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Ausstellungen

The Happy Buddha am Museum der Kulturen Basel © Eda Phanlert Sriprom

The Happy Buddha am Museum der Kulturen Basel. Foto: Eda Phanlert Sriprom

Installation von Eda Phanlert Sriprom in München
»The Happy Buddha« im Museum Fünf Kontinente

The Happy Buddha ist eine großformatige Installation der thailändischen Trans-Künstlerin Eda Phanlert Sriprom. Ab 11. Juni lädt die etwa drei Meter große, sitzende Textilskulptur im Freskensaal des Museums zu einer unmittelbaren, nicht rituellen Begegnung mit Buddha im Hier und Jetzt ein.

In ihren Arbeiten konfrontiert die in Berlin lebende Textilkünstlerin und Modedesignerin normative Konstrukte und erforscht Spiritualität jenseits von Geschlechtergrenzen. Dafür verwendet sie unkonventionelle Materialien – insbesondere ausrangierte buddhistische Mönchsroben in Farben von Safran und Orange bis hin zu verschiedenen Brauntönen. Die Stoffe stammen aus buddhistischen Tempeln und werden von Eda Phanlert Sriprom sorgfältig ausgewählt und im künstlerischen Prozess zusammengefügt.

Durch Materialität, Form und bewusste Platzierung in einem Museum löst The Happy Buddha die traditionelle buddhistische Ikonografie aus dem religiösen Kontext und interpretiert sie um. Die Figur bietet die Möglichkeit zur unmittelbaren Interaktion: Das Publikum ist eingeladen, auf ihrem Schoß Platz zu nehmen, sich an sie zu lehnen, sie zu umarmen oder einfach nur zu berühren.

Ergänzt wird The Happy Buddha durch einen großformatigen Wandbehang, welcher im Vorfeld der Präsentation unter aktiver Beteiligung von Besucherinnen und Besuchern des Museums entstanden ist. Das Werk I MET THE BUDDHA – SHE IS BEAUTIFUL hinterfragt kritisch traditionelle Geschlechterrollen und feiert die Vielfalt von Identitäten.

In der Installation spiegelt sich die persönliche Reise der Künstlerin wider, die von ihrer buddhistischen Erziehung und ihren Erfahrungen als Transfrau geprägt ist. Gleichzeitig manifestiert sich darin ihre Überzeugung, dass Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung den Zugang zu Buddha nicht erschweren oder verhindern sollten.


4Positionen_Superstrings von Robert Sainer

Superstrings von Robert Sainer.

KulturArt am See: 4 Positionen - 4 Handschriften

Ausstellung der Künstlergruppe KulturArt am See vom 14. April bis 7. Juni, Vernissage Dienstag, 14. April, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr). Vier künstlerische Positionen, vier unverwechselbare Handschriften – unter diesem Leitgedanken präsentiert die Künstlergruppe KulturArt am See ihre Jubiläumsausstellung im Roncallihaus in Tutzing. Anlass ist das 18-jährige Bestehen der Gruppe, die seit ihrer Gründung das kulturelle Leben am Starnberger See bereichert. Die Ausstellung vereint unterschiedliche Ausdrucksformen und macht die individuelle künstlerische Sprache jedes Einzelnen sichtbar – von atmosphärischem Aquarell über zeitgenössische Malerei und experimentelle Arbeiten bis hin zu fotorealistischen Porträts.

Die beteiligten Künstler:
Gerda Efrat – Aquarell
Fein nuancierte Aquarelle zwischen Licht, Transparenz und Atmosphäre. Subtile Farbübergänge und eine sensible Bildsprache prägen ihre Arbeiten.

Robert Sainer – Contemporary Art
Zeitgenössische Werke zwischen Ausdruck, Farbe und struktureller Tiefe. Seine Arbeiten eröffnen spannungsreiche Dialoge zwischen Dynamik und Form.

Prof.Dr. Klaus Ehrlenspiel – Experimentale Kunst
Experimentelle Arbeiten zwischen Technik und freier künstlerischer Forschung. Material, Struktur und kreativer Prozess stehen im Mittelpunkt.

Alexander Kowarzyk – Außergewöhnliche Porträts
Mit höchster Präzision entstehen Porträts von eindrucksvoller Detailgenauigkeit und besonderer Präsenz.


BoGart_Berichte aus den Wäldern_Bericht der Kastanie © Werner Henkel

Feine Verästelungen einer Kastanie werden bei Werner Henkel zu eigenen Schriftzeichen und einem artenspezifischen Schriftbild. Foto: Werner Henkel

»So eigenthümlich räthselhafte Zeichen …«
Kunstausstellung von Werner Henkel im Botanischen Garten

Der Künstler Werner Henkel schenkt Wuchsformen der Pflanzen, Tierspuren und mineralischen Strukturen eine besondere Aufmerksamkeit. Seine Bild- und Objektkompositionen eröffnen einen anderen, tieferen Blick auf eine scheinbar vertraute Lebenswelt in ihrer Einzigartigkeit und Vielgestaltigkeit.

Werner Henkel widmet sein künstlerisches Schaffen ästhetischen Phänomenen in der Natur. Es ist eine Annäherung an die Natur, ihre Ausdrucksformen und an deren Gestaltwandel vom Standpunkt der Kunst aus. In seinen Werken lotet der Künstler die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur ebenso aus wie die Verletzlichkeit der Beziehung von Mensch und Natur.

Der Titel der Ausstellung geht auf das Romanfragment „Heinrich von Ofterdingen“ des frühromantischen Dichters Novalis zurück. Unterschiedlichsten Naturerscheinungen verleiht er Ausdruck, spricht mit ihnen in einer Sprache, die ihre eigene ist und zu einem empathischen Natur-Kunst-Dialog einlädt. So entwickelt er etwa aus den Wuchsformen und Verästelungen verschiedener Baumarten eigene Schriftzeichen. Die Vielfalt der Baumarten verwandelt sich im Auge des Künstlers zu einer "Syntax der Gattungen" mit artenspezifischen Schriftbildern. Sie werden als »Berichte aus den Wäldern« lesbar, deren Interpretation Werner Henkel den Betrachtenden offenlässt.

Kunstausstellung von Werner Henkel im Grünen Saal im Botanischen Garten München-Nymphenburg: "So eigenthümlich räthselhafte Zeichen". Laufzeit: 14. März bis 26. April 2026. In den Ausstellungs-Führungen am 21. März, sowie am 8. und 17. April, jeweils um 15 Uhr, ermöglicht die Kuratorin Beatrice Voigt einen tieferen Blick in Henkels Schaffen. Die Ausstellung wird veranstaltet vom Botanischen Garten München-Nymphenburg in Kooperation mit Beatrice Voigt Kunst und Kulturprojekte & Edition und mit finanzieller Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens München e.V.

Der Botanische Garten München-Nymphenburg ist täglich von 9:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Die Ausstellung und die Gewächshäuser können täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr besucht werden. Ab der Sommerzeit (29.3.) verlängern sich die Öffnungszeiten um 1,5 Stunden.

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