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Ehrenschützenmeister Otto Dauer senior, Verfasserin Hannelore Thiel, SKH Herzog Max in Bayern mit Ehefrau Elizabeth, Bürgermeister Jürgen Seifert, Grafikerin Uschi Erhard und Schützenmeister Florian Wunderle. Fotos: Hötzelsperger

Ehrenschützenmeister Otto Dauer senior, Verfasserin Hannelore Thiel, SKH Herzog Max in Bayern mit Ehefrau Elizabeth, Bürgermeister Jürgen Seifert, Grafikerin Uschi Erhard und Schützenmeister Florian Wunderle. Fotos: Hötzelsperger

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Priens ältester Verein übergibt Chronik
an SKH Herzog Max in Bayern

Prien (hö) – „Vom Heimatschutz zum Leistungssport“ – unter diesem Motto hat die im Jahr 1617 gegründete Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft Prien a. Chiemsee eine Chronik herausgegeben, deren Präsentation im Biergarten des Schützenhauses erfolgte. Erster Empfänger des 170 Seiten starken und reich bebilderten Werkes war Seine Königliche Hoheit Herzog Max in Bayern, dessen Familie und Schloss Wildenwart in den zurückliegenden 400 Jahren mit den Feuerschützen stets gut und eng verbunden war.

Eineinhalb Jahre war Chronistin Hannelore Thiel damit beschäftigt, die reiche Dokumenten-
Sammlung zu sichten, zu entziffern und auszuwerten. „Ein Glücksfall war es, dass unser Mitglied Uschi Erhard als Grafikerin die gesamte Erstellung professionell und ehrenamtlich unterstützte“, so Hannelore Thiel zur neuen Chronik, deren Herausgabe unter anderem von der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG in Prien, von der Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG, von HEFTER Maschinenbau sowie von der heimischen Druckerei Rieder und von Foto-Berger großzügig unterstützt worden ist.

Als eine hohe Ehre bezeichnete es bei seinen Willkommensgrüßen Schatzmeister Anton Rappel vom Schützengau Chiemgau-Prien, dass SKH Herzog Max in Bayern mit seiner Ehefrau Elizabeth zur Chronik-Präsentation gekommen ist. Dieser sagte in seinem Grußwort: „Gemeinsam dürfen wir stolz darauf sein, dass wir den bewundernswert langen Zeitraum von 400 Jahren gemeistert haben und dass es immer wieder Leute gab und gibt, die sich für heimatliche Werte einsetzen. Die Chronik ist eine große Quelle für Betrachtungen zur Entwicklung des Schützenwesens“, so der Ehrenprotektor des Schützengaues Chiemgau-Prien, der auch vor zwei Jahren das Protektorat bei den 400-Jahr-Feierlichkeiten in Prien innehatte.

An diese und an weitere Höhepunkte im Priener Sportschützen-Geschehen erinnerte auch der damalige Schirmherr und Bürgermeister Jürgen Seifert in seinen Gruß- und Dankes-Worten als er sagte: „Als wir 2008 die 850-Jahr-Feier unserer Marktgemeinde hatten, da waren die Königlich Privilegierten Feuerschützen wertvolle Darsteller unserer Geschichte beim Historischen Festzug und ihre Ausstellung im Priener Heimatmuseum federführend durch den damaligen Schützenmeister Dr. Helmut Schmelz ist uns ebenfalls noch in bester Erinnerung. Auch in Zukunft wird es erforderlich sein, Tradition durch immerwährenden Einsatz am Leben zu erhalten“.

Aus den Händen von Schützenmeister Florian Wunderle und den beiden Chronik-Erstellerinnen Hannelore Thiel und Uschi Erhard erhielten dann im Beisein von Ehrenschützenmeister Otto Dauer senior SKH Herzog Max in Bayern und Bürgermeister Jürgen Seifert die ersten Exemplare der Chronik „400 Jahre Priener Feuerschützen 1617 – 2017“, die nunmehr zum Preis von
15 Euro im Priener Rathaus und bei „Servus Heimat“ in der Bahnhofstraße erhältlich ist.

HOE_Chronik (7)

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Fotos: Hötzelsperger

Trachtenwallfahrt in die Wies

Von Marlene Köpf – Gaupressewartin Oberer Lechgau
Nach einem gewitterreichen Morgen am Pfingstmontag formierte sich an der Landvolkshochschule in der Wies bei schönem Wetter der Wallfahrtszug des Oberen Lechgau-Verbandes mit mehr als Fünfhundert Trachtlerinnen und Trachtlern an der Landvolkshochschule Wies. Bereits kurz nach Mitternacht begann in mehreren Orten für Frauen und Männer, die die Wegstrecke von ihren Heimatgemeinden aus zurücklegten, die Fußwallfahrt. Begleitet wurden die Wallfahrer das restliche Stück Weg – den schmerzhaften Rosenkranz betend – von Wiespfarrer Gottfried Fellner.

Die Zugspitze bildete das Wallfahrtskreuz, die Wallfahrtsstange – heuer getragen von Alfred Sieber, dem 1. Vorstand des Gaufestvereins „D’ Lechgauer“ Prem. Es schlossen an Gaustandarte und Gauausschuss sowie die Fahnenabordnungen der Vereine und viele Trachtlerinnen und Trachtler auf dem Weg in die Wies. An der kurzen Station am Wieskreuz erinnerte Wiespfarrer Fellner, wie schön doch unsere Wies ist. Mit einem kurzen Gebet stimmte 1. Gauvorstand Walter Sirch die Wallfahrer auf den Wallfahrtsgottesdienst ein und begrüßte Gäste zur Wallfahrt vom Bayerischen Trachtenverband sowie aus den Nachbargauen.

Gefeiert wurde heuer im Wallfahrtsgottesdienst auch das Norbertfest (6. Juni) in der Wies. Der Hl. Norbert war im 11. Jahrhundert der Begründer des Ordens der Prämonstratenser, dessen Brüder bis zur Säkularisation in der Wies waren. In seiner Predigt von der Pfingstkanzel ermahnte Abt Hermann Josef Kugler vom Orden der Prämonstratenser einen Jeden, sein Leben auf die Mitte auszurichten, so wie im 11. Jahrhundert der Hl. Norbert. Das Feuer des Pfingstgedankens soll weiter brennen und die Tradition an die Jugend weitergegeben werden. Die Tradition ist eine Laterne, die der Kluge als Licht für die Zukunft nutzt.

Wiespfarrer Gottfried Fellner und der Steingadener Pfarrer Pater Adrianus waren die Konzelebranten dieses Gottesdienstes. Der Premer Zwoagsang, das Gesangsduo Zwoastimmig aus Trauchgau, die Geschwister Lux aus Seeg und die Wildsteiger Soatamusik gaben diesem Wallfahrtsgottesdienst den musikalischen Glanz. Zum gemütlichen Ausklang der Trachtenwallfahrt hatten „D’ Oberlandler“ Wies zum Gartenfest eingeladen.

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