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Ausstellungen

Die Kuratoren Ethel Seno und Carlo Mc Cormick. Fotos: Frank Embacher
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Die Kuratoren Ethel Seno und Carlo McCormick. Fotos: Frank Embacher

Magic City – Die Kunst der Straße
500 Gäste feiern Vernissage

„Das ist das beste Museum der Welt“ – so begeistert zeigte sich der achtjährige Tobi aus München, der einer von mehr als 500 Gästen war, die jetzt an der Eröffnung von „MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE“ in der kleinen Olympiahalle teilnahmen.
Unter den Gästen waren zahlreiche Persönlichkeiten der Münchner Street-Art-Szene,
Künstler, Galeristen und Funktionsträger. Auch die Kultur- und Veranstaltungsszene war zahlreich vertreten, darunter München-Tourismus-Chefin Geraldine Knudson und München-
Musik-Chef Andreas Schessl. Zahlreiche internationale Künstler, die mit Werken in der Ausstellung vertreten sind, waren ebenfalls bei der Premiere anwesend, darunter die renommierte Street-Art-Fotografin Martha Cooper, die Kuratoren Carlo McCormick und Ethel Seno sowie aus München die Lokalmataroden Loomit und WonABC. Die Gäste wurden überrascht von einem Auftritt der Urban-Dance-Künstler Robozee, Willy und Lil Cheng von den „Flying Steps“ überrascht.
Für die Ausstellung MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE haben mehr als sechzig internationale Street-Art-Künstler eine magische Stadt erschaffen, wie es sie noch nie gegeben hat: Überdimensionale Wandarbeiten, überwältigende Graffitis, verblüffende 3D-Illusionen, kuriose Skulpturen, mitreißende Miniaturarbeiten und überraschende Installationen bilden einen künstlerischen Stadtraum, der die Sinne fesselt. Dazu erklingen atmosphärische Klangkompositionen von Oscar-Preisträger Hans Zimmer, die die MAGIC CITY auch akustisch zu einem einzigartigen Erlebnisraum werden lassen. Für MAGIC CITY – DIE KUNST DER STRASSE ist es den Kuratoren Carlo McCormick (New York) und Ethel Seno (Los Angeles) gelungen, die Crème de la Crème der internationalen Urban Art zusammen zu bringen, darunter Martha Cooper, Tristan Eaton, Ron English, Shepard Fairey, Ganzeer, Loomit, OLEK und Dan Witz. Werke dieser Künstler sind in den führenden Kunstmuseen und Galerien von Tokio über Berlin bis San Francisco zu sehen und erzielen auf dem Kunstmarkt Rekordsummen. Für MAGIC CITY haben diese Top-Stars exklusiv völlig neue Werke geschaffen.
Street-Art-Legende BANKSY ist mit Leihgaben in der Ausstellung vertreten.
Weitere Infos unter www.magiccity.art.

Informationen und Tickets
eventim.de und muenchenticket.de sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich
14,90 Euro/9,90 Euro für Erwachsene/ermäßigt
7,90 Euro für Kinder/ Schüler
Familien bis maximal 4 Personen zahlen 34,90 Euro.

Öffnungszeiten
Ausstellung bis Sonntag, 3. September 2017 in der kleinen Olympiahalle
Di, Mi, Do, Fr + So 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 22 Uhr, montags ist die Ausstellung geschlossen.

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Bauen in den Alpen. Foto: Chesa Futura, Sankt Moritz, 2004

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Olpererhütte. Foto: DAV Alpines Museum

Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen

Das Wege- und Hüttennetz ist die Grundlage für den Bergsport im Gebirge und war zugleich Voraussetzung und Anreiz für die starke Zunahme des Bergtourismus. Im vormals für Touristen unwegsamen und unwirtlichen Ostalpenraum errichteten die alpinen Vereine seit den 1860er-Jahren einen Großteil dieser Infrastruktur.
Die Ausstellung „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ vom 9. März bis 8. April 2018 nimmt die Kultur- und Wirkungsgeschichte der Schutzhütten und des alpinen Wegenetzes als Zeugnisse der Natur- und Alpenbegeisterung in den Blick. Sie beleuchtet die Ziele und Werte der in den 1860er Jahren gegründeten Alpenvereine und zeigt auf, wie sich diese in der Ausgestaltung des Wegenetzes und in der Hüttenarchitektur niederschlugen sowie ihre großen Pionierleistungen bei der Erschließung der Bergwelt. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol konzipiert und erarbeitet.
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen. Informationen dazu finden Sie hier. Parallel zur Ausstellung erscheint eine zweibändige Publikation unter dem Titel „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ im Böhlau-Verlag.


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Porträt des Künstlers Paul Klee
(1879-1940). Die Aufnahme hat Alexander Eliasberg 1911 gemacht.

„Kunstflug“ - 100 Jahre Paul Klee in Schleißheim
Flugwerft
und Tourismusverein präsentieren
eine interaktive Sonderausstellung für die ganze Familie


Punktlandung in der Flugwerft: 100 Jahre, nachdem Paul Klee in Schleißheim stationiert war, gedenken wir des großen Künstlers in einer interaktiven Sonderausstellung für die ganze Familie. Der „Kunstflug“ führt über 125 Drucke und eine Foto-Galerie mit den Lebensstationen Klees bis hin zur Spielstraße, in der sich nicht nur die jüngsten Besucher mit Formen und Farben auseinandersetzen können. „Klee erleben, Klee erforschen und mit Klee kreativ sein – das ist an diesem Originalschauplatz schon etwas ganz Besonderes“, sagt Gerhard Filchner, der Leiter der Flugwerft Schleißheim.
Paul Klee leistete seinen Kriegsdienst in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 auf dem Militärflugplatz Schleißheim. Der Gefreite Klee strich Staffeleien mit Lack an, schablonierte Nummern auf die Aeroplane und malte sie aus und begleitete Flugzeugtransporte. Tourismus Schleißheim e. V. und die Flugwerft begeben sich nun 100 Jahre später auf die Fährte des Künstlers in Oberbayern. Dazu wurde die Ausstellung „Tausend Punkte treffen sich – der Maler Paul Klee“ vom Berliner „Mach-mit!- Museum“ für Kinder in die Zweigstelle des Deutschen Museums geholt und von der Initiative „Tourismus dahoam“ mit einem umfangreichen Programm aus Aktionen, Veranstaltungen und eigenen Workshops für Schulklassen und Kinder im Vorschulalter ergänzt.
„Dabei kann man dem Künstler hier nicht nur örtlich, sondern auch inhaltlich nachspüren“, sagt Flugwerftleiter Filchner. Was hat Klee in der Flugwerft gemacht? Wie sahen die Flugzeuge zur damaligen Zeit aus? Diese und viele andere Fragen werden in der Ausstellung „Kunstflug“ vom 15. Dezember bis 31. März beantwortet. „Das Spannendste an dieser Ausstellung ist natürlich der Mitmach-Aspekt“, so Filchner. Hier wird aktiv erfahrbar, wie Klee mit Punkten, Linien, Formen und Farbe gearbeitet hat. Ingrid Lindbüchl von Tourismus Schleißheim: „In der Spielstraße kann man Holzperlen auf Linien spazieren lassen, Stäbe zu Körpern stapeln oder Farben zum Leuchten bringen. Ein großer Spaß, nicht nur für die Kleinen.“
Die interaktive „Kunstflug“-Kombination begeistert auch Wolfgang M. Heckl: „Mit dieser Ausstellung wird eine spielerisch leichte Verbindung zwischen bildender Kunst und Technik geschaffen. So wird Kultur-Geschichte für alle Altersgruppen im wahrsten Sinne des Wortes ganz einfach begreifbar“, sagt der Generaldirektor des Deutschen Museums, der – ganz nebenbei - in seiner Freizeit auch gerne malt. Informationen zu den Workshops unter
www.tourismus-schleissheim.de.

KunstflugWerft

Die Flugwerft zu Zeiten des Ersten Weltkriegs. Foto: Deutsches Museum

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