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Ausstellungen

Kuenstlerhaus_Traditionelles Quilt Muster Log Cabin - Blockhaus

„Quilt“, Stephanie Borghoff - Traditionelles Quilt Muster Log Cabin - Blockhaus.

Lokale Künstlerinnen
Quilt-Ausstellung im Münchner Künstlerhaus

Die Jahrhunderte alte Tradition des Quiltens hält Einzug ins Münchner Künstlerhaus. Am Mittwoch, den 20. Oktober, um 19 Uhr, findet die Vernissage zur Ausstellung „Quilts - Puristische, klassische und moderne Exponate“ statt. Acht Künstlerinnen aus dem Würmtal, dem Landkreis Starnberg sowie Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech haben die Tradition des Quiltens in den letzten Jahren gemeinsam gepflegt und nun die Ausstellung konzipiert. Die Künstlerinnen sind: Ulrike Linsinger, Barbara Sperber, Inge Kunold, Tanja Colli-Defregger, Roberta Zöllner, Monika Specht, Eila Ekman, Kathleen Hiller.

Gezeigt werden 40 teils großformatige Quilts, darunter aufwändig mit der Hand gequiltete Exemplare ebenso wie Patchwork-Decken für den Alltag. Die Motive reichen von klassischen Mustern wie dem "Log Cabin (Blockhaus) Quilt" über jahreszeitlich inspirierte (Weihnachts-)
Decken bis hin zu Quilts für Kinder. Im Rahmen der Vernissage zeigt Tanja Colli-Defregger vor Ort, wie ein Quilt entsteht. Dr. Kathleen Hiller hält einen Vortrag in englischer Sprache über „The Amish Quilter“. Ausstellung vom 21.10. bis 14.11.

Ein Quilt (engl. „quilt“ Steppdecke, steppen) ist eine Zierdecke, die als Tagesdecke aber auch als Wandteppich dienen kann. Die Decke besteht in der Regel aus drei Lagen, die dekorativ miteinander verbunden – ‚gequiltet‘ werden. Die faszinierende Verknüpfung kunstvollen Handwerks mit sehr persönlichen Lebenserinnerungen und der bedeutenden gesellschaftlichen Komponente des gemeinsamen Gestaltens haben diese Unikate aber nicht nur zu kostbaren Dokumenten der Zeitgeschichte gemacht. Über Jahrhunderte hinweg sind der gelungenen Verschmelzung von Geschichte, Handwerk und Tradition echte Kunstwerke entsprungen. Die Quilts sind daher auch nicht mehr zwangsläufig zum Gebrauch bestimmt, sondern rund um den Globus in zahlreichen Museen zu finden.

Besonders populär ist die amerikanische Quiltkultur. Erste Quiltstoffe aber finden sich bereits weit vor Christi Geburt in Ägypten sowie China und Japan. In Europa wurde die Technik zunächst durch die heimkehrenden Kreuzfahrer bekannt. Im 12. Jahrhundert trugen Soldaten gern gequiltete Wamse unter Rüstung oder Kettenhemd. Auch im Alltag sorgte die Technik schon bald für willkommene Wärme und Wohlgefühl.

Wenngleich den US-Quiltkünstlern bis heute die größte Beachtung gezollt wird, sind diese inzwischen weltweit zu finden. Im Münchner Künstlerhaus werden traditionelle Quilts sowie Alltags- und Gebrauchs-Quilts ausgestellt, die allesamt Unikate und teilweise zu erwerben sind.

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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