isarbote.de - Deutsche Netzzeitung für München und Bayern
Flughafen München
Flughafen München
IDer Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

Ich backe anders
Der Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

>> mehr

FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

Baskets_AP_4776

Zan Mark Sisko (in weiß) ist wieder fit. Foto: Valencia BC

Bayern Baskets weiter
im Wechselbad der Gefühle

Von Arno Nahler
Münchens Basketballer schaffen es einfach nicht, eine längere Siegesserie hinzulegen, selbst wenn die Gegner nominell unterlegen sein sollten. So mussten die Bayern zuletzt in der Bundesliga - nach zwei sicheren Siegen - eine unerwartete Niederlage gegen den Aufsteiger Chemnitz einstecken. Und auch in der EuroLeague verpasste das Team den Sieg gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um die Playoff-Plätze. So muss weiter gezittert werden.

Die Bayern-Basketballer gewinnen mit dem 81:77 in Ulm auch bei ihrem Pokalgegner
Das 81:77 (40:38) beim Gegner im Halbfinale des Pokal-Top Four (17.4.) im Audi Dome war der 13. Sieg im 16. BBL-Spiel. Damit bleibt das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri trotz der EuroLeague-Strapazen wie gewünscht in der Spitzengruppe der Bundesliga. Die Ulmer lagen nach einem guten Start der Gäste und einem eigenen 12:0-Run mit 21:14 Punkten vorn (8.), ehe die Bayern weitgehend die Kontrolle übernahmen. Dank des umsichtigen Diego Flaccadori (6 der 20 Assists) gab es nur sieben Ballverluste. Die Wurfquoten von der Linie (17 von 19) und aus dem Feld (47 %) sorgten für einen ungeachtet des knappen Scores recht ungefährdeten Erfolg. Bester Werfer war Vladimir Lucic (17). Die Bayern spielten in Ulm erneut ohne die angeschlagenen Nick Weiler-Babb (Fuß), Zan Mark Sisko, Robin Amaize und Matej Rudan (im Aufbau).

Serie ausgebaut: Teenager-Time beim souveränen 84:58-Heimerfolg
der Bayern-Basketballer gegen Frankfurt

Die Bayern-Basketballer haben ihre Erfolgsserie fortgesetzt, das Team von Trainer Andrea Trinchieri gewann am Freitagabend das BBL-Heimspiel gegen den Tabellenneunten Frankfurt gänzlich ungefährdet 84:58 (45:24). In der Bundesliga war es für die Münchner der vierte Sieg hintereinander und der 14. im 17. Einsatz. Durch die Niederlage Oldenburgs gegen Schlusslicht Gießen rückte man auf Platz vier vor. Coach Trinchieri setzte von Beginn an seine beiden Youngster Sasha Grant und Jason George aus dem FCBB-Nachwuchsprogramm ein, mit dem ebenfalls noch spät gebrachten Rückkehrer Matej Rudan kam das Teenager-Trio zusammen auf mehr als 50 Einsatzminuten.

83:85 - Die Bayern-Basketballer geben in Chemnitz den Sieg noch aus der Hand
Die Bayern-Basketballer haben einen sicher geglaubten Erfolg bei Aufsteiger Chemnitz noch aus den Händen gegeben: Die Mannschaft von Cheftrainer Andrea Trinchieri führte nach einem starken dritten Abschnitt (26:13) zu Beginn des vierten bereits mit 73:59 Punkten (31.), ehe die Niners mit mehreren Distanzwürfen in der vorletzten Minute wieder die Führung übernahmen – und durch Dominique Johnsons Dreier in der Schlusssekunde den finalen Punch zum 85:83 (46:45) setzten. Nur zwölf Münchner Zähler im letzten Viertel waren somit zu
wenig. Coach Andrea Trinchieri war ziemlich sauer: „Wir haben in den letzten drei Minuten aufgehört zu spielen, das hat uns das Spiel gekostet. Eine Serie von Konzentrationsfehlern und falschen Entscheidungen in der Verteidigung vernichtete den schönen Vorsprung, den wir uns mit einer guten Leistung aufgebaut hatten.“

79:87 in Villeurbanne: Die nächste Aufholjagd der Bayern-Basketballer
bleibt diesmal ohne Happy End

Die Bayern-Basketballer haben die Siegesserie des französischen Champions Asvel Villeurbanne nicht stoppen können. Das Team von FCBB-Cheftrainer Andrea Trinchieri zeigte beim 79:87 (35:45) zu spät seine Qualitäten. Die Münchner lagen nach einem 11:2-Finish der Gastgeber in den letzten zweieinhalb Minuten der ersten Hälfte schon zur Pause mit neun Zählern hinten. Zwei Minuten vor dem Ende tilgte Vladimir Lucic mit einem Vier-Punkte-Spiel zum 77:77 tatsächlich einen 18-Punkte-Rückstand für die kämpferischen Bayern. Letztlich brachte Villeurbanne den Erfolg aber noch geschickt nach Hause und traf 23 von 26 Freiwürfen. Beim FCBB scorten diesmal nur sieben Spieler. Immerhin gab Zan Mark Sisko nach sieben Wochen Verletzungspause ein kurzes Comeback.

James Gist: „Das war ein schweres und schwieriges Spiel. Es geht in der EuroLeague in die Endphase und die Spiele werden immer schwerer. Wenn du in dieser Liga zu lange darauf wartest, dass du endlich reinkommst, kann es so ausgehen wie heute. Wir müssen fokussiert bleiben und uns jetzt auf Maccabi vorbereiten, dass wir da den nächsten Sieg holen.“

Die nächsten Spiele der Bayern
- DO., 25.2., 20.30 Uhr: FCBB – Maccabi Tel Aviv (EuroLeague)
- SO.,28.2.,15Uhr: FCBB–s.OliverWürzburg(easyCreditBBL)
- DI., 2.3., 20.45 Uhr: Roter Stern Belgrad – FCBB (EuroLeague)
- DO., 4.3., 20.30 Uhr: FCBB – Panathinaikos Athen (EuroLeague)
- SO., 7.3., 15 Uhr: Rasta Vechta - FCBB (easyCredit BBL)
- DI., 9.3., 19 Uhr: Basketball Löwen Braunschweig – FCBB (easyCredit BBL)
- FR.,12.3.,19Uhr: BaskoniaVítoria-Gasteiz–FCBB(EuroLeague)
- SO.,14.3.,18Uhr: FCBB–EWEBasketsOldenburg(easyCreditBBL)
DI., 16.3., 20.30 Uhr: FCBB – Telekom Baskets Bonn (easyCredit BBL).


Bayern Baskets machen es spannend

Von Arno Nahler
Es wäre ganz einfach: Die Bayern Basketballer sind allen deutschen Teams spielerisch weit überlegen. Deshalb könnten sie von Beginn an konzentriert agieren, sich einen sicheren Vorsprung erkämpfen und diesen dann mit wenig Kraftaufwand bis zum Ende verteidigen. Machen sie aber nicht - warum auch immer. In jedem der vergangenen Begegnungen verschliefen die Bayern Baskets den Beginn und mussten mit viel Aufwand dem Rückstand hinterherlaufen, um dann letztlich knapp zu gewinnen. Das lief dann so:

Die Bayern sichern sich in Würzburg spät den 74:70-Derbyerfolg
Mit dem elften Sieg im 14. BBL-Einsatz haben die strapazierten FC Bayern-Basketballer die nächste Spielwoche mit erneut vier Partien eröffnet, das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri sicherte sich in Würzburg spät den knappen 74:70 (27:33)-Derbyerfolg. Die Bayern konnten die Anstrengungen und ihre personellen Probleme erst in einem konzentrieren Schlussabschnitt mit Defense und Kampfgeist überwinden. In einem Spiel ohne offensiven Rhythmus hatten die Gäste in der ersten Hälfte eine miserable Leistung gezeigt mit bis zu acht Punkten Rückstand (11:19/11.), zehn Ballverlusten und nur einem Dreiertreffer bei
17 Versuchen. Im dritten Viertel waren es dann bis zu neun Zähler Differenz (44:53/30.), ehe man die engagierten Unterfranken mit einem 25:17 im letzten Viertel noch abfing.

Trainer Andrea Trinchieri: „Jedes Spiel ist hart für uns in diesem Moment, wir müssen diese Periode nur irgendwie überstehen. Wir waren heute in der Lage, ein paar Spieler zurückzubekommen und anderen endlich etwas Erholung geben zu können. Große Qualität kann ich dann nicht von meinen Spielern erwarten, sondern nur Einsatz. Und den haben wir dann gebracht. Wir haben uns das ganze Spiel abgemüht und am Ende doch den Weg gefunden, es zu gewinnen.“

Die Bayern ringen Berlin im Overtime-Derby zum deutschen Rekord
in der EuroLeague nieder: 101:95

Die Bayern-Basketballer haben mit einem fantastischen Finish das schon verloren geglaubte EuroLeague-Derby gegen Alba Berlin mit 101:95 (89:89, 33:43) Punkten nach Verlängerung gewonnen. Die Münchner lagen zwischenzeitlich mit 16 Zählern und gut viereinhalb Minuten vor der vermeintlich letzten Sirene 67:80 hinten – ehe sie durch Wade Baldwins weiten Dreier und Punkte zuvor von Paul Zipser (insgesamt ein 20:7-Run) noch in die Overtime kamen. Auch hier entwickelte sich ein episches Drama mit vielen Wendungen. Beim 94:95 gut 40 Sekunden vor Schluss gelang Vladimir Lucic ein großer Dreier und Topscorer Jalen Reynolds (24) kurz darauf das entscheidende Defense-Play. Für die Bayern war es im 24. Spiel bereits der
15. Sieg – so viele Erfolge hat noch kein deutsches Team in der Königsklasse während einer Saison geholt.

Paul Zipser war sehr erleichtert: „Das war eine tolle Show beider Teams, ich bin einfach nur erschöpft. Wir waren am Anfang viel zu lahm, so können wir hier nicht in ein erstes Viertel gehen, schon gar nicht gegen so ein Team. Aber wir sind zurückgekommen, das war stark. Es war beeindruckend, was beide Mannschaften geleistet haben.“

Keine 48 Stunden nach dem EuroLeague-Spektakel: Den Bayern gelingt der nächste Kraftakt mit dem 93:92 im Derby-Krimi von Bamberg
Die Bayern-Basketballer haben auch das dritte hart umkämpfte Spiel binnen nur sechs Tagen gewonnen: Knapp 42 Stunden nach dem 101:95-Spektakel in der EuroLeague gegen Alba Berlin gewann das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri auch das erwartet schwere
BBL-Auswärtsspiel in Bamberg mit einer Charakterleistung 93:92 (45:46). Für den FCBB war es in der Bundesliga der zwölfte Sieg im 15. Spiel.

Andrea Trinchieri nach dem Spiel: „Wir haben vor 48 Stunden eine Overtime gespielt, deswegen war das heute ein schweres Spiel. Aber wir haben es am Ende geschafft, zu gewinnen, trotz der vielen Dinge, die wir hätten besser machen sollen. Doch wie ich meinen Spielern immer sage: Ein Sieg ist ein Sieg und eine Niederlage ist eine Niederlage – und wir gehen mit einem Sieg nach Hause. Heute haben wir jedoch die falsche Mentalität
an den Tag gelegt.

... zurück

 

www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

>> mehr

Tierschutzverein München