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Actionsporthalle_BEHNISCH_Architekten

Actionsporthalle. Bild: BEHNISCH Architekten

Die Actionsporthalle kommt
Eggenfabrik wird in erstem Bauabschnitt um- und ausgebaut

Auf diese Nachricht haben viele Sportler*innen in München gewartet: Der Sportausschuss des Münchner Stadtrats hat in seiner heutigen Sitzung der Sanierung samt Umbau der alten Eggenfabrik an der Erna-Eckstein-Straße 19 zu einer Actionsporthalle zugestimmt. Die Umsetzung erfolgt vorbehaltlich einer Zustimmung des Stadtrats in der Vollversammlung Anfang März 2023. Dann können die
Bagger anrollen.


Der Um- und Ausbau kostet insgesamt rund 12,2 Millionen Euro und wird durch das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit insgesamt 3 Mio. Euro bezuschusst. In der Summe enthalten sind eine Risikoreserve von 835.000 Euro sowie die Kosten für die Erst-Einrichtung der Halle mit den entsprechenden Sportgeräten bzw. der sportlichen Infrastruktur. Im ersten Bauabschnitt wird zunächst die ehemalige, denkmalgeschützte Eggenfabrik nachhaltig und denkmalgerecht saniert und zur Actionsporthalle mit Sportflächen für Skateboarding und BMX ausgebaut. Über den zweiten Bauabschnitt muss der Stadtrat zu gegebener Zeit dann erneut abstimmen.

In diesem geplanten zweiten Bauabschnitt mit dem Hallenneubau sollen dann die Sportflächen für Parkour, Skateboarding, BMX-Miniramp und -Bowl sowie die Dirt-Bike- / BMX-Jump Line inkl. Wheelchair-Skating umgesetzt werden. Ungenutzt bleiben die für den Hallenneubau vorgesehenen Flächen aber nicht. Bis zur Realisierung der neuen Halle wird die Freifläche zur Interimsnutzung umgestaltet. So werden dort ein Slackline-Area, mobile Elemente für Parkour, eine Spiel- und Sportrasenfläche für verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und eine
Tischtennis-Area eingerichtet.

Im Vergleich zur ursprünglichen Planung gibt es zudem kleine Änderungen: Die notwendigen Infrastrukturflächen (Personalraum, Technik- und Sanitärräume, Garderobe, etc.), die ursprünglich im Neubau vorgesehen waren, werden jetzt sowohl in Pavillons als Interimsbauten außerhalb der Eggenfabrik sowie teilweise auch dauerhaft innerhalb der Eggenfabrik untergebracht (in Form einer kleinen Galerie). Die Anordnung der Pavillons ist dabei so vorgesehen, dass diese (in reduzierter Form) dann während der Bauzeit des zweiten Bauabschnittes ohne größeren baulichen Aufwand auf eine angrenzende öffentliche Grünfläche versetzt werden können. Dadurch ist die sportliche Nutzung der Eggenfabrik auch während des zweiten Bauabschnitts möglich – das hatten vor allem die Vereine
bzw. Sportler*innen gefordert.

Sportbürgermeisterin Verena Dietl: „Nach den Herausforderungen der letzten Jahre geht es nun endlich los mit der Actionsporthalle, seit vielen Jahren habe ich mich dafür eingesetzt. Wir konnten mit dem Skatespot des Skateboarding München e.V. nahe dem Hauptbahnhof eine gute Übergangslösung finden. Nun entsteht mit der Sanierung der ehemaligen, denkmalgeschützen Fabrikhalle in Pasing aber endlich das neue Zentrum des Actionsports für München. Gemeinsam mit der übergangsweisen Nutzung der Freiflächen auf dem Areal können wir allen Actionsport-Treibenden in München ein niederschwelliges Sportangebot machen. Als Sportbürgermeisterin werde ich das Projekt weiter vorantreiben und mich insbesondere dafür einsetzen, dass auch die Realisierung des ursprünglich geplanten Hallenneubaus
weiterverfolgt werden.“

Sportreferent Florian Kraus: „Es ist eine großartige Nachricht, dass mit dem Umbau der Eggenfabrik in München die Möglichkeit geschaffen wird, beliebten Trend- und Actionsportarten auch in den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter nachzugehen. Alle Sportbegeisterten sollen in der Landeshauptstadt die Chance haben, ihrer Sportart und Leidenschaft zu jeder Jahreszeit nachzugehen. Mit dem Bau der Actionsporthalle schließen wir eine Lücke im Angebot für den Breiten- und Freizeitsport.“

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