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Fürstenfeldbruck

FFB_Spende Stadtkapelle und Kirchenchor

OB Erich Raff, Wolfgang Müller (Stadtverwaltung) und Benedikt Trouw
bei der symbolischen Scheckübergabe.

Adventskonzert zugunsten „Bürger in Not“

„Still schweigt Kummer und Harm“, erklang die Zeile aus dem bekannten Winterlied. Und das stimmte auch am Abend des 1. Dezember eine besinnliche Stunde lang in der Klosterkirche Fürstenfeld. Die Stadtkapelle Fürstenfeldbruck und der Hauschor der Klosterkirche, der Kirchenchor von St. Magdalena, hatten in Kooperation mit der Pfarrgemeinde erneut zum gemeinsamen Benefiz-Adventskonzert eingeladen. Mit weihnachtlichen Blech- und Holzbläserklängen und feierlichem Chorgesang erfreuten die Mitwirkenden mit ihren beiden Dirigenten Paul Roh (Stadtkapelle) sowie Christoph Hauser (Kirchenchor und an der Fux-Orgel) ein voll besetztes Kirchenhaus.

Die Besucher – unter ihnen der stellvertretender Landrat Ulrich Schmetz sowie
Alt-Oberbürgermeister Sepp Kellerer – hörten unter anderem Stücke von Carl Orff, Antonio Caldara, James Swearingen, Johannes Eccard und Giambattista Martini. Ein swingendes Christmas-Medley fehlte ebenso wenig wie Alfred Bösendorfers Liederzyklus
„Weihnachten in den Bergen“.

„Das gemeinsame Adventskonzert ist inzwischen eine feste Institution“, resümierte der Vorsitzende der Stadtkapelle, Benedikt Trouw. Das Spendenergebnis unterstreicht dies. Der Erlös in Höhe von 1.623,87 Euro ging auch heuer wieder an das städtische Spendenkonto „Bürger in Not“. Die Übergabe fand in der Vorweihnachtswoche an OB Erich Raff sowie Wolfgang Müller (Soziale Beratung) statt. Raff bedankte sich ganz herzlich und betonte, dass jeder, der um Unterstützung anfragt, auch einen Eigenanteil erbringen muss. Heuer sind bereits rund 17.000 Euro an bedürftige Brucker Mitbürgerinnen und
Mitbürger ausgezahlt worden.


FFB_Aktion Schultüte

Dominik Kling von der Diakonie (re) nimmt den symbolischen Scheck der Stadt über
1.000 Euro entgegen.

Stadt Fürstenfeldbruck spendet 1.000 Euro
für die Aktion Schultüte

Die Stadt Fürstenfeldbruck unterstützt die Aktion Schultüte auch dieses Jahr wieder mit 1.000 Euro. Das zweckgebundene Geld aus dem städtischen Fonds „Bürger in Not“ geht somit zu 100 Prozent an einkommensschwache Brucker Familien, die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung des notwendigen Schulbedarfs für Erstklässler benötigen. Die Beratung und Prüfung der Fälle übernimmt das
Aktionsbündnis Schultüte.

„Die Stadt unterstützt sehr gerne seit vielen Jahren Kinder bei ihrem Start in den neuen Lebensabschnitt, der für Eltern mit großen finanziellen Aufwendungen verbunden ist und für manche eine finanzielle Belastung darstellt“, so Oberbürgermeister Erich Raff bei
der Spendenübergabe.

„Für Familien, die wenig Geld haben, stellt die Einschulung nicht nur ein freudiges Ereignis dar, sondern es bringt auch Sorgen mit sich. Viele Dinge müssen für den neuen Lebensabschnitt eingekauft werden, die Schullisten nennen ganz spezielle Artikel, die die Kinder mitbringen müssen, sodass man auch nicht immer den preiswertesten Artikel einkaufen kann. Hinzu kommen Schultüte, Schulranzen, Federmäppchen, Turnbeutel, Turnschuhe, Hausschuhe und vieles mehr. Die Aktion Schultüte unterstützt mit einem finanziellen Beitrag ganz konkret Familien mit wenig Geld, um den Einschulungskindern zu diesem besonderen Tag zu gleichen Startbedingungen zu verhelfen. Ich finde die Aktion Schultüte wichtig und gut, da es sich um eine ganz konkrete Hilfeleistung handelt, damit auch Kinder aus ärmeren Familien einen schönen und fröhlichen Schulstart haben können“, sagt Sonja Schlünder, Leitung Soziale Dienste der Diakonie Fürstenfeldbruck.

Die Aktion Schultüte gibt es seit zehn Jahren. Das Aktionsbündnis der Aktion Schultüte, bestehend aus dem Diakonischem Werk Fürstenfeldbruck e.V., dem Sozialdienst Germering, der Johanniter Unfall Hilfe e.V. und dem ISB e.V., engagiert sich für Einschulungskinder aus finanziell schwachen Familien. Im Jahr 2017 konnte damit 85 Familien mit
89 Einschulungskindern im Landkreis eine schnelle unbürokratische Hilfe zu Teil werden. Insgesamt wurden 12.863 Euro ausbezahlt.

„Die Zahl der bedürftigen Familien wächst stetig an. Im vergangenen Jahr wurden im Vergleich zum Vorjahr rund 25 Prozent mehr ausgezahlt, gut 38 Prozent mehr Familien baten um Unterstützung“, so Dominik Kling von der Diakonie.

49 dieser Familien waren im Arbeitslosengeld II-Bezug, teilweise im Arbeitsleben stehend als sogenannte „Aufstocker“. Über die Hälfte der Familien war alleinerziehend mit einem Elternteil, ebenfalls ein wesentlicher Armutsfaktor. Augenmerklich ist auch, dass ein hoher Migrationsanteil in der Vergabe zu verzeichnen ist. Dies deutet darauf hin, dass gerade dieser Personenkreis in der unteren Einkommensgruppe verhaften bleibt. Gründe dafür können unter anderem mangelnde Sprachkenntnisse sein und damit verbunden unzureichende und passgenaue Aus- bzw. Weiterbildungsmöglichkeiten, die einen besseren
Verdienst ermöglichen würden.

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