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Traudi Siferlinger. Fotos: Hötzelsperger

Traudi Siferlinger. Fotos: Thomas Merk/Horst Keim/Toni Hötzelsperger (Porträts)

BR-Team

BR-Team.

Traudi mit Torte

Traudi mit Torte.

Jubiläums-Wirtshausmusikanten in Söllhuben
mit Traudi Siferlinger

Söllhuben/München (hö) – In diesen Tagen ist wieder Hochbetrieb in Söllhuben, einem idyllischen Ort in der Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim. Wieder einmal sind die weiß-blauen Aufzeichnungs- und Übertragungswägen des Bayerischen Rundfunks vor Ort, um Aufnahmen für die nächste, dann bereits 50. Sendung „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ vorzunehmen.

Die „Wirtshausmusikanten beim Hirzinger“ ist eine Sendereihe des Bayerischen Rundfunks, in der die Moderatoren traditionelle und moderne Volksmusik in der Tradition der bayerischen Wirtshausmusik präsentieren. Veranstaltungsort ist der Saal des Gasthauses Hirzinger, dessen Inhaber Lenzi Hilger selbst zu einem festen Bestandteil der Sendungen geworden ist.

Traudi Siferlinger hat die "Wirtshausmusiken" von Anfang mit ihrer musikalischen Handschrift geprägt, und auch die Jubiläumssendung wird die gebürtiger Bad Endorferin zusammen mit ihrem Co-Moderator Dominik Glöbel gewohnt charmant moderieren. Toni Hötzelsperger traf Traudi Siferlinger in Söllhuben zu einem Gespräch und konnten ihr folgende Fragen stellen:

Liebe Traudi, wie und wo ging es mit den Wirtshaus-Musikanten eigentlich los?
Traudi Siferlinger: Mit einem Anruf von der Redaktion fing 2005 alles an. Die haben mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, eine neuartige Sendung zu gestalten, die anders ist als alle anderen Volksmusikformate im BR. Da ich damals schon seit 10 Jahren die Vision hatte, traditionelle und neue Volksmusik miteinander zu verbinden, musste ich nicht lange überlegen. Ich stellte 9 ganz unterschiedliche Sendungen musikalisch zusammen, die im Pschorr in München aufgezeichnet wurden. Diese Sendungen moderierte noch Gerd Rubenbauer, und ich war für ihn die „Einflüsterin“.

Ab wann und wieso wanderte der Aufzeichnungsort nach Söllhuben und
wieso blieb es bis jetzt beim Hirzinger?

Traudi Siferlinger: Nachdem der BR entschieden hatte, dass die weiteren Sendungen zur Prime Time am Sonntag in „Unter unserem Himmel“ gesendet werden und ich sie zusammen mit Wolfgang Binder moderieren sollte, hat man auch gleich einen neuen Aufnahmeort gesucht, der nicht in der Stadt, sondern auf dem Land liegen sollte. Wir haben dann eine Sendung im Museum von Markus Wasmeier produziert, was aber technisch zu aufwändig war. Also bin ich zusammen mit der Redaktion einen ganzen Tag lang durch Bayern gefahren und haben nach Wirtshäusern gesucht. Zum Schluss habe ich den Gasthof Hirzinger vorgeschlagen, unser letzter Halt auf dieser Tour, und es war der Redaktion ziemlich schnell klar: Das ist es! Der Lenzi hatte gerade seinen Stadl neu umgebaut und uns mit offenen Armen empfangen. Die Redaktion war begeistert. Da wir ein Wiedererkennungsmerkmal wollten, hat es sich
angeboten, beim Hirzinger zu bleiben. Für mich war das eine große Freude, weil der Chiemgau meine Heimat ist und ich auf diese Weise wieder zu meinen Wurzeln zurückkehren kann.

Was macht den Erfolg der langen Sendereihe aus?
Traudi Siferlinger: Puhhh, das müsste man eigentlich das Publikum fragen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es unter anderem daran liegt, dass für uns die Authentizität der Gruppen und ihrer Musik oberste Priorität hat. Alle Musikanten dürfen und sollen so sein, wie sie sind. Außerdem achte ich bei der Auswahl der Gruppen und der Stücke immer darauf, die enorme Vielfalt zu zeigen, die es inzwischen in der traditionellen wie in der "neuen" Volksmusik gibt. Auch lege ich großen Wert darauf, immer wieder junge, unbekannte Gruppen vorzustellen und mit den unterschiedlichsten Gruppen aus Bayern, Österreich und der Schweiz eine gute Mischung hinzukriegen. Ich denke, dass das unseren Zuschauern ebenso gut gefällt wie mir selber und dass sie sich von den Wirtshausmusikanten auch nach der 50. Sendung noch bezaubern lassen. Ganz entscheidend für den anhaltenden Erfolg ist auch das großartige Team, das hinter der Produktion der Sendung steht, von der Redaktion und Regie über Ton und Kameraleute bis hin zu den Bühnenbauern und Kabelträgern - die sind alle Spitze und es macht mir immer wieder große Freude, mit diesen engagierten Menschen zusammenarbeiten
zu dürfen.

Wo überall können die „Wirtshausmusikanten“ gesehen werden?
Traudi Siferlinger: Da, wo das BR-Fernsehen empfangen werden kann, in ganz Deutschland und in Teilen von Österreich, wo die Wirtshausmusikanten besonders gerne geschaut werden. Und natürlich überall, wo es einen Internetanschluss gibt. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn ich in Italien oder in der Schweiz auf der Straße angesprochen werde oder Mails aus der ganzen Welt bekomme, ob aus Israel oder Kalifornien.

Von welchen besonderen Rückmeldungen und Reaktionen von Zuschauern
kannst Du berichten?

Traudi Siferlinger: Ein Standardsatz ist: wir schauen jede Sendung und lassen keine aus. Das freut mich natürlich unglaublich, wenn nach 50 Sendungen immer noch so gern die Wirtshausmusikanten geschaut werden. Vor kurzem hat mir ein Fan erzählt, sie haben in einem Festzelt für den Papa zum Geburtstag die Wirtshausmusikanten nachgespielt und selber Gruppen eingeladen. Das Geburtstagsgeschenk waren dann die „echten“ Karten für die letzte Aufzeichnung. Mein Double habe ich da dann auch kennen gelernt. Sehr lustig …

Manche Leute erzählen mir auch, dass sie sich in Dirndl und Lederhose vor den Fernseher setzen und sich eine Brotzeitplatte wie die bei den "Wirtshausmusikanten hinstellen. Viele machen daheim auch bei unseren Mitsingaktionen mit oder schwingen vor der Mattscheibe das Tanzbein ...

„Aus der Region – für die Region!“ – gilt das auch für die „Wirtshausmusikanten“?
Traudi Siferlinger: Es ist mir ein großes Anliegen, neben Musikanten aus anderen Regionen Bayerns, der Schweiz und Österreich auch die einheimischen Gruppen aus der näheren Umgebung in unsere Sendung zu holen. Die Frasdorfer Geigenmusi, die Geschwister
Stuhlmüller, die Stoabergmusi, Doiwinkel Musi, Cuba Boarischen - um nur ein paar
aufzuzählen - waren schon beim Hirzinger.

Kann man auch von einem touristischen Werbewert für das Rosenheimer Land und
für den Gasthof Hirzinger sprechen?

Traudi Siferlinger: Ich denke schon. Fast überall, wo ich hinkomme - und ich bin viel
unterwegs -erzählen mir die Leute immer wieder, dass sie schon einmal beim Lenzi waren und Urlaub im Chiemgau gemacht haben. Davon, dass der Hirzinger Gäste aus dem In- und Ausland anzieht, können die Bedienungen beim Lenzi ein Lied singen, weil sie immer nach "dieser Fernsehsendung" gefragt werden.

Mit welchen Mitwirkenden dürfen wir bei der Jubiläums-Sendung rechnen?
Traudi Siferlinger: Mit der Kapelle So&So, der Woideck Musi, den Gruppen Luz Amo und Dreimalig, und der Friesacher Frauenzimmermusi aus der Steiermark. Dazu habe ich als besonderen Gast Heinz Grobmeier aus Hemau eingeladen, der auf seinen ausgefallenen Glasinstrumenten musiziert.

Wann wird die Erst-Ausstrahlung im Bayerischen Fernsehen sein?
Traudi Siferlinger: Vorraussichtlich am Sonntag 23.06.2019 um 20.15 Uhr.

Was sind Deine persönlichen Wünsche für die Zukunft?
Traudi Siferlinger: Gesundheit für uns alle und dass ich weiterhin mit viel Freude neue Gruppen entdecken und schöne Sendungen machen kann, die den Zuschauern in Bayern und anderswo unsere schöne und vielfältige Volksmusik in ihrer ganzen Bandbreite näher bringen.


Die nächste Sendung - Folge 49 - wird am Ostersonntag 21.04.2019 um 20.15 Uhr im
BR Fernsehen ausgestrahlt. Mit dabei: Ziach Expedition, Chiemgauer Saitenensemble, Kapelle Kaiserschmarrn, Geschwister Artner und Stoiber Duo. Gast: Norbert Neugierg. Moderation: Traudi Siferlinger und Dominik Glöbl. Musikalische Leitung: Traudi Siferlinger.

HOE_Traudi Siferlinger
Traudi und Lenz

Traudi und Lenzi.


Komponist Stephan Schöpf, Felix Neureuther, Projektleiter Karsten Wellert und Songwriter Jan Zerbst fädelten die gemeinsame Sache ein. Foto: Antenne Bayern

Komponist Stephan Schöpf, Felix Neureuther, Projektleiter Karsten Wellert und
Songwriter Jan Zerbst fädelten die gemeinsame Sache ein. Foto: Antenne Bayern

Neureuthers-Scherz-Hit „Weiterziehn“ stürmt Platz 1
der Downloadcharts in Österreich


„Weiterziehn“ – Der ANTENNE BAYERN-Hit, gesungen von Felix Neureuther, stürmte die Downloadcharts und eroberte binnen kürzester Zeit Platz 1 in Österreich. Für einen von langer Hand geplanten Aprilscherz textete, komponierte und produzierte das Team des landesweiten Radiosenders ANTENNE BAYERN einen poppigen Schlagerhit für den Ex-Skirennläufer. Die Erlöse aus den Verkäufen kommen der ‚Stiftung ANTENNE BAYERN hilft‘ und der Felix Neureuther Stiftung zu Gute.

„Bei Platz 1 in Deutschland trete ich nackt bei Flori auf!“, so Felix Neureuther, der vom Erfolg seiner Gesangskünste völlig überrascht wird und fügt weiter hinzu: „Meine Frau hat gelacht, komm das ist witzig, das kannst Du so posten – aber ich glaube, das sie es nicht so cool
fände, wenn ich tatsächlich nackt auftreten würde! Florian Silbereisen hat noch nicht
reagiert – aber es ist eh Wahnsinn, wie das Lied ankommt – und vor allem, dass es für den guten Zweck ist. Das ist alles eh schon super“.

Am Montag, den 1. April, stellten Ex-Skirennläufer Felix Neureuther und das Team des landesweiten Radiosenders ANTENNE BAYERN den Song „Weiterziehn“ vor. Mit der Weltpremiere in der Sendung „Guten Morgen Bayern“ fiel zugleich auch der Startschuss für etwas ganz Großes. Bereits zwei Tage später landet der Song, der von Felix Neureuther in den ANTENNE BAYERN-Studios aufgenommen und produziert wurde, auf Platz 1 der
Downloadcharts in Österreich.

„Das ist der totale Wahnsinn! Aus einem Aprilscherz wird plötzlich ein Nummer 1 Hit in Österreich! In Deutschland sind wir inzwischen auf Platz 2! Ich bin begeistert und freue mich mit Jan Zerbst, der die Idee für den Text hatte und Stephan Schöpf, dessen Komposition jetzt rauf und runter läuft! Danke an das gesamte Team, das zu diesem großartigen Erfolg beigetragen hat! #sowasgehtnurbeiantennebayern“, so Ina Tenz, Programmdirektorin & Geschäftsleitung Content ANTENNE BAYERN.

ANTENNE BAYERN-Creative Director Jan Zerbst, der den Text für den Song schrieb, freut sich über die Resonanz: „Der Song macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch Menschen in Bayern, die unverschuldet in Not geraten sind! Darum freuen wir uns doppelt über den Erfolg!“ Alle Infos zum Kauf des Songs und der beiden Stiftungen, das Video in voller Länge sowie Making-
Off Bilder gibt es auf der Homepage des Senders unter www.antenne.de.


RadioArabella

Radio Arabella ist die Nummer 1 für München

Seit vielen Jahren ist Radio Arabella der Erfolgssender für München und das Umland – so auch in diesem Jahr. Das bestätigt die heute veröffentlichte nationale Mediaanalyse eindrucksvoll. In der anonymen Befragung wird von mehreren Marktforschungsinstituten ermittelt, wann und wie oft in ganz Deutschland Radio gehört wird. Die Mediaanalyse weist Radio Arabella erneut als reichweitenstärksten Radiosender in München und der Region aus. Jeden Tag schalten über 1 Million Menschen Radio Arabella ein und bestätigen damit den Erfolgskurs des Senders.

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Tel. 0 83 74-80 81

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