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Ausstellungen

Skulptur von Anne Kuehn-Meier.

Skulptur von Anne Kuehn-Meier.

Marie-Claire Hainault, Studie eines Schädels, 2017

Marie-Claire Hainault, Studie eines Schädels, 2017.

„Gestaltung als Faszination“ im Alten Gefängnis Freising
Skulpturen
von Anne Kuehn-Meier,
Studien in Öl von Marie-Claire Hainault

Skulpturen der Münchner Künstlerin Anne Kuehn-Meier sind vom 28. Juni bis 7. Juli täglich von 15 bis 19 Uhr im Alten Gefängnis Freising zu sehen. Als Gast zeigt Marie-Claire Hainault ihre Studien in Öl (bis 4. Juli). Das Alte Gefängnis ist ein historischer Gebäudekomplex an der Oberen Domberggasse 16 in der Altstadt von Freising.

Anne Kuehn-Meier (www.artkeepsmotivation.com) hat eine Bildhauerausbildung absolviert. Anne Kuehn-Meier: „Meine Skulpturen entstehen aus purer Inspiration. Sie sollten mit Augen, Händen, Verstand und Seele verstanden werden.”

Marie-Claire Hainault (www.marie-claire-art-research.com): „Bilder sind für mich eine unendliche Quelle der Freude und eine unglaubliche Inspiration. Sie wecken endlose Neugierde und Fragen: Wie wurden sie geschaffen? Welche Materialien wurden verwendet?” Ihr Ansatz ist unter anderem, Meisterwerke zu studieren, um die traditionelle Malerei in ihrer Tiefe zu begreifen, und daraus dann selbst meisterlichen Studien zu kreieren.

Marie-Claire Hainault, Studie über den Sommerabend am Südstrand von Skagen bei Krøyer (2016)

Marie-Claire Hainault, Studie über den Sommerabend am Südstrand von Skagen bei Krøyer.


Die GEDOK-Künstlerinnen mit Akademiedirektorin Prof. Dr. Ursula Münch (l.) und ihrer Vorsitzenden Friedel Schreyögg (3.v.l.). Foto: APB Tutzing

Die GEDOK-Künstlerinnen mit Akademiedirektorin Prof. Dr. Ursula Münch (l.)
und ihrer Vorsitzenden Friedel Schreyögg (3.v.l.). Foto: APB Tutzing

Kunst in „20 Positionen“
30. GEDOK-Ausstellung an der Akademie für Politische Bildung

20 Künstlerinnen, 20 Wände, eine Ausstellung: Die Akademie für Politische Bildung und die Künstlerinnenvereinigung GEDOK München e.V. haben die diesjährige Ausstellung „20 Positionen“ in den Räumen der Akademie eröffnet. Ein Jahr lang sind die Werke der Künstlerinnen in Tutzing zu sehen.

Zum 30. Mal stellen die Künstlerinnen der GEDOK München e.V. an der Akademie für Politische Bildung ihre Werke aus. Was inzwischen Tradition ist, war in den 80er Jahren keine Selbstverständlichkeit. „Damals wurde weiblichen Künstlern noch wenig Beachtung geschenkt. Das ändert sich zum Glück langsam“, sagte die GEDOK-Vorsitzende Friedel Schreyögg bei der Vernissage in Tutzing.

Die beiden Kuratorinnen Inge Kurtz und Penelope Richardson haben ihren Kolleginnen für die Ausstellung kein Thema vorgegeben. Unter den „20 Positionen“ finden sich deshalb comic-
artige Collagen, abstrakte Farbenspiele und Gemälde auf Filz, darunter auch politik- und gesellschaftskritische Bilder.

Zu sehen ist die Ausstellung bis Mai 2020 im Erdgeschoss der Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1, Tutzing, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr.


Markus Heinsdorff, Moorsee, 2019. Fotos: Patrik Graf/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Markus Heinsdorff, Moorsee, 2019. Fotos: Patrik Graf/VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Markus Heinsdorff, Salzblock.

Markus Heinsdorff, Salzblock.

Kallmann-Museum Ismaning
Ausstellung „Markus Heinsdorff – Arten und Elemente“

Am Mittwoch, 29. Mai um 18 Uhr eröffnet das Kallmann-Museum die große Einzelausstellung „Markus Heinsdorff – Arten und Elemente“. Sie umfasst mehrere raumgreifende Installationen im Kallmann-Museum selbst sowie im umliegenden Schlosspark, die Heinsdorff eigens für diese Ausstellung entwickelt hat. Die Ausstellung setzt sich mit dem Reichtum der Natur sowie mit dem komplexen, oft widersprüchlichen Verhältnis von Mensch und Natur auseinander. So thematisiert Heinsdorff das Eingreifen des Menschen in natürliche Systeme, Klimawandel und Artensterben sowie die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und den globalen Handel. Zugleich widmet er sich der faszinierenden Vielfalt der Arten und Elemente sowie der menschlichen Neugier an den Erscheinungen der Natur, dem Forscher- und Entdeckerdrang, der uns immer tiefer in die Geheimnisse der Natur
hat eindringen lassen.

Markus Heinsdorff (geb. 1954) ist ein künstlerischer Grenzgänger, dessen Schaffen sich an den Schnittstellen von Kunst, Architektur, Wissenschaft und Technik bewegt. Er steht damit exemplarisch für einen Künstlertypus, der nicht nur klassische Gattungsgrenzen überschreitet, sondern seine Arbeit in Kooperation mit Partner*innen aus anderen Tätigkeitsfeldern entwickelt. Ursprünglich ausgebildet als Goldschmied, studierte er Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. In den 1990er Jahren baute er kinetische Skulpturen, die die Bewegungen der Luft anschaulich erfahrbar machten, sowie Maschinen, die natürliche Phänomene wie Wasserstrudel, Luftringe und Strömungen erzeugten und als Objekte der ästhetischen Anschauung präsentierten. Heinsdorff hat außerdem ein umfangreiches bauliches Werk vorzuweisen, das er in zahlreichen Ländern verwirklichte, u.a. in China, Indien, Indonesien, Peru und mehreren europäischen Ländern.

In der Ismaninger Ausstellung verbindet Heinsdorff nun künstlerische Ästhetik mit Prinzipien wissenschaftlicher Forschung und technischer Gestaltung. So installiert er einen „Moorsee“ im Museum, der nicht nur eine meditative Versenkung in die Landschaft erlaubt, sondern Fragen aufwirft nach dem Verhältnis von Mensch und Natur sowie von Kunst und Natur. Sein „Windraum“ wiederum besteht aus einem geometrisch gestalteten, begehbaren Raum im Museum, in dessen Innerem sich aus künstlichem Nebel ein Tornado bildet, der nach kurzer Zeit in sich zusammenfällt. Die strenge Geometrie der Konstruktion steht im Widerspruch zur ungeordneten Kraft des Wirbelsturms. In einem weiteren Raum richtet Heinsdorff ein „Algenlabor“ ein, das wissenschaftliche Zuchtstation und ästhetisches Objekt zugleich ist und in dem durch zwei Maschinen verschiedene Algen gezüchtet werden, die während der Ausstellungsdauer wachsen und entnommen werden.

Heinsdorff ist aber auch ein Sammler, der in vielen verschiedenen Ländern unzählige Pflanzen- und Tierobjekte gefunden und archiviert hat. In der Ausstellung werden hunderte dieser Fundstücke in 26 Vitrinen, einem Schwerlastregal sowie an der Wand hängend präsentiert: Blätter, Pflanzen, Samen, Hölzer, Gewebestrukturen, Knochen und viele weitere, oft nur schwer identifizierbare Dinge. In einer zunehmend entzauberten Welt, in der die Wissenschaft immer tiefer in die Geheimnisse der Natur eindringt und sich die Forschung längst vom Erleben des Laien abgekoppelt hat, zelebriert Heinsdorff mit dieser Installation eine ursprüngliche menschliche Neugier und ein Staunen an der Vielfalt der Erscheinungen. Darüber hinaus setzt Heinsdorff sich in der Ausstellung mit der Geschichte der Rohstoffe und dem weltweiten Handel auseinander. So hat er vor dem Kallmann-Museum einen großen gebrauchten Überseecontainer aufgestellt, in dem auf einer Holzpalette ein massiver, strahlend weißer Block steht, gepresst aus rund 1,8 Tonnen Salz. Weitere Installationen der Ausstellung beschäftigen sich mit Insektenvielfalt und Insektensterben, mit bedrohten heimischen Pflanzen sowie
der Rohstoffgewinnung.

So ist „Arten und Elemente“ als ästhetische Entdeckungsreise zu Phänomenen und Prozessen der Natur konzipiert, die den meisten Menschen normalerweise verborgen bleiben. Projektpartner_innen waren unter anderem der Filmemacher Alexander Kluge, die Zoologische Staatssammlung München, der Lehrstuhl für Gebäudetechnologie und klimagerechtes Bauen an der TUM, die Bayerische KulturLandStiftung und der Lehrstuhl für Renaturierungsökologie
an der TUM.

Die Ausstellung wurde von Markus Heinsdorff gemeinsam mit Rasmus Kleine und Luca Daberto kuratiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Die Ausstellung wurde großzügig unterstützt von der Kreissparkasse München Starnberg Ebbersberg, dem Bezirk Oberbayern sowie dem Kulturfonds Bayern.

Markus Heinsdorff, Windraum, 2019

Markus Heinsdorff, Windraum, 2019.

Markus Heinsdorff, Leuchtkasten Panguana, 2019

Markus Heinsdorff, Leuchtkasten Panguana, 2019.

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Flughafen München
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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
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