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(von links) Erzpriester Apostolos Malamoussis und Erzpriester Georgios Vletsis. Fotos: Malamoussis
(von links) Erzpriester Apostolos Malamoussis und Erzpriester Georgios Vletsis. Fotos: Malamoussis

Erzpriester Apostolos Malamoussis und Erzpriester Georgios Vletsis. Fotos: Malamoussis

Orthodoxes Gebet gegen Corona-Virus
in der Sankt Corona-Kapelle in Arget/Bayern

Anlässlich der Corona-Pandemie haben die in München tätigen Geistlichen der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Erzpriester Apostolos Malamoussis und Erzpriester Georgios Vletsis, ein orthodoxes Bittgebet in der
St. Corona-Kapelle in Arget bei Sauerlach gesprochen. Die Heilige Corona wird sowohl in der römisch-katholischen Kirche am 14. Mai wie auch in der orthodoxen Kirche am
11. November als Heilige verehrt.

Über Leben und Martyrium der Hl. Corona und über die Entstehung der St. Corona-Kapelle in Arget berichtet DOMRADIO.DE am 7.3.2020 u.a. folgendes: Die Leidensgeschichte der Heiligen klingt furchtbar: Als 16-Jährige musste sie zusehen, wie ihr Ehemann Victor seines Glaubens wegen umgebracht wurde. Sie selbst wurde gleichfalls zum Tode verurteilt und zwischen zwei Palmen festgebunden. Als diese auseinanderschnellten, riss es ihren Körper in Stücke.
Um 175 nach Christus soll das gewesen sein, als Ort der Hinrichtung wird Syrien oder
Ägypten vermutet.

1599 fand ein Ehepaar in Arget ein nicht näher beschriebenes Holz-Bild und nahm es mit zu sich nach Hause. Dort blieb es aber nicht lange, sondern gelangte auf wundersame Weise immer wieder zurück an den Fundort. 1648 wurde dort mit dem Bau des Kirchleins begonnen, die Weihe folgte 1672 durch einen Freisinger Weihbischof. Dreimal im Jahr wurde nun Gottesdienst gefeiert.

In Arget uferte ihre Verehrung über die Jahre derart aus, dass der zuständige Pfarrer pikiert notierte: "Die Jungen trinken, tanzen und springen, raufen und schlagen." 1807 hatte er genug von diesen Auswüchsen und ließ die Kapelle abreißen Die Steine riss sich derweil der Wirt von Arget unter den Nagel und errichtete damit einen Schweinestall. Die Zucht soll aber unter keinem guten Stern gestanden haben, so dass er es bald wieder sein ließ und die Steine für den Wiederaufbau der Kapelle zur Verfügung stellte.

Dieser begann um 1820. Komplett renoviert wurde die Kapelle zuletzt 1986. Gelegentlich finden noch Maiandachten dort statt, ist doch das Fest der Märtyrerin am 14. Mai. Im inneren der Kapelle befindet sich ein Holzaltar mit Abbildungen der Märtyrerin. An der östlichen Außenwand der kleinen Kapelle gibt es eine Nische mit folgendem Text: „Müder Wanderer stehe still, mach bei Sankt Corona Rast. Dich im Gebet ihr fromm empfiehl, wenn Du manch Kummer
und Sorgen hast“.

Die griechisch-orthodoxen Geistlichen haben nach orthodoxem Ritus Hymnen gesungen und Gebete gesprochen für die Genesung und Heilung der an Corona-Virus erkrankten Menschen und um die rasche Bekämpfung der Krankheit.

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