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Landkreis München

Neurieder Blasmusikanten_JaKo18 - 7

Jahreskonzert 2018 im Planegger Kupferhaus - immer ganz vorne:
das Neurieder Juniorblasorchester.

Jahreskonzert der Neurieder Blasmusikanten
„Kino Kino“ – Filmmusik live in Concert

Die Neurieder Blasmusikanten laden am Sonntag, 24. März um 18 Uhr zu einem musikalischen Streifzug durch die Filmgeschichte ein: Ihr großes Jahreskonzert im Planegger Kupferhaus steht in diesem Jahr unter dem Titel „Kino Kino – Filmmusik live in Concert“. Melodien aus Klassikern wie „Der Pate“ oder „La vita è bella“ sollen in den Köpfen der Zuhörer die spannenden Streifen ebenso vergegenwärtigen wie Stücke aus neueren Produktionen wie „Star Wars – The Last Jedi“ oder „La La Land“.

„Filmmusik liegt nach wie vor im Trend“ sagt Dieter Kanzleiter, Dirigent der Blasmusikanten, der für die Musikauswahl verantwortlich ist. „Das Schöne an ihr ist, dass jeder sie wiedererkennt und sich sofort angesprochen fühlt.“ Nicht nur beim Publikum, auch bei den Musikern selbst ist sie besonders beliebt – und das werden die Zuhörer sofort hören. Wegen der nach wie vor geltenden Sperrung der Neurieder Mehrzweckhalle findet das Jahreskonzert der Neurieder Blasmusikanten auch in diesem Jahr wieder im Planegger Kupferhaus statt.

Wieder mit von der Partie: das Neurieder Jugendblasorchester, das seit diesem Schuljahr wieder viele vielversprechende Nachwuchsbläser vorstellen darf, sowie das Neurieder Juniorblasorchester, zu dessen Gründung im Schuljahr 2005/06 Dieter Kanzleiter, der Leiter der Neurieder Blasmusikanten, die Initiative ergriffen hatte. Seit dem Schuljahr 2014/15 sind die ersten Jung-Bläser vollständig im Ensemble der Neurieder Blasmusikanten integriert und verstärken den Klangkörper auf geradezu ideale Art und Weise. Und ganz neu in den Reihen der Neurieder Blasmusikanten: die Spätzünder Musikanten – eine Gruppe jung gebliebener Anfänger und Wiedereinsteiger, die sich endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllt haben und im Erwachsenen-Alter ein Blasinstrument oder Schlagzeug erlernen.

Nähere Informationen wie auch weitere Terminhinweise
finden Sie unter www.neurieder-blasmusikanten.de.


OBS_Postkarte_1913

Die Postkarte von 1913 zeigt Oberschleißheim zur damaligen Zeit. Im Vordergrund die Schlossanlage Schleißheim, im Hintergrund der "Flieger-Platz", den es bis heute gibt.
Fotos: Archiv Bürger/Treffer

Wie aus „Klain-Schleißhaim“ ein Touristenmagnet wurde

Man muss schon sehr genau hinschauen, wenn man das kleine Kirchlein auf der historischen Landkarte von Philipp Apian aus dem Jahr 1568 entdecken will, gleich neben ein paar Bäumen. „Klain-Schleißhaim“ steht da. Heute, genau 450 Jahre
später, ist Schleißheim bei weitem nicht mehr klein – und statt ganz viel Wald besitzt der Ort bedeutende touristische Anziehungspunkte wie die Schlösser und die Flugwerft. Vom Weg Oberschleißheims in den vergangenen Jahrhunderten erzählt die Ausstellung „Oberschleißheim im Wandel der Zeit“, die vom 28. September bis zum
20. Januar 2019 in der Flugwerft Schleißheim zu sehen ist.

„Es gibt architektonische Spuren, die sind auch nach 450 Jahren noch sichtbar“, sagt Otto Bürger, der das Material für die Ausstellung zusammengestellt hat. Die Ausstellung lebt vor allem von ihren rund 300 Fotografien und vielen weiteren Dokumenten. Fotografien, die das Einst und das Jetzt direkt gegenüberstellen, die zeigen, wie sich der Ort entwickelt und verändert hat. Teils sind die Häuser und architektonischen Strukturen aus vergangenen Jahrhunderten auch auf aktuellen Fotos noch gut wiederzuerkennen. An anderer Stelle steht aber dort, wo früher ein beliebter Ausflugsgasthof war, heute eine schnöde Tankstelle. Und die neue Parksiedlung hat den Ort in den 1960er Jahren erheblich verändert.

„Auch die Flugwerft selbst spielt in der Ausstellung eine große Rolle“, sagt Bürger – denn ohne die Flugwerft wäre der Ort nicht das, was er heute ist. Die Geschichte des mehr als 100 Jahre alten, immer noch genutzten Flugplatzes wird ebenso gezeigt wie die Entwicklung der Flugwerft zum Museum.

Die historischen Fotografien, Landkarten und Dokumente stammen aus dem riesigen Fundus von Otto Bürger. „Ich bin seit 50 Jahren Ortschronist“, sagt Bürger, „da kommt so einiges zusammen.“ Bei ihm zu Hause gibt es ein riesiges Privatarchiv über die Geschichte des Ortes: Rund 150 Quadratmeter vom Keller bis zum Dachgeschoss sind für die Fotografien und Dokumente reserviert. Der Vorsitzende des Kulturvereins „Freunde von Schleißheim e. V.“ bietet auch regelmäßige ortsgeschichtliche Führungen an – zu denen öfters bis zu
100 Interessenten kommen.

Gerhard Filchner, Leiter der Flugwerft Schleißheim, lobt Bürgers außergewöhnliche Kenntnisse der Ortsgeschichte – und seine ebenso außergewöhnliche Sammlung: „Es war schwierig, aus der Fülle des Materials die richtige Auswahl zu treffen.“ Aber Filchner verspricht: „Nach einem Besuch der Ausstellung werden selbst alteingesessene Schleißheimer Dinge über ihren Wohnort wissen, von denen sie noch nie zuvor gehört haben.“

Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten der Flugwerft Schleißheim zu sehen – täglich von 9 bis 17 Uhr. Der Besuch der Sonderausstellung ist im normalen Museumseintritt
(7 Euro für Erwachsene) bereits enthalten. In der Ausstellung kann man sehen, wie sehr sich der Ort im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

OBS_Mittenheim1950
OBS_Mittenheim2018

Der Oberschleißheimer Ortsteil Mittenheim 1950 und heute.

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