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Atzinger Trachtenjugend, die als Klöpfer unterwegs waren. Fotos: Hötzelsperger

Atzinger Klöpfelkinder unterwegs

- Gemeinsam Gutes tun - das waren Sinn und Ziel von drei Gruppen aus den Reihen der Jugend vom Trachtenverein "Daxenwinkler" Atzing als sie sich nach der Vorbereitung durch das Jugendleiterteam auf den Weg machten, um in Atzing und Umgebung anzuklopfen. Sie überbrachten dabei eine adventliche Botschaft, wünschten alles Gute und bedankten sich für Gaben und Spenden. Diese werden für heimatliche Notfälle von Familien und Kindern Verwendung finden.

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Max Bertl, Sebastian Friesinger, Brigitte Raab und Christian Glas

Max Bertl, Sebastian Friesinger, Brigitte Raab und Christian Glas.

Brigitte Raab mit Tochter Maria Schulze und Enkel Andreas. Fotos: Leitsmüller

Brigitte Raab mit Tochter Maria Schulze und Enkel Andreas. Fotos: Leitsmüller

Zum 32. Mal wieder im Raab Verlag erschienen
Der Oberbairische Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender

München/Oberbayern (hö) - Viele wichtige und interessante Persönlichkeiten aus dem bayrischen Trachtenverband, dem Schützen- und Gebirgsschützenwesen und rund ums bayrische Brauchtum sind bei einem netten oberbayrischen Frühschoppen im Augustiner am Platzl in München zusammengekommen, haben sich die hervorragenden Weißwürst schmecken lassen und sich zwanglos unterhalten. Grund war die Vorstellung des neuen, inzwischen bereits 32. Oberbairischen Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalenders.

Die Kalendermacher Brigitte Raab mit Tochter Maria Schulze und Enkelsohn Andreas führten durch das Programm. Die Primiz- und Hochzeitslader Max Bertl aus Wildsteig (zugleich Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes), Sebastian Friesinger aus Albaching und Christian Glas aus Eggstätt (zugleich die Landesvorsitzenden des Bayernbundes), Hans-
Michael Heser aus Unterwössen, Michael Hauser aus Peterskirchen und Ekkehard Falke aus Kirchweidach präsentierten stolz ihre unterschiedlichen Hochzeitsladerstecken, über die auch der neue Kalender berichtet. Max Bertl brachte sogar einen Primizstab mit.

Prälat Josef Obermaier griff das Thema „Hut“ auf und berichtete über die Bedeutung des Biretts, der Kopfbedeckung christlicher Geistlicher. Für die musikalische Gestaltung der Kalenderpräsentation sorgten Jagdhornbläser aus Miesbach und die Seefranzl-Musi aus Arget. Ab sofort ist »Der Oberbairische Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender« mit vielen Farb- und Bilder-Beiträgen sowie mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungs-Tipps im oberbayerischen Buchhandel erhältlich – der Preis beträgt 16 Euro, ISBN 978-3-9814583-7-4.


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Volksmusik-Hoagart 2018-1550873

Fotos: Rainer Nitzsche

Volksmusik Hoagart im Moarhof Roßholzen

Im restlos ausverkauften Moarhof auf dem Samerberg veranstaltete der Trachtenverein „Almenrausch“ Roßholzen seinen traditionellen musikalischen Hoagart unter dem Motto „Da Hirgst gead scho umma“. Christoph Prankl ist es einmal mehr gelungen, ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm zusammenzustellen, das alle Erwartungen der Volksmusikfreunde auch in diesem Jahr wieder übertraf.

Für die passenden Überleitungen sowie lustigen Anekdoten sorgte der Sprecher Fritz Dräxl in souveränem und wortgewandtem Stil mit seiner angenehmen boarischen Stimme.
Hintergründig, informativ und unterhaltsam führte er durch den Abend. Es sangen und spielten die Rotofen-Musi, die Jungen Ramsauer Sänger, der Hamberger Viergsang, die Gröbenbach-
Musi und der Zwoagsang Geschwister Schabmair.

Am Ende eines gelungenen und unterhaltsamen Abend bedankte sich der Organisator Christoph Prankl „Danke, dass ihr so staad und brav wart“ als Lob an die Besucher, deren warmer und lang anhaltender Applaus die bestens gelaunten Musikanten und Sänger nach einem gelungenen Abend freudig entgegennahmen. Ohne Zweifel, dieser rundum gelungene Hoagart in der stimmungsvollen Atmosphäre des Moarhofs wird allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben. So dürfte es im nächsten Jahr noch schwieriger werden, an Karten für diesen begehrten Hoagart zu kommen!

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Echtler Sängerinnen. Fotos: Hötzelsperger

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Volksmusik auf höchstem Niveau im Atzinger Vereinshaus

Atzing (hö) – Bereits zum dritten Male hat der Hufeisenverein von Prien-Kaltenbach anstatt einer Weihnachtsfeier seine Mitglieder und Volksmusikfreunde zu einem Hoagascht in das Vereinshaus vom Trachtenverein „Daxenwinkler“ Atzing eingeladen. „Vo Kathrein auf Advent zua“ – so lautete das heurige Motto des Abends, zu dem namens von Hufeisen-Vorstand Peter Freund Jakob Steiner die
Willkommensgrüße sprach.


Alsdann wurde mit Gesangs-, Harfen-, Zither-, Ziach- und Bläserweisen ein anspruchsvolles Programm geboten, durch das mit viel Wissen und Humor Hansl Auer aus Hammerau führte und das die Zeit zwischen Kathrein und Advent beleuchtete. Dabei kamen Heilige ebenso zur Sprache wie Jäger oder die „Liab“. Für die Darbietungen im stillen Vereinshaus dank dankbarer Zuhörer sorgten zu Beginn die Frasdorfer Bläser, unter ihnen Franz Osterhammer, der bereits vor 50 Jahren mit dem vierstimmigen Weisenblasen begann.

Es folgten mit den Echtler Sängerinnen drei Schwestern aus Bad Feilnbach und dann ein excellentes Harfenduo. Tobi Bauregger aus Weißbach an der Alpenstraße und sein Trachtenkamerad Simon Rothmeyer aus Söllhuben begeisterten mit ihren schwungvollen und synchron vorgetragenen Weisen. Feinen Gesang bot der Dreiwinkl-Gesang, dessen Mitglieder von Piding bis Nussdorf am Inn bei Zither- und Ziach-Begleitung unter anderem mit dem Lied „Iatz ziaght da Herbst ins Land“ viel Beifall ernteten. Die Hirschanger-Musi aus dem Berchtesgadener Land erinnerte mit ihren temperamentvollen Stückln an den Stil und Erfolg der Gerstreit-Musikanten.

Ein gestandener und gewachsener Männergesang war das Quartett der Reisacher Sänger, die an diesem Abend auch ihre neue Volksmusik-CD vorstellten. „Was wir heute gesehen und gehört haben, hat gezeigt, dass die Jugend sich stark am hohen Niveau echter und unverfälschter Volksmusik beteiligt und dass es somit mit der Volksmusik nicht in Richtung „Gromboch“ zugeht“ – so Hansl Auer bei seinem Resümee.

Dankbar und froh war auch das Publikum, unter anderem war auch Prof. Franz-Christoph Zeitler, vormaliger Vizepräsident der Deutschen Bundesbank, unter den Gästen, er resümierte: „Das war feinste Volksmusik auf höchstem Niveau, das war es wieder einmal wert, nach Atzing aufzubrechen“. Beendet –und damit auf den Advent zua- wurde das Singen- und Musizieren mit ruhigen und einfühlsamen Weisen im Rahmen eines letzten „Radls“, an dem sich alle Mitwirkenden beteiligten. Den gänzlichen Abschluss bildete die Weise „Der Tag hat sich geneigt“ mit den Frasdorfer Bläsern.

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Dreiwinkl-Gesang.

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Hirschanger-Musi.

kl-Harfenduo Bauegger-Rothmeyer 2

Harfenduo Bauegger-Rothmeyer.

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Reisacher Sänger.


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HOE_Roeckefrauen (2)

Fotos: Hötzelsperger

Chiemgauer Röckefrauentreffen in Hittenkirchen

Hittenkirchen (hö) - Die Röckefrauen-Vertreterinnen der 23 Trachtenvereine innerhalb des Chiemgau-Alpenverbandes trafen sich zu ihrem jährlichen Gedankenaustausch heuer in Hittenkirchen, um ihr Wissen über die Chiemgauer Trachten zu vertiefen.

Noch vor der eigentlichen Informationsveranstaltung nahmen die interessierten Frauen in kleinen Gruppen an einer Führung durch die alte Getreidemühle Kumpfmühle im gleichnamigen Weiler bei Hittenkirchen teil, die von der dort lebenden Familie Schuster angeboten wurde. Die Mühle wurde 1903 erbaut und hat sich seitdem nur unwesentlich verändert. Heute dient die Mühle allerdings nur mehr als eine Art Museum und es wird kein Getreide mehr gemahlen.

Im Anschluss an den Besuch der Mühle gab es ein gemeinsames Gruppenfoto und die eigentliche Veranstaltung startete nach einer Kaffee- und Kuchenpause im Vereinsheim der Hittenkirchener Trachtler. Zu Beginn führte Lisbeth Tengler die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Trachtenkleidungsstücke Schalk, Kassettl und Röcke aus, die von vielen wegen ihrer Ähnlichkeit verwechselt werden.

Anschließend wurde der geschichtliche Hintergrund der Chiemgauer Röcke geklärt, dessen Einführung im Chiemgauer Raum in den 20er Jahren durch Vorbilder von Trachten aus Nordtirol geschah. Ein weiteres großes Thema waren die Unterschiede der Röcke untereinander, insbesondere die Unterschiede der Achtentaler und Prientaler Röcke. Während die Prientaler Röcke vom Kassettl beeinflusst wurden und dementsprechend einen komplexen Aufbau haben, sind die Achtentaler Röcke viel schlichter.

Der Abend bot zudem die Möglichkeit anregende Gespräche über Anfertigung, Pflege und Verzierungen an den Chiemgauer Röcken zu führen. Auch die Bestimmung der Rocklängen waren Teil des Treffens.

Der nächste Termin für das Röckefrauentreffen ist der zweite Samstag im November 2019, dann beim Trachtenverein „Ratzingerhöhe“ Greimahrting.

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Flughafen München
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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
www.emerescue.de