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Flughafen München
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FLUGHAFEN MÜNCHEN

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Die Flughafen München GmbH hat am Rande des neu angelegten Biotops für seltene Moosschmetterlingsarten eine Informationstafel zum Tagfalterschutz im Freisinger Moos aufgestellt. Dr. Josef Schwendner, Leiter des Bereichs Recht, Gremien, Compliance und Umwelt (im Bild rechts neben der Informationstafel) und Hermann Blomeyer, Leiter der Umweltabteilung (links) informierten die Vertreter der Naturschutzbehörden über die Anstrengungen zur Erhaltung der Biodiversität in der Umgebung des Flughafens.
Fotos: Alex Tino Friedel/Flughafen München GmbH

Leuchtturmprojekt zur Erhaltung der Biodiversität
Flughafen München legt Biotop
für seltene Schmetterlinge an

Wie viele andere heimische Insekten, sind heute auch Schmetterlinge besonders gefährdet. Um einem Rückgang der Artenvielfalt von Tagfaltern entgegenzuwirken, engagiert sich die Flughafen München GmbH (FMG) im Rahmen des Umweltpakts Bayern für den Schutz von besonders seltenen Moorschmetterlingsarten im Fauna-Flora-Habitat (FFH-Gebiet) „Freisinger Moos“.

Behördenvertreter aus dem Bereich Naturschutz sowie Vertreter der Arbeitsgruppe Biodiversität im Umweltpakt Bayern und die Fachreferenten der FMG haben sich jetzt über den Projektstand ausgetauscht und die Anstrengungen der FMG zur Erhaltung der Biodiversität begrüßt. Beim Ortstermin im Freisinger Moos wurde eine Informationstafel enthüllt, die Interessierte auf das Projekt zur Förderung seltener Schmetterlingsarten aufmerksam macht.

Westlich des Freisinger Ortsteils Pulling hat die FMG sechs Projektflächen mit einer Größe von insgesamt rund fünf Hektar als Biotop für Schmetterlinge angelegt. Um optimale Lebensbedingungen für Schmetterlinge zu schaffen, wurden hier Larvenhabitate eingerichtet und die für die Falter wertvollen Futterpflanzen wie Wiesenknopf und Wiesenknöterich angepflanzt. Das freiwillige naturschutzfachliche Projekt zum Tagfalterschutz läuft zunächst bis zum Jahr 2020.

Auf den innerhalb des FFH-Gebiets „Freisinger Moos“ gelegenen Flächen soll unter anderem die Entwicklung breiter Säume entlang von Feuchtgebüschen gefördert werden. Die Pflege der Flächen wird durch eine auf die zu schützenden Schmetterlinge abgestimmte Mahd gewährleistet. Ziel des Projektes ist es, stark gefährdeten Tagfalterarten, wie dem Wald- Wiesenvögelchen, dem Randring-Perlmuttfalter und dem hellen und dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling einen geschützten und attraktiven Lebensraum zu bieten.

Schmetterlinge im Freisiner Moos.

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Scheckübergabe. Foto: little ART e.V.

Flughafen München unterstützt kreatives Kunstprojekt von little ART

Jede Woche lassen etwa 150 Kinder und Jugendliche unter dem Motto „Woran glaubst Du?“ ihrer Kreativität und Fantasie freien Lauf: Beim Besuch des Kunst-Workshops oder der Ausstellung von little ART im Münchner Künstlerhaus. Damit dieses Projekt fortgeführt und von noch mehr Kindern aus München wahrgenommen werden kann, sponsert nun die Flughafen München GmbH die gemeinnützige Organisation mit einem fünfstelligen Beitrag.

Die Ausstellung „Woran glaubst Du?“ zeigt seit Oktober 2017 Bilder aus 108 Ländern, in denen Kinder und Jugendliche ihre unverfälschten Antworten auf ebendiese Frage zum Ausdruck bringen: Den Glauben an sich selbst, an Gott, Religion, an Engel, Mutter und Vater, an
Roboter, Computer oder andere Welten. „Das Projekt bringt die ursprüngliche Kreativität der Kinder und ihre Fantasie zum Vorschein, die Berge versetzen kann – sie träumen von einer Welt voller Helden, Harmonie und vielen Farben“, so Gründerin Elena Janker über das Herzensprojekt. Doch nicht jede Familie kann eine Spende für die Teilnahme am Workshop aufbringen und die finanziellen Eigenmittel des gemeinnützigen Vereins sind begrenzt.

Damit künftig noch mehr Schulklassen oder Kindergärten aus München und dem Umland in die Ausstellung und den Workshop kommen können, beteiligt sich nun der Flughafen München mit einem projektbezogenen Sponsoring im fünfstelligen Bereich. Egal wie groß der Geldbeutel der Eltern ist – dank der Hilfe des Flughafens können Kinder und Jugendliche jeglicher Herkunft bei little ART an Kreativ-Workshops teilnehmen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind an Kunst und Kultur herangeführt wird. Gerade benachteiligte Familien, die es sich sonst nicht leisten können, ins Museum oder in eine Ausstellung zu gehen, möchten wir hierbei unterstützen. Künstlerisches Schaffen bringt die Kreativität der Kinder zum Vorschein, schenkt ihnen Kraft und Mut“, erklärt Thomas Bihler vom Flughafen München den Entschluss zum Sponsoring und für little ART. „Im Projekt ‚Woran glaubst Du?‘ lernen sie andere Kulturen und Länder kennen – so trägt Kunst zur gesellschaftlichen Integration bei.“

Das Sponsoring macht das Projekt mehr Kindern zugänglich und weitet es aus: Dank der Unterstützung können mehr Pädagogen und Künstler für die individuelle Betreuung der Kinder gewonnen werden. Zudem wird die Dauer der einzelnen Workshops sowie des gesamten Projekts verlängert. Auch werden damit Kosten für Material, Vor- und Nachbereitung oder Personal gedeckt. Ein weiteres Highlight: Die Zusammenarbeit mit dem Flughafen verleiht der Ausstellung gewissermaßen „Flügel“. Sie geht auf Reisen und soll der breiten Öffentlichkeit am Flughafen München zugänglich gemacht werden.

little ART ist auf Spenden angewiesen und freut sich daher umso mehr über den großzügigen Beitrag des Flughafens München. Normalerweise verwirklicht Elena Janker die Projekte durch kleine Spenden von Privatpersonen oder Stiftungen. Weitere hilfsbereite Unterstützer sind beispielsweise das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Buntstiftung München oder die Castringius Kinder- und Jugend-Stiftung München.


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Foto: Michael Berninger/Flughafen München GmbH

FMG und Lufthansa eröffnen neue Kinderspielfläche
im Terminal 2

Pünktlich zum Start der bayerischen Pfingstferien steht eine neue Kinderspielfläche im Non-
Schengen-Bereich von Terminal 2 am Münchner Flughafen zur Verfügung. Der 110 Quadratmeter große Bereich befindet sich in Höhe des Gates H38 und eignet sich für Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Hier kann sich der Nachwuchs kurz vor dem Abflug nochmal so richtig austoben: An Seilen klettern, die Rutschstange hochhangeln, den „Tower“ erkunden oder die Kuh „melken“. Da die Kinderspielfläche rundum verglast ist und nur einen Eingang bzw. Ausgang hat, behalten Eltern ihre Kinder gut im Blick.

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