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The Spirit of Pop Art in der Galerie Schellmann
Von Andrea Vodermayr München im Pop Art-Fieber! Große Namen, schillernde Farben und hochkarätige Kunst – die Kunstwelt feierte am Dienstag in der Galerie „Schellmann Art“ in München-Schwabing ein glanzvolles Highlight! Zur feierlichen Ausstellungseröffnung von „The Spirit of Pop Art“ in den Räumlichkeiten von „Schellmann Art“ im Rückgebäude der Ainmillerstr. 25 kamen zahlreiche Prominente aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Society.
Die Galeristen Basile und Pauline Schellmann konnten u.a. Adalbert Prinz und Eva Maria Prinzessin von Preussen, Schauspielerin Brigitte Hobmeier, Kunsthistorikerin Alexandra Gräfin von Arnim, Fashion-Expertin Annette Weber, Marianne Wille („Dallmayr“), Ärztin Dr. Julia Czechner, Galeristin Sarah Kronsbein, Moderatorin Anja Gräfin von Keyserlingk, Anna von Bismarck und Künstler Mike Krauswillkommen heißen. Diese begaben sich dann auf eine Zeitreise durch die Welt der Pop-Art und erlebten Werke von Top-Künstlern wie Eduardo Paolozzi, Allen Jones, R. B. Kitaj, Andy Warhol, Keith Haring, Christo, Anselm Reyle und Sarah Morris.
Gegründet wurde die Galerie im Jahr 1969 von Jörg Schellmann. Das Familienunternehmen wird mittlerweile in zweiter Generation von den Geschwistern Basile und Pauline Schellmann geführt, die das Erbe ihres Vaters weiterführen. „Mit ‚The Spirit of Pop Art‘ präsentieren wir eine Gruppenausstellung, die Werke von Künstlerinnen und Künstlern vereint, die die Pop-Art maßgeblich geprägt haben, sowie Positionen, die ihre Bildsprache bis heute weiterentwickeln. Sie spannt einen Bogen über mehrere Generationen und zeigt, wie nachhaltig die Bildsprache und Themen der Pop-Art die zeitgenössische Kunst bis heute prägen“, so Pauline Schellmann und Basile Schellmann ergänzte: „Wir sind mit der Kunst und der Arbeit unseres Vaters aufgewachsen. Schon als Kinder haben wir ihn zu Messen wie der Art Basel begleitet, waren mit ihm in New York und haben Künstler wie Christo oder Jeff Koons in ihren Studios besucht. Viele dieser Eindrücke sind natürlich hängen geblieben und haben uns früh geprägt. Heute ist es uns wichtig, die DNA von Schellmann Art einerseits zu bewahren, sie andererseits aber auch als Grundlage für neue Wege zu verstehen.“
Der Ausstellungsort Schwabing ist perfekt, wie Basile Schellmann betonte: „Schwabing hat eine lange Geschichte als Künstler- und Kulturviertel. Diese Offenheit passt sehr gut zur Pop Art, die ebenfalls die Grenzen zwischen Hochkultur und Alltagskultur bewusst infrage gestellt hat. Wir befinden uns hier nicht in einem abgeschlossenen Kunstbezirk, sondern Menschen begegnen der Kunst unerwartet. Das passt letztlich auch zu Warhols berühmter Idee: ‚Pop Art is for everyone.‘“
Alle Gäste zeigten sich von den ausgestellten Meisterwerken sichtlich inspiriert und feierten die einzigartige Symbiose aus Tradition und Gegenwart und genossen das Get-together im idyllischen Schwabinger Innenhof. Auch Marianne Wille („Dallmayr“), die lobte: „Besser kann es nach der Sommerpause gar nicht anfangen!“ Dass die Galerie als echtes Familienunternehmen geführt wird, imponierte ihr besonders: „Familienunternehmen sind immer wunderbar!“ Auch zur gezeigten Kunst hat sie eine persönliche Verbindung: „Durch meine vielen Aufenthalte in England und Amerika habe ich viel von der Pop-Art mitbekommen – eine sehr explosive Kunstart. Wer einem als Erstes einfällt, ist natürlich Andy Warhol, und ihn finde ich großartig.“
Brigitte Hobmeier erlebte einen Überraschungsmoment: „Ich bin hierhergekommen und dachte mir im ersten Moment: In einem Hinterhof in München soll ich einen echten Warhol, einen Christo oder einen Keith Haring kaufen können? Das kann doch gar nicht sein, …!“, lachte die Schauspielerin. Vor Ort konnte sie sich dann aber selbst davon überzeugen: „Ich habe jetzt mit allen drei Galeristen gesprochen. Ein wunderbarer Ort hier in der Ainmillerstraße, mitten in Schwabing, wo man gar nicht mit so einer wunderbaren Galerie rechnet? Ich bin begeistert.“ - „Wir interessieren uns sehr für Kunst“, so Eva Maria Prinzessin von Preußen und ihr Mann Adalbert Prinz von Preussen ergänzte: „Leider haben wir eine Wohnung mit Dachschrägen, wo man nicht gut hängen kann. Was uns hier besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sehr unterschiedliche Künstler gezeigt werden, das ist das Besondere.“
Galeristin Sarah Kronsbein kam in Begleitung ihres Sohnes Dorian: „Wenn man das hier sieht, bekommt man auf Anhieb gute Laune!“, lobte sie. „Ich habe eine enge Beziehung zur Pop-Art, da mein Vater diese Kunst immer auch gezeigt und gesammelt hat. Es freut mich sehr zu sehen, dass die Begeisterung für die Kunst auch hier bei der Galerie Schellmann in der nächsten Generation weiterlebt.“ Dass die Kunstbegeisterung im Hause Kronsbein absolut ansteckend ist, bewies der Abend: „Als ich meinem Sohn Dorian erzählte, dass ich auf die Ausstellung gehe, meinte er sofort: ‚Da komme ich mit! Da habe ich Lust drauf!‘ Jetzt sind wir hier und freuen uns über diesen besonderen Abend.“
Multi-Talent, Künstler und Fotograf Mike Kraus zeigte sich fasziniert vom Ambiente: „Man weiß ja, dass Schwabing mit seinen charmanten Hinterhöfen immer wieder überraschen kann – und diese Überraschung ist den Schellmanns absolut gelungen! Pop-Art war eine wahnsinnig spannende Ära und ich sehe mir die Bilder aus dieser Zeit immer noch unheimlich gerne an.“ Er steckt vorab mitten in den Vorbereitungen für seine Musiktournee mit seinem Vater Peter Kraus im nächsten Jahr. „Aber erst einmal freue ich mich riesig auf das Oktoberfest und hoffe auf gutes Wetter und eine schöne Stimmung.“
Fashion-Expertin Annette Weber freute sich über den kunstreichen Abend: „Ein wunderbares Kontrastprogramm, bevor es dann für mich mit dem Oktoberfest und dann mit der Fashion Week weitergeht. Ich bin ein riesiger Andy Warhol-Fan! Ich liebe Pop-Art bunt und fröhlich. Ich glaube, dass dieser Stil gerade deshalb wieder einen extremen Aufwind erfährt, wie auch dieser Abend beweist.“
Ein Großteil der ausgestellten Werke stammt aus der jahrzehntelangen, direkten Zusammenarbeit von Galeriegründer Jörg Schellmann mit den gezeigten Künstlern stammt. Jörg Schellmann selbst erinnerte sich lebhaft an die Anfänge in den 1980er Jahren in New York: „In den Räumen der legendären Diskothek Palladium gab es damals riesige Wandbilder und Installationen von David Salle, Francesco Clemente, Jean-Michel Basquiat und Keith Haring – nicht zufällig alles Künstler, mit denen ich gearbeitet habe. Nach den Openings traf man dort an einem Abend von Andy Warhol bis Keith Haring auf alle, die in der New Yorker Kunstszene Bedeutung hatten.“
Ergänzt wird die aktuelle Schau durch gezielte Akquisitionen. Statt Pop-Art als abgeschlossene Epoche zu betrachten, versteht die Ausstellung sie als lebendige, fortlaufende Haltung. „Gerade dieses Zusammenspiel finden wir besonders spannend“, so Basile Schellmann. „Man erkennt, dass Künstler heute teilweise ähnliche Themen aufgreifen wie vor einem halben Jahrhundert. Sehr anschaulich wird das beispielsweise in der Gegenüberstellung von Andy Warhols ‚Flowers‘ und Damien Hirsts ‚Fruitful‘. Beide greifen ein sehr ähnliches Motiv auf und arbeiten mit intensiver Farbe und Wiederholung, obwohl die Werke aus völlig unterschiedlichen Generationen stammen.“ Die Aktualität der Pop Art ist im digitalen Zeitalter unübersehbar, wie Pauline Schellmann erklärte: „Pop Art beschäftigte sich mit Konsum, Werbung, Marken und der Produktion von Ikonen. Heute begegnen uns dieselben Mechanismen in noch extremerer Form auf Instagram, TikTok und in der digitalen Aufmerksamkeitsökonomie. Bilder werden permanent produziert, vervielfältigt und konsumiert. Deshalb verstehen wir die Ausstellung nicht als nostalgischen Rückblick, sondern uns interessiert, wie erstaunlich gegenwärtig viele dieser Ideen heute noch sind.“
Von kleinformatigen Editionen über großformatige Arbeiten bis hin zu Objekten, textilen Werken und Leuchtkästen macht die Ausstellung die außergewöhnliche Vielfalt der Pop-Art erlebbar. Dabei richtet sich das Konzept bewusst an ein breites Publikum. „Neben bedeutenden und entsprechend hochpreisigen Arbeiten gibt es Editionen, die einen vergleichsweise niedrigschwelligen Einstieg in das Sammeln ermöglichen“, so Pauline Schellmann. „Gerade das ist für uns eine der großen Stärken des Mediums Edition. Wir möchten etablierte Sammler ansprechen, gleichzeitig aber ganz bewusst auch Menschen, die vielleicht gerade erst beginnen, sich intensiver mit Kunst zu beschäftigen.“ Und genauso vielfältig wie die Kunst ist auch die Preisspanne, denn diese reicht von ca. 900 Euro bis 55.000 Euro.
„Schellmann Art“ hat sich seit langem im Kunstmarkt etabliert, und das weit über die Grenzen der bayerischen Metropole hinaus. Die Liste der Künstler, mit denen die Galerie bereits zusammengearbeitet hat, liest sich wie das Who’s Who der Kunstszene – neben Warhol, Christo und Keith Haring zählen unter anderem auch Joseph Beuys und Donald Judd dazu. Zudem war „Schellmann Art“ mehrfach offizieller Herausgeber der Editionen der „Biennale“ von Venedig und der „documenta Kassel“. Die Editionen von „Schellmann Art“ befinden sich heute in bedeutenden Sammlungen wie dem „Museum of Modern Art“ in New York, „The Broad“ in Los Angeles und der „Nationalgalerie Berlin“. Die Galerie verfügt heute über ein Archiv von nahezu 1.000 Künstlereditionen von den 1960er-Jahren bis heute.
Fashionexpertin Jeannette Graf kam in Begleitung ihres Ehemanns Stephan: „Ich bin in erster Linie wegen meines Mannes hier, der sehr kunstbegeistert ist“, verriet sie schmunzelnd. „Aber auch für mich ist das heute Abend ein wunderbares Kontrastprogramm zu meinen Mode-Events!“ Auch Schönheits-Ärztin Dr. Julia Czechner ließ sich von den leuchtenden Farben der Pop-Art inspirieren und freute sich über das Kontrastprogramm. Bei ihr in der Praxis geht es derzeit nämlich rund: „Das liegt am perfekten Glow, den jetzt alle haben wollen! Umso mehr freue ich mich, dass ich es heute zeitlich geschafft habe, hier zu sein“, so die Medizinerin.
Anna von Bismarck verbindet mit der Gastgeber-Familie eine langjährige Freundschaft: „Wir sind lange befreundet und waren schon zusammen im Urlaub, als Basile und Pauline noch klein waren! Insofern kenne ich die Galerie natürlich sehr gut“, verriet sie gerührt. Auch von der Kunstrichtung zeigte sie sich restlos angetan: „Pop-Art macht einfach wahnsinnig viel Spaß. Gerade in Zeiten wie diesen rückt sie die Leichtigkeit und die Freude des Lebens in den Mittelpunkt.“
Außerdem dabei: Otto Freiherr und Ines Freifrau von Feury, Filmproduzentin Astrid Bscher, Charlotte Gräfin von Oeyhausen, die die Veranstaltung PR-technisch unterstützt hatten, deren Schwester Isabella Gräfin von Oeynhausen, Mount Everest-Bezwinger Alexander Freiherr von Cramm, Erika Frey(„Lodenfrey“), Alexander Rittweger („Payback“) mit Frau Nina, Galerist Hubertus Reygers mit Frau Isabelle,Model Seraphim von Habsburg, PR-Expertin Andrea Schoeller.
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