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Ausstellungen

Ausschnitt Hirn und Herz Kaninchenbau. © Martin Blumöhr

Ausschnitt Hirn und Herz Kaninchenbau. © Martin Blumöhr

Danse mon Cabaret macabre, Serie Graphiti Bleistiftzeichnung 200 cm x 150 cm. © Martin Blumöhr

Danse mon Cabaret macabre, Serie Graphiti Bleistiftzeichnung 200 cm x 150 cm.
© Martin Blumöhr

Martin Blumöhr - Kunstausstellung ‚Paxoptimarerum‘
Münchner
Künstlerhaus / Kunstloft: 19.05. – 16.07.2022

Bekannt ist der leidenschaftliche Künstler für sein ungewöhnliches ‚Public Viewing‘. Martin Blumöhrs großformatige, murale Kunstprojekte zieren inzwischen zahlreiche Mauern in Bayern, vor allem aber auch in den Münchner Stadtvierteln – ausnahmslos entstanden im lebendigen Zusammenwirken des Malers mit seinem Publikum. Die aktuellen Projekte ‚Svapinga‘ in Schwabing und der ‚Kaninchenbau‘ am Zugang zum Lerchenauer See sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Durch Aspekte Pasings kann man bereits seit 2014 im „Tunnelblick“ wandern und durch die Geschichte und Geschichten Neuhausens seit 2019 im „Niwenhaus“. Im letzten Jahr ist in Kooperation mit 60 geistig und körperlich Beeinträchtigten das Kunstprojekt „Permanus“ in Giesing entstanden. Nicht minder sehenswert sind aber auch die anderen Werke aus dem vielfältigen Schaffen des Münchner Malers.

Einblicke in die verschiedenen Serien
Nachdem die Ausstellung pandemiebedingt zweimal verschoben werden musste, präsentiert das Münchner Künstlerhaus nun in seinem Kunstloft spannende Einblicke in die Serien ‚Graphiti‘, ‚Facial Digital‘, ‚Destrukturen /Destruktionen‘ und ‚Unterwegs‘. Das ebenso tiefgründige wie widersprüchliche menschliche Innenleben verwebt der Maler in ‚Graphiti‘ kunstvoll zu surrealistisch anmutenden Konstrukten aus Erfahrungen, Erlebnissen und Gemütszuständen. Seine große und vielfarbige Kunst rund um das Phänomen der ‚Bildstörung’ verblüfft in ‚Facial Digital‘ mit zahllosen optischen Täuschungen.

Blumöhrs ‚Destrukturen und Destruktionen‘ signalisieren in graphischen Lackzeichnungen wie auch aquarellartigen Gemälden die bewusste Abkehr von formaler Perfektion zugunsten der Darstellung der schicksalhaften Nähe kreativen Schaffens zu drohender Vernichtung. Von frühester Kindheit an zeichnet der Maler überall dort, wo er gerade mit Menschen beieinander ist und/oder warten muss. Die auf der Schulbank, im KVR, an der Bushaltestelle, im Club oder Zug entstandenen Zeichnungen sind der ‚Urstoff‘ vieler späterer Bildideen, die in der Serie: ‚Unterwegs’ realisiert worden sind. Dokumentiert werden im Rahmen der Ausstellung aber auch Blumöhrs Wandbilder und ihre spannenden Entstehungsprozesse.

Murale Kunst mit menschlicher Note
Blumöhrs bekannte murale Projekte im öffentlichen Raum bestechen allesamt nicht nur wegen der aufwändigen Recherche des Künstlers zu Historie und Architektur der gewählten Location. Ganz entscheidend wird deren besonderer Charakter stets geprägt durch den konstruktiven, offenen Austausch des nahbaren 41-jährigen mit Anwohnern, Passanten und allen, die sich einbringen möchten. Mit dieser besonderen Herangehensweise gelingt es dem Künstler auf ganz eigene Weise, geschichtliche Aspekte, architektonische, politische und kulturelle Besonderheiten mit den persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen der Menschen vor Ort zu verbinden. Assoziativ sampelt der Maler Informationen und Eindrücke auf der Wand und gibt sie spontan in Bild-in-Bild-Situationen, oftmals mit comic-grotesken Einflüssen, wieder.

Live-Events im Innenhof
Parallel zur Ausstellung lädt der Künstler auch im überdachten Innenhof des Münchner Künstlerhauses zu einer seiner ungewöhnlichen Malaktionen. Während dieser Live-Events können die Besucher Blumöhr nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch ihre eigenen Gedanken, Gefühle, Ideen und Fragen aktiv in die Entstehung des großflächigen Kunstwerks ‚Wildwuchs Erde‘ einbringen.

Martin Blumöhr wurde in München geboren und studierte freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Markus Oehlen. 2007 erhielt er ein Stipendium von Prof. Ernst Fuchs und war als dessen Schüler und persönlicher Assistent tätig. 2011 schloss Blumöhr sein Studium mit Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München ab und lebt und arbeitet seither als freier Künstler in seiner Heimatstadt. Seit mehr als fünf Jahren ist der Maler aktives Mitglied des Seerosen-Kunstkreises. Mit dem Künstler Tobias Krug, der dort die ‚Bildenden Künstler‘ vertritt, realisiert und kuratiert Blumöhr das ‚neue Kunstforum‘ mit Wanderausstellungen und Kunstaktionen sowie den Künstlerinterviews bei Seerosen-Literaturabenden. Weitere Informationen zum Künstler unter www.martin-blumoehr.de.

Vernissage 18.05.2022 um 19.00 Uhr mit einem Grußwort von Münchens dritter Bürgermeisterin Verena Dietl, Musik von Elsie Marley (Chansons / Cabaret) und einem Künstlergespräch mit
Alt-OB Christian Ude.

Ausstellung ‚Paxoptimarerum‘ / Kunstloft
Dauer: 19.05.2022 – 16.07.2022
Eintritt frei. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten unter Tel.: 089 / 5991 840
Live-Events an drei Wochenenden jeweils von 11.00 Uhr – 17.30 Uhr.
Sa, So-21. & 22. Mai / Sa, So–4. & 5. Juni / Sa, So-18. & 19. Juni
Eintritt frei. Bei anhaltendem Starkregen können die Malaktionen im überdachten Innenhof leider nicht stattfinden.

Martin Blumöhr bei der Arbeit. © Martin Blumöhr

Martin Blumöhr bei der Arbeit. © Martin Blumöhr

GEDOK_Jones_APB_Tutzing
GEDOK_Kiiskinen_APB_Tutzing

Die GEDOK-Künstlerinnen Anna Kiiskinen und Claude Jones bei der Installation der Ausstellung an der Akademie für Politische Bildung. Foto: APB Tutzing

Playing with Nature
GEDOK-Ausstellung an der Akademie für Politische Bildung

Die diesjährige Ausstellung der Künstlerinnenvereinigung GEDOK in der Akademie für Politische Bildung widmet sich der Natur. Unter dem Titel „Playing with Nature“ zeigen 30 Künstlerinnen ihre Werke, die sie bei einer Vernissage am 18. Mai auch vorstellen. Die Jahresausstellung ist bis Mai 2023 in Tutzing zu sehen.

Tulpen, so pink, dass sie unecht wirken. Beine in blauen Socken auf einer Wiese. Sterbende Bäume im Dämmerlicht. „Playing with Nature“ heißt die diesjährige Ausstellung der Künstlerinnenvereinigung GEDOK München in der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
30 Künstlerinnen zeigen ihre Interpretationen der Natur und thematisieren in ihrer Kunst Themen wie Heimat und Vergänglichkeit. Ihre Werke stellen die Künstlerinnen der Öffentlichkeit in einer Vernissage vor.

Neben der Begrüßung durch Akademiedirektorin Ursula Münch und die 1. Vorsitzende der GEDOK München, Uta Römer, führen die Kuratorinnen Inge Kurtz und Penelope Richardson in die Ausstellung ein. Musikalisch wird die Vernissage begleitet von der Komponistin und Klangkünstlerin Masako Ohta. Das Programm finden Sie online: www.apb-tutzing.de/p/20-1-22.

Die GEDOK-Ausstellung 2022 ist bis Mai 2023 im Erdgeschoss der Akademie für Politische Bildung zu sehen, Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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