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Ausstellungen

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Leica Galerie München. Fotos: Oliver Jaist

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Leica Store München.

Leica Galerie München zeigt Werke von Bryan Adams

Ende Oktober eröffnete in der Münchner Maffeistraße ein neuer Leica Store mit einer rund 80 Quadratmeter großen Leica Galerie. Als erste Ausstellung zeigt die Leica Galerie bis zum 31. Januar 2021 beeindruckende Fotografien von Bryan Adams unter dem Titel „Exposed“. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Musiker und Komponist ebenfalls einen Weltruf als Fotograf erarbeitet. Elegante Studioaufnahmen wechseln sich mit exzentrischen Portraits ab, intime Momente mit Augenblicken
im Rampenlicht.

Es sind Shootings auf Augenhöhe: Wenn Bryan Adams Freunde und Kollegen fotografiert, dann kommt er seinem jeweiligen Gegenüber immer ganz nahe. Er nimmt sich Zeit, findet das richtige Ambiente, sucht die passende Pose, um einen Blick hinter die Maske der Prominenten zu werfen, ohne sie bloßzustellen. Ob Amy Winehouse oder Mick Jagger, Danny Trejo oder Sir Ben Kingsley, Kate Moss oder HM, The Queen: Sie alle haben sich offenbar vor der Kamera des Fotografen sehr wohlgefühlt. Vielleicht lässt sich das besondere Vertrauensverhältnis am einfachsten dadurch erklären, dass er es selber nur allzu gut kennt, im Blitzlichtgewitter zu stehen. Kein Wunder also, dass die Stars es lieben, von ihm fotografiert zu werden, fühlen sie sich doch verstanden und können sich vor seiner Kamera öffnen. Adams versteht es brillant, mit vielen Klischees der Promi-Fotografie zu spielen, wenn er die Stars in ironisch-komischen Situationen festhält, doch ebenso findet er auch die stillen, intimen Momente. Der Fotograf beherrscht einfach alle Mittel der Darstellung, von der klassischen Studiofotografie bis hin zur spontanen Momentaufnahme.

Seit den neunziger Jahren hat Adams eine rasante Fotografen-Karriere hingelegt, parallel zu seinen Erfolgen als Sänger, Songwriter und Produzent. Was bereits im Teenager-Alter begann, hat ihm längst Auszeichnungen und Ausstellungen beschert. Und so enthüllen die Aufnahmen nicht nur berühmte Zeitgenossen in packenden Portraits und manchmal überraschenden Facetten, sondern vor allem auch die Qualität des Bildautoren selbst. Seine Motive geben Einblick in den einvernehmlichen Dialog zwischen dem Fotografen und den Portraitierten. So wie Fotografien stets nur die Oberfläche als zweidimensionale Ebene abbilden können, haben sie aber durchaus die Fähigkeit, beim Betrachter vielschichtige Assoziationen und Gedanken auszulösen, die weit über das scheinbar Offensichtliche hinausgehen. Nur so entstehen Portraits, die nicht nur auffallen, sondern auch nachwirken.

Bryan Adams wurde 1959 in Ontario, Kanada, geboren. Er hat für Magazine wie Interview, i-D, Harper’s Bazaar sowie die britische und deutsche Vogue fotografiert und gründete 2003 das Zoo Magazine. Bryan Adams wurde zweimal mit dem Deutschen Lead Award für seine Serien mit Fotografien von Mickey Rourke und Daphne Guinness ausgezeichnet. Der Bildband „Exposed“ erschien erstmals 2012 im Steidl Verlag. Seine Fotografien wurden mittlerweile weltweit präsentiert. Weitere Informationen unter http://bryanadamsphotography.com/.

Besucher des neuen Leica Stores und Galerie München in der Maffeistraße 4 erleben die Faszination der Leica Welt erstmals in einem neuen Design-Konzept. Für das überarbeitete Ambiente zeichnen sich die Münchner Designer Holzrausch in Zusammenarbeit mit dem Office Heinzelmann Ayadi (OHA) verantwortlich und präsentieren damit einen Paradigmenwechsel im Leica Store-Design. Natürliche Oberflächen aus nachhaltigem Holz in warmen Tönen verleihen dem neuen Leica Store mit Galerie eine ruhige, sich zurücknehmende Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Der Leica Store und Galerie München sind von Montag bis Samstag von
10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Fotografien der Ausstellung können käuflich erworben werden.

Sir Mick Jagger, Green Shirt

Sir Mick Jagger, Green Shirt,
New York 2008. Fotos: Leica Galerie München/Bryan Adams

ate Moss, White Coat, London 2013.

Portrait Bryan Adams

Portrait Bryan Adams.

ate Moss, White Coat, London 2013

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Sägewesen, Elsa Nietmann.

Sägewesen - Kettensägenkunst mit Feingefühl
Ausstellung von Elsa Nietmann in der Galerie Grabsdorf

Mit dem Titel „Sägewesen“ wird am Freitag, den 16. Oktober die Ausstellung der Bildhauerin Elsa Nietmann in der Galerie Grabsdorf in der Aventinstr. 10 in München eröffnet. Gezeigt werden ausschließlich mit der Kettensäge gefertigte Holzskulpturen rund um das Thema Mensch und Tier. Somit ist diese Werkschau sowohl eine Fortsetzung als auch eine Weiterführung der Ausstellung „tierreich“ aus dem vergangenen Jahr.

Für Kettensägenkunst sind Nietmanns Skulpturen ungewöhnlich klein und detailliert. Mit großem handwerklichen Geschick und feinem Gespür für Bewegung geht die Künstlerin weit über eine naturalistische Darstellung hinaus. Ihre Figuren fangen die Flüchtigkeit einer Bewegung ein und besitzen dabei eine besondere Kraft und Leichtigkeit.

Die gebürtige Münchnerin Elsa Nietmann ist gelernte Holzbildhauerin und arbeitet freischaffend in ihrem Atelier in Germering. Großen Einfluss auf den künstlerischen Gestaltungsprozess nimmt auch Nietmanns Tätigkeit als Feldenkrais-Pädagogin. Die Feldenkrais-Methode ist ein Verfahren zur Schulung der Selbstwahrnehmung durch Bewegung. Und Bewegung ist schließlich das Thema, das sich als Leitfaden durch Nietmanns Werke zieht.

Ausstellungsdauer bis Februar 2021, Eintritt frei, keine Einladung erforderlich.

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Picknick mit Radio, 1968. Foto: WDR Digit/Angel Lindfeld

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Ehepaar mit Detektorempfänger und Regenschirm als Antenne, 1926.
Foto: Museumsstiftung Post und Telekommunikation

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Philips, um 1960. Die Philetta-Reihe ist über Jahrzehnte ein Erfolgsmodell. Von 1941 bis 1975 in verschiedenen Versionen produziert, findet sich eine kompakte »Philetta« in zahlreichen deutschen Küchen wieder. Foto: Museumsstiftung Post und Telekommunikation

ON AIR. 100 Jahre Radio
Jubiläums-Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin

Es war nie weg, aber aktuell erlebt es eine regelrechte Renaissance: das Radio. Es liefert verlässlich Information, gibt uns Struktur und begleitet uns durch den Tag. Gerade in Krisenzeiten zieht es Menschen vermehrt vor die Empfangsgeräte und vermittelt uns das Gefühl, dass wir mit unseren Ängsten und Sorgen nicht allein sind. Was heutzutage selbstverständlich erscheint, war vor 100 Jahren eine Sensation: Am 22. Dezember 1920 spielten Reichspostmitarbeitende der Hauptfunkstelle Königs Wusterhausen bei Berlin ein historisches Weihnachtskonzert – die erste öffentliche Rundfunkaussendung in Deutschland.

Zum 100-jährigen Jubiläum beleuchtet die Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio im Museum für Kommunikation Berlin vom 2. Oktober 2020 bis zum 29. August 2021 Erfolge, Brüche und Zukünfte des ersten elektronischen Massenmediums der Welt. Beim Rundgang durch 100 Jahre Radiogeschichte in Deutschland begegnen die BesucherInnen rund 200 Objekten, die von den technischen Grundlagen und den Anfängen des Rundfunks über dessen Rolle in der NS-Zeit bis zur Neuordnung im geteilten und dann wiedervereinten Deutschland erzählen.

37 besondere Radio-Exponate werden interaktiv inszeniert von prominenten Radio- und Podcast-Stimmen u.a. von Oliver Kalkofe und Katrin Müller-Hohenstein vorgestellt. Darüber hinaus können die Gäste nicht nur erkunden, wie ein Radiostudio aussieht und funktioniert: In der Sendekabine erstellen und moderieren sie ihr eigenes Radioprogramm oder schneiden ein Mix-Tape mit ihrer ganz persönlichen Audio-Biografie mit. Neben der Bedeutung von Radio etwa als Kultobjekt oder verbindendes Medium in Krisenzeiten geht es schließlich um die
Frage, welche Rolle Radio in der Zukunft einnehmen könnte. Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Vermittlungsangebot sowie Veranstaltungen begleitet, unter anderem mit einer selbstgeführten Entdeckungstour für Familien.

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Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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