von ihnen, Alexander Gressmann, durchschneidet stellvertretend für alle Giesinger Bücherwürmer das rotweiße Band und enthüllt den, in roten Samt eingeschlagenen, Schrank.

Dann muss dieser noch befüllt werden. Allroundtalent Brigitte Obermaier organisiert von der Bushaltestelle Spixstraße aus eine Bücherstaffette, eine Art Menschenkette, bei der vorab gesammelte Schmöker durchgereicht werden. Währenddessen bringen immer wieder Anwohner weitere Bücher dazu. Bald ist der Bücherschrank voll. Und die ersten Leseschätze finden bereits neue Besitzer. Zum Beispiel ein noch eingeschweißter Roman von Isabel Allende oder ein Gedichtband mit buchstäblich blauen Gedichten, bei dem alle Texte in Blau gedruckt sind.

Jetzt wünschen sich die Betreiber des Bücherschranks, dass dieser dauerhaft und rege genutzt wird. Also: Wer Platz im eigenen Bücherschrank schaffen und Bücher spenden will, ist genauso willkommen wie Lesehungrige, die sich neuen Stoff mitnehmen wollen. Die Adresse lautet: SPIX, Tegernseer Landstraße Ecke Spixstraße, 81539 München. Der Bücherschrank ist rund um die Uhr zugänglich. Bitte weitersagen!

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Stellvertretend für alle Münchner Bücherwürmer enthüllt Alexander Gressmann den Bücherschrank (von l. n. r. Katharina Schweissguth, Alexander Gressmann, Wolfgang Faber, Monika Attensperger, Brigitte Obermaier, Thomas Fleckenstein).

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Bücherschlange
in der Spixstraße.

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Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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