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Theater

Schauspieler Guido Verstegen. Foto: Engelbert Jost

Schauspieler Guido Verstegen. Foto: Engelbert Jost

Wenn plötzlich alles anders ist ...
Lichtbühne bringt Bernhard Ganters Roman
„Das Jahr der Rosen“ erneut ins Theater

Die Theater-Adaption des Romans von Bernhard Ganter zeigt auf beeindruckende Weise, wie schnell unser Leben doch aus den Fugen geraten kann, wie schnell ein unerwarteter Schicksalsschlag unser ganzes Weltbild ins Wanken bringt. Ihre Uraufführung erlebte die Produktion am 15. Mai 2013 im Münchner Rationaltheater, zuletzt wurde das Stück am 12. Juli 2015 in der Pasinger Fabrik gezeigt.

Zum Stück: Für Florian Becker war seine heile Welt immer das Wichtigste im Leben. Urplötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Ein tiefes Loch tut sich auf – jeder weitere Schritt bedeutet weiteres Verirren. Einzige Orientierung bleibt sein über alles geliebter Rosengarten. In wirre Gedanken verstrickt und ohne sich bewusst zu sein, was er tut, bringt sich der Buchhalter immer neue Niederlagen bei. Je mehr sich dieser Mann dem Gefühl der Rache
hingibt, umso mehr zerstört er sich. In sich selbst gefangen, ferngesteuert und doch voller Hochmut versucht er das Unmögliche: Zu töten, ohne zum Mörder zu werden.

Zum Autor: Bernhard Ganter (geboren 1944) arbeitete als Journalist für verschiedene Zeitungen, Journale und TV-Sender. Seit 1987 veröffentlicht er Romane, so auch den Erfolgsroman „Herzlos“ über die Machenschaften krimineller Organhändler. „Das Jahr der Rosen“ erschien 2003 als Hardcover, 2006 als Taschenbuch. 2018 adaptierte die Lichtbühne auch Ganters Roman „Der Tunnel“. Der Autor lebt mit seiner Frau Henriette in
Dietersheim bei München.

Die Lichtbühne München wurde von Guido Verstegen gegründet und startete mit dem Monolog „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten“ von Alessandro Baricco. Im Juli 2019 feiert das freie Ensemble sein zehnjähriges Bestehen. Die von der Lichtbühne produzierten Stücke haben stets den Menschen und sein Handeln im Fokus, sie beleuchten die unmittelbaren Folgen seiner Entscheidungen. Theater ist für die Lichtbühne ein Suchen und Finden
von Erkenntnissen.

Kallmann-Museum Ismaning
Schloßstraße 3b, 85737 Ismaning
Freitag, 12. Juli 2019, 20:00 Uhr
Karten: 15 Euro / 11 Euro (erm.)
Reservierungen: 089-9612948
oder unter info@kallmann-museum.de.

Kunsttreff Moosach
Donauwörther Straße 51, 80997 München
Sonntag, 14. Juli 2019, 20:00 Uhr
EINTRITT FREI ZUM OPENING DER RÄUME
Spenden willkommen!
Freitag/Samstag, 19./20. Juli 2019, jeweils 20:00 Uhr
Karten: 15 Euro / 11 Euro (erm.)
Reservierungen: 0176-45103621
oder unter ichwillhin@lichtbuehne.de.


Rampenlichter_Fotoblock

Rampenlichter 2019 - Schirmherr: Milo Rau
Das Tanz- und Theaterfestival von Kindern und Jugendlichen

Mit 17 Tanz-und Theaterinszenierungen aus München, Deutschland und anderen Ländern, insgesamt 40 Abend-, Familien- und Schulklassenaufführungen,
5000 Besucher*innen und einem umfangreichen künstlerischen Begleitprogramm mit 72 Tanz- und Theaterworkshops gehört Rampenlichter zu den großen Münchner Festivals und bundesweit zu den größten Festivals im jugendkulturellen Bereich.
2019 findet das biennale Festival zum 11. Mal statt und lädt das Münchner Publikum und Gäste 14 Tage lang zu außergewöhnlichen Einblicken in das junge künstlerische Schaffen ins Theater schwere reiter auf dem Kreativquartier ein.


Dem Festival liegt die Überzeugung zugrunde, dass Tanz- und Theaterproduktionen von und mit Kindern und Jugendlichen einen hohen künstlerischen Eigenwert haben. Dementsprechend bietet das Festival eine groß angelegte Plattform für den Austausch und macht zeitgleich die künstlerischen Sichtweisen der jungen Generation einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Bei „Rampenlichter 2019“ erzählen Kinder und Jugendliche auf der Bühne, was sie und ihre Generation(en) bewegt. Sie erzählen es aber nicht nur ihren Altersgenossen, sondern vor allem auch uns Erwachsenen. Oder eher: Sie bringen zum Ausdruck, was uns alle bewegen sollte. Und manchmal auch: Was wir „Erwachsenen“ endlich mal zuwege bringen sollten.

Ihre Sichtweisen zu aktuellen Themen wie Klimawandel, soziale Kälte und Ausgrenzung, Generation Z / Smartphone, Kommerz und Wahnsinn, Europa oder Clash of cultures bzw. Abschottung und Fremdenfeindlichkeit beziehen eindringlich Position. Und sind damit bestens geeignet, uns alle zum Nachdenken anzuregen, zur Auseinandersetzung aufzufordern... und bestenfalls zum Handeln zu bewegen. Egal ob ernsthaft, ironisch, hintersinnig oder selbstkritisch; ob mit den Mitteln des Tanzes, des Theaters oder der Oper – bei @rampenlichter gilt: #actnow.

Und das ganz unabhängig davon, ob nahezu professionell arbeitende Gruppen wie die Sasha Waltz & Guests Kindertanzcompany Berlin, jugendliche Geflüchtete aus aller Herren Länder wie bei EGO vom Jungen Staatstheater Braunschweig oder Kinder der Theatergruppe an der Montessori-Grundschule an der Balanstraße in München auf der Bühne stehen. Denn die Bandbreite verschiedener Ansätze unterschiedlichster Gruppen ist genau das, was Rampenlichter zu einem besonderen Festival macht.

Das detaillierte Programm steht zur Verfügung, der Ticket-Vorverkauf startet
am 29. April 2019 - www.rampenlichter.com. Rampenlichter wird veranstaltet von Spielen in der Stadt e.V. in Kooperation mit PATHOS München und Bayerisches Staatsballett.

Schirmherr Milo Rau:
„Ein großes, breit angelegtes Festival, das den Machern von Kinder- und Jugendtheater einen Rahmen des Austauschs gibt - und den Zuschauern eine Plattform, sich damit auseinanderzusetzen - war viele Jahre eine Leerstelle im deutschsprachigen Festivalbetrieb, den das Festival Rampenlichter seit einigen Jahren geschlossen hat.

Was Kinder- und Jugendtheater vermag (nicht als pädagogische Vor- oder Übungsform für „richtiges“, eben erwachsenes Theater, sondern als diesem ebenbürtig) habe ich selbst eher zufällig durch die sich nun über mehrere Jahre erstreckende Arbeit mit dem Youngster-
Ensemble von „Five Easy Pieces“ erlebt.

Was Schnelligkeit, Humor, Menschlichkeit, Spielfreude, direktes Begreifen und Ergreifen von Themen, irrer Genremix und, nun ja, Professionalität in den Proben und auf Tour angeht, habe ich weder vorher noch nachher ein solches Ensemble gehabt, bestehend aus
8- bis 14-Jährigen.

Ich glaube, erst bei der Arbeit mit ihnen habe ich begriffen, was Theater ist - warum wir Wirklichkeit spielen, warum wir uns in Welten und Menschen einfühlen, die uns fremd sind. Warum wir diese ganze Sache überhaupt veranstalten, jenseits von allem Absitzen von grässlichen Renommier-Premieren, mit denen wir Erwachsene uns abgefunden haben. Warum wir das Theater mehr brauchen, als ganz vieles andere. Dieses Erlebnis, das ich mit dem sogenannten Kindertheater hatte, wünsche ich jedem.“

Rampenlichter 2019
Das Tanz- und Theaterfestival von Kindern und Jugendlichen

München, 5. – 18. Juli 2019
schwere reiter tanz | theater |musik / Kreativquartier
Schirmherr: Milo Rau.

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
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87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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