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Stefan Hinterreiter und die Jugendreporter. Fotos: Andrea Pollak IMG_0166

Stefan Hinterreiter und die Jugendreporter.
Fotos: Andrea Pollak

Feuer und Flamme
isarbote.de-Jugendreporter beeindruckt
vom Besuch bei der Feuerwehr

Wie jedes Jahr bot isarbote.de auch heuer wieder im Ferienprogramm der Stadt München Jugendlichen die Möglichkeit, als Jugendreporter für einen Tag die Arbeit einer Netzzeitung kennen zu lernen und gleichzeitig höchstinteressante Einblicke in die Arbeit diverser Institutionen zu gewinnen. Heuer stand ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr München auf dem Programm. In der Feuerwache 2 in der Aidenbachstraße 7 in Sendling erwartete isarbote.de-Chefin Andrea Pollak höchstpersönlich die neugierigen Jugendreporter. Dort zog dann Stefan Hinterreiter alle Register, um ihnen die Arbeit der Feuerwehr nahe zu bringen. Die Jugendreporter waren Feuer und Flamme.
Im Herbst 1967 hat die erste Wachmannschaft die Feuerwache „Sendling“ in Betrieb genommen. Auf dem Gelände befinden sich die Feuerwehrschule München, eine Atemschutzwerkstätte und die zentrale Schlauchwerkstatt. In der großen Übungshalle mit angebauten Steigerturm befindet sich eine stationäre Brandsimulationsanlage. Für die Maschinistenausbildung steht ein Pumpenübungsstand zur Verfügung. Eine Tankstelle für Einsatzfahrzeuge ist ebenfalls vorhanden. Das Wachgebiet der Feuerwache 2 umfasst zirka 36 Quadratkilometer. Es schließt die Stadtbezirke Sendling, Obersendling, Westpark, Waldfriedhofviertel, Maxhof, Groß- und Kleinhadern, Thalkirchen, Holzapfelkreuth, Forstenried, Fürstenried und Solln ganz beziehungsweise teilweise mit ein. Ferner werden auch Alarme aus den Randbereichen der Landkreise München und Starnberg an die Wache weitergegeben. Zum Wachgebiet der Feuerwache 2 gehören zudem die beiden Autobahnen A95 und A96, der Tierpark Hellabrunn, diverse Hochhäuser, etliche Krankenhäuser, mehrere Großbetriebe mit gefährlichen Stoffen sowie die Fakultät für Chemie und Pharmazie der LMU mit Bio- und Chemielaboren.
Der Schutzpatron der Feuerwehr ist übrigens der Heilige Florian – dies und viel mehr erfuhren die Jugendreporter, die gebannt an den Lippen von Stefan Hinterreiter hingen – ein großes Lob für seinen Einsatz und seinen interessanten Vortrag. Doch lassen wir zwei Jugendreporter selbst ihre Eindrücke vom Besuch in der Feuerwache 2 schildern. Eva: „Mir hat der Besuch der Feuerwehrwache gut gefallen, da ich einen Einblick in den Alltag dort bekommen habe, und mir außerdem der Ablauf eines Einsatzes nahegebracht wurde. Mich hat es fasziniert, welches Spektrum an Berufsmöglichkeiten die Feuerwehr bietet - sogar Taucher und Chemiker arbeiten dort. Am besten hat mir gefallen, die Feuerwehrkleidung anprobieren zu dürfen und die Feuerwehrleiter hoch zu fahren.“ – Sophie: „Mich hat der Besuch bei der Feuerwehr sehr beeindruckt (vor allem, als ich erfahren habe, mit wie vielen Einsätzen die Feuerwehr täglich zurechtkommen muss). Mir hat es besonders gefallen, die Feuerwehrleiter hochzufahren! Das war sehr aufregend.“
Ob das auch ein Beruf für sie wäre? Eva: „An sich finde ich den Beruf der Feuerwehr interessant, allerdings ist es für Frauen deutlich schwerer, dort arbeiten zu können, da die physischen Tests für sie schwer zu schaffen sind. Außerdem wäre der Beruf für mich vielleicht ein bisschen zu aufregend!“ - Sophie: „Natürlich finde ich es schön, anderen Menschen helfen zu können, aber ich denke nicht, dass ich innerhalb von 60 Sekunden angezogen im Feuerwehrauto sitzen könnte.“ Ein Highlight war der Ausflug in luftige Höhen mit der Feuerleiter. Eva: „Es war ein mulmiges, aber auch aufregendes Gefühl, mit der Leiter nach oben zu fahren. Die Aussicht auf München war atemberaubend!“ - Sophie: „Die Aussicht war schön und die Fahrt hat Spaß gemacht, aber ich war dann doch froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte.“ Auch über das Risiko eines Feuermannes bzw. einer Feuerwehrfrau machten sie sich Gedanken. Eva: „Ich denke, vor allem die Einsätze bei Bränden sind trotz Schutzkleidung sehr riskant. Man muss sehr präzise vorgehen und darf keine Fehler machen, da solche gleich große Auswirkungen haben können. Außerdem können Einsätze oft auch schockierend sein und einen seelisch mitnehmen.“ - Sophie: „Ich glaube, das Schlimmste ist, wenn man die Person kennt und sie nicht mehr retten kann, da man sich dann selbst Vorwürfe macht, dass man schneller hätte handeln sollen.“

Reiterin von Carla
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Fotos: Andrea Pollak

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