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Münchner Künstlerhaus
Lenbachplatz 8, München

Kunstkontor Bamberg_Titel_Das leuchtende Antlitz des Mose

Das leuchtende Antlitz des Mose. Fotos: Kunstkontor Bamberg

Kunstkontor Bamberg_Titel_Eitelkeit der Eitelkeiten

Eitelkeit der Eitelkeiten.

www.kuenstlerhaus-muc.de

„Salvador Dalí. Biblia Sacra“ im Münchner Künstlerhaus

Salvador Dalís Farbgrafiken zum Alten und Neuen Testament gelten als bedeutendste Bibel-
Illustration des 20. Jahrhunderts. Das Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz präsentiert in der Ausstellung „Salvador Dali. Biblioa Sacra“ 105 Lithografien der Biblia Sacra Suite, die von Dalí in den Jahren 1963 bis 1965 geschaffen wurden.
Ihre Originaltreue ist durch die besondere Drucktechnik erhalten geblieben. Die Grafiken, die nach Aquarellen von Dalí entstanden sind, stellen eine einzigartige Kombination von Farbmischtechnik-
Lithografien dar, mit der Anwendung von Lacken und metallischen Farben. In dieser Folge hat Dalí jeden der unbeschnittenen Bögen und der damit erhaltenen Farbskalen handsigniert. Die aus der Sammlung von Richard H. Mayer, Kunstkontor Bamberg, stammende Suite wurde so noch nie gezeigt. Zudem widmet sich eine Sonderausstellung dem berühmten Zyklus von Dalís Illustrationen zu Dantes „Göttliche Komödie“. Dalí hat die Wanderung Dantes durch Höllenkreis, Fegefeuer und Paradies zunächst in einem Zyklus von Aquarellentwürfen nachgebildet. Die ebenfalls aus der Sammlung von Richard H. Mayer gezeigten Farbholzstiche der Pariser Ausgabe von 1960 gehen auf diese Entwürfe zurück. Die Ausstellung „Salvador Dali. Biblioa Sacra“ ist von Dienstag, 11. Juli, bis Sonntag, 3. September, im Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz 8 zu sehen. Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, bei dem das Künstlerhaus unter anderem zu Workshops für Kinder und Erwachsene in der hauseigenen Lithografiewerkstatt, zu Vorträgen und Konzerten einlädt.

Öffnungszeiten Dalí-Ausstellung:
Montag: 10 bis 22 Uhr
Dienstag bis Sonntag: 10 bis 19 Uhr

Führungen:
Dienstag, Freitag & Sonntag, jeweils um 11:30 Uhr
€ 7,- regulär, € 4,- Schüler und Studenten / jew. zzgl. Ausstellungseintritt
Sonderführungen nach Vereinbarung (Tel. 089 / 59 91 84 14)

Eintrittspreise:
€ 9,- regulär, € 7,- Rentner
€ 5,- Schüler, Studenten, Schwerbehinderte
Montag ab 20:00 Uhr (Abendkasse) € 5,- / Kinder bis 6 Jahre frei
Gruppen ab 10 Personen: pro Person € 7,- / Schulklassen je Schüler € 3,-

Bewirtung im Innenhof.

Kunstkontor Bamberg_Titel_Die Bundeslade

Die Bundeslade.

Kunstkontor Bamberg_Titel_Die Einsetzung der Eucharistie

Die Einsetzung der Eucharistie.


Wo München am schönsten ist
Der Festsaal im Künstlerhaus

Zentraler Raum und „Herzstück“ des Münchner Künstlerhauses ist der Festsaal mit Bühne und Galerie. Seine aufwendige Ausstattung, dominiert durch warme Rottöne, verleiht dem Saal einen stilvoll-festlichen Charakter.
Nach einem Brand im Jahr 1944 wurde der Festsaal Anfang der Sechzigerjahre von Erwin Schleich im historisierenden Stil neu gestaltet und 1961 wieder eröffnet. Einen Gobelin für die Bühne stiftete Konsul Bernheimer. Über dem Proszenium thront eine Athene-Figur mit Löwen und Wappen von Emil Krieger. An der Fensterseite zeigen Porträtgemälde des Hauspatrons und Malerfürsten Franz von Lenbach Repräsentantinnen des Großbürgertums, die vor dem Ersten Weltkrieg zusammen mit illustren Künstlern rauschende Bälle in diesem Saal feierten. Dargestellt sind Josefine Heilmann (Heilmann & Littmann), Eugenie Knorr aus der Verlegerfamilie Knorr & Hirth und Lily Merk. Eyecatcher an der Rückseite des Saales ist ein Stillleben von Frans Snyders, einem Ateliergenossen von Peter Paul Rubens, ergänzt an der Türenseite durch ein weiteres Stillleben aus der Schule um Snyders. Hier findet sich auch ein antikes Motiv eines unbekannten italienischen Meisters aus dem 17. Jahrhundert. Der Festsaal mit seinem besonderen Ambiente bietet sich für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Tanzabende, Konzerte sowie Festessen und Bälle an. So findet hier auch der traditionelle Gauklerball statt, Münchens schönstes Kostümfest.
Infos zu dem Mietkonditionen finden Sie >> hier


Das Millerzimmer

Das Millerzimmer – benannt nach Ferdinand von Miller (1842-1929) – ist mit 100qm der größte der drei im Erdgeschoß liegenden Gesellschaftsräume. Wie auch sein Vater, Ferdinand von Miller (1813-1987) der nach Schwanthalers Entwürfen die Bavaria gegossen hat, war er Bildhauer und Erzgießer. Als Nachfolger Franz von Lenbachs war er von 1922-1929 Vorstand der Künstlergesellschaft Allotria und des Künstlerhaus-
Vereins, dem Freundeskreis, der die Idee des Hauses verwirklichte.

Der dunkel holzvertäfelte Raum mit drei runden, dominierenden, dem Original nachempfunden Leuchtern erinnert daran, dass dies vor seiner Zerstörung 1944 die Bibliothek des Hauses war. Bei der kürzlich vorgenommenen Renovierung der Burg Schwaneck wurden die dorthin ausgelagerten grün und gelb überstrichenen Schränke entdeckt und ein mächtiger Schrank - glänzend renoviert – beherrscht wieder die den Fenstern gegenüberliegende Schmalseite des Raumes und beherbergt heute ein Teil des Hausarchivs. Die für den Besucher im Blickfeld stehende Längsseite wird geprägt von drei leuchtenden Bildern, dem Triptychon „Ammerschlucht“ des zeitgenössischen Künstlers Matthias Gangkofner, der als 1. Vorstand des Förderervereins des Münchner Künstlerhauses dem Haus sehr verbunden ist. Das 1899 von Franz von Lenbach gemalte Porträt des Bruders Ferdinands und Oskars (Begründer des Deutschen Museums) - Wilhelm von Miller - befindet sich auf der Längsseite gegenüber. Hier zeigt sich die Zielsetzung der Stiftung des Künstlerhauses, eine Begegnungsstätte der Tradition mit dem Heute zu sein.
Das Millerzimmer bietet sich vorwiegend für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Konzerte (Blüthner-
Flügel) und Festessen an. Infos zu den Mietkonditionen finden Sie >> hier


Foto: Viertelböck

Das Seidlzimmer

Von C. v. Seidlein
Der mittlere der drei Räume neben dem Foyer des Künstlerhauses ist zwar der kleinste, aber auch der eleganteste: die blassgelbe Wandfarbe mit lichtgrauen Einfassungen der hohen Fenster mit den darauf abgestimmten Vorhängen ergeben eine fast klassisch Strenge und freundlich warme Stimmung.
Die Klassik wird betont durch die beiden reich verzierten Halbrelief-Säulen, die der einen Seite den Charakter eines Portals verleihen. Im Giebel dieses Portals hängt ein Lenbach-Porträt von Gabriel von Seidl, dem Architekten des Künstlerhauses. Die anderen Bilder sind eine Tizian-
Kopie eines „Kindes mit Hund“, das Porträt einer „Spanierin“ und ein Tierbild aus dem
17. Jahrhundert von unbekannten Malern. Das Seidl-Zimmer war ursprünglich das Lesezimmer der anschließenden Bibliothek, zu der an der anderen Stirnseite des Raumes eine große Flügeltüre führt. Das Seidlzimmer bietet sich an für kleinere Festlichkeiten oder geschäftliche Treffen, es wurde aber auch schon für künstlerische Ausstellungen oder Präsentationen genutzt. Der Raum ist immer ein klassisch schöner und eleganter Rahmen
für vielerlei Gelegenheiten.


Das Lenbachzimmer. Foto: Künstlerhaus-Stiftung

Das Lenbachzimmer.
Foto:
Künstlerhaus-Stiftung

Das Lenbachzimmer -
Ein kleiner Saal für große Feste

Das Lenbachzimmer im Erdgeschoß des Künstlerhauses am Lenbachplatz ist nach Franz von Lenbach benannt, einem der Initiatoren des Hauses, der begehrteste Portraitmaler seiner Zeit (1836 bis 1904) und gesellschaftlich wie geschäftlich höchst erfolgreich.
Der Raum war ursprünglich einer von drei ineinander führenden Empfangsräumen neben dem beeindruckenden Foyer. Zwei große Fenster an der Stirnseite geben den Blick frei in den Hof mit dem Brunnen, den Bäumen, den wechselnden Skulpturen und Veranstaltungen. Von Innen gesehen befinden sich die beiden Fenster in einem Erker, wodurch eine Art Bühne entsteht für Vorsitzende jedweder Art, für Vortragende, sich Darstellende oder zu Feiernde. Unter der hellen gewölbeartigen Decke werden die Wände geschmückt durch Originale von Franz von Lenbach, die im Zusammenspiel mit dem warmen Gelb der Wände und Vorhänge dem Raum eine stilvolle, feierliche, freundliche und fast intime Atmosphäre verleihen: Ein kleiner Saal für große Feste. Infos zu den Mietkonditionen finden Sie >> hier.


Das Foyer des Künstlerhauses. Foto: Viertlböck

Foto: Viertlböck

Hier wird der Besucher zum Gast
Das Foyer des Künstlerhauses
am Lenbachplatz

Von Clemens v. Seidlein
Das Foyer, die „Wandelhalle“, ist der Ort des Empfangs und der ersten Begegnung mit und in einem Haus. Es ist der repräsentative Ort, in dem sich das Innere eines Hauses erschließt und seine Funktion erkennen lässt, indem es den Zugang zu den weiteren Räumen öffnet.
Das Foyer des Künstlerhauses am Lenbachplatz lässt all dies erleben: Erbaut Ende des
19. Jahrhunderts von Gabriel von Seidl, dessen zahlreiche Bauten im Stil des in der Gründerzeit modernen Historismus das Stadtbild Münchens auch heute prägen, sollte das Künstlerhaus ein Ort der Begegnung zwischen den Künstlern und „Malerfürsten“ wie Lenbach, Kaulbach oder Stuck und der Münchner Gesellschaft sein und das ist es auch heute: Ein Ort für gesellige Treffen und rauschende Feste, für Empfänge und Begegnungen. Infos zu den Mietkonditionen finden Sie >> hier.
Das Foyer mit seinem kühlem, weißen von Säulen getragenen Gewölbe und dem warmen Marmorboden ist der Raum, der am ehesten mit dem Originalzustand zu vergleichen ist. Von hier öffnen sich die Wege und Türen zu den verschiedenen anderen Räumlichkeiten
und Veranstaltungen.

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