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FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

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Sportdirektor Daniele Baiesi (links) empfängt den neuen Bayern-Coach Dejan Radonjic. Foto: FCBB

Neue Besen kehren gut!

Von Arno Nahler
Nach dem überraschenden Rauswurf von Trainer Sasa Djordjevic konnten die Bayern zeitnah einen Nachfolger präsentieren: Dejan Radonjic trainiert nun Münchens Basketballer. Der 48-jährige Montenegriner unterschrieb beim Pokalsieger einen Vertrag bis zum Saisonende, wobei die Option auf eine Zusammenarbeit auch in der nächsten Spielzeit besteht. Radonjic gab sein Debüt an der Seitenlinie bereits am
4. April beim Südderby gegen Ulm.

Geschäftsführer Marko Pesic sagte über den neuen Coach: „Ich kenne Dejan Radonjic schon sehr lange und wir wissen genau, was seine Kernkompetenzen sind: Er arbeitet akribisch, mit Plan und mit einer klaren Struktur, er ist außerdem stets sehr gut vorbereitet. Er kennt zudem viele unserer Spieler und hat mit einigen auch schon zusammengearbeitet. Es waren sehr unkomplizierte Gespräche mit ihm und wir sind sehr froh, dass wir ihn zum jetzigen Zeitpunkt als ideale Lösung für uns gewinnen konnten.“

Radonjic hat als Spieler und Trainer große Erfolge aufzuweisen. Allerdings war er bisher ausschließlich Clubs in Mazedonien und Serbien tätig. Vor seiner Premiere in München konnte Radonjic nur drei Trainingseinheiten absolvieren. Und dennoch ging es gut: Die Basketballer des FC Bayern München konnten das Süd-Derby der BBL gegen Ulm 100:95 (48:43) gewinnen und feierten nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in Serie mit dem neuen Coach Dejan Radonjic einen wichtigen Sieg im Kampf um die Tabellenführung.

Klar, dass dieser mit seinem Einstand zufrieden war: „„Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass heute nur der Sieg zählt. Darauf lag unser Fokus. Wir haben sehr gut begonnen, haben aber im weiteren Spielverlauf in der Defensive zu viele Fehler begangen, die wir abstellen müssen. Nach drei Trainingseinheiten mit der Mannschaft hatten wir zwar noch nicht viel Zeit für große Veränderungen, aber wir haben schon einiges heute umgesetzt.“

Auch das zweite Spiel mit dem neuen Coach Dejan Radonjic konnten die Münchner gegen Gießen 107:83 (54:36) gewinnen und somit eindrucksvoll die Tabellenführung in der BBL behaupten. Vor 4.939 Zuschauern zogen die Bayern mit einem furiosen 17:1-Lauf vor der Pause davon, hielten die Hessen im dritten Viertel in Schach und bauten den Vorsprung mittels eines Endspurts uneinholbar aus. Fünf Bayern punkteten zweistellig, Danilo Barthel war mit 18 Punkten der erfolgreichste Werfer auf Seite der Münchner.

Die Nagelprobe für den neuen Trainer gab es dann am Sonntag in Frankfurt. Radonjic feierte mit 87:83 seinen ersten Auswärtssieg. Dabei bewiesen die Bayern eine tolle Moral: 18 Punkte lagen sie zu Beginn des Schlussabschnitts zurück, ehe sie nicht zuletzt dank der Würfe von Braydon Hobbs einen außergewöhnlichen Endspurt (36:14) aufs Parkett legten. Topscorer der Gäste war Vladimir Lucic mit 19 Punkten und zehn Rebounds.

Dejan Radonjic kommentierte es so: „Das war ohne Frage ein wichtiger Sieg für uns. Vielleicht sollte man besser nur über die letzten zehn Minuten sprechen. Denn nach einer guten Anfangsphase haben wir ganz schlecht gespielt. Wir haben so viele Fehler gemacht, vor allem in der Verteidigung. Aber jetzt gratuliere ich meinen Spielern, sie haben es in den letzten zehn Minuten als Team gedreht. Jetzt haben wir wieder ein paar Tage zum Trainieren,
und das ist gut.“

Die nächsten Heimspiele:
- SO., 22. April, 15 Uhr: FCBB – Jena
- SO., 29. April, 15 Uhr: FCBB – Bremerhaven
- SA., 5. Mai, 20.30 Uhr: Playoff-VF 1
- SA., 12. Mai, 20.30 Uhr: Playoff-VF 3


Überraschung!
Bayern Baskets feuern Trainer!


Von Arno Nahler
Damit hatte keiner gerechnet: Am Donnerstag kam die Meldung, dass der FC Bayern seinen Coach Sasa Djordjevic von seinen Aufgaben als Cheftrainer freigestellt hat. Man glaubte zuerst an einen Aprilscherz, denn die Münchner sind schließlich aktueller Pokalsieger und stehen immer noch an der Tabellenspitze der Bundesliga. Allerdings sind sie im Halbfinale des EuroCups ziemlich kläglich gegen Istanbul ausgeschieden.


„Nach den Eindrücken und Entwicklungen, die wir über einen längeren Zeitraum hinweg registriert haben, sind wir jetzt zum Entschluss gekommen, unserem hoch veranlagten Team einen neuen Impuls und Führungsansatz geben zu müssen. Nicht zuletzt wegen unserer Position als Tabellenerster der BBL mag das für Außenstehende überraschend kommen, das ist verständlich. Doch jeder kann davon ausgehen, dass diese nicht einfache Entscheidung nach intensiven Überlegungen aller Beteiligten und Gremien allein im Sinne des Teams und der Ziele unseres ambitionierten Projekts fiel“, begründete Geschäftsführer Marko Pesic diese überraschende Entscheidung.

Doch was steckt wirklich dahinter? Nach Informationen von Sport 1 stolperte Sasa Djordjevic besonders über seine Kommunikationsprobleme. Diese gab es einerseits mit dem Management, andererseits aber auch mit den Spielern. Einzelne Spieler bekamen anscheinend keine Erklärungen dafür, warum sie ausgewechselt oder nicht eingesetzt wurden. Talent Karim Jallow wurde nicht, wie gewünscht, weiter entwickelt. Stattdessen setzte der serbische Trainer mehr auf seine Landsleute, auch wenn sie nicht immer überzeugen konnten.

Auch das Ausscheiden aus dem EuroCup wird intern wohl dem ehemaligen Chefcoach angelastet. So habe er im Hinspiel keine Auszeit genommen, als das Team immer mehr schwächelte. Und beim Rückspiel blieb Danilo Barthel, trotz starker Leistungen, im Schlussviertel nur auf der Bank.

Das Management der Bayern Baskets war sich deshalb wohl nicht sicher, ob mit Djordjevic der Meistertitel geholt werden könne. Denn nur dann könnte das Team nächste Saison in der Königsklasse, der Euroleague, spielen. Vorerst übernimmt Assistenztrainer Emir „Muki“ Mutapcic das Training. Über eine mögliche Neubesetzung der Position des Cheftrainers wird voraussichtlich in den kommenden Tagen Klarheit herrschen. Spekulationen gibt es genug. Lassen wir uns überraschen!


Sasa Djordjevic gibt sich trotz der Niederlagen optimistisch

Sasa Djordjevic gibt sich trotz der Niederlagen optimistisch.

Bayern Baskets: Siegesserie gerissen!

Von Arno Nahler
Innerhalb von sechs Tagen wurden Münchens Basketballer wieder auf den Boden der Tatsachen geholt - und zwar recht schmerzhaft. Vor Wochenfrist hatten sie noch gute Aussichten, den EuroCup zu gewinnen. Durch eigenes Verschulden schieden sie jedoch aus und müssen sich nun auf die Bundesliga konzentrieren. Doch auch hier setzte es eine unerwartete Heimniederlage.


Begonnen hatte das ganze Schlamassel in Istanbul: Die Basketballer des FC Bayern München haben das erste Halbfinalspiel im EuroCup bei Darussafaka Istanbul auf dramatische Weise 74:76 (47:30) verloren. Die Münchner zeigten eine starke erste Hälfte und führten bereits mit mehr als 20 Punkten, doch die Türken übernahmen nach dem Seitenwechsel die Spielkontrolle und schafften die Wende. In der dramatischen Schlussphase entschied
0,7 Sekunden vor der Schlusssirene ein gut verteidigter Dreier das Spiel. Bester Scorer der Bayern, die sich nach dem Seitenwechsel acht ihrer zehn Ballverluste erlaubten, nur noch einen Dreier trafen (insgesamt 5/19) und auch das Rebound-Duell abgeben mussten (31:37), war Jared Cunningham mit 20 Punkten.

Es war unfassbar: Das ganze Spiel über lagen die Bayern Baskets in Führung. Bei einer Restspielzeit von 25 Sekunden hätten sie nur den Ball halten müssen und der Sieg wäre sicher gewesen. Doch 10 Sekunden vor dem Ende verloren sie durch ein riskantes Abspiel den Ball und so war es um den sicher geglaubten Erfolg geschehen. Nun musste man drei Tage später im Rückspiel die Serie noch einmal drehen.

Aber auch das ging schief: Die Basketballer des FC Bayern München verloren das zweite EuroCup-Halbfinale gegen  Istanbul mit  83:87 (44:41) und haben damit in der Best-of-
Three-Serie um den Einzug in das Finale des EuroCups den Kürzeren gezogen. Die Bayern lagen in der ersten Halbzeit meist in Führung, liefen im zweiten und dritten Viertel aber oft einem knappen Rückstand hinterher, weil vor allem der Istanbuler Scottie Wilbekin dem Spiel seinen Stempel aufdrückte, über 40 Minuten nicht in den Griff zu bekommen war und
41 Punkte erzielte. Bei den Bayern war Reggie Redding mit 14 Punkten erfolgreichster Werfer.

Natürlich war Sasa Djordjevic, Cheftrainer des FCBB, nicht zufrieden:  „Ich bin enttäuscht, wie diese Serie zu Ende geht. Aber ich denke, es war ein großer Fight auf Augenhöhe. Heute waren wir Zeugen einer unglaublichen individuellen Leistung von Scottie Wilbekin. Wir haben versucht, mehrere Verteidiger auf ihn anzusetzen, aber heute gab es kein Mittel gegen ihn. Wir hätten einen großen Wurf oder eine gute Aktion gebraucht, um wieder Aufwind zu bekommen, haben aber im vierten Viertel einige offene und wichtige Würfe verfehlt.“

Bereits zwei Tage später kam es im Audi Dome zum Spitzenspiel der Bundesliga gegen Berlin. Doch auch diese Begegnung wurde mit 72:91 (39:34) verloren. Im ausverkauften Audi Dome sahen 6.500 Zuschauer eine kampfbetonte und teilweise hitzige Partie, in der die Bayern in der ersten Halbzeit noch Herr der Lage waren. Ab der Mitte des dritten Viertels mussten sie aber offenkundig den Belastungen der beiden Spiele während der Woche gegen Istanbul Tribut zollen und hatten den ausgeruhten Berlinern in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Devin Booker und Jared Cunningham waren mit jeweils elf Punkten die erfolgreichsten Werfer der Bayern.

Coach Sasa Djordjevic gab sich dennoch optimistisch: „Gratulation an Alba Berlin. Wir hatten definitiv keine Energie mehr in unserem Tank. Wir lagen mit vier Punkten zurück, als wir Reggie und Devin verloren haben. Das hat uns weh getan, weil eine große Rotation heute eigentlich sehr wichtig war. Was wir bislang diese Saison geschafft haben, macht mich stolz. Ich bin stolz auf die Spieler und alle, die hier im Klub arbeiten. Wir hatten neun Spiele in den letzten 21 Tagen, vier lange Reisen dabei. Das war eindeutig zu viel und das soll keine Ausrede sein. Dennoch: Unsere Saison beginnt jetzt.“

Die nächsten Termine:
SA., 31. März, 20.30 Uhr: EWE Oldenburg – FCBB (easyCredit BBL)
MI., 4. April, 20.30 Uhr: FCBB – ratiopharm Ulm (easyCredit BBL)
SA., 7. April, 18 Uhr: FCBB – Gießen 46ers (easyCredit BBL).

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Tel. 0 83 74-80 81

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