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Ausstellungen

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Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn!
Huhn im Cockpit von Chris Bleicher auf dem Weg nach Südkorea


Für die Ausstellung im Yukyung Art Museum in Südkorea vom 1. bis 30. Dezember mit ausgewählten KünstlerInnen unterschrieb Neonkünstlerin Chris Bleicher am
30. August 2017 den Vertrag mit der New Yorker Galerie ARTIFACT.
Chris Bleicher: „Danach geht mein Kunstwerk in die Museumssammlung über, was für mich als deutsche Neonkünstlerin eine besondere Ehre ist. Die Auswahl der Arbeit überlässt der Galerist den Artisten, es ist nur das Mindestformat 65 x 65 cm erforderlich - welch' Vertrauen! (Normalerweise schickt man der Galerie Fotos zur Auswahl und erhält dann "grünes Licht" für ein Kunstwerk, das der Galerist bestimmte). Auch hier künstlerische Freiheit zu haben ist fantastisch, doch so einfach ist es dann doch nicht. Für den Transport wäre eine Arbeit ohne Neon vermutlich einfacher, aber ich sehe ein Neon Objekt in der Museumssammlung und da muss es für mein Empfinden etwas "ganz Besonderes" sein und vom Format her passend! Ich überlege nicht lange, sondern entspanne mich und sehe vor meinem geistigen Auge
Das Huhn im Cockpit auf dem Weg nach Südkorea!
Es ist aus meiner Privatsammlung und war das Hauptkunstwerk zur gleichnamigen Ausstellung mit Hühner-Hypnose-Performance. Sie fand bereits 1993 im damaligen Penta-Hotel in Freising statt, inhaltlich ging es um den "Erhalt der Natur in Verbindung mit Technik" bzw. Pro und Contra zum damaligen Flughafen-Neubau. 5 TV-Teams und zahlreiche Presse berichteten über meine Aktion: Über 200 Vernissage-Gäste hatten in der rechten Hand ein Hühner-Ei zu halten und sich während meiner Performance auf das Ei zu konzentrieren, damit sie gelingt: Zeitgleich legte ich 6 Hühnchen auf den Rücken, die Beinchen nach oben: Von der bemalten Starfighternase "Flower Power" (von der letzten F 104 in Sonderbemalung als Symbol für die Technik) zur Vogelscheuche (als Symbol für die Natur). Links vom Platz waren meine "Chicken Wings" (Original-Flugzeugteile mit Hühnchen-Bemalung, rechts wurde die Szene von multicolor Neoninstallation umrahmt. Hintergrund der schrägen Szene: "Wird weiter so starker Raubbau an der Natur betrieben, sterben zuerst die Tiere, dann betrifft es auch uns Menschen!" Alles klappte bestens trotz Starkregens!“


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Fertig.
Fotos: Frank Prekratic
 

22 Meter hohes Graffiti von WonABC und Loomit
Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser ist fertig

Ein haushohes Graffito-Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser ist fertig gestellt: Die Münchner Street-Art-Künstler WonABC und Loomit haben in dreizehntägiger Arbeit eine 23 Meter hohe Hauswand an der Bayerstraße 69 gestaltet. Das monumentale Wandbild soll auf unbestimmte Zeit, mindestens aber für einige Jahre, an den Attentäter erinnern, der am 8. November 1939 ein Sprengstoffattentat auf Hitler und die Spitze der NSDAP im Münchner Bürgerbräukeller verübte – die Bombe explodierte 13 Minuten, nachdem Hitler den Raum verlassen hatte.
Die Arbeit an der Wand hat die Künstler rund 300 Arbeitsstunden gekostet, in denen sie etwa 60 Liter Wandfarbe und 150 Spraydosen verbraucht haben. Die größte Herausforderung bei dem Werk? „Ich dachte manchmal, das Wetter hätte Hitler persönlich gemacht, um die Wand zu verhindern – es hat entweder in Strömen geregnet oder es war glutheiß. Außerdem galt es, die Höhenangst zu überwinden und gegen taube Daumen anzukämpfen. Wir sind glücklich, dass wir dennoch pünktlich im Zeitplan fertig geworden sind“, resümiert WonABC zum Abschluss der Arbeit. Das Motiv ist eine Wahl der Künstler: „Ich bewundere Georg Elser nicht nur für seine Tat, sondern auch für den frühen Zeitpunkt des Anschlags. Er wollte schnell den Krieg beenden, den die Nazis entfesselt hatten, wissend, dass sie Europa in Schutt und Asche legen würden. Ich finde, dass Johann Georg Elser als einer der wichtigsten und frühesten Figuren des Widerstandes zu wenig in der deutschen Erinnerungskultur präsent ist. Außerdem interessiert mich die philosophische Frage, ob ein Tyrannenmord moralisch erlaubt ist – auch diese Frage werden wir in dem Werk stellen“, erklärt WonABC. Auch Loomit bekräftigt die Relevanz des Themas: „Bombenterror einerseits und moralisch legitimierter Widerstand sind hochaktuelle Themen, für die Georg Elser mit seiner Geschichte steht.“
Das Werk entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Münchner Tageszeitung TZ, der Ausstellung MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE (bis 3. September 2017 in der kleinen Olympiahalle), der Stadtsparkasse München und DIE FÄRBEREI, einer Einrichtung des Kreisjugendrings München-Stadt. Die Idee, die monumentale Wand mit einem Street-Art-Werk zu gestalten, stammt von TZ-Chefredakteur Rudolf Bögel. Die Produzenten von MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE übernahmen zusammen mit DIE FÄRBEREI die Koordination mit Künstlern und betroffenen Gewerken. Die Stadtsparkasse München, die in dem Gebäude eine Filiale unterhält, stellte die Wand zur Verfügung. Finanziert wurde das Kunstwerk gemeinsam von allen beteiligten Partnern. Die Arbeitsbühne stellte die Firma Roggermaier
günstig zur Verfügung.

Die Ausstellung MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE
Für die Ausstellung MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE haben mehr als 60 internationale Street-Art-Künstler eine magische Stadt erschaffen, wie es sie noch nie gegeben hat: Überdimensionale Wandarbeiten, überwältigende Graffitis, verblüffende 3D-Illusionen, kuriose Skulpturen, mitreißende Miniaturarbeiten und überraschende Installationen bilden einen künstlerischen Stadtraum, der die Sinne fesselt. Dazu erklingen atmosphärische Klangkompositionen von Oscar-Preisträger Hans Zimmer, die die MAGIC CITY auch akustisch zu einem einzigartigen Erlebnisraum werden lassen.
Für MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE ist es den Kuratoren Carlo McCormick (New York) und Ethel Seno (Los Angeles) gelungen, die Crème de la Crème der internationalen Urban Art zusammen zu bringen, darunter Martha Cooper, Tristan Eaton, Ron English, Shepard Fairey, Ganzeer, Loomit, OLEK, Dan Witz und WonABC. Werke dieser Künstler sind in den führenden Kunstmuseen und Galerien von Tokio über Berlin bis San Francisco zu sehen und erzielen auf dem Kunstmarkt Rekordsummen. Für MAGIC CITY haben diese Top-Stars größtenteils völlig neue Werke geschaffen. Street-Art-Legende BANKSY ist mit Leihgaben in der
Ausstellung vertreten.
Die Ausstellung, die sich über 2500 m² erstreckt, ist bis Sonntag, 3. September in der kleinen Olympiahalle in München zu sehen – und damit in jener Stadt, die die Geburtsstätte der deutschen Street-Art-Szene ist. Auch regionale Künstler und Akteure aus der Münchner Street-Art-Szene wurden deshalb in die MAGIC CITY eingebunden.

Loomit und WonABC auf dem Steiger vor der Georg-Elser-Wand.

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