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Ausstellungen

Maier

Er hat sie alle - Herr Maier und die Stars
Ausstellung bis 31. August im Opatija Easy im Tal

Wolfgang Maier ist mit über 900 Auftritten im Deutschen Film & Fernsehen nicht nur der König der Statisten. Maier ist mit seinem Werk von über 150.000 Autogrammen und Selbstporträts zusammen mit VIPs aus Politik, Sport und Kultur zugleich reif für das Buch der Rekorde. Und weil er seine Selbstporträts zum ersten Mal 1972 auf dem Set zusammen mit Erik Ode begonnen hat, kann er als Erfinder des Selfies gelten.

Der Gang durch die Ausstellung im Opatija Easy im Tal mit Zeugnissen der Begegnungen mit den nationalen und internationalen Moviestars ist ein Gang durch die Münchner Filmgeschichte seit der 1970er Jahre. Außerdem wird mit der Vernissage und der Ausstellung die dritte Auflage des Katalogbuches HERR MAIER UND DIE STARS vorgestellt und gefeiert. Die erste Auflage, herausgegeben von Bernhard Springer, erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Münchner Filmmuseum als Jubiläumsveranstaltung zum 25. Münchner Filmfest 2007. Damit erreicht das Katalogbuch bis heute eine Gesamtauflage von 7.500 Stück und kann als kleiner heimlicher Bestseller gelten.

Herr Maier und die Stars
Ausstellung bis 31. August im Opatija Easy im Tal
Hochbrückenstr. 3, 80331 München
Täglich zu besichtigen zu den Öffnungszeiten
Montag – Sonntag von 10.30 Uhr bis 23.00 Uhr
Di 14.05.2024, 14:00 Uhr
Vernissage mit kleiner Verköstigung
Ausstellung bis bis 31.08.2024
im Opatija Easy im Tal, Hochbrückenstr. 3, 80331 München

und Release Katalogbuch:
HERR MAIER UND DIE STARS
König der Statisten & Erfinder des Selfies
kuratiert und herausgegeben von Bernhard Springer.


Tatyana_DNA-missmatch repair MMP, oil on canvas, 100 x 80cm

Tatyana von Leys, DNA-missmatch repair MMP.

Tatyana von Leys: Connections -
Posthuman Studies & Molecular-Art

Connections - Posthuman Studies & Molecular-Art, Paintings Oil on Canvas, Ausstellung von Tatyana von Leys am Max-Planck-Institut für Biochemie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried. Die Ausstellung ist vom 25. Mai bis 5. Juli von 8 Uhr bis Mitternacht (Mo-Sa, sonn- und feiertags) geöffnet. Sie befindet sich im Eingangsbereich des Hauptgebäudes „S“. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung melden sich bitte am Empfang an.

Spielerisch die verschiedenen Genre „Kunst, Naturwissenschaft und Philosophie“ zu vereinen, hat sich die Künstlerin Tatyana von Leys zur Aufgabe gemacht. Verfremdete Portraits aus der Kunstgeschichte und die detailgetreue Wiedergabe aus der Molekularbiologie, verwoben zu einer neuen Historie. Es ist die Transparenz des Schleiers, die im Spiel zwischen dem Natürlichen und dem Monströsen so reizvoll entscheidend ist. Was durchsichtig und glasklar erscheint, entpuppt sich als undurchsichtig künstlich konstruiert.

Tatyana von Leys bietet uns in ihrem zeitgenössischem Zyklus von Portraits und Arbeiten aus der Molekularbiologie einen beeindruckenden Reichtum an Interpretation und Sichtweisen in Abänderung und Verbindung zum Trans- und Posthumanismus. Ausgangspunkt ihrer Figuren sind in den meisten Fällen Portraits des französischen Malers, Jean Auguste-Dominique Ingres (19. Jhdt.). Schönheit, Eleganz, ewige Jugend und Gesundheit waren nicht nur Ziele der Menschheit, sondern über Jahrhunderte hinweg die Lieblingsthemen der Malerei. Der Umgang mit den Portraits aus der Kunstgeschichte erinnert bei Tatyana von Leys an die künstlerische Praxis von Francis Bacon, dessen berühmte Porträts mit den für den Künstler typischen Verzerrungen die dunkleren psychologischen Dramen der Porträtierten in den
Mittelpunkt stellen.

Eine humorvolle Sichtweise in den Darstellungen der Figuren bei Tatyana ist nicht zu übersehen und es lohnt, sich der Tiefe ihrer Arbeiten zu nähern und sich der Veränderung des Menschenbildes bewusst zu werden.


BoGArt_2 Reiner Heidorn_Reiner Heidorn

Reiner Heidorn vor seinem Gemälde „the infinite cycle“.

Neue Ausstellung im Botanischen Garten München-Nymphenburg
„undergrowth“ – Reiner Heidorn

Gemälde aus mikroskopisch kleinen Elementen. Fließend ordnen sich verschiedenste Grün- und Blautöne in sanften Übergängen auf der Leinwand an. Sie suggerieren Wälder, Seen, Pflanzen bis hin zu ganzen, in sich geschlossenen Welten. Reiner Heidorns künstlerische Arbeit steht in einem zeitgenössischen Diskurs gesellschaftlich aktueller Themen wie dem Klimawandel oder der Entfremdung des Menschen hinsichtlich seiner natürlichen Umgebung. Reiner Heidorn: „Ich möchte mit meinen Bildern ein Gefühl der Ruhe, eine psychische Erholung vermitteln und gleichzeitig die völlige Unbedeutsamkeit des Einzelnen aufzeigen.“

Der Wunsch, sich mit der Natur zu vereinen und sich gar in ihr aufzulösen – diesem Gedanken gibt Reiner Heidorn Form und Farbe. Über die Jahre seines Schaffens hat er dabei seine ganz eigene Maltechnik entwickelt und gab ihr einen Namen – „Dissolutio“, was Verschwinden bedeutet. Der Künstler nutzt Mikroskop-Aufnahmen von Pflanzenzellen, Süßwasser und Chlorophyll. Aus tausenden kleinen und präzisen Farbpunkten ergibt sich ein Gesamtbild. Der unendliche Pointillismus dieser Universen findet sich in Heidorns Darstellung von Natur wieder, ohne dabei realistische Landschaften oder Pflanzen abzubilden. Sein Werk versteht er als Gegenpol zum vorherrschenden, ungebremsten Wirtschaftswachstum. Es soll daran erinnern, dass das eigene Individuum ein wirklich unbedeutender Teil einer globalen Gesellschaft sei.

Reiner Heidorn lebt und arbeitet im bayerischen Weilheim. Der Maler verarbeitet in seinen überdimensional großen und meist monochromen Gemälden die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Heidorns Werke waren bis jetzt in Ausstellungen in Brasilien, Dubai, den USA und in verschiedenen deutschen sowie europäischen Städten zu sehen -
https://www.reiner-heidorn.de/, Instagram: @rainerheidorn.

Zu sehen ist die Kunstausstellung in der Winterhalle des Botanischen Gartens München-Nymphenburg täglich zwischen 9 und 18 Uhr. Eintrittspreis: regulär 5.50 €, ermäßigt 4 €. Laufzeit der Ausstellung: 17. Mai bis 30. Juni. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

BoGArt_1_blossomlight 200 x 160 cm_Reiner Heidorn

Reiner Heidorn, blossomlight.


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Botanikum_Gudrun Michel, 2024 Summer Flirt

Gudrun Michel, 2024, Summer Flirt.

The End
Offene Ateliers im Botanikum - zum letzten Mal

Wie nach jedem guten Film „The End“ über die Leinwand flimmert, so ist auch für die Kunst im Botanikum das Ende gekommen. Schon bald wird es diese charmante Kunstoase mit den Ateliers in alten Gewächshäusern nicht mehr geben. Deshalb wollen die Künstler*innen ein letztes Mal mit den Besucher*innen feiern und gemeinsam anstoßen auf die zurückliegenden fast 40 Jahre kreativen Schaffens.

Vom 24. bis 26. Mai öffnen die Künstler*innen ein letztes Mal ihre Ateliers. Noch ein letztes Mal können die Besucher*innen die besondere Atmosphäre auf dem schönen Gelände und in den alten Gewächshäusern genießen, die neugeschaffenen Bilder, Skulpturen und Objekte ansehen, mit den Kunstschaffenden anregende Gespräche führen und Kunst erwerben. Auf dem Programm stehen außerdem eine Gemeinschaftsausstellung im Palmenhaus, Performances und eine Abschiedsparty.

Ein letztes Mal soll die Kunstoase zu vollem Leben erwachen. Danach werden sich die Künstler*innen in alle Winde zerstreuen und die Kunst im Botanikum für immer Geschichte sein, denn im Herbst 2024 soll alles abgerissen werden. Für den Hunger zwischendurch gibt es Kaffee & Kuchen, Thai Food und Getränke.

Was: Offene Ateliers – Kunst im Botanikum
Wann: 24. bis 26. Mai 2024
Vernissage: Fr. 24.06.2024, 19:00 Uhr
Öffnungszeiten Sa. u. So.: 12:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Botanikum, Feldmochinger Str. 75 – 79, 80993 München / Moosach
Wer: Künstlergemeinschaft im Botanikum
Eintritt frei!

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