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Die Kuratorinnen der Sonderausstellung "Kosmos Kaffee" Sara Marquart (li.) und Melanie Jahreis. Fotos: Deutsches Museum

Die Kuratorinnen der Sonderausstellung "Kosmos Kaffee":
Sara Marquart (li.) und Melanie Jahreis. Fotos: Deutsches Museum

"La Cornuta" - den Spitznamen "die Gehörnte" verdankt die teuerste Kaffeemaschine der Welt den gebogenen Brühgruppen

"La Cornuta" - den Spitznamen "die Gehörnte"
verdankt die teuerste Kaffeemaschine der Welt den gebogenen Brühgruppen
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Neue Sonderausstellung im Deutschen Museum
Für alle Sinne: der „Kosmos Kaffee“

162 Liter Kaffee trinken die Deutschen pro Kopf im Jahr – mehr als Wasser, Tee oder Bier. Im Deutschen Museum gibt es jetzt eine anregende, neue Sonderausstellung zum Lieblingsgetränk der Deutschen. Mit 198 Exponaten, an 22 Medien-, Film-, Hör- und Spielstationen und mit 16 interaktiven Elementen erfährt man auf 800 Quadratmetern alles über Biologie, Chemie, Technik und Ökonomie bis hin zu Kult und Kultur rund um die Bohne. Den „Kosmos Kaffee“ kann man ab 4. Juli mit allen Sinnen auf der Münchner Museumsinsel entdecken.

„Kaum ein Lebensmittel bewegt die Gemüter der Menschen so stark wie Kaffee. Rund um den Globus haben wir eine besondere Beziehung zu diesem Getränk entwickelt und begeistern uns daran. Uns erfüllt ein wohliges Gefühl der Geborgenheit bei dem Gedanken an eine Tasse heißen Kaffee“, sagt Wolfgang M. Heckl, der Generaldirektor des Deutschen Museums. „Das war auch der Ausgangspunkt für das konzeptionelle und gestalterische Leitmotiv der Ausstellung „Kosmos Kaffee“, die dazu einlädt, sich von der Einzigartigkeit und Vielschichtigkeit dieses Getränks faszinieren zu lassen.“

Der Blick wandert über grüne Blätter, weiße Blüten, rote Früchte. Der Duft von Jasmin steigt in die Nase. Aus dem kleinen Wald dringen Dschungelgeräusche ans Ohr. Und mit einem Fingertipp bringt man – per Augmented Reality – eine Pflanze zum Sprießen. „Unser Kaffeewald steht beispielhaft für das Grundkonzept der ganzen Ausstellung: Wir stellen einen sinnlichen Bezug zur Technik her und vermitteln spannende Informationen auf einer spielerischen Basis“, erklärt Melanie Jahreis, eine der Kuratorinnen von „Kosmos Kaffee“.

So gehören zum Bereich Biologie neben dem Kaffeewald auch mikroskopische und makroskopische Einblicke in die Pflanzen; oder das Klimaregal, das die Auswirkungen der Erderwärmung oder die Bedrohung durch Krankheiten für den Anbau zeigt. Daneben wird natürlich auch die Wissenschaftsgeschichte präsentiert und die aktuelle Forschung thematisiert. Und immer wieder gibt es interaktive Elemente, wie das „Kaffeeanbau-Spiel“ oder den „Sinnesrausch“: „Hier fasst man eine Tasse an und riecht die gerösteten Bohnen, hört, wie sie gemahlen und aufgebrüht werden und spürt, wie sich das Gefäß erwärmt“, sagt Sara Marquart, ebenfalls Kuratorin der Sonderausstellung.

Den Aromen und den medizinischen Aspekten kann man dann noch intensiver im Bereich Chemie nachspüren. Sei es beim „Mundriechen“ mit Strohhalmen oder in den Schubladen des Apothekenregals, wo vergangene Mythen über die gesundheitlichen Schäden („macht impotent“) und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse („Kaffeetrinker leben länger“) versammelt sind.

Rösten, Mahlen und Brühen – die gesamte Technik für Genießer, ist ein weiterer großer
Bereich. „Im Maschinenregal stehen 37 hochkarätige Exponate – vom ersten Handfilter von Melitta Bentz aus dem Jahr 1908 über Faema- und Cimbali-Modelle unterschiedlicher Epochen bis hin zum V12-Motorblock“, sagt Sara Marquart. Ebenso kann man hier die teuerste Espressomaschine und die älteste Herdkanne der Welt bestaunen – die berühmte „La Cornuta“, eine Leihgabe des des MUMAC, Museo della macchina per caffè di Gruppo Cimbali und die erste Bialetti aus der Sammlung Enrico Maltoni.

An anderer Stelle kann man dazu erfühlen, welcher Mahlgrad sich für welche Art der Zubereitung eignet. Aber zuvor müssen die Bohnen ja noch geröstet werden: „Wir haben eine frühe Röstpfanne, den ersten Kugelröster und wir rösten hier sogar im Rahmen von Führungen täglich live vor Ort!“ Der nächste Schritt auf dem Weg durch den Kosmos Kaffee führt in die Welt der Wirtschaft. Auf der einen Seite stehen die Produzenten, die Kaffeebauern rund um den Äquator und ihre Arbeitsbedingungen. „Wir zeigen die Entwicklungen von der Kolonialzeit mit der Sklavenarbeit bis hin zur Fair-Trade-Bewegung von heute“, sagt Melanie Jahreis.

Auf der anderen Seite geht es um den Handel und die Endverbraucher, die vor allem auf der Nordhalbkugel der Erde leben. Hier wird erklärt, von welchen Faktoren der Kaffeepreis abhängt. Es gibt eine Börsenwand nebst interaktivem Spiel, bei dem man selbst mit Kaffee handeln kann. Von der Ware zur Mangelware – auch die Versorgungskrisen nach dem Krieg oder in der DDR werden beschrieben. „Da wurde dann fleißig für Ersatzstoffe geworben“, erzählt Sara Marquart. „Wobei das Original doch deutlich besser ankam.“ Wie auch die zahlreichen Motive mit Werbung im Wandel der Zeit beweisen.

Von der Reklame verläuft der Übergang fließend in den letzten großen Ausstellungsbereich zur Kultur. Auf einer großen Videoleinwand kann man hier die verschiedensten Zubereitungsrituale aus aller Welt verfolgen. Gegenüber wird der Kaffee in den Kontext mit Politik und Gesellschaft gesetzt. Es gibt ein „Trinkgefäßeregal“ mit 30 Behältern - von der Barttasse bis zum Lego-
Becher. „Da steht auch die Besucher-Tasse, die immer wieder ausgetauscht wird. Das sind Tassen, die wir mitsamt ihrer persönlichen Geschichte von unseren Besuchern bekommen haben und hoffentlich noch bekommen werden“, sagt Melanie Jahreis.

Biologie, Chemie, Technik, Ökonomie und Kultur – im „Kosmos Kaffee“ fehlt eigentlich nur noch eins: der Genuss! Den kann man sich vor, während oder nach dem Besuch der Ausstellung im angeschlossenen Café gönnen. Das Supremo-Team aus Unterhaching serviert gerne Espresso, Cappuccino, Americano & Co.

„Das Deutsche Museum wollte bewusst Neuland beschreiten und eine sinnliche Ausstellung ins Leben rufen. Dabei bleibt das Haus seinen Leitsätzen treu und vermittelt neben Basiswissen auch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und neueste Technik rund um das Kultgetränk. Ein weiteres Beispiel dafür, wie breit Wissenschaft und Technik in der Gesellschaft wirken“, sagt Generaldirektor Heckl.


Thommy Ten & Amélie van Tass alias The Clairvoyants. Foto: Sebastian Kono

Thommy Ten & Amélie van Tass alias The Clairvoyants. Foto: Sebastian Kono

Thommy Ten & Amélie van Tass alias The Clairvoyants
Weltmeister der Mentalmagie in München

Als erstes europäisches Künstlerpaar, das am weltberühmten Broadway zum Headliner wurde, haben sich Thommy Ten und Amélie van Tass endgültig in den internationalen Show-Olymp katapultiert. Sehr zur Freude ihrer deutschen Fans setzen die beiden Magier Thommy Ten & Amélie van Tass alias The Clairvoyants ihre „Einfach Zauberhaft!“-Tournee 2019 in Deutschland fort und werden mit ihren atemberaubenden Illusionen, unglaublichen Mentalmagie-Einlagen und magischen Momenten auch wieder in München am Sonntag, 17. November, 18 Uhr, im Gasteig, Carl-Orff-Saal, für beste Unterhaltung sorgen.

Amtierende Weltmeister der Mentalmagie, 2. Platz aus 100.000 Bewerbern bei der weltgrößten Castingshow „America’s Got Talent“ mit über 16 Millionen Zusehern pro Show 2016, ausverkaufte Shows weltweit von der Oper in Sydney bis zum Planet Hollywood Hotel in Las Vegas, die erfolgreichste Show am New Yorker Broadway aller Zeiten, Auszeichnung mit dem Award der Academy Of Magical Arts in Hollywood, dem „Oscar“ der Zauberbranche, in der Kategorie „Bester Bühnenact“, Zuschauerrekord als Stargast bei America’s Got Talent mit
18 Millionen Zuschauern, komplett ausverkaufte Tourneen und Open Air-Shows! Keine Frage: Die beiden Weltmeister der Mentalmagie sind Österreichs erfolgreichster internationaler Showact, ihre Auftritte sorgen weltweit für Furore!

Den „Zauber“ der Show beschreibt Thommy Ten so: „Tatsächlich sind die Zuschauer, wenn man es so formulieren möchte, die eigentlichen Hauptakteure. Zum einen, weil uns Interaktion mit dem Publikum ganz wichtig ist und viele unserer Einlagen auch nur im direkten Kontakt mit dem Publikum funktionieren. Zum anderen auch ganz allgemein, weil wir ja einen starken Fokus auf Mentalmagie legen, und da passieren die Tricks sozusagen in den Köpfen der Besucher.“

Amélie van Tass liebt die Interaktion mit dem Publikum: „Wir finden es immer großartig, wie toll und leidenschaftlich die Besucher mitmachen, auch welch besondere und witzige Personen da zu unseren Partnern werden – die tragen wirklich viel zur Show bei, das macht uns riesigen Spaß und ist auch jeden Abend anders. Dadurch wird es sozusagen nie langweilig, sondern wirklich jede Show ist einzigartig! Dies mag auch mit Grund sein, dass sich viele Besucher die Show mehr als nur einmal anschauen. Es bleibt sozusagen immer spannend.“

TERMINE DEUTSCHLAND 2019 THOMMY TEN & AMELIE VAN TASS
Einfach Zauberhaft! – die Erfolgstour 2019!

- Do., 7. November 2019, Beginn, 19:30 Uhr Suhl, Congress Centrum
- Fr., 8. November 2019, Beginn: 19:30 Uhr Bremen, Metropol-Theater
- Sa., 9. November 2019, Beginn:19:30 Uhr Hannover, Theater am Aegi
- So., 10. November 2019, Beginn: 18:30 Uhr Berlin, Admiralspalast
- So., 17. November 2019, Beginn: 18:00 Uhr München, Carl-Orff-Saal im Gasteig.

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Foto: Russel Jones


Siea. Foto: privat

Siea. Foto: privat

Kulturfestival Ander Art auf dem Odeonsplatz
Bei
freiem Eintritt und bei jedem Wetter!

Die beste Alternative zum Wiesnbesuch: Das alljährliche Kulturfestival Ander Art auf dem Odeonsplatz verspricht Musik aus allen Himmelsrichtungen. Bei der 23. Auflage des Festivals spielen und singen unter anderem: Die Capones & Roger Rekless, Gato Preto, die 20-köpfige Banda Internationale, Laye Mansa, die Frauenband Siea und der Go Sing Choir. Die Klangwelten vor der Feldherrnhalle sind grenzenlos, sie reichen vom funkigen Boarischen und handgemachtem Techno über Klezmer, Afrobeat und Reggae, Avantgarde Pop und Techno-
Ballade, Disko, Pop und Funk bis hin zu rockendem FavelaFunkTownship-Groove und irisch-
russisch-südamerikanischem Liedgut.

Der Ander Art-Musikantenstammtisch ist das akustische Bindeglied des Tages: Hier spielt zusammen, wer mag, gebündelt von Franziska Eimer und Spui’maNovas, Di farykte Kapelle und Gitanes Blondes. So international musikalisch wie an diesem Tag ist München selten! Die Moderation liegt wieder bei der Journalistin Özlem Sarikaya (BR). Rund um den Odeonsplatz ist in den Kunst- und Aktionszelten den ganzen Tag über viel zu sehen und zu erleben, mit Ausstellungen, Aktionen zum Mitmachen und Informationen über das interkulturelle
Leben in München.

Ander Art 2019
Bei freiem Eintritt und bei jedem Wetter!

Schirmherr: Oberbürgermeister Dieter Reiter
Samstag, 28. September, 12 bis 22 Uhr
Odeonsplatz, München

Ander Art ist eine Veranstaltung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München, Abteilung 2. Mit freundlicher Unterstützung durch den Migrationsbeirat und das Sozialreferat/Referat für Wohnen und Migration (Stelle für interkulturelle Arbeit).

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Flughafen München
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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
www.emerescue.de