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Anna Kraft stemmt Baby Milla, Simon Meier. Fotos: Prime Time Fitness

Anna Kraft stemmt Baby Milla, Simon Meier. Fotos: Prime Time Fitness

Von der Babykugel zum Six Pack
Moderatorin Anna Kraft über Babyglück & After-Baby-Body

Von Andrea Vodermayr
Erst vor vier Monaten wurde Sportmoderatorin Anna Kraft zum zweiten Mal Mama, jetzt ist sie schon wieder in Bestform … die Zweifach-Mama verrät ihre besten Tipps und Tricks für den After-Baby-Body und gegen Schwangerschaftspfunde und spricht über die Geburt in Zeiten von Corona und ihren Spagat zwischen Kind und Karriere.

Gerade in diesen Zeiten hat so mancher mit den Corona-Kilos zu kämpfen … Nicht Sportmoderatorin Anna Kraft („Eurosport“). Und das, obwohl die 35-Jährige erst kürzlich zum zweiten Mal Mama wurde. Nur vier Monate nach der Geburt von Töchterchen Milla zeigt sie sich schon wieder rank und schlank im TV und bei Social Media. Kein Wunder, sie hat ja auch den Spitznamen „schnellste Moderatorin“ … Aber wie hat sie es so schnell geschafft, gerade in diesen Zeiten, in denen Studios und andere Sportstätten geschlossen bleiben, dass die Schwangerschaftspfunde purzeln? Anna Kraft lachend: „Muttern sei Dank, ich habe gute
Gene! Zudem spielt auch meine lange Zeit als Leistungssportlerin eine gewisse Rolle. Es gibt einfach einen natürlichen Drang bei mir nach Bewegung und körperlichem Wohlgefühl.“

Anna setzt in Sachen Bewegung auf Personaltraining im Münchener Club der Premium-
Fitnesskette „Prime Time Fitness“, wo Coach Simon Maier sie fit machte: „Den derzeitigen Umständen geschuldet musste das Training natürlich online und Outdoor stattfinden“, erzählt die Moderatorin. „Aber die ersten Erfolge haben sich recht schnell gezeigt. Simon hat für mich ein individuelles „nach der Geburt" Trainingsprogramm konzipiert und mich vor allem auch motiviert“, erzählt sie. Denn mit dem berühmten Schweinehund hat auch eine Sportskanone wie sie zu kämpfen, wie sie erzählt: „Wie bei nahezu jedem anderen gibt es den Schweinehund auch bei mir. Aber aktuell träume ich nach anderthalb Jahren ohne Strand und Meer, von einer schönen Bikinifigur. Allein der Gedanke daran motiviert mich ungemein.

Mit einem Coach an der Seite lässt sich der Schweinehund deutlich besser bezwingen. In dem Moment, in dem du vielleicht ans Aufhören denkst, ist er da, hilft, unterstützt und treibt an. Und, ganz wichtig, er behält den Blick für die richtige Ausführung der Übungen. Das ist
wichtig, denn nur so kann in einer Trainingseinheit auf die eigenen Stärken, aber vor allem auf die Schwächen gezielt eingegangen werden. Und ein 60 Minuten-Training, egal ob online oder mit einem Personal-Coach beim Outdoor-Workout, bedeuten erstmal: Zeit nur für mich allein und damit absolute Wellness. Voller Fokus auf mich, meinen Körper und mein Wohlbefinden. Gerade in diesen Zeiten, wo Ausflüge oder Urlaube nicht möglich sind, ist das sehr
wichtig für mich.“

Herausfordernder als die Kilos jetzt wieder loszuwerden war für sie die Zeit vor der Geburt, wie sie erzählt: „Mir war in der zweiten Schwangerschaft über Wochen hinweg so unglaublich übel, dass bei mir gar nicht so viel mehr möglich gewesen wäre, als letztlich erlaubt war. Ich war zeitweise froh, nicht durchgehend im TV moderieren zu müssen, weil ich es einfach nicht gekonnt hätte. Gerade am Anfang hat es sehr geholfen, dass mein Freund über zwei Monate hinweg keine Fußballspiele kommentieren musste.“

Ihr Lebensgefährte ist Sportmoderator Wolff-Christoph Fuss, die beiden haben schon eine gemeinsame Tochter namens Emmi, zweieinhalb Jahre alt. „Die zweite Geburt als solche habe ich körperlich besser weggesteckt als bei unserer ersten Tochter“, erzählt Anna. Wie bekommt sie zwei Kids plus Job unter einen Hut? „Bei uns gilt wie in allen anderen Familien auch: Organisation ist das A und das O. Da im Moment Auslandsreisen nicht stattfinden können, reist mein Lebensgefährte lediglich innerhalb der Bundesliga. Er hat sein Büro zu Hause, dementsprechend sieht er seine Mädels sehr häufig, so dass wir auf Videochats seit einem Jahr Gott sei Dank nahezu verzichten können.“

Hat sie selbst lockdownbedingt jetzt auch mehr Zeit für Ihre zwei kleinen Mädels? „Den ersten Lockdown haben wir als Familie eigentlich fast genossen, weil wir so lange Zeit am Stück nur für uns hatten. Eine Zeit gänzlich ohne Terminstress oder Verpflichtungen. Im zweiten Lockdown läuft der Fußball weiter und damit auch unsere Arbeit. Die Sportmedienbranche ist sehr umtriebig in diesen Wochen und Monaten. Da gibt es im Moment ganz viele Gespräche und Ideen. Es ist im noch zu früh, um öffentlich über konkrete neue Projekte zu sprechen. Ansonsten gehört mein Fokus aktuell der Fitness und dem Frauenfußball. Da bin ich, neben meiner Familie, sehr gut ausgelastet.“

Sie hat neben ihrem Job als Sportmoderatorin selbst ein Buch über das Thema Schwangerschaft geschrieben, Titel: „Fit durch die Schwangerschaft", in dem sie anderen werdenden Mamas Tipps gibt. Diese Tipps hat sie auch selbst beherzigt:„Allerdings musste ich aufgrund dieser fiesen Übelkeit diesmal deutlich kürzer treten. Spaziergänge an der frischen Luft wurden so schon zu echten Workout-Einheiten für mich.“

Wie sieht ihr Training derzeit aus? „Mein aktueller offizieller Trainingsplan sieht eine Mischung aus drei Kraft- und zwei leichten Kardio-Einheiten vor. Dazu kommen allerdings noch etliche Kraft- und Ausdauereinheiten durch das Herumtragen des Maxi Cosis und/oder Tragen einer Zweieinhalbjährigen, sowie diverse Kletter-Workouts auf Münchner Spielplätzen. Wir reden hier über die Maximalbeanspruchung von Arm-, Schulter und Rückenmuskulatur“, meint sie lachend.

Gibt es überhaupt Problemzonen, die sie noch verbessern möchte? „Aber natürlich! Meine Arbeit am Gluteus maximus ist eine Lebensaufgabe, über die ich auch vor einigen Jahren ein Buch veröffentlicht habe. Darüber hinaus liegt mein Fokus derzeit auf etwas definierteren Armen, sowie dem Weg von der Babykugel zum Sixpack. Aber eigentlich geht es weniger um sichtbare Problemzonen, sondern einfach um ein gutes Gefühl.“

Was hält sie von „sanfteren“ Sportarten wie Stretching oder Yoga? „In meiner zweiten Schwangerschaft habe ich erstmals auch viel Yoga für Schwangere praktiziert. Diese Mischung aus behutsamen Übungen, Meditation und Atemübungen hat mir unheimlich gut getan.“

Was rät die studierte Diplom-Sportwissenschaftlerin anderen Neu-Mamas? „Unbedingt einen Rückbildungskurs machen! Das ist ein Muss, um dem gesamten Körper nach so langer Zeit behutsam und mit den richtigen Reizen zum Starten der Regeneration und zur Wiederherstellung des eigenen Körpers zu verhelfen. Am besten gleich 24 Stunden nach der Geburt oder drei Tage nach einem Kaiserschnitt mit der Wochenbettgymnastik anfangen. Das ist für alle erstmal der erste Schritt. Zurück zur Normalfigur zu gelangen ist, wie so oft im Leben, eine ganz individuelle Sache. Geduld, die ich leider auch viel zu selten habe, ist da wirklich der beste Ansatz.“

Unterstützung beim Online-Sport daheim bekommt sie von der älteren Tochter: „Das Workout ist allerdings bei ihr nach fünf Minuten auch schon wieder vorbei und dann bin ich das Turnpferd“, erzählt sie schmunzelnd. Bei allem Familienglück – einen Wunsch hat Anna noch für die Zeit nach Corona: „Ein Besuch im Fußballstadion mit Fans, denn das fehlt mir
derzeit am meisten.“

Anna Kraft & Simon Meier

Anna Kraft & Simon Meier.

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