isarbote.de - Deutsche Netzzeitung für München und Bayern
Flughafen München
Flughafen München
IDer Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

Ich backe anders
Der Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

>> mehr

FC Bayern München Basketball

FC Bayern Basketball

Baskets_AAFE7259

Gavin Schilling (Nr. 34) ist noch nicht die erwartete Verstärkung. Foto: Rozic/Olimpija

Die Woche des Grauens!

Von Arno Nahler
Die Final Four der EuroLeague wollten Münchens Basketballer diese Saison eigentlich erreichen, nachdem sie zuletzt knapp daran gescheitert sind. Und nun? Sie stehen mit vier Niederlagen aus vier Spielen am Tabellenende. Diese Woche droht in Kaunas die fünfte Pleite, sodass die ehrgeizigen Ziel der Bayern bereits zum Saisonbeginn in weite Ferne gerückt sind. Die Folge: „Das Selbstvertrauen der Spieler ist in die Nähe des Erdmittelpunktes gerückt“, wie TV-Kommentator Michael Körner treffend formulierte. Zwei Spiele innerhalb von 48 Stunden in Russland sind sicher kein Honigschlecken, aber mit etwas mehr Konzentration hätte der eine oder andere Punkt gewonnen werden können. Selbst das Bundesliga-Heimspiel gegen Underdog Gießen hätten die Bayern Baskets fast verloren. Einzig die Energieleistung von Ognjen Jaramaz verhinderte eine weitere Pleite. Nach Verlängerung gewannen die Münchner glücklich mit 71:64.

Die Bayern-Basketballer kassieren
mit dem 70:73 in Kasan eine vermeidbare Niederlage

Die Bayern-Basketballer warteten nach dem dritten Spieltag der EuroLeague noch auf ihren ersten Sieg. Der Pokalsieger bezog am Dienstag in Russland bei Unics Kasan eine vermeidbare 70:73 (37:26)-Niederlage. Nach einer insgesamt konzentrierten ersten Hälfte war das Spiel im zweiten Abschnitt lange wie abgeschnitten, während Kasan fast alles traf. Ein 0:13 zum
55:67-Rückstand (37.) kostete die Bayern letztlich den Sieg. Dabei hatte der weiter ersatzgeschwächte FCBB – auch in der ersten Double-Week der EuroLeague ohne Lucic, Radosevic, Obst und Zipser - nach 19 Minuten schon 35:19 geführt. Doch Unics blieb über die Rebounds (38:26) im Spiel und nach der Pause bewegte der Gast den Ball nicht mehr gut - Kasan drehte mit mehr Energie und Aggressivität die Partie (50:51/31.). 44 Sekunden vor Schluss war es zwar beim 67:70 mal wieder ein Münchner Krimi, doch die letzten Würfe
fielen nicht mehr.

Coach Andrea Trinchieri war entsprechend sauer: „Zum ersten Mal besorgt mich die Mentalität meines Teams und das muss ich jetzt sehr schnell ändern. Wenn ein Spieler nicht bereit für den Fight ist, trägt er das falsche Trikot. Wir hatten eine sehr arme Vorstellung und haben nicht wie ein Team ausgesehen. Bezüglich unserer Mentalität und des Verlangens, zu
kämpfen, sahen wir mies aus. Das war mit Abstand unser schlechtestes Spiel – so können wir nicht spielen. Wir können nicht auf solch eine Weise unsere Chancen in den Müll werfen.“

Unglückliches 71:79 in Sankt Petersburg: Das starke Comeback der Bayern-Basketballer bleibt ohne Krönung
Die Bayern-Basketballer haben in der EuroLeague trotz einer starken kämpferischen Vorstellung ihren ersten Erfolg verpasst: Nach zwischenzeitlich 17 Punkten Rückstand und einem furiosen Comeback zur eigenen 60:52-Führung unterlag das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri am vierten Spieltag bei Zenit Sankt Petersburg (nun 3:1 Siege) doch noch mit 71:79 (35:43) Punkten.

Ohne die weiterhin vermissten Lucic, Obst, Radosevic und Zipser fehlte es zu Beginn in der Defense an Abstimmung und Physis: Die Bayern erwischten einen 0:13-Start und lagen nach acht Minuten 10:27 hinten - Zenit traf fast alles. Doch der Gast fightete sich noch vor der Pause in den einstelligen Bereich, beim 48:47 (25.) war das Spiel plötzlich gedreht. 25:11 ging das dritte Viertel an die Bayern, doch mit dem gleichen Score ging der umkämpfte Schlussabschnitt verloren – am Ende hatte das Comeback der knappen Münchner Rotation erkennbar zu viel Kraft gekostet. Beste Werfer waren Darrun Hilliard (24) und
Corey Walden (20).

Corey Walden: „Wir hatten einen schwachen Start und sind dann zurückgekommen. Doch gegen Ende haben wir offene Würfe nicht mehr getroffen und einige Rotationen in der Defense verpasst. Trotz des miserablen Beginns heute und 0:4 Siegen gab es auch viele positive
Dinge. Wir haben gekämpft und großen Charakter gezeigt und viel Energie gegeben.“


Baskets_IMG-20210827-WA0171

Ognjen Jaramaz zählt zu den besten Neuzugängen. Foto: CagliariTurismo/Marcello Spina

Durchwachsener Start der Bayern Baskets

Von Arno Nahler
Das hatte man sich bei Münchens Basketballern anders vorgestellt. Eigentlich wollten sie mit einer runderneuerten Truppe mit Vollgas in die neue Saison starten. Doch dann machte ihnen Corona einen Strich durch die Rechnung. Rund um das Vorbereitungsturnier in eigener Halle im September haben sich offenbar gleich mehrere Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Allen Betroffenen geht es gut, über die weiteren Details schweigt sich der Klub beharrlich aus. Klar ist nur, dass der Pokalsieger einige Tage lang nur individuell trainieren konnte. Dazu gesellten sich noch einige Verletzte, sodass die Bayern Baskets in den ersten Spielen lediglich mit einem Rumpfteam antreten konnten - was gerade in der EuroLeague gravierende
Folgen hatte.


Unglücklicher Bundesliga-Auftakt gegen Ulm: Dem Notaufgebot der
Bayern-Basketballer geht beim 83:86 nach Verlängerung die Kraft aus

Die dezimierten Bayern-Basketballer haben ihr Auftaktspiel in der Bundesliga unglücklich nach Verlängerung verloren: Vor rund 3.100 Fans im Audi Dome musste das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri beim 83:86 (43:35, 75:75) in den jeweils letzten Minuten der regulären Spielzeit sowie in der Verlängerung den enormen Kraftanstrengungen einer dünnen Rotation Tribut zollen. Gegen einen nahezu kompletten Ulmer Kader hatte der Pokalsieger aus bekannten Gründen nur ein Rumpfteam zur Verfügung, fünf Spieler scorten. Angetrieben von Hilliard (26 Punkte), Rubit (18) und in der Nachspielzeit Thomas (20) lagen die Bayern nach der Pause 50:39 (25.) vorn und in der Overtime nochmals 83:77. Doch in den letzten drei Minuten fiel kein Wurf mehr, vor allem aus der Distanz (28 %) fehlte erkennbar die Energie.

Die Bayern verlieren trotz eines bravourösen Comebacks
gegen Wilbekins Maccabi 68:69

Das war ein Krimi: Ein letzter Wurf zur möglichen Überraschung - die neue EuroLeague-Saison der Bayern-Basketballer hat so begonnen, wie sie bereits 2020/2021 verlief: Nach zwischenzeitlich großem Rückstand und einer noch größeren Energieleistung haben die ersatzgeschwächten Münchner das schwere Auswärtsspiel zum Auftakt bei Israels Meister Maccabi Tel Aviv hauchdünn 68:69 (32:40) verloren. Vor 10.352 Zuschauern in der heißen Atmosphäre der ausverkauften Menora-Arena lag der deutsche Pokalsieger schon mit
17 Punkten hinten, ehe ein furioses Comeback folgte und man noch in der Schlussminute vorn lag. Der letzte schwere Wurf Hilliards zum verdienten Sieg fiel jedoch nicht. Letztlich rettete somit nur Maccabis Topstar Scottie Wilbekin (28) mit 13 Punkten in den letzten fünf Minuten den Erfolg des Favoriten.

Andrea Trinchieri, Chefcoach München: „Dieses unglaubliche Spiel nach fast zwei Jahren ohne Zuschauer war eine große Sache, ich hatte Gänsehaut. Wir gehen ohne Sieg nach Hause. Dabei haben wir besser die Zweier getroffen, haben mehr Rebounds gefangen, unser Ranking ist um 18 besser – doch wir haben wegen einer großen Vorstellung von Scottie Wilbekin verloren. Es hätten einige Sachen besser laufen können, aber wir lernen jetzt in diesen
Spielen, wobei uns sechs Spieler fehlen.“

Souveräner 98:77-Heimerfolg über Bamberg:
Titelverteidiger Bayern kämpft sich ins Pokal-Viertelfinale

Wenigstens im deutschen Pokal lief es besser: Der Titelverteidiger bleibt im Rennen. An einem Pokal-Wochenende der Überraschungen haben die Bayern-Basketballer trotz ihrer Personalengpässe das Viertelfinale erreicht. Nach einer überzeugenden zweiten Hälfte gewann das Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri das Südderby gegen Bamberg 98:77(42:45).

Erstes EuroLeague-Heimspiel: Großer Fight der Bayern-Baskets
beim 72:80 gegen den FC Barcelona

Die weiterhin ersatzgeschwächten Bayern Baskets haben dem Favoriten FC Barcelona einen großen Fight geliefert, warten aber nach zwei Spielen noch auf ihren ersten Erfolg in der Königsklasse: Das nie aufsteckende Team von Cheftrainer Andrea Trinchieri unterlag dem diesjährigen EuroLeague-Finalisten in einem intensiven Duell vor knapp 4.000 Zuschauern im Audi Dome 72:80 (33:44). Die Defensive des spanischen Meisters zeigte dabei über die Distanz ihre Wirkung gegen die knappe Münchner Rotation. In der EuroLeague folgen nun zwei schwere Auswärtsspiele in Russland. Sollten diese auch verloren werden, sind die ehrgeizigen Ziele der Bayern Baskets erst einmal in weite Ferne gerückt.

Guard Zan Mark Sisko gibt sich trotz der Niederlage optimistisch: „Uns fehlen natürlich immer noch mehrere Spieler, aber wir sind immer nah dran, wenn auch heute vielleicht nicht ganz
nah. Aber die letzten zwei Minuten vor der Pause haben uns das Spiel gekostet, da hatten wir einen Blackout. Doch wir werden besser werden.“

Die nächsten Spiele des FC Bayern Basketball
Dienstag, 12. Oktober, 18 Uhr: Unics Kasan – FCBB (3. Spieltag EuroLeague)
Donnerstag, 14. Oktober, 19 Uhr: Zenit St. Petersburg – FCBB (4. Spieltag EuroLeague)
Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr: FCBB – Giessen 46ers (4. Spieltag easyCredit BBL)
Donnerstag, 21. Oktober, 19 Uhr: Zalgiris Kaunas – FCBB (5. Spieltag EuroLeague)
Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr: Fraport Skyliners Frankfurt – FCBB (5. Spieltag easyCredit BBL)
Dienstag, 26. Oktober, 20.45 Uhr: FCBB – Armani Olimpia Mailand (6. Spieltag EuroLeague)
Donnerstag, 28. Oktober, 20 Uhr: Alba Berlin - FCBB (7. Spieltag EuroLeague)
Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr: Medi Bayreuth – FCBB (6. Spieltag easyCredit BBL).

... zurück

 


www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

>> mehr

Tierschutzverein München