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Joko Winterscheidt und Veit Habersetzer. Fotos: Spa & Resort Bachmair Weissach

Joko Winterscheidt und Veit Habersetzer. Fotos: Spa & Resort Bachmair Weissach

Florian Orterer, Katja Mankel, Korbinian Kohler, Suse Kohler, Joko Winterscheidt

Florian Orterer, Katja Mankel, Korbinian Kohler, Suse Kohler, Joko Winterscheidt.

Felix Neureuther (li.) und Jens Lehmann

Felix Neureuther (li.) und Jens Lehmann.

Fußball-Fieber am Tegernsee für den guten Zweck

Von Andrea Vodermayr
Der Ball rollte am Tegernsee. Und das vor allem für den guten Zweck! Zur Unterstützung des innovativen Fußballprojekts für Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen „Bananenflankenliga e.V.“ veranstaltete Hotelier Korbinian Kohler vom „Spa & Resort Bachmair Weissach“ jetzt erstmals ein großes
Benefiz-Fußball-Spiel.


Prominente Schützenhilfe bekam er dabei von zahlreichen Fußball-Experten, Sport-Legenden sowie Stars aus dem Showgeschäft: Für die „Bachmair Weissach All Stars“ gingen im „Stadion am Birkenmoos“ in Rottach-Egern u.a. die Fußball-Asse Claudio Pizarro, Martin Demichelis, Sandro Wagner, Daniel Baier, Martin Meichelbeck, Sandro Wagner, Bernd Dreher und Ailton sowie Sky-Moderator Gregor Teicher an den Start. Für die gegnerische Mannschaft der „Bananenflanker Legenden“ traten u.a. Ski-Ass Felix Neureuther, Torwartlegende Jens Lehmann, Moderator Markus Othmer, die Star-Kicker Benny Lauth, Torben Hoffmann, Jens Lehmann, Tobias Schweinsteiger, Thomas Hitzelsperger und auch Florian Weber, der Schlagzeuger von „Sportfreunde Stiller“ an. Und alles bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und angefeuert von 500 Gästen im Publikum, darunter u.a. Joko Winterscheidt.

Fußball kennt keine Grenzen! Das ist der Leitsatz der Bananenflanker-Legenden, deren Charity mit dem Spiel unterstützt wurde. Der Gesamterlös aus Eintrittskarten, Eventtombola, Soccardarts, Sponsoren, Spenden sowie Speisen und Getränken geht direkt an die Förderung der Entwicklung von beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen, speziell an Kinder mit geistiger Beeinträchtigung. Am Ende des Matchs gewann das Team Bananenflanker 7:5 und holte sich den begehrten Pokal.

Nach dem Spiel gab es nur Gewinner und glückliche Gesichter: „Ein Weltklassespiel. Wem geht hier nicht das Herz auf? Eine schöne Sache“, lobte Felix Neureuther, der sich zu gerne die Fußballschuhe angezogen hatte: „Ich war schon immer Fan und habe schon immer Fußball gespielt. Im Sommer Fußball, im Winter Skifahren.“ Wie intensiv hat er sich vorbereitet? „Ich bin ja Teilzeitrentner, da musste ich mich nicht groß vorbereiten“, meinte er schmunzelnd. „Der Spaß und die gute Sache standen heute im Vordergrund.“

Joko Winterscheidt kickte nicht selbst mit, war aber gekommen, um das Bachmair Weissach-
Team anzufeuern: „Ich bin hier heute der Sportdirektor und für die Transfers zuständig“, scherzte er und lobte dann: „Eine coole Sache und ich bin von Herzen gerne hier, denn man schlägt heute gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sport und die gute Sache. Ich habe früher selbst Fußball gespielt: 8 Jahre, 1 Tor. Als linker Verteidiger eine Menge. Zum Fußball-Profi hat mir dann doch das Talent gefehlt.“

Angeführt wurde das Bachmair Weissach-Team von Hotelmanager Veit Habersetzer: „Es gibt heute nur Gewinner, und das sind die Kinder, die wir mit diesem Match unterstützen“, sagte
er. Korbinian Kohler feuerte das Team mit seiner Frau Suse und den Kindern Ferdinand und Marlies an: „Was gibt es Besseres als Sport und die gute Sache zu verbinden, und dann noch bei diesem traumhaften Wetter?“, so Korbinian Kohler. „Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und haben dieses Jahr verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen, u.a. auch eines für jugendliche Opfer der Lockdown-Politik. Da passt dieses Turnier heute wunderbar dazu. Ich bin beeindruckt, wie viel Herzblut in dieses Match gesteckt wurde und wir bedanken uns herzlich bei allen, die hier waren.“

Auch Jens Lehmann war mit von der Partie, seine Frau Conny schaute zu. Der
Ex-Nationaltorwart war für die Bananenflanker im Einsatz: „Ich wurde eingeladen und bin gerne dabei. Wie ehrgeizig ich heute bin? Lieber gewinnen als verlieren“, meinte er schmunzelnd. „Schade nur, dass lediglich 500 Zuschauer zugelassen wurden. Ich glaube, da wäre mehr möglich gewesen.“

Was genau sind die Bananenflanker-Legenden? Es handelt sich um Community von mittlerweile rund 70 ehemaligen Profi-Spielern, die sich für soziale Zwecke engagieren. Im Vordergrund steht der Fußball, doch dahinter noch viel mehr: Mit Hilfe von Fußballspielen tragen sie ihre Grundwerte Fairness, Teamgeist, Respekt und Toleranz in die Gesellschaft und sammeln zugleich Gelder für soziale Zwecke (alle Infos unter www.bananenflanker-legenden.de). „Uns Bananenflanker freut es sehr, dass es endlich wieder losgeht, nachdem wir nun fast anderthalb Jahre zum Nichtstun verurteilt waren“, so Bananenflanker-Vorstand Roland Dachauer. Benny Lauth und Torben Hoffmann sind Gründungsmitglieder der Bananenflanker: „Endlich mal wieder auf ein richtiges Spiel, das war in der letzten Zeit leider nicht möglich“, so Benny Lauth.

In der Halbzeit durften dann die Kinder, die von den Bananenflankern unterstützt werden, aufs Spielfeld und ebenfalls Fußball spielen, angefeuert von den „großen“ Profis: „Man sieht, dass heute alle ihren Spaß haben“, so Tobias Schweinsteiger, der sich schon lange für die Bananenflanker engagiert: „Der Erlös des Turniers geht an die Bananenflanker München, eins von insgesamt 16 Bananenflanker-Teams deutschlandweit, damit wir noch mehr Kindern das Fußballspielen ermöglichen können.“

„Ich durfte schon das ein oder andere Mal bei Turnieren der Bananenflanker in Regensburg dabei sein“, so Michael Sternkopf. Wenn man sieht, mit wieviel Leidenschaft, die Kinder da mit dabei sein, geht einem das ans Herz. Deswegen unterstütze ich das Match heute gerne. Die Namen der Spieler allein sprechen Bände und toll, dass auch das Wetter mitgespielt hat.“

Designer Steffen Schraut hatte das Wochenende im „Spa & Resort Bachmair Weissach“ verbracht: „Wegen des Spiels heute habe ich gleich noch eine Nacht angehängt“, erzählte er. Er verzichtete aufs Mitkicken: „Ich habe nie Fußball gespielt, denn ich habe nicht die perfekten Fußballerbeine“, meinte er lachend. „Aber ich war dafür an diesem Wochenende im See schwimmen, beim Wanden und beim Biken.“

Sportlich im Einsatz war Sky-Moderator Gregor Teicher. Er kickte fürs Team Bachmair Weissach mit: „Eine Mordsgaudi“, lobte er. „Obwohl ich heute wirklich kämpfen musste, denn ich bin kein ehemaliger Profi wie so viele hier und habe keine Schienbeinschoner.“ Fit gemacht hatte das Bachmair Weissach-Team als Trainer Markus Babbel: „Dem ein oder anderen hätte ein Trainingslager heute ganz gut getan“, meinte er lachend. „Aber wir haben alles getan, um sie fit auf den Platz zu bekommen. Dieses Turnier heute ist wirklich tolle Sache“, lobte er.

Außerdem beim Match (danach gab es ein Get-together im Hotel „Bussi Baby“) dabei: Thomas Hitzelsperger (schoss das erste Tor: „Ich bin immer gerne am Tegernsee und freue mich, viele Bekannte heute zu sehen. Ehrgeizig bin ich, aber der Spaß steht im Vordergrund“), Alfred Schweinsteiger (Vater von Bastian und Tobias Schweinsteiger), Florian Orterer (Getränkemarkt Orterer; war Sponsor) mit Vater Walter, Fußball-Legende Andreas Wolf (im Team der Bananenflanker) Rottach-Egerns Bürgermeister Christian Köck, der mit Korbinian Kohler den Pokal überreichte, uvm.

Wer spenden möchte - die Bankverbindung des Spendenkontos:
Team Bananenflanke München e.V.
IBAN: DE23701900000002836890
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Alexander von Khuon (Club Tegernsee), Rudolf Rieder und Stephanie Englberger (Getränke Rieder aus Wörth), Andreas Scherzer. Foto: Marco Fleissner

Alexander von Khuon (Club Tegernsee), Rudolf Rieder und Stephanie Englberger (Getränke Rieder aus Wörth), Andreas Scherzer. Foto: Marco Fleissner

Für die Opfer der Flutkatastrophe
Club Tegernsee e.V. spendet Nahrung im Wert von 20.000 Euro

Von Andrea Vodermayr
Die Flutkatastrophe Mitte Juli im Westen Deutschlands richtete enormen Schaden an und schockierte ganz Deutschland. Nun kam Unterstützung für die Betroffenen auch vom Tegernsee! Der „Club Tegernsee e.V.“ wurde sofort aktiv und die erste Spende des Vereins ging bereits am 21. Juli in der betroffenen Region ein: Zwölf Tonnen Getränke und Obst wurden in den Kreis Bad Neuenahr/ Ahrweiler geschickt und dort direkt an die Helfer und Bewohner verteilt, um die tägliche Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln aufrecht zu erhalten. Jetzt im September folgte die zweite Spende mit 24 Tonnen Getränken. Insgesamt gingen Hilfsgüter im Wert von
20.000 Euro in die Region.


Der „Club Tegernsee e.V.“ steht für die Förderung der Zusammengehörigkeit durch sportliche und gesellschaftliche Veranstaltungen mit dem Ziel, die Tegernseer Kultur lebendig zu halten. Doch er engagiert sich auch über die Grenzen des Tals hinaus: „Wir konnten konnte auch im elften Jahr seit Gründung des Clubs die Not in der Eifel nicht ungeachtet sein lassen“, so der Clubvorsitzende Andreas Scherzer.

Er und Marco Fleissner (Jugendanwärter Club Tegernsee) freuen sich über tatkräftige Unterstützung aus dem Tegernseer Tal und der umliegenden Region: „Unser großer Dank gilt der Brauerei Traunstein und auch Bad Adelholzner Mineralwasser, sowie der Firma Loxxess für den Transport. Sie haben die erste Spende ermöglicht“, so Marco Fleissner. „Die zweite Spende konnte dank dem Brauhaus Tegernsee und durch die großzügige Spende von Getränke Rieder Wörth/Donau sowie der Firma Stang aus Gmund realisiert werden. Ein großer Dank gilt auch allen Mitgliedern des Club Tegernsee, die diese sehr wichtige Hilfe auf schnellsten Weg umgesetzt haben. Es ist schön, dass wir in unseren Reihen so viele Mitglieder mit großem Herz für notleidende Menschen haben. Nur so konnten wir innerhalb kurzer Zeit und auf schnellem Wege Spenden mit doch so staatlichen Summen auf den Weg bringen. Der Club Tegernsee steht zu seiner Form, Hilfe direkt und ohne Umwege zu leisten. Denn so kann man sicher sein, dass die Spenden auch dort ankommen, wo sie ankommen sollen: dort wo Hilfe am dringendsten benötigt wird.“

Dass ein Handeln nötig ist, war den Mitgliedern sofort klar: „Wir am Tegernsee wissen, was Hochwasser bedeutet“, so Marco Fleissner. „Das Schlimme bei einer solchen Flutkatastrophe ist, dass die Aufmerksamkeit oft nur so lange anhält, wie in den Medien darüber berichtet wird. Die Not der Menschen hält aber sehr viel länger an. Viele Menschen haben ihre ihr Haus, ihr gesamtes Hab und Gut verloren und stehen nun ganz alleine da. Deswegen ist uns diese
Hilfe so wichtig.“

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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