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FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

Baskets_Spieler des Jahrzehnts

Vladimir Lucic, "Bayerns Spieler des Jahrzehnts“. Foto: FCBB

Bayern sind die Drama-Könige -
Berlin ist Meister

Von Arno Nahler
Fast hätten es die Bayern Baskets doch noch geschafft: In ihrem 90. Pflichtspiel - es war das vierte Endspiel innerhalb von fünf Tagen - besaßen sie kurz vor Schluss die Chance, das Spiel gegen Alba Berlin zu gewinnen. Doch zwei vergebene Freiwürfe sowie die Disqualifizierung von Vladimir Lucic besiegelten die Niederlage. Titelverteidiger Berlin wurde in München erneut Deutscher Meister. Entscheidend waren zwei Gründe: Einmal die vielen Verletzungen von Münchner Schlüsselspielern und zum anderen die größere Anzahl an vollwertigen Ersatzspielern bei Berlin. So konnte Alba besser rotieren, während München meist nur mit acht Spielern agierte.


Ohne Zipser und Radosevic: Das Comeback der Bayern
glückt nicht ganz und verliert in Berlin

Nach einem hektischen und am Ende dramatischen Auftakt der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft 2021 liegen die Bayern-Basketballer gegen Alba Berlin nach einer 86:89 (40:45)-Niederlage 0:1 hinten. Die durch das Fehlen von Paul Zipser und Leon Radosevic in der Rotation limitierten Münchner hatten Nachteile aus der Distanz und lagen bis zu elf Punkte hinten. In der Mann-Verteidigung fehlte etwas Zugriff, die Regelauslegung (27:17 Fouls, drei Technische) war ziemlich einseitig zugunsten der Berliner. Das Team von Andrea Trinchieri gab jedoch nie auf und ging durch eine große Energieleistung vor der letzten Minute sogar 82:80 in Führung. Kleine Fehler in der Defense gegen Lo und offenkundig fehlende Kraft verhinderten letztlich doch den Auftaktsieg.

Die dezimierten Bayern um Lucic feiern im zweiten Finalspiel einen 76:66-Triumph zum 1:1-Ausgleich
Die Bayern-Basketballer haben nur 22 Stunden nach der knappen Niederlage zum Auftakt der Playoff-Finals gegen Alba Berlin (86:89) zurückgeschlagen: Das ersatzgeschwächte Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri gewann das nicht minder umkämpfte zweite Duell durch eine großartige Charakterleistung 76:66 (26:35) und klaute damit trotz der kurzen Rotation auswärts ein Spiel zum 1:1-Ausgleich. Dem Pokalsieger fehlte neben Paul Zipser und Nick Weiler-Babb erneut auch Leon Radosevic, der wegen seiner Fußblessur nicht eingesetzt werden konnte.

Die Kraft reicht im dritten Finale nur 25 Minuten:
Die Bayern verlieren zu Hause mit 69:81

In der gnadenlosen Back-to-back-Serie um den BBL-Titel 2021 ist nach dem dritten Spiel wieder Alba Berlin im Vorteil: Die Bayern-Basketballer verloren am Samstag ihr erstes Heimspiel der Playoff-Finals trotz der grandiosen Unterstützung von 1.300 Fans 69:81 (37:37) und liegen nun 1:2 hinten. Damit wird der zweite Heimauftritt im Audi Dome in rund 22 Stunden – es wird das 90. Pflichtspiel der Saison sein, aktuell ein Weltrekord (gemeinsam mit Olimpia Mailand). Nihad Djedovic: „Das war ein gutes und packendes Spiel. Bis zum dritten Viertel haben wir alles kontrolliert. Dann hatten wir keine Energie mehr und ein paar Spieler haben sich auch verletzt; dann konnten wir nicht mehr parieren.“

79:86 im vierten Finale: Die epische Saison
der Bayern-Basketballer endet im 90. Einsatz

Für den FC Bayern Basketball hat eine grandiose wie epische Saison im vierten Playoff-Finale um den BBL-Titel ihr Ende gefunden: Der ersatzgeschwächte Pokalsieger und EuroLeagueViertelfinalist unterlag vor der stimmungsvollen Kulisse der 1.300 Fans im Audi Dome nach einem aufopferungsvollen Fight 79:86 (30:38), somit geht eine packende Serie 3:1 an Berlin. Die Bayern, bei denen sich D.J. Seeley trotz einer Kapselblessur zur Verfügung stellte, lagen von Beginn an hinten. Bis zu 16 Punkte betrug der Vorsprung der Gäste, doch
16 Sekunden vor dem Ende verkürzte Vladimir Lucic per Dreier auf 77:78. Mit zehn Sekunden auf der Uhr wurde es dramatisch: Nach einem harten Rempler gegen Fontecchio bekam Lucic, der vorher vergebens auf einen notwendigen Foulpfiff gegen sich gewartet hatte, ein disqualifizierendes Foul. Zusätzlich wurden gegen Radosevic zwei technische Fouls ausgesprochen. Als die Emotionen wieder abebbten, entschied Alba mit vier Freiwürfe eine umkämpfte Partie und somit die Finalserie.

Das Fazit von Coach Andrea Trinchieri: „Gratulation an Alba, sie hatten etwas mehr Energie als wir. Aber es gibt von mir nichts zu bedauern, wir haben alles gegeben, was wir hatten, und sogar noch mehr. Wir hatten 90 Spiele, und mindestens 60 wurden am Ende entschieden. Das nimmt dir sehr viel Energie, aber nochmal: Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Das war keine Saison des Neuaufbaus – das war etwas völlig anderes. Wir waren in der EuroLeague bis zum Ende dabei und nur einen Wurf vom Final Four entfernt; wir haben den Pokal gewonnen und waren hier im Finale. Keiner kann es uns wegnehmen, dass dies eine
großartige Saison war.“


Vladimir Lucic mobilisierte seine letzten Kraftreserven. Foto: Valencia BC

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Bayern Baskets stehen im Finale!

Von Arno Nahler
Leicht war es nicht, das Finale der Saison 2020/21 zu erreichen. Bereits im ersten Spiel gegen Ludwigsburg setzte es für die Münchner eine Niederlage. Die folgenden drei Begegnungen konnten die Bayern dann - meist mit viel Mühe - gewinnen. Auch die Leistungen waren nicht immer überzeugend. Faszinierende Spielzüge wechselten sich mit anfängerhaften Fehlern ab. Allerdings sollte man nicht allzu kritisch sein, denn schließlich musste Münchens Team in dieser Saison bereits mehr als 80 Pflichtspiele bestreiten. Die meisten Spieler sind am Ende ihrer Kräfte und oft noch durch Verletzungen gehandicapt. So wird das Finale wieder ein Kraftakt werden, obwohl die Bayern bis nächsten Mittwoch immerhin vier Tage zur Erholung nützen können.


Die Spiele im Einzelnen:
Die Bayern-Basketballer unterliegen in Ludwigsburg 98:101
Die Basketballer des FC Bayern liegen im Playoff-Halbfinale gegen Ludwigsburg 0:1 zurück: Die Mannschaft von Cheftrainer Andrea Trinchieri unterlag bei den heimstarken Riesen zum Auftakt der Best-of-five-Serie trotz einer starken Aufholjagd und eines letzten Wurfs zur möglichen Verlängerung 98:101 (47:55). Auf der Guard-Position wurde beim Pokalsieger allerdings neben Nick Weiler-Babb auch der kurzfristig erkrankte Regisseur Zan Mark Sisko schmerzlich vermisst. Sieben FCBB-Ballverluste (am Ende 15:6) und fünf Dreier der Gastgeber in Serie führten zum 13:29 im ersten Viertel. Insgesamt ließ man vor der Pause neun Distanztreffer zu, kämpfte sich aber bis auf fünf Zähler heran. Nach dem Wechsel mühten sich die Münchner mit sehr viel Einsatz um den Führungswechsel, doch der Hauptrunden-Erste hielt mit ähnlich guten Quoten und am Ende auch etwas Fortune erfolgreich dagegen.

Paul Zipser: „Hinten raus hatten wir zwar die Chance ranzukommen und wir waren eigentlich im Spiel wieder drin. Wir haben es uns aber selbst zu schwer gemacht. Aber wenn man gegen Ludwigsburg mal hinten liegt, muss man viel Energie aufwenden, um wieder zurückzukommen.“

82:72-Auswärtssieg: Die Bayern beenden Ludwigsburgs Heimserie und
gleichen im Playoff-Halbfinale zum 1:1 aus

Die Bayern-Basketballer haben die Heimserie der Ludwigsburger Riesen von zuvor 30 Spielen ohne Niederlage beendet und die Halbfinal-Serie zum 1:1 ausgeglichen. Nach dem verdienten 82:72 (42:33)-Auswärtserfolg hat die Mannschaft von Chefcoach Andrea Trinchieri nun am Mittwoch und Freitag zwei Heimspiele im Audi Dome.

Die Bayern verpassten am Montag zwar wieder einen konzentrierten Start und lagen 4:13 zurück, doch Topscorer D.J. Seeley (22) dirigierte das schnelle Comeback mit zehn Punkten im ersten Viertel. Vor der Pause dominierte die Defense der Gäste und ermöglichte einen 18:4-Run zum 37:23 (17.). Nach der Halbzeit führte der zum Auftakt so vermisste Spielmacher Zan Mark Sisko überragend Regie. Robin Amaize war in einem sehr kampfstarken Team entscheidend mit seiner Defense gegen Jalen Smith (9) und Center Leon Radosevic gegen Jamel McLean.

Coach Andrea Trinchieri: „Es steht jetzt 1:1. Wir haben es mit einem guten Team zu tun, also müssen wir ruhig blieben. Wir sind gerade mit einer verbesserten Defense nach einem zu lässigen Spiel eins zurückgekommen. Manchmal habe ich das Gefühl, das Team braucht einen Schlag ins Gesicht. Sie haben uns vor zwei Tagen hart aufs Maul gehauen. Aber diesmal haben wir an beiden Enden des Feldes eine bessere Vorstellung abgeliefert.“

Nur noch ein Sieg fehlt zum Finaleinzug: Die Bayern-Basketballer ringen
die Riesen 81:78 nieder und führen 2:1


Den Basketballern des FC Bayern fehlt im Playoff-Halbfinale gegen den Hauptrunden-Ersten Ludwigsburg nur noch ein Sieg zum Einzug in die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft 2021: Das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri rang die Schwaben nach 40 hart umkämpften Minuten mit 81:78 (37:39) Punkten zum zweiten Sieg in Serie nieder und führt jetzt 2:1.

Die Bayern machten es sich selbst ein wenig schwer, neun vermeidbare Ballverluste schon zur Mitte des zweiten Viertels und Offensivrebounds der Riesen waren verantwortlich für einen latenten Rückstand. Dieses wegweisende Duell war  Nervensache und Schwerstarbeit
zugleich - und der FCBB schuftete sich im dritten Abschnitt (22:14) mit vereinten Kräften und einem 13:0-Run in Front. Wade Baldwin, wie Vladimir Lucic mit 22 Punkten, fand in die Serie und mit den letzten Reserven brachte man den sehr wichtigen Sieg über die Zeit.

Leon Radosevic: „Entscheidend war, dass wir trotz der druckvollen Verteidigung der Ludwigsburger und trotz unserer Fehler die Energie entgegensetzen konnten und bis zum Ende gespielt haben. Wir spielen ja so schon die ganze Saison, die letzten fünf Minuten sind immer ein Krimi.“

Die Bayern gewinnen Spiel vier gegen Ludwigsburg 82:73 und
ziehen zum fünften Mal in die Playoff-Finals ein

Finale! Der Pokalsieger um Chefcoach Andrea Trinchieri gewann im an Intensität kaum zu überbietenden Spiel vier gegen Ludwigsburg 82:73 (41:34) zum 3:1-Endstand. Der FCBB schaltete damit als erst zweite Mannschaft seit 2010 einen Hauptrunden-Ersten im Halbfinale aus. Finalgegner ist ab Mittwoch der Gewinner des Duells Berlin vs. Ulm.

Die Bayern begannen konzentriert und führten 18:11 (8.), nur eine ungewohnt niedrige Dreierquote verhinderte vor der Pause eine noch klarere Führung. Allerdings fehlte auch Spezialist Paul Zipser, der wegen Knieproblemen kurzfristig nicht eingesetzt werden konnte. Im dritten Viertel lag der FCBB, angestachelt vom bärenstarken Robin Amaize, 51:41 (25.) vorn. Doch die Riesen kämpften sich über Offensiv-Rebounds (19) zum 57:57-Ausgleich zurück. Sisko und vor allem Leon Radosevic knickten zudem um, aber die Bayern erzwangen mit einer Energieleistung und insgesamt 13 Steals den dritten Sieg in Serie.

Coach Andrea Trinchieri war erleichtert: „Das war eine harte Serie gegen einen harten Gegner. In vier Spielen ist es uns nicht einmal gelungen, weniger als 15 Turnovers zu haben. Das sagt viel über Ludwigsburg. Sie waren verdient Erster nach der regulären Saison und es hat uns besonderen Einsatz gekostet, sie zu besiegen. Natürlich sind wir glücklich, denn wir sind im Finale und mein Team hat die ganze Saison darum gekämpft. Die Endspiele werden etwas Neues für jeden sein, denn durch das Format musst du erst mal durchkommen: Back-to-back, und zwar richtig, mit zwei Spielen in 48 Stunden, ohne Pause.

Die Playoff-Finals 2021 (best-of-five)
Mittwoch, 9. Juni, 20.30 Uhr: Spiel 1
Donnerstag, 10. Juni, 20.30 Uhr: Spiel 2
Samstag, 12. Juni, 15 Uhr: Spiel 3
Sonntag, 13. Juni, 15 Uhr: Spiel 4*
Dienstag, 15. Juni, 19 Uhr: Spiel 5*
*= falls nötig

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Tel. 0 83 74-80 81

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