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Theater

Schauspieler Guido Verstegen. Foto: Engelbert Jost

Schauspieler Guido Verstegen. Foto: Engelbert Jost

Das Jahr der Rosen zum 10. Geburtstag der Lichtbühne

Im Sommer 2009 fing alles an – jetzt feiert das freie Ensemble der Lichtbühne sein zehnjähriges Bestehen und präsentiert zum Geburtstag den fesselnden Monolog
DAS JAHR DER ROSEN nach dem Roman von Bernhard Ganter.


Am Freitag/Samstag, 20./21. September (20 Uhr) wird die Produktion im Kunsttreff Moosach (Donauwörther Straße 51) aufgeführt, der nach dem Ende der Zwischennutzung im Kunsttreff Quiddezentrum in Neuperlach die neue künstlerische Heimat der Lichtbühne ist. Hier probt das Ensemble zukünftig, und hier wird die Truppe immer wieder ihre Stücke zeigen.

Zur Story: Eine Frau wird vergewaltigt, die Tat nicht angemessen gesühnt. Ihr Mann droht daran zu zerbrechen. Je mehr er sich dem Gefühl der Rache hingibt, umso mehr zerstört er sich selbst. Einzige Orientierung im Leben des Mannes ist sein geliebter Rosengarten.

Die Theater-Adaption des Romans von Bernhard Ganter zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell unser Leben doch aus den Fugen geraten kann, wie schnell ein unerwarteter Schicksalsschlag unser ganzes Weltbild ins Wanken bringt. Ihre Uraufführung erlebte die Produktion am 15. Mai 2013 im Münchner Rationaltheater, zuletzt wurde das Stück am
12. Juli 2015 in der Pasinger Fabrik gezeigt.

Bernhard Ganter (geboren 1944) arbeitete als Journalist für verschiedene Zeitungen, Journale und TV-Sender. Seit 1987 veröffentlicht er Romane, so auch den Erfolgsroman „Herzlos“ über die Machenschaften krimineller Organhändler. „Das Jahr der Rosen“ erschien 2003 als Hardcover, 2006 als Taschenbuch. 2018 adaptierte die Lichtbühne auch Ganters Roman „Der Tunnel“. Der Autor lebt mit seiner Frau Henriette in Dietersheim bei München.


Best of ungefördert

Best of ungefördert.

Stormy Wednesday. Foto: Sigrun Lenk

Stormy Wednesday. Foto: Sigrun Lenk

Eröffnung *formerly known as Theater Blaue Maus*

Eigentlich gab es bisher gar keine richtige Eröffnungsfeier der „neuen Maus“, die jetzt schon fast wieder zwei Jahre alt ist. So beschäftigt war das Team mit Programm erstellen, Fördergelder beantragen, Gastspiele organisieren, schöne Abende mit Publikum und Künstler*innen verbringen. Nach einer Menge „work in progress“: Endlich! Frisch renoviert wird ein neuer Name das neue Haus in Neuhausen in der Elvirastraße 7A besiegeln – aber der Namen von fkaTBM *formerly known as Theater Blaue Maus* wird erst bei der offiziellen Eröffnung am 25. September, 19 Uhr,
verraten. Außerdem gibt es einen kleinen (szenischen) Einblick in
Bisheriges und Neues.

Erste Premiere wird am 4. Oktober „Auf der Greifswalder Straße“ von Roland Schimmelpfennig in der Regie von Konstantin Moreth sein. Der „Untergang der Titanic“ soll schon im Herbst – spätestens im Frühjahr – wieder aufgenommen werden, auch eine neue Reihe „Strömen: Digital/ Analog“ startet am 18. Oktober. Erster Gast der Reihe ist das Rohtheater. Robert Spitz wird selbst Regie führen bei dem finnischen Stück „Das Feld“. Mit dem Autor Okko Leo führen wir somit nach „Wer Hunger hat, soll Vögel gucken“ unsere Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Finnischer Dramatik fort.

Auch musikalisch wird Bekanntes weitergeführt: Der Stormy Wednesday wird weiter in den Kellerräumen des „fkaTBM“ den Blues spielen. Mit den Ukelites feiert das Team die Neuhauser Musiknacht. Neu dazu kommt eine experimentellere musikalische Orientierung, begonnen mit „cinematic music with post atomic waves“ der The Mechanical Tales aus Udine.

Als Gastspiele sind wieder dabei die regelmäßige Zaubershow „Mausgetrixt“, außerdem die „Die magische Harfe“ von Boris Ruge, der bisher mit seinem Liederabend zu sehen war, Michael Ludwig Seyfried mit „On fire“ und KaBaRe mit „Was ist jetzt wichtiger: Das Leben, die Liebe oder die Deutsche Bahn?“. Zwei Mal wird mit „Best of ungefördert“ ein Einblick in nicht geförderte Projekte gegeben, außerdem gibt es die zweite Ausgabe von „3Blatt“, eine Veranstaltung der drei Literaturzeitschriften. P.S. Politisch Schreiben Leipzig, mosaik Salzburg und außer.dem. München werden ebenfalls wieder gastieren.

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Flughafen München
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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
www.emerescue.de