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FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

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Maodo Lo musste beim großen Triumph leider zusehen. Foto: AN

Bayern Baskets im siebten Himmel!

Von Arno Nahler
Geschäftsführer Marko Pesic hatte immer gefordert, dass sein Team auch einmal eines der großen vier Teams im europäischen Basketball schlagen müsse. Am vergangenen Donnerstag war es nun soweit. Die Bayern-Basketballer schaffen im Overtime-Drama gegen Tabellenführer Fenerbahce Istanbul die Sensation und siegten mit 90:86.


Münchens Korbjäger schlugen in der EuroLeague den Tabellenführer und Favoriten Fenerbahce Istanbul nach zweifacher Verlängerung in einem epischen Kampf 90:86 (29:34/66:66/80:80) und erreichten damit den elften Sieg in der Königsklasse eingefahren. Im ausverkauften Audi Dome agierten die Münchner von Beginn an auf Augenhöhe und zwangen Istanbul mit großer Entschlossenheit und einer außerordentlichen Teamleistung zweimal in die Verlängerung. In den letzten fünf Minuten hatte der Favorit dem Siegeswillen der Bayern nicht mehr genug entgegenzusetzen. Danilo Barthel drückte der letzten Verlängerung seinen Stempel auf und erzielte sechs der zehn Bayern-Punkte zur Sensation gegen den Titelfavoriten. Derrick Williams und Stefan Jovic waren mit jeweils 19 Punkten die erfolgreichsten Werfer der Bayern.

Kein Wunder, dass sich nach diesem Sieg alle freuten. So auch Danilo Barthel: „Wahnsinn. Es war so ein enges Spiel mit zwei Overtimes. Wir hatten zweimal die Chance, dass Spiel zu entscheiden und am Ende haben wir es geschafft. Wir sind sehr glücklich. Das Entscheidende war, wie wir die ganze Zeit als Team gekämpft haben, das war unglaublich und
der Schlüssel.“

Bayern-Präsident Uli Hoeneß beglückwünschte das Team und bedankte sich nach der Sensation gegen Fenerbahce für einen „unvergesslichen Abend“: „Ich bin, wie alle im Verein, unheimlich stolz und möchte mich ganz herzlich bei der Mannschaft und den Trainern für diesen unvergesslichen Abend bedanken“, sagte Uli Hoeneß am Freitagmittag. Und weiter: „Überhaupt ist die Saison bisher ein einziger Traum, den man nur genießen kann. Es ist einfach eine großartige Leistung, wie die Mannschaft die wahnsinnige Belastung meistert.“ Dieser Sieg ist umso erstaunlicher, weil mit Maodo Lo, Devin Booker sowie Milan Macvan drei der wichtigsten Spieler verletzungsbedingt fehlten.

Wenige Tage zuvor hatten die Bayern Baskets  mit 71:60 bei Khimki Moskau gewonnen und damit ihren dritten Auswärtssieg in der EuroLeague geholt. Das Erreichen der Playoffs könnte für die Münchner also durchaus realistisch sein.

So ganz nebenbei bauten sie ihren Vorsprung in der Bundesliga weiter aus. Alle bisherigen
18 Spiele konnten die Bayern gewinnen. Damit führen sie die Tabelle mit sagenhaften acht Punkten Vorsprung an. Bleibt zu hoffen, dass es keine weiteren Verletzten gibt und die Bayern ihre gute Form bis zum Saisonendspurt behalten werden.

Die nächsten Spiele der Bayern:
- Fr., 8.2., 20.30 Uhr: Baskonia Vítoria - FCBB (EuroLeague)
- So., 10.2., 15 Uhr: FCBB – Göttingen (easyCredit BBL)
- Do., 14.2., 18.30 Uhr: Oldenburg – FCBB (easyCredit BBL)
- Fr., 22.2., 21 Uhr: Real Madrid – FCBB (EuroLeague)
- Fr., 1.3., 19 Uhr: Buducnost Podgorica – FCBB (EuroLeague)
- So., 3.3., 15 Uhr: FCBB – Bremerhaven (easyCredit BBL)
- Do., 7.3., 20.30 Uhr: FCBB – Maccabi Tel Aviv (EuroLeague).


Derrick Williams und Nihad Djedovic beim Tandem-Wurf. Foto: A. Nahler

Derrick Williams und Nihad Djedovic beim Tandem-Wurf. Foto: A. Nahler

Bayern Baskets weiter auf Erfolgskurs

Von Arno Nahler
In der Bundesliga weiter ungeschlagen und in der EuroLeague auf Playoff-Kurs: Münchens Basketballer bleiben, trotz der Mehrbelastung durch die vielen Spiele,
klar auf Erfolgskurs.

Marko Pesic, Geschäftsführer der Bayern Basketballer, plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. „Natürlich wollen wir versuchen, in der EuroLeague unter die ersten Acht zu kommen“ erklärte er. Mittelfristig möchten Münchens Korbjäger dann das Niveau der
Großen - Real Madrid oder CSKA Moskau - erreichen. „Aber diese Saison ist eine Spielzeit zum Lernen.“ Priorität habe ganz klar die Deutsche Meisterschaft. Wie sein Team die Vielzahl der Spiele schultern könne? „Man muss sich bei so vielen Spielen ausschließlich auf die nächste Aufgabe konzentrieren, sonst verliert man sich schnell“, lautete die Antwort. Die erste Erfahrung der Mannschaft in dieser Spielzeit war, dass man die Konzentration möglichst über die gesamte Spielzeit hochhalten sollte. „Den besten Mannschaften genügen ein paar Minuten der Schwäche und sie sind 15 Punkte weg“, erklärte Pesic. Auch wenn sein Team derzeit mit Verletzungen zu kämpfen hat, denkt der Geschäftsführer  nicht daran, sie zu verstärken. Mittelfristig müsste der Kader allerdings vergrößert werden. Ob Derrick Williams, der Superstar aus der NBA, dann noch dazu gehören wird, steht in den Sternen. Williams seien allerdings andere Dinge wichtig, als viel Geld. „Wenn er nicht NBA spielt und man ihn fragt, ob er in München bleibt, würde es mich wundern, wenn er nein sagt“, so Marko Pesic. Alle Fans hoffen, dass sie den Amerikaner zumindest noch diese Saison im Bayern-Trikot bewundern können.

In den vergangenen Spielen hatte der Amerikaner jedenfalls großen Anteil am erfolgreichen Abschneiden, etwa beim 80:78-Erfolg in Mailand: Angeführt von einem überragenden Derrick Williams drehten die Bayern einen Vier-Punkte-Rückstand in den letzten 60 Sekunden. Bester Scorer der Münchner war Derrick Williams mit 21 Punkten.

Pech hatten die Bayern Baskets allerdings gegen Real Madrid: Sie verloren am 14. Spieltag der EuroLeague gegen den amtierenden Champion Real Madrid 72:82 (31:46).
6.500 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome bot sich eine hochklassige Partie, in der sich die Bayern in der ersten Halbzeit mit einem teilweise deutlichen Rückstand konfrontiert
sahen – diesen aber mit viel Kampf und Herz im dritten Viertel (28:19) verkürzten und den Königlichen nach zwei Minuten im letzten Viertel bedrohlich nahe rückten (66:68). Am Ende setzte sich aber die Erfahrung und Klasse des spanischen Meisters durch.

Die Basketballer des FC Bayern haben sich am 15. Spieltag der EuroLeague gegen Buducnost Podgorica dank einer begeisternden Aufholjagd mit 93:88 (38:49) Punkten durchgesetzt und beendeten die Hinrunde der Königsklasse damit als Tabellensechster mit acht Siegen.
6.500 Zuschauern bot sich im ausverkauften Audi Dome eine mitreißende Partie, in der sich der Deutsche Meister nach einer schwachen ersten Halbzeit auf seine Stärken besann und das Spiel, angeführt von Braydon Hobbs und Derrick Williams, nach zwischenzeitlich
17 Punkten Rückstand tatsächlich noch drehte.

Keine Chance hatten die Münchner dagegen in Istanbul: Bei Anadolu Efes Istanbul verloren sie mit 77:92 (36:55). Einen erneuter Fehlstart gab es in Griechenland: Die Bayern verloren in Athen 67:77. Gegen Mailand holten die Bayern dann aber den neunten Sieg:
Am 18. Spieltag der EuroLeague gewannen sie die richtungsweisende Partie im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze gegen den Italienischen Meister Mailand 93:87 (53:45)  und glichen ihr Konto somit wieder aus - neun Siege, neun Niederlagen. Die Playoffs sind in Reichweite.

Auch in der Bundesliga lief es hervorragend: Beim 80:71 gegen Frankfurt bauten die Bayern ihre Siegesserie auf 15 aus. Vor 4.538 Zuschauern im Audi Dome hatten sich die Münchner nur gut 40 Stunden nach dem EuroLeague-Erfolg gegen Mailand ab dem zweiten Viertel ihre Müdigkeit aus den Gliedern geschüttelt und bewältigten die vermeintlich einfache Aufgabe gegen den stark auftretenden Tabellenzwölften nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Hänger im Schlussviertel letztlich sehr souverän. Danilo Barthel war mit 18 Punkten der erfolgreichste Werfer der Münchner.

Und weiter geht die Hetzjagd. Die nächsten Partien der Bayern:
- Do., 17.1., 18 Uhr: ZSKA Moskau - FCBB (EuroLeague)
- Di., 22.01., 20.30 Uhr: Göttingen - FCBB (easyCredit BBL)
- Fr., 25.01., 18.00 Uhr: Khimki Moskau - FCBB (EuroLeague)
- So., 27.01., 15.00 Uhr: Bayreuth - FCBB (easyCredit BBL)
- Do., 31.01., 20.30 Uhr: FCBB - Fenerbahce Istanbul (EuroLeague)
- Sa., 2.2., 20.30 Uhr: FCBB - Jena (easyCredit BBL)
- Fr., 8.2., 20.30 Uhr: Baskonia - FCBB (EuroLeague).


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Danilo Barthel und Derrick Williams bei der Malaktion in der Kinderklinik. Fotos: FCBB

Bayern Baskets bescheren Kinder -
und sich selbst

Von Arno Nahler
An einem ihrer raren trainingsfreien Tage besuchten der Kapitän des FC Bayern Basketball und US-Forward Williams die Kinderklinik München Schwabing und deren Krebsstation. Gemeinsam mit jungen Patienten griffen die Profis des deutschen Meisters dort zunächst für den guten Zweck zu Farbstiften. Denn Barthel und Williams hatten ein knappes Dutzend Paar Basketballschuhe dabei, die sie mit den Jugendlichen kreativ bemalten. Die signierten Kunstwerke in den Größen zwischen
48 und 52 haben Barthel, Williams und weitere Mitspieler beim Spieltag der EuroLeague am 14. Dezember gegen Zalgiris Kaunas getragen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden diese zugunsten der Stiftung der Kinderklinik versteigert. Zusätzlich sammelten Münchens Basketballer Spenden für diese Stiftung.


Aber nicht nur die Kinder wurden vorweihnachtlich beschert, sondern auch das Team selbst. In der EuroLeague gab es Siege gegen Moskau und Kaunas, während die Bayern in der Bundesliga die Tabellenführung souverän verteidigten. Der Reihe nach:

Am 11. Spieltag der EuroLeague konnten die Basketballer des FC Bayern München in einer extrem umkämpften und eher zerfahrenen Partie gegen Khimki Moskau 72:65 (31:28) gewinnen und damit ihren fünften Erfolg in der Königsklasse einfahren. Vor 4.517 Zuschauern lagen die Gäste aus Russlands Hauptstadt lediglich während der ersten fünf Minuten und einmal zu Beginn des zweiten Viertels kurz in Führung und wurden vom FCBB für die verbleibenden
27 Minuten knapp, aber letztlich erfolgreich in Schach gehalten. Alle eingesetzten Münchner Akteure punkteten, Nihad Djedovic war mit 14 Punkten der erfolgreichste Werfer.

Die Bayern Baskets haben dann am zwölften Spieltag der EuroLeague nach einer starken Leistung gegen Zalgiris Kaunas, den Abonnement-Meister Litauens, 88:84 (46:38) gewonnen. Vor 4.537 Zuschauern nahm die Partie nach einem verhaltenen ersten Viertel im zweiten Abschnitt richtig Fahrt auf und entwickelte sich nach der Pause zu einem mitreißenden Krimi, in dem mental starke Bayern während der Schlussphase die besseren Entscheidungen trafen – und bereits den sechsten Sieg in der Königsklasse einfuhren. Derrick Williams war mit
27 Punkten der herausragende Werfer der Münchner, darüber hinaus sammelte
er sieben Rebounds.

Kein Wunder, dass Dejan Radonjic, FCBB-Cheftrainer, stahlte: „Es war ein gutes und interessantes Spiel. Wir haben vor allem in der ersten Hälfte sehr gut gespielt. Am Ende war es sehr knapp, aber wir haben es geschafft – ein großartiger Sieg für uns. Danke an die Fans für den Support.

In der Bundesliga konnten die Basketballer des FC Bayern München am zehnten BBL-Spieltag souverän mit 82:66 (51:35) Punkten in Jena gewinnen, blieben damit unbesiegt und bauten ihren Startrekord auf 10:0 aus. In der mit 3.000 Fans ausverkauften Halle hielten die Gastgeber im ersten Viertel Anschluss. Vor allem dank der zunächst guten Quoten von außen konnte der Deutsche Meister dann aber früh die Partie kontrollieren. Alle eingesetzten Spieler punkteten bereits in der ersten Halbzeit für den Tabellenführer. Sein bester Werfer war am Ende Vladimir Lucic mit 14 Punkten, der gut aufgelegte Braydon Hobbs und Stefan Jovic hatten je sieben Assists.

Vergangenen Sonntag dann das Spitzenspiel gegen Berlin. Die Basketballer des FC Bayern München haben sich auch gegen Alba Berlin mit 83:81 (45:43) Punkten durchgesetzt. Damit bauten sie nicht nur die Tabellenführung aus, sondern auch den Rekord auf elf Siege in Serie. Im ausverkauften Audi Dome erlebten 6.500 Zuschauer eine packende und hochklassige Partie, in der die Bayern lange führten und ihre erfrischend frechen Verfolger aus Berlin erst in den letzten Sekunden niederringen konnten. Ein überragender Derrick Williams war mit 26 Punkten erneut der erfolgreichste Werfer der Münchner, der mit einer sensationell guten Trefferquote überzeugte, indem er sich bei 18 Würfen lediglich drei Fehlversuche leistete.

Dejan Radonjic, FCBB-Cheftrainer, war dann auch zufrieden: „Wir haben viel zu viele Punkte nach offensiven Rebounds zugelassen. So ist es schwer zu gewinnen. Aber nochmal: Das Wichtigste ist der Sieg. Vielen Dank an unsere Fans für die super Unterstützung, das war sehr wichtig für uns heute.

Die nächsten Spiele der Bayern:
- Mi., 19.12., 20:45 Uhr: Armani Mailand – FCBB (EuroLeague)
- Fr., 21.12., 20 Uhr: FCBB – Real Madrid (EuroLeague)
- So., 23.12., 18 Uhr: FCBB – Alba Berlin (BBL-Pokal)
- Mi., 26.12., 18 Uhr: FCBB – Würzburg (BBL)
- Fr., 28.12., 20:30 Uhr: FCBB – Podgorica (EuroLeague)
- So., 30.12., 20.30 Uhr: Bamberg – FCBB (BBL).

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