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Einmal mehr war Vladimir Lucic bester Bayernspieler. Foto: Valencia BC

Hochmut kommt vor dem Fall!

Von Arno Nahler
Wer hätte das gedacht? Nach gutem Start mit zwei fabelhaften Auswärtssiegen in der EuroLeague bei Tel Aviv und Fenerbahce Istanbul, beides Anwärter auf das Final-
Four-Turnier der europäischen Königsklasse, verpatzten die Bayern den Start auf nationaler Ebene und unterlagen in der Pokal-Qualifikation Medi Bayreuth mit 89:95. Nun sind sie wieder auf dem harten Boden der Tatsachen und wissen, dass man keinen Gegner unterschätzen darf.


Bereits in der vergangenen Saison war den Bayern Baskets ähnliches passiert, als der große Favorit in der ersten Runde gegen Bonn aus dem Pokal flog. Das neue Pokalformat hat dies verhindert, doch der FCB benötigt nun Schützenhilfe. Gewinnt Bayreuth auch gegen Crailsheim und den MBC, fahren sie als Gruppensieger zum Finalturnier nach München. Die Bayern müssten dann bei der ersten Titelvergabe dieser Saison in der eigenen Halle zuschauen.

Die Spiele der Reihe nach:
Es fehlt nur ein Wurf: Die Bayern verpassen beim 79:81 in Overtime
gegen den Favoriten Mailand die Sensation

Die Basketballer des FC Bayern München haben 210 Tage nach ihrer letzten EuroLeague-Partie wieder das internationale Parkett betreten – und gegen den mit Topspielern gespickten Favoriten Armani Olimpia Mailand nach großem Kampf und fünfminütiger Verlängerung unglücklich 79:81 (31:32, 70:70) verloren. Am ersten Spieltag der Königsklasse zeigte das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri bei der Saisonpremiere eine famos leidenschaftliche Leistung. Man hatte sowohl im letzten Angriff der regulären Spielzeit als auch in der Overtime mit dem finalen Ballbesitz die Chance auf die große Überraschung. Center Jalen Reynolds glänzte nach verhaltenem Start mit einem Double-Double (14 Punkte/11 Rebounds), bester Werfer war Guard Wade Baldwin (18).

Ein Statement in Berlin: Die Bayern gewinnen das EuroLeague-Derby souverän 90:72
Münchens Basketballer feierten mit dem 90:72 (52:36) in Berlin ihren ersten Erfolg in der EuroLeague-Saison 2020/21. Vor 700 Zuschauern in der Halle am Berliner Ostbahnhof profitierten sie ab dem zweiten Viertel von ihrer starken Defense, überragendem Reboundverhalten und einem variablen Passspiel in der Offensive. Elf der zwölf eingesetzten Spieler tauchen auf dem Scorerboard auf, der erfolgreichste Werfer war Nick Weiler-Babb mit 15 Punkten (3/4 Dreier). Zudem glänzten in einem harmonischen Team Wade Baldwin und Vladimir Lucic mit je 14 Punkten.

85:82-Triumph im Krimi von Tel Aviv: Vladimir Lucic führt die Bayern-Basketballer
zum ersten Sieg überhaupt bei Maccabi

Die Bayern-Basketballer haben für die große Überraschung des dritten Spieltags in der  EuroLeague gesorgt: Das Team von Chefcoach Andrea Trinchieri gewann nach einer überragenden kämpferischen Vorstellung 85:82 (34:25) beim Favoriten Maccabi Tel Aviv und damit erstmals überhaupt auswärts beim israelischen Rekordchampion. Die Bayern verteidigten über die gesamten 40 Minuten auf sehr hohem Niveau. Überragender Mann des FCBB war Vladimir Lucic, der  26 Punkte erzielte und, wie schon in Berlin ,zum „Player of the game’ gekürt wurde.

Sensation in Istanbul: Die unglaublichen Bayern drehen bei Fenerbahce
noch einen Rückstand von 21 Punkten zum 75:71-Triumph

Die Basketballer des FC Bayern haben nur zwei Tage nach dem furiosen Auswärts-Coup in Tel Aviv (85:82) eine echte Sensation geschafft: Das Team siegte erstmals in der Klubhistorie beim türkischen Mitfavoriten Fenerbahce Istanbul. Durch eine sagenhafte Aufholjagd tilgte der Gast einen scheinbar uneinholbaren Rückstand von 21 Punkten (18:39/17.) in der zweiten Halbzeit und triumphierte tatsächlich noch 75:71 (25:45). Die Bayern kämpften die Türken nach der Pause beherzt nieder, holten allein in der zweiten Hälfte 27 Rebounds und ließen nur noch 26 Punkte der Gastgeber zu. Mit diesem denkwürdigen Comeback-Erfolg steht der FCBB nach vier Partien gegen durchweg hochkarätige Gegner mit 3:1 Siegen da.

Die letzten Kräfte der Bayern reichen nicht: Der FCBB verliert zum Auftakt
der Pokal-Vorrunde 89:95 gegen Bayreuth

Die Basketballer des FC Bayern mussten zwei Tage nach dem furiosen Comeback-Triumph bei Fenerbahce Istanbul (75:71) dem immensen Kräfteverschleiß aus dem Trip nach Israel und in die Türkei Tribut zollen: Die Münchner verloren das erste Pokal-Vorrundenspiel in Weißenfels gegen Bayreuth 89:95 (40:42). Die Bayern, seit Dienstag erfolgreich in Sachen EuroLeague unterwegs gewesen, erkämpften sich im dritten Viertel einen Vorsprung von zehn Punkten (59:49/23.). Doch letztlich fehlte gegen die frischen Oberfranken die nötige Energie in der Verteidigung und bei freien Würfen. Paul Zipser (18) und Robin Amaize (14) trafen am besten.

Die nächsten Spiele der Münchner
FR., 23.10., 20.30 Uhr: FCBB – Olympiakos Piräus (EuroLeague)
SO., 25.10., 18 Uhr (in Weißenfels): Mitteldeutscher BC – FCBB (Pokal)
MO., 26.10., 20.30 Uhr (in Weißenfels): Crailsheim Merlins – FCBB (Pokal)
DO., 29.10., 21 Uhr: Real Madrid – FCBB (EuroLeague)
FR., 6. 11., 20.30 Uhr: FCBB – Roter Stern Belgrad (EuroLeague)
SO., 8.11., 18 Uhr: FCBB – Rasta Vechta (BBL)
FR., 13.11., 20.30 Uhr: FCBB – Valencia Basket (EuroLeague)
SO., 15.11., 15 Uhr: Fraport Skyliners Frankfurt – FCBB (BBL)


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Wade Baldwin hat sich gut ins Team eingefügt. Foto: Valencia BC

Es geht wieder los!

Von Arno Nahler
Die Pause war lang und der Umbruch groß - doch nun geht es wieder los: Während in anderen Ligen (DEL Eishockey!) seit Monaten diskutiert wird, ob und wann man eventuell mit der Saison starten soll, hat man im Basketball in aller Ruhe alles festgezurrt und Nägel mit Köpfen gemacht: Die Bayern-Basketballer starten am Sonntag, 8. November (18 Uhr), mit einem Heimspiel im Audi Dome gegen Rasta Vechta in ihre zehnte BBL-Saison. Das geht aus dem Spielplan 2020/21 hervor, den die easyCredit BBL vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.

Die Basketball-Bundesliga umfasst diesmal wieder 18 Teams, aufgestiegen sind erstmals die Niners Chemnitz. Der Saisonstart war aufgrund der Corona-Pandemie um gut einen Monat in den November verlegt worden. Zuvor wird die Gruppenphase im BBL-Pokal und dann das Top Four (1./2. November) ausgespielt. Pflichtspielstart ist für die Bayern bereits am Freitag,
2. Oktober (20.30 Uhr), in der EuroLeague gegen den italienischen Playoff-Anwärter Armani Olimpia Mailand. MagentaSport überträgt alle Spiele des FCBB in allen Wettbewerben live.

Seit August befindet sich die neue Mannschaft der Bayern - mitsamt dem runderneuerten Trainerteam - in der Saisonvorbereitung. Klar, dass sich die Spieler erst zusammenfinden und an das neue System von Coach Andrea Trinchieri gewöhnen müssen. Kein Wunder auch, dass die ersten Vorbereitungsspiele auf internationaler Ebene meist verloren gingen. Die beiden einheimischen Gegner aus der Bundesliga, Ulm und Bamberg, konnten jedoch relativ sicher bezwungen werden. 94:78 hieß es gegen Ulm, während der alte Rivale aus Bamberg gar mit 86:55 geschlagen wurde.

Bemerkenswert am neuen Team ist dessen Ausgeglichenheit. Waren die Bayern Baskets vergangenes Jahr von wenigen Stars (Greg Monroe, Maodo Lo, Danilo Barthel) und deren Launen abhängig, so ist die Last diesmal auf viele Schultern verteilt. Nick Weiler-Babb, Jason George, Wade Baldwin, TJ Bray und JaJuan Johnson stachen in der Vorbereitung besonders hervor. Letzterer war auch gegen Bamberg bester Werfer der Bayern (18, 8/11 Würfe).

„Wir haben großes Potential, vor allem, wenn wir alle zusammen in der Defense stehen“, sagte „JJ“ nach dem Spiel und äußerte sich auch zum Coach: „Er motiviert mich, er pusht mich hart, aber ich denke, es wissen alle, was der Sinn dahinter ist.“ Nach den ersten Eindrücken kann man bei den Bayern, trotz der vielen Abgänge, durchaus positiv in die neue Saison gehen.

Die nächsten Termine:
- FR., 2.10., 20.30 Uhr: FCBB – Armani Olimpia Mailand (EuroLeague)
- FR., 9.10., 20 Uhr: Alba Berlin – FCBB (EuroLeague)
- MI., 14. 10., 20.05 Uhr: Maccabi Tel Alviv – FCBB (EuroLeague)
- FR., 16.10., 19.45 Uhr: Fenerbahce Istanbul – FCBB (EuroLeague)
- SO., 18.10., 20.30 Uhr (in Weißenfels): FCBB – Bayreuth (Pokal).

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