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IDer Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

Ich backe anders
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Prien_Linke_Merkl_Geschenkkorbübergabe

Die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner (im Bild mittig) bedankte sich mit Präsentkörben voller regionaler Köstlichkeiten bei Claus Linke und Gerhard Märkl, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement das Erstellen einer einheitlichen Wander- und Freizeitkartografie ermöglicht haben. Foto: Prien Marketing GmbH

In ehrenamtlicher Tätigkeit für die Seegemeinde
Die Freizeit-Kartographen von Prien

Eine Fülle an Wander- und Spazierwegen durchzieht die abwechslungsreiche Region rund um Prien am Chiemsee. Im Tourismusbüro Prien erhalten Einheimische als auch Gäste kostenlos ein umfangreiches gedrucktes Kartenmaterial, auch in digitalisierter Form, unter www.tourismus.prien.de. Neben den Klassikern, wie ebene bis mäßig ansteigende Routen entlang der Prien durch das am Ortsrand gelegene Eichental oder dem Priener Kneippweg mit Ausgangsort am Prienavera Erlebnisbad, kommen immer wieder neue Themenwege hinzu. Beispielsweise lässt sich seit 2020 die kulinarische Vielfalt der Seegemeinde auf der Direktvermarkter Radltour von Hof zu Hof entdecken.

Dank der engen Zusammenarbeit mit Gerhard Märkl und Claus Linke konnte die Prien Marketing GmbH in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Printmedien mit Gebrauchskarten im großen Maßstabsbereich zur unmittelbaren Orientierung in der Umgebung der Marktgemeinde
anfertigen. Das hervorragend aufgearbeitete Kartenmaterial wurde von den beiden Wanderfreunden unentgeltlich erstellt und mit wertvollen Anregungen und beschreibenden Texten zu den Wegen bereichert. Im einheitlichen Design bekommt man informativ und übersichtlich Auskunft über die jeweilige Streckenlänge, die benötigte Zeit und
den Schwierigkeitsgrad.

Kleine Grafiken weisen auf Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte hin. Auch Tipps über Gastronomie, Kinderspielplätze und Freibadeplätze für Verschnaufpausen zwischendurch fehlen in dem umfangreichen Kartenmaterial nicht. Zuletzt wurde eine Loipenkarte für den Ortsteil Atzing neu aufgelegt, die im Januar 2021 an dem Wanderparkplatz in der Elpertinger Straße angebracht wird. Die Orientierungstafel informiert Langläufer über den Streckenverlauf der drei gespurten Loipen.


Diamantne_Karl und Maria Kreidl mit Kerze

Maria und Karl Kreidl feierten vor wenigen Wochen ihre Diamantene Hochzeit. Besondere Freude war ihnen die Hochzeitskerze mit dem Bildnis der Hochzeit vor 60 Jahren.
Fotos: Hötzelsperger

Diamantne_Gasthaus Kreidl

Gasthaus Kreidl in Höhenmoos.

Mit 95 Jahren noch Wirt
Diamantene Hochzeit der Höhenmooser Wirtsleute

Höhenmoos (hö) – Ihre Diamantene Hochzeit konnten vor kurzem Maria und Karl Kreidl, die Wirtsleute von Höhenmoos feiern. Seit 60 Jahren sind sie die gute Seele in ihrem Wirtshaus und im Dorf, wegen Corona hat das Wirtshaus aber derzeit geschlossen. So warten der 95jährige Wirt und seine acht Jahre jüngere Frau auf das Signal der Politik, damit sie wieder aufsperren sowie Gäste und Ortsvereine bewirten können.

Auf die Frage, wie das Ehepaar ihren 60. Hochzeitstag feierte, sagten Maria und Karl Kreidl: „Gar nix haben wir gefeiert, bei der Goldenen Hochzeit kamen wir mit Geschwistern und Verwandten zusammen, diesmal gab es nur einen Besuch des Neffen mit seiner Frau,
das war’s!“.

Gut und gerne erinnert sich Maria Kreidl an die Zeit vor ihrer Ehe, sie war in Raubling bei einem Firmen-Direktor als Hausmädchen tätig. „Mein Schwager Paul war dort als Chauffeur beschäftigt, da nahm er mich einmal sonntags zu einem Ausflug nach Höhenmoos mit und da lernte ich Karl im dortigen Wirtshaus kennen“. Mit der Hochzeit hatte Maria eine komplett neue Arbeitssituation, sie sagt dazu: „Damals waren noch viele Leute, die Oma, Tante, Geschwister im Haus, ich war nicht die einzige Frau, dazu hatten wir sieben Tage die Woche die Gastwirtschaft offen und auch noch eine Landwirtschaft mit Stall-Aufgaben, aber ich hatte immer einen guten Mann und wir kamen immer gut zurecht“.

Besondere Herausforderungen waren in den 60 Jahren unter anderen drei Gautrachtenfesten des örtlichen Trachtenvereins mit dem Chiemgau-Alpenverband. „Anfangs hatten wir noch einen Bierkeller, den wir ganzjährig mit Eis kühlen mussten, bei den ersten Gaufesten gab es noch kein Festzelt, da half das ganze Dorf mitsamt den Hausgästen mit, damit wir alle Trachtler bewirten konnten“, so Karl Kreidl, der mit seiner Frau Maria und mit Stolz auch auf die sieben Jahre zurückblickt, in denen Gäste aus aller Welt durch eine Kooperation mit dem Goethe-Institut Achenmühle zu Gast waren. In unserem Gästebuch finden sich viele Eintragungen, die Studentinnen und Studenten haben mit ihren ersten Deutsch-Kenntnissen ihren Dank festgehalten und oftmals ihre Münzen und Briefmarken als Erinnerung dazugefügt“.

Eine weitere Episode – so die aufgeweckten Wirtsleute – war der Beginn der Volksmusikalischen Wochen, dazu erinnern sie sich wie folgt: „Die ersten Jahre waren diese Wochen nach Ostern bei uns im Haus und in Höhenmoos, der Zuspruch wurde immer größer, die Musikanten wollten immer bis 4 Uhr früh aufbleiben, wir aber mussten in der Früh in den Stall und dann wieder die Wirtschaft betreiben, das ging allmählich über unsere Kräfte und da war es gut und passend, dass die Volksmusikalische Woche auf dem Samerberg sesshaft werden konnte“.

Wann die betagten Wirtsleute wieder aufsperren können, ist noch offen. Schön wäre es, wenn es gemäß einer langen Tradition (nach einer Idee des vormaligen stellvertretenden Landrats von Rosenheim, Paul Unterseher von Höhenmoos) am Politischen Aschermittwoch wieder das Bohnenknödl-Suppe-Essen geben würde, dazu weiß Maria Kreidl zu ergänzen: „Angefangen haben wir vor rund 30 Jahren, rund 40 Pfunde von den kleinen, braunen Wachtelbohnen habe ich dabei für rund 120 Knödel gebraucht – und es hat immer und allen geschmeckt“. Aber Corona lässt warten - d hoffen …


Jagdessen_Abholung Jagdessen to go quer
Jagdessen_Alpenrose-Küche

Eindrücke aus der Küche und vom Abholen beim Jagdessen to go in Grainbach auf dem Samerberg. Fotos: Hötzelsperger

„Jagdessen to go“ in Grainbach auf dem Samerberg

Grainbach (hö) – „Heuer kein Jagdessen, das muss nicht sein“ – so dachte sich Wirt Florian Lerche vom Gasthaus Alpenrose in Grainbach auf dem Samerberg. Nachdem sich kein absehbarer Termin für die Durchführung größerer und geselliger Veranstaltungen wegen Corona erwarten lässt, hat der Alpenrose-Wirt der Jagdvorstandschaft folgenden Vorschlag gemacht: „Traditionell wäre das Jagdessen am Dreikönigs-Tag bei uns, heuer geht es nicht, so machen wir halt ein
To-Go-Angebot“.


Diese Idee fand den vollen Zuspruch beim Jagdvorstand mit Vorsitzendem Konrad Estermann und so gab es ein Anmelde- und Abholsystem. Am Nachmittag richtete das Wirteteam die
Wild-Gerichte her und am Abend kamen dann die Grainbacher Jagdgenossen (Wald- und Grundbesitzer) zur Essensausgabe. Das gemeinsame Fazit: „Es hat nicht nur gut geklappt, sondern auch gut geschmeckt!“

Gemäß Samerberger Tradition wurde das Reh-Fleisch von den Grainbacher Jagdpächtern für die rund 100 Jagdgenossen gestiftet, genau Dreiviertel davon nahm vom Angebot Gebrauch und holte sich das schmackhafte Rehessen ab.

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München