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FC Bayern München Basketball

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So feiert der Deutsche Meister! Foto: Rauchensteiner

So feiert der Deutsche Meister! Foto: Rauchensteiner

Geschafft:
Bayern Baskets sind wieder Meister!

Von Arno Nahler
Die Basketballer des FC Bayern München haben auch das dritte Finalspiel der
Best-of-five-Serie gegen Alba Berlin gewonnen und mit der Titelverteidigung die fünfte Deutsche Meisterschaft errungen. Vor 6.500 Zuschauern im restlos ausverkauften Audi Dome gelang den Münchnern durch den hart erkämpften
93:88-Erfolg (76:76/32:46) in einem dramatischen Overtimer-Thriller das Kunststück, die Playoffs mit 9:0-Siegen zu bewältigen. Gegen lange imponierende Berliner, die über weite Strecken der Partie mit zwischenzeitlich 15 Punkten führten, war eine bemerkenswerte Energieleistung notwendig, um den Vizemeister erneut niederzuringen. CBB-Rekordspieler Nihad Djedovic wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) der Finalserie gewählt, bester Werfer war mit 23 Punkten der überragende Leader Vladimir Lucic
.

Mit der Titelverteidigung endet für den FCBB nach exakt 75 Pflichtspielen eine lange, aber überaus erfolgreiche Saison: In der BBL leistete man sich lediglich drei Niederlagen und sicherte sich die Meisterschaft eindrucksvoll mit drei Sweeps in den Playoffs; im höchsten europäischen Wettbewerb, der EuroLeague, gelang den Bayern mit spektakulären Erfolgen etwa gegen Fenerbahce Istanbul oder gegen den FC Barcelona und insgesamt 14 Siegen das bislang beste deutsche Ergebnis. Für die Münchner ist es inklusive der deutschen Meisterschaften der U19 und U16 die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte.

Präsident Uli Hoeneß zeigte sich hocherfreut über den erneuten Gewinn der Meisterschaft. Doch er dachte auch schon an die Zukunft: „Es ist sehr erfreulich, dass sich Basketball in München etabliert hat. Wenn auch Fußball immer die Nummer eins bleiben wird. Auch in Zukunft wird die Deutsche Meisterschaft das erste Ziel bleiben. Dennoch möchten wir auch international vorankommen und die Playoffs der EuroLeague erreichen.“

Bereits die ersten beiden Playoffspiele
brachten jede Menge Spannung

74:70 im Thriller gegen Berlin: Die Bayern führten im Finale 1:0
Die Basketballer des FC Bayern München haben das erste Finalspiel der Best-of-five-Serie gegen den Dauerrivalen aus Berlin nach einem dramatischen Finish 74:70 (36:37) gewonnen und lagen damit im Kampf um die Meisterschaft 1:0 in Führung. Im ausverkauften Audi Dome sahen 6.500 Zuschauer eine an Spannung kaum zu überbietende Partie der beiden besten deutschen Teams, in der Alba viel sicherer ins Spiel fand, früh mit elf Zählern führte und den kampfstarken Bayern dann bis in die Crunchtime hinein einen packenden Fight auf Augenhöhe lieferte. In der packenden Schlussphase setzten sich die Münchner über ihre starke Verteidigung und dank der Sicherheit von der Freiwurflinie durch. Nihad Djedovic war mit
18 Punkten der erfolgreichste Werfer der Bayern. Und so ähnlich ging es in Berlin weiter:

82:77 vor 14.000 Fans in Berlin: Die Bayern führten 2:0
Auch das zweite Finalspiel um die deutsche Meisterschaft bei Alba Berlin konnten die Bayern gewinnen. Durch das 82:77 (45:46) vor 14.044 Zuschauern in der hitzigen Atmosphäre der Halle am Ostbahnhof führte der Titelverteidiger in der Serie mit 2:0. Somit fehlte dem Meister nur noch ein Sieg in der Best-of-five-Serie zur Titelverteidigung. Die Berliner erwischten, wie im ersten Finale, den besseren Start und führten mit elf Punkten, ehe der FCBB das Blatt wendete, selbst mit zwölf Zählern in Front ging und auch in der hektischen Schlussphase die Ruhe behielt. Bester Werfer war Center Devin Booker mit 16 Punkten.


Auf Maodo Loo ruhen die Hoffungen der Bayern. Foto: AN

Auf Maodo Loo ruhen die Hoffungen der Bayern. Foto: AN

Der junge Klassiker: Bayern im Playoff-Finale wieder gegen Alba Berlin

Von Arno Nahler
Ganz so einfach, wie es sich anhört, war das Halbfinale nun doch nicht. Dennoch: Nach drei Siegen gegen den krassen Außenseiter aus Vechta zogen Münchens Basketballer erneut in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ein. 98:88 und 89:71 hatten die Bayern Baskets ihre ersten beiden Begegnungen gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen gewonnen. Beide Male war es zeitweise recht eng. Am Ende setzte sich dann doch die routiniertere Mannschaft mit dem größeren Kader durch. Ähnlich war es im dritten und letzten Spiel:


95:80 gegen Vechta - Bayern zieht mit einem 3:0 ins Finale ein
6.102 Zuschauer im Audi Dome erlebten gegen den erneut spielstarken Aufsteiger wieder ein attraktives Duell: Der Titelverteidiger begann stark, ehe Vechta vor der Pause mit mehreren Dreiern aufkam und die Bayern dann über eine sehr gute Verteidigung wieder für klare Verhältnisse sorgten. Auf der Gegenseite war TJ Bray (38 Punkte/10 von Dreiern) kaum zu stoppen, doch das Münchner Kollektiv gewann das Rebound-Duell (34:26) und überzeugte spielerisch mit 24 Assists. Vladimir Lucic und Danilo Barthel waren mit jeweils 17 Punkten die erfolgreichsten Werfer des Meisters.

Dejan Radonjic, Cheftrainer Bayern München, war entsprechend erleichtert: „Wir haben besser gespielt als im Viertelfinale und richtig viel Energie aufbringen können. Wir konnten das Spiel bis auf eine Phase im zweiten Viertel kontrollieren und hatten vor allem eine gute Dreierquote. Gerade das zweite Viertel hat mir sehr gut gefallen. Jetzt stehen wir mit einem 3:0 im Finale und freuen uns auf das Heimspiel am nächsten Sonntag.“

Nun gibt es also die Neuauflage des letztjährigen Endspiels. In die Best-of-Five-Serie können beide Teams ohne großen Erfolgsdruck gehen: Da der FC Bayern Basketball für die neue EuroLeague-Saison gesetzt ist, hat Alba als Finalteilnehmer ebenfalls bereits das Startrecht für die Königsklasse sicher. „Wir freuen uns auf das nächste Duell mit einer starken Berliner Mannschaft, die wieder eine exzellente Saison gespielt hat. Es wird sicher eine spannende und harte Serie, aber wir werden darauf vorbereitet sein“, sagte Bayern-Coach Dejan Radonjic.

Wenn die Bayern am Sonntag den Rivalen aus Berlin im Audi Dome empfangen, wissen sie nicht nur aufgrund der Pokalniederlage im Dezember um die Stärke des Gegners: Schon in der Finalserie von 2018 konnte Alba das erste Spiel im Audi Dome gewinnen (106:95) und damit den Münchner Heimvorteil umkehren. Anschließend schlugen die Bayern auswärts zurück (96:69), ehe man im Audi Dome mit dem 72:66-Sieg in der Serie in Führung ging. Berlin gewann zuhause noch einmal (72:68), bevor der FCBB dann im fünften Finale seine wohl beste Saisonleistung zeigte (106:85).

Das Playoff-Finale 2019 gegen Alba Berlin (Best-of-Five)
Finale 1: Sonntag, 16. Juni, 18 Uhr (Audi Dome)
Finale 2: Mittwoch, 19. Juni, 20.30 Uhr
Finale 3: Sonntag, 23. Juni, 18 Uhr (Audi Dome)
Finale 4: Dienstag, 25. Juni, 20.30 Uhr*
Finale 5: Freitag, 28. Juni, 20.30 Uhr (Audi Dome)*
*= falls nötig


Derrick Williams und
Nihad Djedovic üben fleißig für das Halbfinale. Foto: AN

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Bayern Baskets stehen im Halbfinale

Von Arno Nahler
Nach drei mühsamen Siegen gegen den krassen Außenseiter Braunschweig stehen Münchens Basketballer im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Alles andere wäre auch eine Sensation gewesen. Eine Überraschung war vielmehr die Tatsache, dass sich die Bayern Baskets sehr schwer taten. Dabei hatten sie - nach dem Ausscheiden aus der Euro League - genug Zeit für die Vorbereitung. War das Training zu hart gewesen, hatten die Münchner ihren Gegner unterschätzt oder kamen sie mit dem ungewohnten Rhythmus nicht zurecht? Geschäftsführer Marco Pesic zeigte sich mit der gezeigten Leistung jedenfalls nicht zufrieden: „Es muss allen klar sein, dass wir besser spielen müssen, sonst reicht das schon im Halbfinale nicht", sagte der
42-Jährige. Und weiter: „Ich hoffe, alle nutzen diese Woche, um nicht nur zu trainieren, sondern auch darüber nachzudenken, woran das liegt.“

Die Spiele der Reihe nach:
70:59 – Die Bayern gehen im Viertelfinale 1:0 in Führung
Die Basketballer des FC Bayern München haben die erste Viertelfinal-Partie gegen die Löwen Braunschweig 70:59 (32:19) für sich entschieden und gingen in der Best-of-five-Serie erwartungsgemäß 1:0 in Führung. Vor 5.472 Zuschauern begann der Titelverteidiger hochkonzentriert, geriet dann aber in der Offensive etwas aus dem Rhythmus. Die Münchner verwalteten den Vorsprung gegen kämpferische Braunschweiger dennoch souverän, der Sieg geriet nie in Gefahr. Derrick Williams war mit 12 Punkten der erfolgreichste Werfer der Bayern.

84:74 in Braunschweig – die Bayern führen 2:0
Die Bayern Baskets haben vor 5.619 Zuschauern in Braunschweig 84:74 (46:35) bei den Löwen gewonnen. Der deutsche Meister, zwischenzeitlich mit 20 Punkten in Führung (36:16/15.), musste die stark auftrumpfenden Braunschweiger dann aber aufschließen lassen, ehe die Bayern mit einem 15:5-Lauf die Partie doch noch zu ihren Gunsten entschieden. Bester Werfer bei den Gästen war erneut Derrick Williams mit 17 Punkten.

Dejan Radonjic, FCBB-Cheftrainer, war nicht zufrieden: „Wir haben sehr gut begonnen, einige Minuten sogar exzellent gespielt. Aber danach war die Verteidigung einfach nur nachlässig und Braunschweig ist stark aufgetreten. Auch in der zweiten Halbzeit haben sie das beeindruckend beibehalten. In den letzten fünf Minuten haben wir dann endlich wieder verteidigt, mit den guten ersten 15 Minuten zu Beginn sind das dann zusammen aber nur 20.“ Dennoch hat es sein Team dann geschafft.

87:77 gegen Braunschweig: Die Bayern stehen im Halbfinale
Die Basketballer des FC Bayern München haben auch die dritte Partie gegen die Löwen Braunschweig in einer spannenden Schlussphase mit 87:77 (42:40) Punkten für sich entschieden und zogen durch ein klares 3:0 in der Best-of-three-Serie ins Halbfinale
der BBL-Playoffs ein.

Vor 5.419 Zuschauern im Audi Dome begann der Titelverteidiger gegen die ersatzgeschwächten Braunschweiger erneut schwungvoll, kam aber im zweiten Viertel wieder aus dem Rhythmus. Nach einem engen dritten Abschnitt ließen die Münchner den starken Gästen, die zwischenzeitlich sogar führten, mit einem fulminanten 10:0-Lauf in der Crunchtime keine Chance mehr. Stefan Jovic wurde wegen muskulärer Probleme geschont. Danilo Barthel war mit 16 Punkten der erfolgreichste Werfer der Bayern. Dejan Radonjic, FCBB-Cheftrainer, dachte bereits ans Halbfinale: „Jetzt haben wir eine Woche Pause. Wir müssen nächste Woche nutzen, um alle nötigen Vorbereitungen auf den kommenden Gegner zu treffen. Danke auch nochmal an die Fans, sie waren großartig.“

Nächster Gegner der Bayern Baskets ist nicht der „Erzfeind“ aus Bamberg, sondern Rasta Vechta. Das Überraschungsteam Rasta Vechta hat den früheren Serienmeister Brose Bamberg nach einem Basketball-Krimi im Viertelfinale der Bundesliga-Playoffs ausgeschaltet. Das Aufsteigerteam von Trainer Pedro Calles gewann beim Pokalsieger eine hochspannende Partie 90:86 (42:46) und entschied die Best-of-Five-Serie 3:1 für sich.

Das Playoff-Halbfinale:
- Spiel 1: Sonntag, 2. Juni, 18 Uhr (Audi Dome)
- Spiel 2: Dienstag, 4. Juni, 20.30 Uhr
- Spiel 3: Samstag, 8. Juni, 20.30 Uhr (Audi Dome)
Spiel 4: Dienstag, 11. Juni, 19 Uhr oder 20.30 Uhr*
Spiel 5: Donnerstag, 13. Juni, 19 Uhr oder 20.30 Uhr*
*falls nötig


Bundesliga top - Europa flop!

Von Arno Nahler
Trotz teilweise guter Leistungen hat es für die Bayern am Ende doch nicht gereicht. Münchens Basketballer konnten zwar so viele Spiele der EuroLeague gewinnen wie kein anderes deutsches Team zuvor, aber für das Erreichen der Playoffs war es leider zu wenig. So können sich die Bayern Baskets ganz auf die Deutsche Meisterschaft konzentrieren, wo sie als Tabellenerster in die Playoffs gehen.


87:92 in Istanbul – Bayern sind nicht mehr im Playoff-Rennen
Die Bayern-Basketballer haben am vorletzten Spieltag der regulären EuroLeague-Saison eine 87:92 (50:44)-Niederlage bei Schlusslicht Darussafaka Istanbul hinnehmen müssen. Damit verpasste es der deutsche Meister (13:16 Siege), sich bis zum Abschluss  gegen den spanischen Vertreter Gran Canaria (5.3., 20 Uhr) seine kleine Chance auf die Playoffs zu erhalten. Vor knapp 4.000 Zuschauern begannen die Bayern stark, führten kurz vor dem zweiten Viertel mit 16 Punkten (22:6), zeigten jedoch in der Verteidigung gegen befreit und spielstark auftretende Gastgeber (18/32 Dreier) eine schwache Leistung. Bester Werfer war Petteri Koponen mit 23 Zählern.

84:77 über Gran Canaria – die Bayern verabschieden sich
mit dem 14.  Sieg aus der EuroLeague

Die Basketballer des FC Bayern München konnten am 30. und letzten Spieltag der EuroLeague 84:77 (44:35) gegen den spanischen Vertreter Gran Canaria gewinnen. Der deutsche Meister beendete somit seine erste Saison im neuen Format der Königsklasse als Tabellenelfter und mit 14 Siegen – die bisher beste Leistung eines deutschen Teams in der EuroLeague. Vor 5.163 Zuschauern konnten beide Mannschaften befreit aufspielen, der Erfolg der Münchner war nie in Gefahr. Bester Werfer des FCBB war Derrick Williams mit 20 Punkten.

Wesentlich besser lief es in der Bundesliga: Mit Siegen gegen Ludwigsburg (92:74), in Frankfurt (91:87), gegen Braunschweig (84:73) sowie gegen Crailsheim (99:79) festigten sie den ersten Rang. Weiter ging es mit zwei Spitzenspielen.

85:75 in Berlin: Die Bayern drehen im Schlussviertel unwiderstehlich auf
Die Basketballer des FC Bayern München haben die mit Spannung erwartete Toppartie des 30. Spieltags mit 85:75 (39:41) Punkten bei Alba Berlin gewonnen. Vor 13.626 Zuschauern in der Halle am Berliner Ostbahnhof drehte der deutsche Meister im Schlussviertel unwiderstehlich auf und stellte mit einem 20:4-Lauf die Weichen auf Sieg. Die besten Werfer des Tabellenführers waren Danilo Barthel (ohne Fehlwurf) und der mehrfach spektakulär dunkende US-Power Forward Derrick Williams mit je 15 Punkten.

85:78 gegen Bamberg – Die Bayern sichern sich das Heimrecht
für alle Playoff-Runden und verabschieden Anton Gavel

Auch gegen Bamberg konnten sich die Bayern mit 85:78 (44:42) durchsetzen. Sie blieben mit dem Erfolg im Südderby unangefochtener Spitzenreiter in der BBL – und sicherten sich vorzeitig den ersten Platz nach der regulären Saison, der das Heimrecht in sämtlichen Playoff-Runden (ab 18. Mai) garantiert. 6.500 Zuschauer im ausverkauften Audi Dome erlebten zwei Tage nach dem Prestige-Erfolg in Berlin souverän und clever agierende Bayern, die sich nach einer eher gemächlichen ersten Halbzeit im dritten Viertel zweistellig absetzten und den Sieg routiniert über die Zeit brachten. Kapitän Danilo Barthel war mit 15 Punkten erneut erfolgreichster Werfer, Nihad Djedovic gelang sein 500. Karriere-Assist. Unmittelbar vor dem Spiel zweier Mannschaften, die er maßgeblich geprägt hat, wurde FCBB-Meisterkapitän Anton Gavel geehrt und offiziell verabschiedet.


Die Bayern beim konzentrierten Training. Foto: AN

Die Bayern beim konzentrierten Training. Foto: AN

EuroLeague-Playoffs in weiter Ferne

Von Arno Nahler
Drei Niederlagen mussten Münchens Basketballer in der EuroLeague hinnehmen, so dass das Erreichen der Playoff-Runde kaum mehr zu schaffen ist. Auch in der Bundesliga gab es einen kleinen Rückschlag. Dennoch führen die Bayern weiter klar die Tabelle an.


70:77 - Heimniederlage der Bayern gegen Maccabi Tel Aviv
Im „Game of the week“ der europäischen Königsklasse gegen Maccabi Tel Aviv unterlagen die Bayern mit 70:77 (31:33)  und erlitten damit im Kampf um die Runde der letzten acht Teams der EuroLeague einen Rückschlag. Vor 6.112 Zuschauern im Audi Dome fand der deutsche Meister lange nur sporadisch seinen Rhythmus, kämpfte sich aber mehrfach an die defensivstarken Gäste heran und vergab die Siegchance erst in den spannenden Schlussminuten. 14 Offensiv-Rebounds und zehn Steals des israelischen Rekordmeisters waren letztlich aber eine zu große Hypothek. Derrick Williams war mit 17 Punkten der erfolgreichste Werfer der Bayern.

79:85 in Kaunas: Bayern verlieren bei Bookers Comeback
Die Basketballer des FC Bayern München haben am 26. Spieltag der EuroLeague trotz einer starken Aufholjagd nach der Pause mit 79:85 (35:48) beim litauischen Serienmeister Zalgiris Kaunas verloren. Erfreulich aus Münchner Sicht war das Comeback von Devin Booker nach mehr als dreimonatiger Verletzungspause, dagegen wurde Aufbauspieler Stefan Jovic (Rücken) kurzfristig vermisst. Vor 15.000 Zuschauern in der ausverkaufen Zalgirio Arena erwiesen sich letztlich eine schwache Phase in der Defensive im zweiten Abschnitt sowie die bessere Dreierquote der Gastgeber als ausschlaggebend.

Ohne Rhythmus in Piräus: Die Bayern verlieren deutlich 69:89
Am 27. Spieltag der EuroLeague unterlagen die Bayern Baskets bei Olympiakos Piräus deutlich. Nach einer enttäuschenden Leistung hieß es am Ende 69:89 (31:50). Die Bayern fanden vor
5.000 Zuschauern zu keiner Zeit ihren Rhythmus, weder offensiv noch in der Verteidigung, und hatten zudem große Schwierigkeiten beim Rebound (23:44). Als bester Werfer seines Teams kam Petteri Koponen in gut 14 Minuten Einsatzzeit auf 15 Punkte, auch Devin Booker (13 in
16 Minuten) lieferte eine ordentliche Partie.

Kein Wunder, dass Dejan Radonjic, FCBB-Cheftrainer enttäuscht war: „Wir haben eine sehr, sehr schlechte erste Halbzeit gespielt, vor allem defensiv. Beim Inside-outside, beim
Ausboxen – und es ist schwer, gegen Olympiakos zu bestehen, wenn sie 44 Rebounds bekommen. Nach der ersten Halbzeit war das Spiel somit schon gelaufen, Olympiakos hat die Partie kontrolliert. Ich hoffe sehr, dass wir beim nächsten Spiel am Donnerstag in München gegen Barcelona besser auftreten.“ Und seine Hoffnung wurde erfüllt:

Der eiskalte Finne Koponen zum 73:71:
Die Bayern bejubeln den Coup gegen den FC Barcelona

Den Münchnern gelang die große Überraschung des 28. EuroLeague- Spieltags: Der deutsche Meister bezwang am Donnerstagabend vor 6.400 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome den FC Barcelona durch einen Wurf in letzter Sekunde von Petteri Koponen zum 73:71 (32:36). Über weite Strecken des Spiels suchten die Bayern ihren Rhythmus und haderten mit ihren Wurfquoten, kämpften sich jedoch mit viel Charakter über die Verteidigung an den Favoriten heran und rangen den spanischen Pokalsieger in einer packenden Schlussphase noch in die Knie. Damit erreichten die umjubelten Bayern den 13. Erfolg in der europäischen Königsklasse, so viel wie noch kein deutsches Team zuvor. Petteri Koponen und Devin Booker waren mit jeweils 14 Punkten die erfolgreichsten Werfer der Bayern.

Da freute sich auch Münchens Coach: „Am Ende haben wir mit dem letzten Wurf von Koponen gewonnen. Er hat aber nicht nur wegen dieses Wurfs ein super Spiel gemacht, er hat in der zweiten Halbzeit Verantwortung übernommen. Ein Dank auch an die Fans für ihre
riesige Unterstützung.“


In der Bundesliga kassierten die Bayern in Vechta ihre zweite Niederlage. Beim Überraschungsteam der Saison, dem drittplatzierten Aufsteiger Rasta Vechta, unterlag der deutsche Meister verdient 75:93 (40:53), bleibt aber weiterhin mit noch vier Zählern Vorsprung Tabellenführer. Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften Rasta Dome fand der FCBB vor allem in der Verteidigung nicht die notwendige Energie.

Besser lief es gegen den MBC aus Weißenfels. Die Bayern siegten ungefährdet mit 92:67 (55:38) und untermauerten damit die Spitzenposition in der BBL-Tabelle.

Auch am 24. BBL-Spieltag siegten die Bayern Baskets, nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen, in Würzburg souverän mit 81:70 (41:32). Mit dem Derbysieg festigte der deutsche Meister seine Tabellenführung (22:2 Siege). Vor 3.140 Zuschauern in der ausverkauften „Turnhölle“ sicherte sich Kapitän Danilo Barthel seinen 1.000 BBL-Rebound. Bester Werfer der Münchner war Nihad Djedovic mit 13 Punkten.

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