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FC Bayern München Basketball

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Die Bayern erhielten kurz vor Saisonbeginn ihre neuen Audi-Dienstwagen.
Foto: Audi/Richard Walch

Start in die neue Saison

Von Arno Nahler
Auf geht’s zur Titelverteidigung! Basketball-Meister und Pokalsieger FC Bayern startete am Freitag gegen Ulm erfolgreich in die neue Saison. Vor 6.200 Fans in der ausverkauften Halle in Neu-Ulm triumphierte der Titelverteidiger nach 40 umkämpften Minuten 83:77 (46:38). Bester Werfer war der finnische Nationalspieler Petteri Koponen mit 18 Zählern.

Die Belastungen in der kommenden Saison werden riesig: Neben den üblichen Bundesliga- und Pokalspielen warten auf die Bayern in der Euro-League-Vorrunde nicht weniger als
30 Begegnungen. Kein Wunder, dass sie sich, neben den bereits bekannten Neuzugängen, in letzter Minute noch die Dienste des NBA-erprobten Derrek Williams aus Los Angeles sicherten.

Präsident Uli Hoeneß sagte dazu: „Ich bin sehr gespannt, wie unsere Mannschaft die neue Belastung verkraften wird. Insofern müssen wir uns daran erst gewöhnen und in den Rhythmus kommen. Aber jetzt haben wir ja mit der neuen Halle eine tolle Perspektive, darauf wird der ganze Klub jetzt bis Mitte 2021 hinarbeiten. In dieser Zeit spielen wir EuroLeague, insofern passen die Dinge beisammen.“

Zu den sportlichen Erwartungen äußerte er sich ebenfalls: „Ich glaube, dass sich Basketball endgültig in München etabliert hat. Dass wir die Meisterschaft und den Pokal geholt haben, war eine tolle Leistung der Mannschaft, man hat das an den Reaktionen des Publikums gemerkt. Die Begeisterung allein beim letzten Finalspiel war ja unglaublich – so stelle ich mir das vor. Und jetzt haben wir das Ziel erreicht, auf das Marko und alle hingearbeitet haben: dass wir Teil der EuroLeague sind. Eines ist ja klar: Dass wir mindestens drei Jahre in der EuroLeague spielen – und ich gehe davon aus, dass das auch danach der Fall sein wird. Aber wir dürfen nicht so arrogant sein zu glauben, dass der FC Bayern mal eben die EuroLeague aufmischt. Das wird nicht möglich sein, wir müssen aus meiner Sicht etwas demütig an die Sache herangehen. Bei aller EuroLeague-Euphorie wollen wir in erster Linie
Deutscher Meister werden.“

Auch Geschäftsführer Marko Pesic geht voller Optimismus in die neue Saison und sprach über die wichtigsten Gegner: „Es sind wieder dieselben: Alba Berlin hat etwas geschafft, was sie die Jahre davor nicht geschafft haben, nämlich – wie auch wir – die wichtigen Spieler zu halten, das Gerüst der Mannschaft. Berlin wird sicher angreifen und nicht sagen, sie wollen ins Halbfinale. Auch Bamberg wird ganz sicher eine bessere Saison haben als letzte Saison, sie haben einen richtig guten Kader zusammengestellt. Oldenburg hat keine internationale Belastung, das kann ein Vorteil sein, auch Würzburg und wie immer Frankfurt werden unangenehm sein. Doch wie immer hängt es von uns ab: Wenn wir unsere Leistung kontrollieren, haben wir gute Chancen.“

Hier die nächsten Spiele der Bayern Baskets
Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr: FCBB – Giessen 46ers (Pokal-Achtelfinale)
Donnerstag, 11. Oktober, 20.30 Uhr: FCBB – Efes Istanbul (1. Spieltag EuroLeague)
Sonntag, 14. Oktober, 15 Uhr: Löwen Braunschweig – FCBB (3. Spieltag BBL)
Dienstag, 16. Oktober, 20.30 Uhr: FCBB – Panathinaikos Athen (2. Spieltag EuroLeague)
Donnerstag, 18. Oktober, 21 Uhr: FC Barcelona – FCBB (3. Spieltag EuroLeague)
Sonntag, 21. Oktober, 18 Uhr: FCBB – Telekom Baskets Bonn (4. Spieltag BBL).


FCBB_Trainingslager_Riva_1

Trainingslager im italienischen Riva del Garda. Foto: FCBB

Es geht schon wieder los!

Von Arno Nahler
Der Hochsommer neigt sich langsam dem Ende zu und schon beginnt für Münchens Basketballer wieder der Ernst des Lebens: das Trainingslager. Wenigstens ist der Ort der schweißtreibenden Übungen nicht der schlechteste. Die Bayern Baskets sind am Gardasee. Nach der Ankunft im italienischen Riva del Garda begann das Trainingslager des Deutschen Meisters in der offiziellen FCBB-Partnerregion Garda Trentino mit einer ersten Einheit.


Nach einem Leistungstest in München waren die Bayern bei zwei Trainingseinheiten im heimischen Audi Dome wieder zusammen gekommen, ehe es ans Nordufer des Gardasees ging. „Wir finden hier beste Bedingungen vor und werden jetzt hart an unseren Grundlagen arbeiten“, erklärte Radonjic, dem der komplette aktuelle Bayern-Kader zur Verfügung steht. Unter den 16 Spielern befinden sich auch Milan Macvan, der nach seinem Kreuzbandriss wieder belastbar ist, sowie die drei Junioren-Nationalspieler Kilian Binapfl, Bruno Vrcic und Nelson Weidemann.

Auch zwei spektakuläre Neuverpflichtungen sind mit im Trainingslager: Petteri Koponen sowie Maodo Lo. Zuletzt lief der gebürtige Berliner Lo für Bundesliga-Konkurrent Bamberg auf. In der EuroLeague, in welche die Bayern ab Oktober zurückkehren, kann der antrittsstarke Point Guard auf die Erfahrung von 56 Einsätzen verweisen (6,2 PpS/Dreier-Quote 41,6 %); in der Bundesliga steht Maodo Lo bei 81 Einsätzen und durchschnittlich 8,7 Punkten
sowie 2,1 Assists.

Koponen hat 101 Einsätze in der EuroLeague zu verzeichnen, bei einer Dreier-Quote von mehr als 45 Prozent. Dazu kommen 193 Länderspiele für Finnland, zwei Europapokaltitel und zuletzt der spanische Pokalsieg mit dem FC Barcelona. Petteri Koponen zählt ohne Frage zu den namhaften europäischen Guards. Er wird künftig mit seiner großen Erfahrung die Bayern-
Basketballer verstärken. Der 30-jährige Distanzspezialist hat beim Deutschen Meister einen Dreijahres-Vertrag bis 2021 unterschrieben.

DER ZEITPLAN DER BAYERN-BASKETBALLER
Mittwoch, 5. September, 19.30 Uhr: Iserlohn Kangaroos – FCBB
8./9. September: Teilnahme am Turnier von medi Bayreuth;
                        Halbfinale gegen Kuban Krasnodar/RUS (Samstag, 19.30 Uhr)
20. – 23. September: Teilnahme am „5. Zadar Basketball Tournament“
Freitag, 28. September, 20.30 Uhr: ratiopharm Ulm – FCBB (1. Spieltag BBL)
Mittwoch, 3. Oktober, 15 Uhr: FCBB – Rasta Vechta (2. Spieltag)
Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr: FCBB – Giessen 46ers (Pokal-Achtelfinale)
Freitag, 12. Oktober, 20.30 Uhr: FCBB – Efes Istanbul (1. Spieltag EuroLeague)
Dienstag, 16. Oktober, 20.30 Uhr: FCBB – Panathinaikos Athen (2. Spieltag)
Donnerstag, 18. Oktober, 21 Uhr: FC Barcelona – FCBB (3. Spieltag EuroLeague).


Danilo Barthel hat seinen Vertag verlängert. Foto: Paulaner/sampics

Danilo Barthel hat seinen Vertag verlängert.
Foto: Paulaner/sampics

Robin Amaize ist der zweite Neuzugang der Bayern. Foto: FCBB

Robin Amaize ist der zweite Neuzugang der Bayern. Foto: FCBB

Der Meister rüstet auf!

Von Arno Nahler
Das Double - Meisterschaft und Pokal - ist erreicht, die Feiern sind beendet, da könnte sich Bayerns Sportliche Leitung eigentlich beruhigt zurücklehnen und in Urlaub fahren. Doch weit gefehlt! Hinter den Kulissen wurde und wird nach wie vor fleißig gearbeitet, um einen konkurrenzfähigen Kader für die nächste Saison zusammen zu stellen. Schließlich haben sich die Bayern Baskets (mindestens) für drei Jahre die Teilnahme an der EuroLeague gesichert, der Champions League im Basketball
.

Es wäre nicht der FC Bayern mit seinem ehrgeizigen Präsidenten Uli Hoeneß, wenn die Ansprüche nicht sehr hoch wären. Natürlich möchte man national den Meistertitel und am liebsten auch den Pokalsieg erneut holen. Aber insgeheim schielt man doch auf Topclubs wie Real Madrid oder den FC Barcelona, die in Europa auch im Basketball die erste Geige spielen. Um dorthin zu kommen, muss der Kader quantitativ und qualitativ erheblich verbessert werden. Quantitativ, weil durch die zusätzlichen Spiele - verbunden mit teils weiten Reisen - die Belastung der Korbjäger erheblich größer werden wird. Es werden mindestens 12 bis
14 halbwegs gleichwertige Spieler benötigt, um dem einen oder anderen zwischendurch eine Pause zu gönnen. Und qualitativ, weil das europäische Niveau weit höher ist als in der Bundesliga.

Der Anfang hierzu ist bereits gemacht. Mit Leon Radosevic wurde der erste Kracher verpflichtet. Der 28-jährige Center hat einen Vertrag für drei Jahre bis Sommer 2021 unterschrieben. Der Deutsch-Kroate spielte in der Bundesliga bereits für Berlin und zuletzt Bamberg, wo er von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machte. In der EuroLeague kann Radosevic auf die Erfahrung von 146 Einsätzen (7,1 PpS, 3,2 RpS) bauen, in der BBL stehen 176 Spiele (7 PpS, 3,4 RpS) zu Buche. Bayern-Sportdirektor Daniele Baiesi lobte den Neuzugang: „Leon hat in seinen insgesamt fünf Jahren in Deutschland bewiesen, was für ein effektiver und moderner Big Man er ist. Ich hatte das Privileg, zwei Jahre mit ihm zusammenzuarbeiten – und deshalb haben wir nicht eine Sekunde gezögert, als die Möglichkeit konkret wurde, ihn zu bekommen.“

Als zweiter Neuer wechselt  Flügelspieler Robin Amaize zu den Münchnern. Der 24-Jährige unterschrieb in München einen Dreijahres-Vertrag bis Sommer 2021. Amaize hatte 2016 und 2017 seine ersten Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft. Die vergangenen beiden Spielzeiten war er für den Playoff-Teilnehmer Bayreuth aufgelaufen. Letzte Saison kam er dort in der BBL auf 6,7 Punkte und 2,6 Rebounds pro Spiel, insgesamt sind für ihn
96 Bundesliga-Spiele notiert. Internationale Erfahrung sammelte Amaize mit den Oberfranken in der Champions League, dem dritthöchsten europäischen Wettbewerb.

Keinen Neuzugang, aber eine wichtige Vertragsverlängerung konnten die Bayern in Sachen Danilo Barthel vermelden. Der Nationalspieler hat seinen Vertrag beim Double-Sieger um zwei weitere Jahre verlängert. Der 26-jährige Power Forward war 2016 nach München gewechselt und beim Gewinn der deutschen Meisterschaft zum MVP der Finalserie gekürt worden. Barthel konnte in den Endspielen gegen Berlin (3:2) seinen Punkteschnitt noch einmal auf 12,8 Zähler (Trefferquote: 65 Prozent) steigern. Zwar hatte Barthel bei der Meisterfeier noch auf eine NBA-Verpflichtung gehofft, doch nun bleibt er dem Münchnern wohl erhalten: „Ich habe immer gesagt, dass ich den nächsten Schritt in der EuroLeague und am liebsten mit dem
FC Bayern machen möchte – umso schöner, dass es jetzt tatsächlich klappt“, wird er in der Pressemitteilung zitiert. „Ich sehe hier mit der längerfristigen Perspektive EuroLeague die Chance und das Potenzial, dass beide Seiten gemeinsam die richtige positive Entwicklung fortsetzen.“

Ach ja, auch der Meistercoach bleibt den Bayern erhalten. Dejan Radonjic bleibt Cheftrainer der Bayern-Basketballer: Der 48-jährige Montenegriner verlängerte seinen Vertrag beim Double-Gewinner um eine weitere Saison bis Sommer 2019. Die wichtigste Personalentscheidung fiel einvernehmlich nach einem Meeting von Präsident Uli Hoeneß mit Geschäftsführer Marko Pesic und Sportdirektor Daniele Baiesi. Dejan Radonjic hatte den Pokalsieger Anfang April kurzfristig übernommen und die Münchner in den Playoffs zur Deutschen Meisterschaft geführt.

Man darf erwarten, dass in den nächsten Wochen noch weiter spektakuläre Neuverpflichtungen der Bayern Baskets bekannt gegeben werden. Wie hatte Uli Hoeneß vor Jahresfrist vor Jahresfrist noch verkündet: „Die Sportliche Leitung darf alle Spieler verpflichten, die sie braucht. Ich werde für die Finanzierung sorgen.“ Schöne Aussichten für die Münchner und die Konkurrenz staunt ...

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