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in MÜNCHEN

Collien Ulmen-Fernandes. Foto: Agency People Image/Michael Tinnefeld

Collien Ulmen-Fernandes. Fotos: Agency People Image/Michael Tinnefeld

Oliver Forster (Produzent und örtlicher Veranstalter), Stephanie Gräfin von Pfuel

Oliver Forster (Produzent und örtlicher Veranstalter), Stephanie Gräfin von Pfuel.

„House of Banksy – An Unauthorized Exhibition"
VIPs feiern die Weltpremiere der Pop-Up-Ausstellung in München

Von Andrea Vodermayr
Niemand weiß, wer er ist, aber jeder kennt seinen Namen! Die Rede ist von Street-Art-Superstar Banksy! Seine Identität hält der wohl in Bristol geborene und bis heute anonyme Graffiti-Künstler bis heute erfolgreich streng geheim. Seine Werke erobern international nicht nur die Straßen, sondern auch die Auktionshäuser, und das höchst erfolgreich: Er gilt derzeit als einer der teuersten Künstler der Gegenwart! Und seine Fan-Gemeinde ist riesig, was jetzt auch in München deutlich wurde.

In der Isar-Metropole wurde die Pop-Up-Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition" eröffnet – eine Weltpremiere, die sich auch zahlreiche Prominente nicht entgehen ließen. Zu den Gästen zählten unter anderem Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes, Sängerin Joelina Drews mit ihrem Freund Adrian Louis (Musikproduzent), Stephanie Gräfin von Pfuel, Model Darya Strelnikova mit Reality-Star Fabio Knez, Musikproduzent Harold Faltermeyer mit seiner Lebensgefährtin Birgitt Wolff, Mode-Designerin Sonja Kiefer, die Schauspielerinnen Saskia Vester und Carin C. Tietze, Maria Baranova (Erste Solistin Bayerisches Staatsballett) sowie Moderator Marcel Reif und seine Frau, die Medizinerin Prof. Dr. Marion Kiechle. Sie konnten in die geheimnisvolle und faszinierende Welt von Banksy eintauchen. Gezeigt werden keine Originale, sondern eigens aufwändig produzierte Reproduktionen des Superstars.

Gäste zeigten sich begeistert: „Ich finde Banksy großartig, denn er greift mit seinen Werken nicht nur aktuelle gesellschaftspolitische Themen auf, sondern er beweist auch Humor. Das gefällt mir und deshalb bin ich heute eigens nach München gereist, um mir diese Ausstellung anzusehen“, so Collien Ulmen-Fernandes. „Ich komme direkt aus Island von den Dreharbeiten zum ‚Traumschiff‘“. - „Es ist großartig, dass die Werke von Banksy durch diese Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, lobte Stephanie Gräfin von Pfuel. „Ein wunderbarer Künstler“, so Moderator Marcel Reif. „Und es ist schön, hier auch Neues von Banksy zu entdecken.“ - „Ich kannte bisher vor allem das Banksy-Werk mit dem Mädchen und dem Ballon und hatte große Lust, tiefer in seine Welt einzutauchen“, so Sängerin Joelina Drews. „Die Idee der Ausstellung finde ich großartig, denn es ist immer wichtig, die Kunst der Nachwelt zu erhalten.“

„Ich bin ein riesengroßer Fan von Street-Art und diese Ausstellung ist einfach top. Und es ist schön, dass man auf diesem Weg diese Location wieder mit neuem Leben füllt“, fand Schauspielerin Carin C. Tietze. „Ein superspannender Künstler“, lobte Schauspielerin Saskia Vester. „Und ich finde es bewundernswert, dass er es trotz dem Hype um seine Person geschafft hat, bis heute anonym zu bleiben.“ - „Ich liebe Kunst, denn mein Opa war Künstler und ich bin mit Kunst aufgewachsen“, so Influencerin und Model Darya Strelnikova, die sich die Ausstellung mit ihrem Partner Fabio Knez ansah: „Ich habe früher selbst Graffitis gesprüht, aber das ist lange her – und somit verjährt“, erzählte er schmunzelnd. „Das Besondere an Banksy ist, dass er politische Themen gut in seine Kunst verpackt.“

Die Ausstellung ermöglicht in einem aufwändigen und einzigartigen Setting den Besuchern ein umfassender Einblick in das Gesamtwerk des Ausnahmekünstler: Graffitis, Fotografien, Skulpturen, Videoinstallationen und Drucke auf verschiedenen Materialien wie Leinwand, Holz, Aluminium, Gips, Beton, Backstein und Plexiglas wurden eigens für diese Ausstellung reproduziert und zusammengetragen. Und das in einer einzigartigen und ungewöhnlichen Location: Im Untergeschoss des ehemaligen „Galeria Kaufhof am Stachus“, welches nun unter dem Namen „B-Tween“ firmiert, werden auf einer Fläche von 2.300 Quadratmetern mehr als 200 Motive des gefeierten Künstlers gezeigt. „Über 40 Personen aus unserem Team waren für die Ausstellung zwei Wochen lang Tag und Nacht beschäftigt, darunter acht international renommierte Graffiti Artists, die alle Murals live vor Ort gesprüht haben. 60 der insgesamt über 200 Werke sind Murals und 800 Meter an Holzwänden wurden hier eigens verbaut. Damit wird diese Ausstellung zur weltweit größten Werkschau seiner Kunst und hebt sich deutlich von allen bisher gezeigten Banksy-Ausstellungen ab“, so Oliver Forster, der Geschäftsführer der „COFO Entertainment“ und Produzent der Ausstellung.

Die gezeigten Werke sowie Bildinstallationen sind aufgrund des anonymen Status von Banksy nicht vom Künstler selbst autorisiert. Etwa 80% aller ausgestellten Graffitis und Werkmotive sind mittlerweile im Original kaum oder gar nicht mehr zugänglich. Sie wurden entfernt, abgerissen, zerstört, übersprüht oder aus den Wänden gerissen und anschließend versteigert. Einige davon, insbesondere seine Serigrafien, befinden sich heute in Privatbesitz oder im Besitz von Kunsthändlern. „Wir wollen mit den Reproduktionen die Werke und vor allem die Message hinter jeder seiner Aktionen und Arbeiten der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen und darauf hinweisen, wie wichtig es ist, die wenigen noch verbliebenen Originale im öffentlichen Raum zu schützen“, so Oliver Forster.

Für ihn ist es bereits die zweite Banksy-Ausstellung: Er ist auch der Macher der Erfolgsausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“, die seit der Weltpremiere im März 2021, damals ebenfalls in München, inzwischen über 2,2 Mio. Besucher in 23 Städten und sechs Ländern gesehen haben und die sich damit als die publikumsstärkste und erfolgreichste Schau über den Street-Art-Superstar weltweit etabliert hat. „Die neue Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition" bringt die Botschaft dieses künstlerischen Genies einem breiteren Publikum näher, ohne weit reisen zu müssen. Hier kann man die bekanntesten Street-Art-Werke Banksys an einem Ort besuchen und seine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Brennpunktthemen wie Krieg, Fremdenhass, Polizeigewalt, Menschen auf der Flucht, Kapitalismus, globale Erderwärmung, Gewalt an Frauen, CCTV oder auch der Corona-Pandemie auf eine völlig andere Art begegnen“, so Forster weiter.

„Ein Banksy Werk anzusehen ist wie Zeitung lesen. Er stellt mit seiner Kunst genau die aktuellen Themen dar – Dinge, vor denen wir aber gerne die Augen verschließen“, so Virginia Jean, die Kuratorin der Ausstellung, die die Gäste durch die insgesamt 16 Räume der Ausstellung führte. Die aus England stammende und in Berlin lebende Kuratorin und Galeristin kreierte nach ihrer langjährigen Arbeit im klassischen Kunstmarkt zahlreiche Projekte und Ausstellungen im Bereich der Street-Art. Sie gilt als eine Expertin seiner Werke und Fachfrau der Street-Art Branche. „Dies ist eine Hommage an den wahrscheinlich bedeutendsten Künstler unserer Zeit, den bekanntesten Unbekannten: Banksy. Seit über 20 Jahren bringen seine einzigartigen Werke Licht in die dunkelsten Abgründe unserer Welt, sprechen Wahrheiten aus, die wir zu gerne verdrängen und malen ein Abbild unserer Gesellschaft. Seine Werke appellieren an uns alle, jedes einzelne seiner Bilder ist eine Ode an die Menschlichkeit und ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich gerne vor der Realität verstecken. Banksy schreibt mit seiner Kunst Geschichte – die Geschichte, die für uns gerade Realität ist. Ein Banksy-Werk betrifft jeden Einzelnen von uns. Die Ausstellung ist ein Muss für jeden, der sich gerne mit Kunst, Politik, allgemeinem Weltgeschehen und vor allem mit sich selbst auseinandersetzt und einen Sinn für bitter-süße Ironie hat. Unser Wunsch ist es, mit dieser Ausstellung der Welt die verlorenen und zerstörten Werke zurückzugeben, ganz ohne diese Werke den Orten ihrer Bestimmung zu entreißen. Es geht hier nicht um echte Mauerwerke, sondern um kreative Köpfe und junge Künstler, die eines gemeinsam haben: eine Verbundenheit zu Banksy und zu alledem, wofür er steht“, so die Kreativ-Direktorin der Ausstellung, die auch schon „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ kuratiert hat.

Wer ist Banksy? Dieses Geheimnis wurde auch an diesem Abend nicht gelüftet. Schätzungen zufolge ist er zwischen 45 und 50 Jahre alt und wurde in Bristol geboren. Bereits 2010 setzte ihn das „Time Magazine" erstmals auf seine Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt, neben Persönlichkeiten wie Barack Obama, Steve Jobs oder Lady Gaga. Spektakulär und aufsehenerregend war 2018 die Versteigerung eines seiner bekanntesten Werke „Girl with Balloon“: Kurz nach dem Zuschlag bei der Auktion von Sotheby's in London zerstörte sich das Bild vor Ort selbst, indem der untere Teil durch einen im Rahmen verborgenen Schredder in Streifen geschnitten wurde. Davor war das Original für umgerechnet 1,2 Millionen Euro versteigert worden. Einen neuen Rekord stellte der Künstler im März 2021 auf: Sein Bild „Game Changer“, das er im Mai 2020 heimlich im Flur eines Krankenhauses in Southampton aufgehängt hatte und dem Krankenhaus-Personal widmete mit den Worten „Danke für all das, was ihr tut.“ Dieses Werk kam beim Auktionshaus „Christie’s“ unter den Hammer und erzielte einen sagenhaften Preis von knapp 17 Millionen Pfund (knapp 20 Millionen Euro). Der Erlös sollte, wie von Banksy ausdrücklich gewünscht, dem gesamten britischen Gesundheitsdienst NHS zugutekommen.18,5 Millionen Pfund (umgerechnet rund 21,6 Millionen Euro) brachte das erneut versteigerte „Love is in the Bin“ – also das geschredderte „Girl with Balloon“, welches wie erwähnt bereits 2018 unter dem Hammer war.

Reproduktionen dieser und vieler weiterer Werke werden auch im Rahmen der Ausstellung gezeigt. Aber auch Nachbauten seines Arbeitszimmers, seines Rescue Boots „Louise Michel“, welches er kaufte und ins Mittelmeer schickte, um Flüchtlinge zu retten sowie seines Hotels in Bethlehem, „The Walled Off Hotel“, das er baute, um auf den Nahostkonflikt aufmerksam zu machen. Ein eigener Raum ist „Dismaland“ gewidmet, einer Banksy-Variante bzw. Parodie von Disneyland, die er im Sommer 2015 in einem britischen Seebad für fünf Wochen errichtete. Weiteres Highlight: Eine 350 Kilo schwere Elefanten-Skulptur, die für die Ausstellung besprüht wurde und ins Untergeschoss getragen wurde, da sie nicht mit der Rolltreppe transportiert werden konnte. 2006 holte Banksy in Los Angeles einen lebenden Elefanten in seine Ausstellung „Barely Legal“.

Wer ebenfalls in die Welt von Banksy in München eintauchen möchte: Tickets sind unter
www.banksy-munich.de bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und ab Ausstellungsbeginn an der Tageskasse erhältlich.

Außerdem unter den Gästen: Lars Mentrup (Stadtrat und Mitglied des Kulturausschusses der Landeshauptstadt München), der die Grußworte sprach, die Schauspieler Adrian Can und Leo Reisinger, Nana Dix (deutsche Künstlerin und Enkelin des Künstlers Otto Dix), Schauspielerin Anita Eichhorn („Hubert ohne Staller“, „Dahoam is dahoam“), Moderator Florian Fischer-Fabian, Sänger Levent Geiger, Moderatorin Eva Grünbauer mit Mann Richard George und Tochter Amelie, Moderator Sebastian Hoeffner, Künstlerin und Schmuckdesignerin Casha Kellermann, Regisseurin Heidi Kranz, Schauspieler Frederic Linkemann (bekannt aus den „Eberhofer“-Krimis), Comedian Simon Pearce, Michael Möller (CEO Hofbräuhaus), Moderatorin Carolin Henseler, Moderatorin Anja Gräfin von Keyserlingk mit ihrem Mann Konstantin, Unternehmer Ralph Piller mit Frau Sabine, PR-Expertin Phoebe Rocchi, die die Weltpremiere mitorganisiert hatte, Schauspielerin Silke Popp („Dahoam is dahoam“), Schauspieler Tommy Schwimmer, Gastronomin Silja Steinberg („Hofbräukeller), Regisseurin Sharon von Wietersheim, Georg von Waldenfels, Designerin Natascha Grün, Influencerin Julia Pohl („Gluecksmuetter“), Unternehmer und Buchautor Thomas Käfer („Der Superhändler“), Moderator Sebastian Hoeffner, Schauspieler Detlef Bothe, Influencer Alessandro Capasso („Sandrocap“), uvm.


Charlotte Knobloch, Gräfin Susanne von Moltke und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen). Foto: Frank Rollitz/ABR-Pictures

Charlotte Knobloch, Gräfin Susanne von Moltke und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen). Fotos: Frank Rollitz/ABR-Pictures

Marc Epper (General Manager Hotel Mandarin Oriental), Charlotte Knobloch und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen)

Marc Epper (General Manager Hotel Mandarin Oriental), Charlotte Knobloch und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen).

Talk mit Charlotte Knobloch im Mandarin Oriental Munich

Von Andrea Vodermayr
Ihre Veranstaltungen haben mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Münchner Powerfrauen: Die Rede ist von Kristina Tröger, der Präsidentin und Initiatorin des „Clubs der europäischen Unternehmerinnen e.V.“ Sie lädt regelmäßig zu spannenden Talks mit immer neuen und wechselnden Rednerinnen und Rednern ins Münchner „Mandarin Oriental“ – und das Interesse der Damen ist jedes Mal groß. Auch jetzt, als Kristina Tröger als Gastrednerin Charlotte Knobloch, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, begrüßen konnte.

Im Publikum waren auch wieder zahlreiche Unternehmerinnen aus allen Sparten der Gesellschaft mit dabei: u.a. Unternehmerin Regine Sixt, Susanne Gräfin von Moltke (Hotel „Gut Steinbach“), Renate Gräfin von Rehbinder, Unternehmerin Judith Epstein, Blond-Expertin Ayse Auth, Fotografin und Podcasterin Tanja Valérien-Glowacz, PR-Profi Andrea Schoeller und Marie Gräfin von Waldburg. Und da Gleichberechtigung beim Club der europäischen Unternehmerinnen groß geschrieben wird, sind immer auch einige Männer willkommen, zu diesen bei dieser Veranstaltung unter anderem Unternehmer Gerhard Wöhrl sowie der italienische Generalkonsul Sergio Maffettone zählten.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir Charlotte Knobloch, die erst kürzlich mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet worden ist, heute für unseren Club europäischer Unternehmerinnen e. V. als Rednerin gewinnen konnten“, so Kristina Tröger bei ihrer Begrßung. „Ihre Lebensgeschichte sowie tiefe Verpflichtung zu Toleranz und interkulturellem Dialog macht sie zu einer inspirierenden Rednerin und einer beeindruckenden Vertreterin der zeitgenössischen jüdischen Gemeinschaft. Ein zutiefst beeindruckender Abend für den Club europäischer Unternehmerinnen in der Bayerischen Landeshauptstadt“, so Kristina Tröger, die wieder eigens aus Hamburg, dem Sitz des Clubs, anreiste.

„Es ist wunderbar, dass heute so viele interessante Frauen gekommen sind“, freute sich Charlotte Knobloch. „Und ich bin begeistert, dass endlich die Damen, die in unserem Land so viel leisten, im Vordergrund stehen. Damen, die genauso viel oder noch mehr wie die Männer leisten. Es ist wunderbar, dass heute ein Austausch zwischen diesen Frauen entsteht und es auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gibt.“ Im Talk mit der Gastgeberin sprach Charlotte Knobloch dann unter anderem darüber, wie die Erfahrungen ihrer Kindheit ihre Sicht auf die Welt geprägt haben, welche Rolle die Bildung und Aufklärung im Kampf gegen den Antisemitismus spielen, wie sie der jungen Generation gegenübersteht und wie sie die derzeitige politische Situation in Deutschland beurteilt. Es sei wichtig zu diskutieren und wählen zu gehen, betonte sie am Ende ihres Vortrages.

Nach einer Fragerunde trat dann Regine Sixt auf die Bühne und hielt eine Dankesrede auf die Rednerin: „Dank Dir hatte ich die Chance, viele Projekte für Kinder in Israel zu verwirklichen. Du stehst für Mut, Weitsicht und Tapferkeit und solltest ein Vorbild sein für uns alle. Wir verneigen uns tief vor Dir und vor allem, was Du geleistet hast. Du bist eine Ikone in Deutschland und in der Welt.“ Und am Ende gab es Standing Ovations für die Rednerin. „Ich bin schon seit Anfang an dabei und es sind jedes Mal neue und spannende Gäste und Rednerinnen mit dabei“, lobte Susanne Gräfin von Moltke. „Wir Frauen müssen uns vernetzen und gemeinsam noch stärker werden.“

Stammgast bei den Veranstaltungen des Clubs der europäischen Unternehmerinnen ist auch Tanja Valérien-Glowacz: „Man trifft hier immer spannende und interessante Frauen“, betonte sie. „Es ist sehr unterstützenswert und bewundernswert, was Kristina Tröger mit dem Club auf die Beine stellt, denn es ist nicht nur bereichernd, sondern es steckt auch viel Arbeit dahinter, diese Frauen alle zusammenzubringen.“ - „Ich bin jedes Mal dabei und das Überraschende ist, dass man immer wieder neue Gesprächspartner und auch neue tüchtige Frauen trifft“, lobte Marie Gräfin von Waldburg.“

Auch die Herren zeigten sich begeistert: „Ich finde es großartig, wie die Achse München-Hamburg funktioniert und Gäste aus beiden Städten hier wunderbar networken“, lobte Gerhard Wöhrl und der italienische Generalkonsul Sergio Maffettone betonte: „Es ist schön zu sehen, wie die Unternehmerinnen hier in den Dialog treten.“ Vor und nach dem Vortrag gab es ausreichend Zeit für Gespräche und zum Networken. Außerdem dabei: Unternehmerin Annette Schnell, Schmuckdesignerin Susa Beck, Gabi Strassburger („Ingolstadt Village“) sowie der neue Hotel-Direktor des Münchner Mandarin Oriental, Marc Epper, der die Damen
ebenfalls begrüßte.

Charlotte Knobloch, Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen) und Regine Sixt
Charlotte Knobloch und Regine Sixt

Charlotte Knobloch und Regine Sixt.

Charlotte Knobloch, Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen) und Regine Sixt.


Dr. Gloria Mang und Sybille Mang. Foto: BrauerPhotos/G. Nitschke

Dr. Gloria Mang und Sybille Mang. Fotos: BrauerPhotos/G. Nitschke

Elke Scharmahd-Vonficht, Julia Pohl, Anna Borisovna, Dr. Gloria Mang, Anja Gräfin von Keyserlingk, Stephanie Teicher, Sybille Mang, Barbara Schlaab-Osthoff

Elke Scharmahd-Vonficht, Julia Pohl, Anna Borisovna, Dr. Gloria Mang, Anja Gräfin von Keyserlingk, Stephanie Teicher, Sybille Mang, Barbara Schlaab-Osthoff.

Schön in den Frühling!
Gloria Mang feiert ihre erste eigene Beauty-Linie
„All you need. By Dr. Gloria Mang“

Von Andrea Vodermayr
Diese Veranstaltung war ganz nach Geschmack der VIP-Ladies! Dr. Gloria Viktoria Mang, die Tochter des bekannten Schönheitschirurgen Prof. Dr. Werner Mang, hatte am Montagmittag in die „Käfer-Schänke“ in der Münchner Prinzregentenstraße geladen. Sie feierte dort den Launch ihrer ersten eigenen Kosmetik-Linie „All you
need. – by Dr. Gloria Mang“. Die Unternehmerin und zweifache Mutter ist in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters getreten: Nach ihrem Masterstudium an der LMU München für Kommunikation und Gesundheitsmanagement ist sie als Geschäftsführerin der „Bodenseeklink“, Deutschlands größter Klinik für
ästhetische Chirurgie, tätig.

Sie führt die Klinik in zweiter Generation als Familienunternehmen erfolgreich weiter: Unter anderem mit einem medizinischen Spa und eben – ganz neu – mit ihrer ersten eigenen Kosmetiklinie, die sie nun Gästen wie Stephanie Teicher (Frau von Moderator Gregor Teicher), Vanessa von Minckwitz-Denz (GF der Modelagentur „Louisa Models“; Tochter von Louisa von Minckwitz), Moderatorin und Sprecherin Anja Gräfin von Keyserlingk, Elke Scharmahd-Vonficht (Frau von Sänger Bernie Paul) von sowie den Influencern Anna Borisovna und Julia Pohl. Schützenhilfe bekam sie auch von ihrer Mutter Sybille Mang.

„Meine Mutter kennt die Produkte bereits und sie ist quasi auch das Gesicht der Marke“, so Dr. Gloria Viktoria Mang. „Es ist eine Pflegelinie für Männer und Frauen, die ich selbst entwickelt und umgesetzt habe“, so die Gastgeberin. Mit der Pflegelinie erfüllte sich die zweifache Mutter einen langgehegten Traum: „Mit dem Thema Schönheit und Pflege bin ich bereits in jungen Jahren durch die „Bodenseeklinik“ meines Vaters in Verbindung gekommen. Dabei lernte ich, dass sich die Menschen Produkte wünschen, die hochwirksam und unkompliziert sind. So kam ich auf die Idee, meine eigene Kosmetiklinie zu entwickeln, zumal es auch der Gedanke war, dass sich auch „Bodenseeklinik“ weiterentwickeln muss. Man soll die Gelegenheit haben, sich auch nach dem Ende des Aufenthaltes einen Teil der Klinik mit nach Hause mitzunehmen“, erzähle sie. „Ich wollte dieses Thema schon vor zehn Jahren angehen, aber dann kamen meine beiden Kinder zur Welt und mir fehlte die Zeit. Umso glücklicher bin ich, dass ich die Kosmetiklinie nun realisieren konnte.“

War ihr der Name Mang von Vorteil oder musste sie sich doppelt beweisen? „Ich denke durchaus, dass bei mir schon etwas genauer darauf geguckt wird“, meinte sie schmunzelnd. „Meine Eltern haben mich immer bei allem, was ich gemacht habe, sehr unterstützt, und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.“ Wieviel Gloria Mang steckt in der Kosmetik? Hat ihr Vater Ratschläge gegeben? Dr. Gloria Mang: „Ich habe alles selbst gemacht, von der Planung über die Entwicklung bis zur Herstellung. Mein Vater beschäftigt sich natürlich sehr mit dem Thema Hautpflege und hat mir wertvolle Tipps gegeben. Und er benutzt die Gesichtscreme … Er ist
75 Jahre alt. Zum Serum konnte ich ihn bislang noch nicht überreden, aber mal sehen“,
meinte sie lachend.

„Das unternehmerische Gen hat Gloria auf jeden Fall von ihrem Vater geerbt“, so Sybille Mang. „Ich unterstütze meine Tochter bei allem sehr und war auch schon beim Fotoshooting mit dabei. Was mich sofort überrascht hat, war der superangenehme Duft der Produkte. Und bei mir muss es schnell gehen und ich mag nicht zig Produkte im Bad stehen haben, deshalb passt es perfekt. Und mir gefällt der Aspekt, dass Mutter und Tochter die Produkte
benutzen können.“

Dr. Gloria Mang: „Ich halte nichts von einer Masse an Produkten, deswegen ist es eine sehr minimalistische Serie. Nichts schlimmer, als wenn ich zwischen 15 verschiedenen Seren auf einer Internetseite auswählen soll. Da weiß doch kein Verbraucher mehr, was er eigentlich bestellen soll. Deswegen gibt es bei meiner Linie eine Creme und drei Seren. Sehr wichtig war mir vor allem der Unisex-Gedanke: Dass die Produkte für Männer und Frauen gleichermaßen einfach anwendbar sind. Welche Frau kennt es nicht, dass der Mann die Produkte im Bad einfach mitbenutzt“, meinte sie lachend. Auch der Duft, der von mir selbst entworfen und entwickelt wurde, kommt sehr gut bei Männern an. Die Farbwahl der Verpackung – Blau und Gelb – ist ebenfalls Unisex.“ Zudem lag ihr der Nachhaltigkeitsaspekt sehr am Herzen: „Die Produkte und auch die Verpackungen sind alle „made in Germany“, das heißt sie wurden komplett in Deutschland entwickelt, hergestellt und abgefüllt, ebenso wie die Verpackungen. Wir verwenden ausschließlich beste, hochwirksame und innovative Inhaltsstoffe. Zeit ist heute ein sehr kostbares Gut. Ich bin selbst zweifache Mutter und berufstätig und habe gar nicht die Zeit, täglich mehrere Stunden in meine Pflegeroutine zu investieren. Die Produkte sind unkompliziert in der Anwendung, bieten aber maximale Ergebnisse.“

Die Gäste zeigten sich begeistert. „Ich finde es gut, wenn Menschen Kosmetik machen, die aus dem medizinischen Umfeld kommen“, so Anja Gräfin von Keyserlingk. „Und mir gefällt vor allem der Aspekt, dass die Produkte vegan sind und ohne Tierversuche entwickelt wurden. Sie kam trotz Hochzeitsvorbereitungen: „Mein Mann Konstantin und ich feiern unsere Hochzeit in zwei Wochen in Südtirol und bis dahin ist noch einiges zu tun. Aber ich bin dankbar für alles, was vielleicht für noch mehr Glow für die Haut sorgt.“

Vanessa von Minckwitz-Denz (GF der Modelagentur „Louisa Models“) ist eine Jugendfreundin: „Wir kennen uns seit unserer Kindheit und ich freue mich, dass wir mit Gloria’s Kosmetik nun gemeinsam alt werden“, meinte sie schmunzelnd. „Hut ab vor Dr. Gloria Mang, sich als Mama selbstständig zu machen. Ich als dreifache Mama weiß selbst, dass die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie nicht immer leicht ist“, so Influencerin Julia Pohl. „Ich persönlich liebe Hautpflege mit hochwertigen Inhaltsstoffen aus der Natur und mir gefällt vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit.“

„Wenn’s nicht Mang wäre, wäre ich heute nicht hier“, meinte Elke Scharmahd-Vonficht. „Ich kenne die Familie schon seit vielen Jahren und finde es toll, dass Gloria nun eine Kosmetik für alle Generationen macht.“ Die Reihe besteht insgesamt aus sieben Produkten: „Die Preise reichen von 39 Euro für das „Hand Serum“ bis hin zu 129 Euro für den Augen und Lippen Kontur Balm. Erhältlich sind die Produkte derzeit exklusiv im medizinischen Spa der Bodenseeklinik und in unserem eigenen Web-Shop“, so Gloria Mang. Außerdem unter den Gästen: Marie Gräfin von Waldburg, Walburga Freifrau von Lerchenfeld mit Tochter Cathy, Moderatorin Barbara Osthoff, uvm.


Sepp Krätz mit Frau Tina und Julia Fleschenberg. Fotos: ABR-Pictures/W. Breiteneicher

Sepp Krätz mit Frau Tina und Julia Fleschenberg. Fotos: ABR-Pictures/W. Breiteneicher

Patrick Lindner, Stephan Lang Initiative Werterhaltung und Weitergabe), Tina Krätz, Alem Begic, Sepp Krätz

Patrick Lindner, Stephan Lang Initiative Werterhaltung und Weitergabe), Tina Krätz,
Alem Begic, Sepp Krätz.

EAGLES feiern auf Frühlingsfest - für guten Zweck

Von Andrea Vodermayr
Dirndl und Lederhosen statt Sport-Outfit. Zahlreiche Mitglieder des „EAGLES Charity Club e.V.“ trafen sich jetzt in der „Andechser Box“ im „Hippodrom“ auf dem Münchner Frühlingsfest – natürlich in fescher Tracht! Das Wirtepaar Sepp und Tina Krätz hatten wie schon im Vorjahr Mitglieder und Freunde des Vereins zu einem trachtigen Abend in ihr Zelt eingeladen. Zu den Gästen zählten u.a. Schlager-Star Patrick Lindner mit seinem Partner Peter Schäfer, der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach mit seiner Frau Marion Popp, Eiskunstlauf-Legende Norbert Schramm, Moderator Werner Schulze-Erdel, Ex-Ski-Ass Michaela Gerg mit ihrem Mann Achim Winter, Profiboxer Alem Begic, Moderatorin Funda Vanroy mit ihrem Mann Sanjiv Singh (Value Retail). Und sogar ein ehemaliges Bond-Girl war unter den Gästen: Simone Bechtel, die im Jahr 1995 in „Golden Eye“ mitwirkte …

Patrick Lindner feierte quasi seinen Einstand: „Ich bin seit einem viertel Jahr Mitglied und das ist heute mein erster offizieller Termin bei den EAGLES“, erzähle er und fügte schmunzelnd hinzu: „Da man mittlerweile nicht mehr zwingend Golfer sein muss, um Mitglied zu sein, bin ich gerne dabei, um mich für die gute Sache zu engagieren.“ Er genoss die kurze Auszeit besonders: „Ich bin gerade auf Tournee, aber derzeit habe ich Pause. Am dritten Mai geht es mit den Auftritten weiter.“

„Ich unterstütze die EAGLES immer sehr gerne, denn es ist großartig, wie sie Sport mit guten Taten verbinden“, lobte Politikerin Dr. Beate Merk. „Ich habe es mir fest vorgenommen, in diesem Jahr mehr Golf zu spielen, kam aber aufgrund meines Umzugs noch nicht dazu. Aber ich hoffe, dass ich noch die Zeit dazu noch finden werde.“ Sie kam mit ihrem Partner Christian Dennler und in fescher Tracht: „Ich trage gerne Dirndl und die Tracht, die ich heute trage, ist rund 35 Jahre alt. Ich bin froh, dass ich noch hineinpasse“, meinte sie schmunzelnd.

Moderatorin Birgit Lechtermann hatte sich für Lederhose statt Dirndl entschieden: „Für ein Dirndl war es mir heute zu kalt“, erzählte sie. Sie freute sich, als Nicht-Münchnerin dabei sein zu können: „Ich habe das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Ich habe morgen eine Moderation hier in der Stadt und besuche auch meine Tochter, die hier lebt. Heute habe ich mich auf den Besuch bei den EAGLES gefreut. Wir haben uns nach den letzten trüben Tagen doch alle ein bisschen Frühling verdient, oder?“

Es wurde nicht nur geschunkelt und geschlemmt, denn bei den EAGLES geht es immer auch um den guten Zweck. Und so überreichten die EAGLES-Mitglieder gemeinsam mit Sepp und Tina Krätz im Rahmen des Events einen Spendenscheck in Höhe von 12.500 Euro an die Initiative „Werterhalt und Weitergabe e.V.“ zugunsten des Jugendschreibwettbewerbs „Sag was Du willst“. Boxweltmeister Alem Begic nahm den Scheck in seiner Funktion als Botschafter für die initiative entgegen: „Kinder sind unsere Zukunft. Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, die junge Generation zu Bildung und Sport zu motivieren. Deshalb engagiere ich mich gerne für diese Initiative.“

Unter den Gästen war auch Daniela Winkler, die Witwe von Starkoch Heinz Winkler. Was führte sie zum Event? „Ich bin gerne hier, da die EAGLES mich immer aufmuntern“, erzählte sie. „Es gibt bei den EAGLES zwei Disziplinen: Sporteln und feiern", so der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach schmunzelnd. „Und beide Disziplinen beherrschen die EAGLES wunderbar, wie man heute wieder einmal sieht.“ Mit dabei war sogar ein ehemaliges Bond-Girl: Simone Bechtel. Sie spielte im Jahr 1995 im Bond-Film „Golden Eye“ mit. Wie kam sie nun ins Hippodrom zu den EAGLES? Die gebürtige Heidelbergerin: „Mein Mann ist schon lange EAGLES-Mitglied, deshalb sind wir hier“, erzählte sie. Wie kam sie damals zu dieser Traumrolle? „Ich war Model und hatte an einem Casting teilgenommen – und bekam die Rolle.“

Giulia Siegel kam in fescher Tracht und trug eine Hand einbandagiert: „Ich habe mich beim Tapezieren gepiekst und obwohl es nur eine kleine Wunde war, kam ein bisschen Tapetenkleister hinein. Es ist zum Glück keine Sepsis und mittlerweile am Abheilen.“ - „Ich war als Kind oft auf dem Frühlingsfest, seither nicht mehr. Umso mehr freue ich mich, heute mit den EAGLES hier zu sein – eine echt coole Truppe“, lobte Moderatorin Funda Vanroy.

Auch einige Frühlingsfest-Neulinge waren dabei, wie zum Beispiel Ex-Eiskunstläufer Norbert Schramm: „Mein erstes Frühlingsfest“, erzählte er. „Auch auf die Wiesn schaffe ich es meist nur alle zwei, drei Jahre. Ich freue mich, heute hier zu sein und die wunderbare Atmosphäre zu erleben.“ Die deftigen Köstlichkeiten konnte er ohne Reue genießen: „Ich komme direkt aus Bad Griesbach vom Golfen. Ich war beim Saison-Opening der EAGLES dabei und habe gleich noch ein paar Tage angehängt.“

Sepp und Tina Krätz, selbst seit vielen Jahren bei den EAGLES-Veranstaltungen dabei, zeigten sich glücklich über den gelungenen Abend: „Wir freuen uns, dass es den EAGLES bei uns im Zelt so gut gefällt und wir sie nun schon im zweiten Jahr begrüßen dürfen. Umso schöner ist es, dass heute auch wieder Gutes getan wird, was uns sehr am Herzen liegt.“ Wie ist die Bilanz nach einer Woche Frühlingsfest? Tina Krätz: „Gut, auch wenn das Wetter so lala war. Es ist unkomplizierter und nicht so überfüllt wie die Wiesn. Und man bekommt auch noch spontan einen Platz.“

Das Menü u.a. mit Vorspeisenbrettl, Spanferkel, Wiener Schnitzel und Kaiserschmarren genossen außerdem: Ewa Schnitzenbaumer, Musikproduzent Thomas M. Stein, Robert
Lübenoff, Julia Fleschenberg, die die Veranstaltung mitorganisiert hatte, Prof. Dr. Stephan Lang (1. Vorsitzender der Initiative „Werterhalt und Weitergabe e.V.“), uvm.

Giulia Siegel
Thomas M. Stein, Michaela Gerg mit Freund Achim Winter

Thomas M. Stein, Michaela Gerg mit Freund
Achim Winter.

Giulia Siegel.


Susanne Porsche, Christiane zu Salm und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen). Foto: ABR-Pictures/Wolfgang Breiteneicher

Susanne Porsche, Christiane zu Salm und Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen). Foto: ABR-Pictures/Wolfgang Breiteneicher

Unternehmerinnen im Mandarin Oriental

Von Andrea Vodermayr
Beim Frauen-Networking dürfen in modernen Zeiten die Männer nicht fehlen … Und so gab es bei diesem Event des „Clubs der europäischen Unternehmerinnen e.V.“ einen männlichen Talk-Gast! Josef Brunner, Unternehmer, Investor, Mentor und Buchautor von „Follow the pain", hielt im Hotel „Mandarin Oriental Munich“ einen Vortrag und Diskussion zum Thema „Wirtschaftswunder entstehen durch Machen: Warum das Bürgertum für Freiheit kämpfen muss“ – und das vor begeistertem und überwiegend weiblichem Publikum.

Gastgeberin Kristina Tröger, die Präsidentin und Initiatorin des Clubs, konnte zahlreiche Powerfrauen aus allen Sparten der Gesellschaft begrüßen: u.a. Künstlerin Judith Milberg (Frau von Schauspieler Axel Milberg), Produzentin Susanne Porsche, Angelica Camm-Daum (Frau von Christoph Daum), Heilpraktikerin und Moderatorin Monika Drexel, Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, Medienmanagerin und Unternehmerin Christiane zu Salm, Unternehmerin Annette Schnell, Galeristin Sarah Kronsbein, PR-Expertin Andrea Schoeller und Marie Gräfin von Waldburg. Sie lauschten nach dem Begrüßungs-Cocktail gespannt dem Vortrag des Gastredners.

„Unser heutiger Gast ist seit Jahren ein glühender Anhänger der Nutzung gesunden Menschenverstandes in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Und, ja, auch jemand, der sich selbst in der öffentlichen Debatte klar positioniert und keinen Diskurs scheut. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Josef Brunner heute gekommen ist, um für unseren Club europäischer Unternehmerinnen e. V. diesen Vortrag zu halten. Es ist wunderbar, dass er ein ganz drängendes Thema heute sehr anschaulich in den Mittelpunkt rückt. Ein spannender und denkwürdiger Abend für den Club europäischer Unternehmerinnen in der Bayerischen Landeshauptstadt“, so Kristina Tröger, die eigens aus Hamburg, dem Sitz des Clubs anreiste.

Vor und nach dem Vortrag gab es ausreichend Zeit zum Networken. Kein Weg war zu weit: Angelica Camm-Daum, die Ehefrau von Fußballer Christoph Daum, kam eigens aus Köln: „Solche Frauennetzwerke sind superwichtig, damit wir unsere Unabhängigkeit bewahren“, betonte sie. „Mein Mann ist in Spanien. Beim nächsten Mal bringe ich ihn mit, denn es sind ja heute auch einige Männer hier.“ Eine Premiere war es für Produzentin Susanne Porsche: „Ich bin zum ersten Mal dabei. Eine sehr spannende Sache, da es sehr wichtig ist, dass wir Frauen uns vernetzen.“ - „Ich bin Mitglied im Club und liebe die spannenden Themen und Vorträge“, so Judith Milberg. „Socialising allein wäre mir persönlich zu langweilig.“

„Ein ausgezeichnetes Netzwerk“, lobte Uschi Dämmrich von Luttitz. Dass ein Mann die Rede hielt, fand sie klasse: „Wunderbar, dann soll er sich heute bei uns Frauen durchsetzen….“, meinte sie schmunzelnd. „Es ist schön zu sehen, dass hier auch immer mehr Männer mit dabei sein wollen.“ - „Ich habe kürzlich gelesen, dass Frauen am Tag etwa doppelt so viel reden wie Männer. Heute ist es einmal umgekehrt“, meinte Moderatorin Monika Drexel lachend. "Das ist doch schön."

Josef Brunner freute sich über den Vortrag: „Unternehmertum kann und sollte die Antwort auf die Krisen unserer Zeit sein“, betonte er. In seiner Rede vor den über 90 Unternehmerinnen appellierte er dann an die anwesenden Unternehmerinnen, sich aktiv in die öffentliche Debatte einzubringen, denn deren Meinungen seien in der öffentlichen Diskussion unterrepräsentiert. Und es gäbe genug Grund, sich einzubringen! Um das zu erklären, erzählte Josef Brunner anschaulich von seinem eigenen Werdegang, der ihn als Sohn eines Bäckers aus einem bürgerlichen Haushalt in das Unternehmertum führte. Er gründete sein eigenes Unternehmen aus dem Erkennen klarer unternehmerischer Chancen und der Bereitschaft zum Risiko. Seine Bitte an alle Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes: „Erheben Sie Ihre Stimme!". Denn „Wirtschaftswunder entstehen nicht durch jammern, Wirtschaftswunder entstehen durch machen!", und dazu gehöre auch, sich deutlich einzubringen, um die heutigen Fehlstellungen zu korrigieren …“ Es entwickelte sich dann eine angeregte Diskussion zwischen Josef Brunner und den anwesenden Gästen der Veranstaltung.

„Ich finde es spannend und wichtig, beide Perspektiven zu hören, nicht nur die weibliche“, lobte Christiane zu Salm. „Und ich finde es großartig, dass Kristina Tröger den unterschiedlichsten Themen eine Bühne gibt. Denn wir brauchen den Diskurs und die unterschiedlichsten Perspektiven – und das mehr denn je. Denn nur so können wir sinnvolle und gute Entscheidungen treffen.“ Zu den anwesenden Herren zählte auch Marc Epper, der neue General Manager des Mandarin Oriental München, der zuvor zehn Jahre lang im Genfer Haus tätig war. „Meine zweite Woche in München und meine erste Veranstaltung hier“, erzählte er. „Und ich freue mich sehr über diesen Abend, denn wir sind nicht nur ein Treffpunkt für Hotelgäste, sondern auch für die Münchner Gesellschaft.“ Außerdem dabei: Markenexpertin Julia Heinz, Stephanie Neureuther, Maria von Seidlein, etc.

Unternehmerinnen (1)

Marc Epper (General Manager Hotel Mandarin Oriental), Kristina Tröger (Präsidentin Club europäischer Unternehmerinnen) und Josef Brunner.

Unternehmerinnen (5)

Uschi Dämmrich von Luttitz mit Marc Epper (General Manager Hotel Mandarin Oriental).

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