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Auch Ben Street (Nr. 9) konnte die Finalniederlage nicht verhindern.
Foto: Red Bull München/City-Press

Red Bulls verlieren Finalserie gegen Berlin

Von Arno Nahler
Groß war zunächst die Enttäuschung nach der 0:5-Pleite der Roten Bullen gegen Berlins Eisbären in eigener Halle. Zu gerne hätte man vor den eigenen Fans die Deutsche Meisterschaft gefeiert. Am Ende hat der Hauptstadt-Club die Best-of-Five-
Serie im vierten Duell für sich entschieden und damit zum neunten Mal den Titel
geholt. Und so jubelten nur die Berliner. Doch dann kam bei den Münchnern langsam die Erkenntnis, dass die Saison nicht so schlecht gewesen war: Die Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga auf Platz zwei beendet, in der europäischen Königsklasse bis ins Halbfinale vorgestoßen und in den PENNY DEL-Playoffs erst in der Finalserie gescheitert. Es hätte schlimmer kommen können!


Kapitän Patrick Hager sagte nach dem letzten Spiel: „Wir haben Berlin einen großen Kampf geliefert und können uns eigentlich nichts vorwerfen lassen – außer, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Die Eisbären waren eiskalt und über die gesamte Serie hinweg einen Tick cleverer. In den Playoffs liegen Sieg und Niederlage oft sehr eng zusammen. Im richtigen Moment brauchst du dann auch mal das gewisse Quäntchen Glück.“

Hier die vier Finalspiele im Detail:
RED BULLS GEWINNEN ERSTES FINALSPIEL IN BERLIN NACH 0:3-RÜCKSTAND
Was für ein Auftakt in das Playoff-Finale 2022! Die Red Bulls haben in Spiel 1 Comeback-
Qualitäten bewiesen und einen 0:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg gedreht. Damit ist die Mannschaft von Don Jackson in der Best-of-Five-Finalserie gegen Berlin mit 1:0 in Führung gegangen. Verteidiger Konrad Abeltshauser: „Wir haben Moral bewiesen. Wahnsinn, was die Jungs aufs Eis gebracht haben. Wir haben nie aufgegeben und irgendwann sind die
Schüsse reingegangen.“

RED BULLS VERLIEREN ZWEITES FINALSPIEL IN DER VERLÄNGERUNG
Red Bull München hat Spiel 2 des PENNY DEL-Finals gegen die Eisbären Berlin mit 2:3 nach Verlängerung (1:1|0:0|1:1|0:0|0:1) verloren. In der Best-of-Five-Serie steht es damit 1:1. Trevor Parkes erzielte die beiden Münchner Treffer im mit 5.533 Zuschauern ausverkauften Olympia-Eisstadion. Für die Mannschaft von Don Jackson war es die erste Niederlage nach zuvor sechs Playoff-Siegen in Folge. Rückblickend gesehen war diese Niederlage der Anfang vom Ende. Chancen zum Sieg hatte Münchens Mannschaft genug, doch sie wurden nicht genutzt. Frank Mauer: „Niemand hat drei Siege in Folge erwartet. Trotzdem ist es eine bittere Pille, wenn du in der Overtime verlierst.“

RED BULLS UNTERLIEGEN IN BERLIN
Red Bull München hat Spiel 3 im Playoff-Finale bei den Eisbären Berlin mit 1:2 (1:1|0:1|0:0) verloren. Vor 14.200 Zuschauern erzielte Zach Redmond den einzigen Treffer der Münchner, die in der Best-of-Five-Serie nun mit 1:2 zurückliegen. Kapitän Patrick Hager: „Beide Mannschaften spielen auf hohem Niveau und lassen wenige Chancen zu. Da machen Kleinigkeiten den Unterschied. Am Ende hat uns der eine geblockte Schuss gefehlt.“

RED BULLS VERLIEREN FINALSERIE GEGEN BERLIN
Red Bull München hat Spiel 4 im Playoff-Finale gegen die Eisbären Berlin mit 0:5 (0:1|0:3|0:1) verloren. Die Mannschaft von Don Jackson hatte vor 5.533 Zuschauern im Olympia-Eisstadion ein Chancenplus, die Gäste verteidigten aber stark und nutzten ihre Möglichkeiten. Die Eisbären haben damit den dritten Sieg in der Best-of-Five-Serie geholt und erfolgreich ihren Meistertitel verteidigt. Coach Don Jackson: „Wir hatten mehr Zeit in ihrer Zone und ein Chancenplus, aber der Puck wollte nicht reingehen. Sie haben die Tore gemacht.
Das war der Unterschied.“


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Jonathan Blum feiert mit seinem Sohn den Sieg gegen Wolfsburg.
Foto: Red Bull München/City-Press

Red Bulls sind im Finale!

Von Arno Nahler
Die Sprache des Sports - besonders wenn sie aus Amerika kommt - ist zuweilen recht blumig. So nennt man den Sieg in einer Playoff-Serie schlicht und einfach einen „Sweep“. Solch ein Sweep gelang Münchens Roten Bullen gerade im Halbfinale der PENNY DEL gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Zwar waren die Gäste durch Krankheiten und Verletzungen gehandicapt, aber dennoch ist diese Leistung aller Ehren wert. Verständlich, dass Münchens Coach sehr zufrieden war: „Ich bin sehr stolz auf mein Team und gratuliere allen Spielern, dass wir es bis ins Finale geschafft haben. Es ist nur noch ein Schritt bis zum Gewinn der Meisterschaft.“ Wer im Finale Münchens Gegner sein wird, entscheidet sich diese Woche zwischen Berlin und Mannheim. Wer auch immer, es wird sicher heiß hergehen.

Hier das Halbfinale kurz zusammengefasst:
RED BULLS GEWINNEN ERSTES HALBFINALSPIEL GEGEN WOLFSBURG
Red Bull München ist erfolgreich ins Playoff-Halbfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg gestartet. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson gewann vor 3.721 Zuschauern im Olympia-Eisstadion mit 5:1 (2:0|2:0|1:1) und führt in der Best-of-Five-Serie mit 1:0. Patrick Hager (2), Ben Street, Konrad Abeltshauser und Ben Smith verbuchten die Münchner Treffer. Konrad Abeltshauser: „Wir hatten einen Spielplan: Wir wollten den Wolfsburgern keine Zeit und keinen Raum lassen. Das ist uns gelungen. Vorne haben wir unsere Chancen genutzt und das Powerplay hat auch funktioniert.“

3:2 NACH 0:2 IN WOLFSBURG: RED BULLS SICHERN SICH DREI MATCHPUCKS
Red Bull München hat dank einer Energieleistung auch Spiel zwei des Playoff-Halbfinals bei den Grizzlys Wolfsburg gewonnen. Vor 3.261 Zuschauern verbuchten Austin Ortega, Ben Smith und Maximilian Kastner die Treffer beim 3:2-Auswärtserfolg (1:2|2:0|0:0) der Münchner. Der dreimalige deutsche Meister führt in der Best-of-Five-Serie nun mit 2:0, damit fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Finale. Torwart Henrik Haukeland: „Wir wissen, was wir zu tun haben. Auch wenn wir in Rückstand geraten, verfallen wir nicht in Panik, sondern bleiben
bei unserem System.“

DRITTES SPIEL, DRITTER SIEG: RED BULLS ZIEHEN INS PLAYOFF-FINALE EIN
Red Bull München hat auch das dritte Halbfinalspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen und steht damit als erster Finalist der PENNY DEL-Playoffs 2022 fest. Yasin Ehliz und Austin Ortega erzielten vor 5.371 Zuschauern die Treffer beim 2:0-Erfolg (2:0|0:0|0:0), Torhüter Henrik Haukeland feierte seinen ersten Playoff-Shutout. München setzte sich also in der
Best-of-Five-Serie mit 3:0 durch und trifft in der Finalserie entweder auf die Eisbären Berlin oder die Adler Mannheim. Frank Mauer: „Man sagt immer, der letzte Sieg ist der schwerste – und so war es auch dieses Mal. Der Doppelschlag hat uns in die Karten gespielt, mit einer
2:0-Führung spielt es sich leichter. Das hat uns geholfen.“

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