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Ausstellungen

LASCAUX DSC3412
LASCAUX Recreating Lascaux

7. Ausstellungssommer im Olympiapark
Lascaux – Die Bilderwelt der Eiszeit - Deutschland-Premiere

Es geschah am 12. September 1940 in der Nähe von Montignac im französischen Département Dordogne. Vier Jugendliche ließen sich im Spiel in ein unscheinbares Erdloch hinab – und entdeckten eine menschheitsgeschichtliche Sensation: die besterhaltenen prähistorischen Malereien Europas. Auf einer Länge von rund
250 Metern erstrecken sich im Höhlengang von Lascaux mehr als 2000 zum Teil monumentale Tierbilder und rätselhafte Zeichen – eine atemberaubende Bilderflut, die den Betrachter zurückführt in die Urzeiten der Menschheit und die den modernen Menschen staunen lässt über die Schönheit dieser frühen Kunstwerke. Neueste Untersuchungen gehen davon aus, dass sie 20.000 Jahre alt sind.

Unerreichbar für die Öffentlichkeit
Seit 1979 zählt die Höhle von Lascaux zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Originalhöhle darf seit 1963 nicht mehr von der Öffentlichkeit betreten werden, um die kostbaren Bilderschätze vor der Zerstörung durch Mikroorganismen zu schützen. Doch eine aufwändige, detailgetreue Rekonstruktion macht die einzigartige Bilderwelt nun trotzdem erlebbar: Ab Mittwoch, 17. April kommt „Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit“ nach München in die Kleine Olympiahalle (bis Sommer 2019). Der Vorverkauf hat begonnen.

Aufwändige Höhlenrekonstruktion
Die Ausstellung „Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit“ lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, einzutauchen in eine längst versunkene Welt der Urzeit. Der Clou: Ein Teil der Höhle wurde dank aufwändiger 3D-Laser Scans originalgetreu nachgebildet, so dass die Besucherinnen und Besucher ein nahezu authentisches Höhlenerlebnis erwartet. Der geheimnisvolle Höhlenstollen wird nur sparsam beleuchtet, als wäre man mit Taschenlampen auf einer Höhlentour.

Die Abbildungen der Höhlenkunst haben Kunstschaffende des Ateliers Faksimile aus Périgord (Atelier des fac-similés du Périgord) angefertigt, allesamt Absolventen der „Académie des Beaux Arts“. Für die Gestaltung nutzten sie authentische Farben und natürliche Materialien, die einst auch die Eiszeitkünstler verwendeten. Auf dem Weg durch die Höhle begegnet man einer steinzeitlichen Familie, wie sie zur Entstehungszeit von Lascaux gelebt haben mag. Videofilme und interaktive Medienstationen erklären in weiteren Stationen der Ausstellung, wie die Menschen im Paläolithikum gelebt haben und wie ihre Kunstwerke entstanden.

Auerochsen, Bisons, Hirsche, Pferde – und ein Mensch
Die Bilderwelt von Lascaux zeigt Tiere wie Auerochsen, Bisons, Hirsche, Kühe und Pferde – und sogar eine menschliche Figur: ein Mann mit Vogelkopf, der von einem verletzten Bison angegriffen wird. Solche Menschendarstellungen sind in der prähistorischen Zeit eine Rarität. Die Tierabbildungen sind von atemberaubender Qualität, dazwischen mischen sich in einer rätselhaften Anordnung geheimnisvolle geometrische Zeichen. Je nach Untergrund sind die Darstellungen in die Höhlenwand geritzt oder gemalt in gelben, roten, braunen und schwarzen Farbtönen. Die größte Tierfigur in der „Halle der Stiere“ misst 5,20 Meter an Höhe! Viele Darstellungen in der Höhle muten erstaunlich modern an. Picasso soll, als er diese Bilderwelt zu Gesicht bekam, gesagt haben: „Wir haben nichts entdeckt!“

Die Michelangelos und Picassos der Eiszeit
Früh prägte sich für Lascaux der Begriff „Sixtinische Kapelle der Höhenmalerei“ aus. Tatsächlich hat die Höhle vieles mit Michelangelos Meisterwerk gemeinsam: die erhabene Größe, die schiere Monumentalität, die magische Spiritualität und eine atemberaubende Kunstfertigkeit der Bilder. Nur in einem unterscheidet sich die Höhlenwelt von Michelangelos Kapelle: Lascaux ist das Werk vieler Künstler, die über Generationen hinweg diese faszinierende Bilderwelt entstehen ließen. Was waren das für Menschen, wie lebten sie, wie sah ihr Alltag aus und woran glaubten sie? Auch diesen Fragen geht die Ausstellung „Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit“ nach.

Siebter Ausstellungssommer im Olympiapark
Im magischen „siebten Jahr“ des Ausstellungssommers im Olympiapark präsentiert SC Exhibitions mit „Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit“ ein magisch aufgeladenes Thema voller Mystik und mit dem Zauber von Rätsel und Abenteuer. Wie gewohnt gestaltet SC Exhibitions ein unterhaltsames, wissenschaftlich profundes Ausstellungserlebnis für die ganze Familie. Öffnungszeiten: 10–17 Uhr, letzter Einlass eine Stunde vor Schließung, montags geschlossen, außer an Feier- und Ferientagen.

Tickets ab 20. Februar 2019 über www.eventim.de, über www.muenchenticket.de und an allen bekannten VVK-Stellen. Der Eintrittspreis für „Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit“ beträgt
16,90 € für Erwachsene, 7,90 € für Kinder/ Schüler. Familien bis maximal 4 Personen zahlen
39,90 €. Über die CTS-Gruppen Hotline können Schulklassen für 5,90 € Tickets buchen. Karten an der Tageskasse 6,90 €. Ticket Hotline: 089 / 3000 55 00, (Mo – So 8 – 20 Uhr); Gruppen Hotline: 089 / 3000 55 11, (Mo – Fr 8 – 18 Uhr).

7. Ausstellungssommer im Olympiapark
Lascaux – Die Bilderwelt der Eiszeit

Deutschland-Premiere
17. April – 8. September 2019
Kleine Olympiahalle München
Spiridon-Louis-Ring 20, 80809 München
www.lascaux-ausstellung.de.


Shannon Pyper

Sonderausstellung im Deutsche Jagd- und Fischereimuseum
Wasserwelten – Bilder von Shannon Pyper

Im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in der Neuhauser Straße 2 in München zeigt die irische Künstlerin Shannon Pyper ihre moderne Interpretation von Wasser und Leben. Das Thema Wasser mit seinem Facettenreichtum behandelt sie in einer Mischung aus abstrakter Bildführung und emotionaler Farbgebung. Fische, Wasserspiele und Naturlandschaften, sowie eine feinsinnige mythische Subebene, entführen den Besucher in die Vielfalt dieses Elements.

Pyper, die sich bisher in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem Frauen und Portraits widmete, bringt diese Erfahrung nun in das Genre der Natur ein. Dies spiegelt sich in ihrer zeitgenössischen Auslegung der Motive wider und eröffnet so vielseitige Empfindungsebenen. Die Ausstellung hat täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr.

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E. Mietmann, Panther. Fotos: Galerie Gerhard Grabsdorf

Elsa Mietmann, Panther. Fotos: Galerie Gerhard Grabsdorf

Ausstellung tierreich von Elsa Nietmann
in der
Galerie Gerhard Grabsdorf

Im Gärtnerplatzviertel sagen sich nicht nur Hase und Igel „Gute Nacht“ sondern auch der Wolf und der Panther. tierreich nennt die Münchner Bildhauerin Elsa Nietmann ihre Ausstellung, die ab dem 8. Februar in der Galerie Grabsdorf zu sehen sein wird.

Eine Vielfalt an Darstellungsformen rund um das Tier werden die Räumlichkeiten bespielen. Objekte aus Draht und Beton, gesägte Skulpturen und Flachware. Schleichende Katzen, Elefanten mit flatternden Ohren, kauernde Affen … und nochmals Katzen. Charakteristisch für Nietmanns Arbeitsweise sind die groben, leichten Schnitte, gesägt wie eine Skizze; Draht gebogen wie eine Zeichnung im Raum. Oberflächen verbleiben rau und durchbrochen. Die Figuren wirken bewegt und lebendig; und das bereitet Freude beim Betrachten.

Die gebürtige Münchnerin Elsa Nietmann absolvierte 2006 erfolgreich die Berufsfachschule zur Holzbildhauerin in München. Seitdem arbeitet sie selbstständig in ihrem Atelier in München Sendling. Nietmanns Schaffensprozess wird aktuell von ihrer Arbeit als Feldenkrais-Pädagogin beeinflusst. Die Feldenkrais Methode ist ein körperorientiertes Verfahren zur Schulung der Selbstwahrnehmung. Das Erkennen eines zugrunde liegenden Musters ermöglicht aktive Veränderung und das schafft Raum für neue Strukturen in Körper und Geist.

Elsa Nietmanns Leidenschaft für Bewegung zieht sich als thematischer Leitfaden durch ihre Werke. Alles dreht sich um Bewegung; den Bewegungsapparat, die zugrunde liegende
Struktur. Holzskulpturen und Objekte aus Eisen und Beton. Mensch und Tier. Figürliches wird schrittweise abstrahiert, reduziert auf das Wesentliche: die Struktur einer Bewegung mit dem Schwerpunkt auf Kraft und Leichtigkeit.

tierreich - Elsa Nietmann
Vernissage: Freitag, den 08.02.2019, 19.30 – 22 Uhr
Ausstellungsdauer: April 2019

Galerie Gerhard Grabsdorf
Gerhard Grabsdorf
Aventinstraße 10
80469 München
Tel. 089 210.313.01
Telefonisch erreichbar Di. – Sa. 11.00 – 20.00h
www.grabsdorf.de.

tierreich_Elsa-Nietmann-Lupus-im-Wald

Elsa Nietmann, Lupus im Wald.

tierreich_Presse-E.Nietmann-Elefanten-201901-bw

Elsa Nietmann, Elefanten.

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Flughafen München
Flughafen München
www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
www.emerescue.de