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SOS_1590

Der kleine St. Martin durfte ausprobieren, wie schwer so ein römischer Helm sich anfühlt. Claudia und Wolfgang Maurus vom Historischen Römerverein Augsburg halfen ihm
in Rüstung und Mantel. Fotos: Mareike Spielhofen

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Wolfgang Maurus vom Historischen Römerverein Augsburg zeigt den Kindern ein
altes römisches Spiel, das sie im Anschluss auch ausprobieren durften.

Salvete! - wie der Römer sagt
Ein echter Römer besuchte die Kita im SOS-Kinderdorf

„Grüßt euch Kinder oder salvete!“ begrüßte Wolfgang Maurus vom Historischen Römerverein Augsburg die Kita-Kinder des SOS-Kinderdorfs, die aufgeregt auf ihren Stühlen hin und her rutschten. Einen echten Römer kannten sie bisher nur von den Bildern, die sie von St. Martin gezeigt bekommen hatten. Nun stand einer vor ihnen, bekleidet mit Helm, eiserner Rüstung, Sandalen und Schwert.

Seine Frau, Claudia Maurus, bekleidet mit langer Tunika und Schal, war ebenfalls mit-
gekommen. Die beiden erzählten den Kindern vom Leben eines St. Martin, eines römischen Soldaten, aber auch vom Leben der Zivilisten zur Römerzeit. Dazu hatten sie viele authentische Gegenstände mitgebracht: Neben Kleidung und Waffen auch eine Schreibtafel aus Wachs, Papyrusrollen und ein hölzernes Spiel mit alten römischen Münzen. Wie St. Martin durfte sich einer der kleinen Zuhörer einen Helm aufsetzen und einen roten Mantel überwerfen.

Die aufkeimende Frage, warum er seinen Mantel teilte und ihn dem Bettler nicht gleich ganz gab, beantwortete Wolfgang Maurus dann ganz pragmatisch: „So hatte jeder etwas davon!“ Wochen zuvor hatten sich die Kindergartenkinder schon mit Geschichten über St. Martin beschäftigt. Als letzte Vorbereitung für ihren St.-Martinstag mit Laternengang in der kommenden Woche können sie sich nun fast realitätsnah in das Leben des bekannten barmherzigen Soldaten hineindenken.


SOS-Spielfest_Schmuck_basteln

Mit Hingabe bastelten die Jungs und Mädchen vom SOS-Kinderdorf und Kita Schmuck. Sie genossen das Fest, das die Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting für sie veranstaltet haben. Fotos: Mareike Spielhofen

Oktoberfest im SOS-Kinderdorf Dießen

„Waka Waka“ schallte es durch das SOS-Kinderdorf in Dießen. Dazu schwangen rund ein Duzend fröhliche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Hüften auf dem Vorplatz vor dem Haus Mosaik. Ein buntes Fest mit zahlreichen Aktionsständen lud die Kinder und Jugendlichen des SOS-Kinderdorfs sowie aus dem Hort
zu Mitmachaktionen ein.

Veranstalter des kleinen Oktoberfestes waren Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting. Im Rahmen eines P(rojekt)-Seminars zur Berufsorientierung beschäftigten sich die 16 teilnehmenden Jugendlichen und ihr Lehrer Adrian Mayer-Tasch mit SOS Kinderdorf. In Infoveranstaltungen mit SOS-Mitarbeitern sowie bei einem Besuch des SOS-Kinderdorfs in Dießen erfuhren sie, wie der Verein Kindern in aller Welt hilft, ein behütetes und sicheres Leben zu führen. Besonders beeindruckte die Schüler, wie vielseitig die Themen und damit die Bereiche in der Organisation sind und wie viele verschiedene Menschen hier in unterschiedlichen Berufen arbeiten.

Nachdem sie sich rundum über den Verein informiert hatten, beschlossen die Schüler, einen Aktionstag für die Kinder des SOS-Kinderdorfs in Dießen zu organisieren. Dazu sammelten sie beim Tag der offenen Tür ihrer Schule, im Rahmen einer Tombola, Gelder und Sachspenden. Dann planten sie den Aktionstag: „Im Oktober lag ein Dießener Oktoberfest nah“, kommentierte eine Schülerin und so kamen die jungen Leute alle in Tracht. Sie bereiteten liebevoll und engagiert verschiedene Spielaktionen vor: Sackhüpfen, Dosenwerfen, Schmuck basteln, Kinderschminken und Haare flechten, Lebkuchen dekorieren und tanzen.

„Wir haben in Zeitschriften und im Internet nach beliebten Kinderspielen recherchiert“, so ein Schüler. Mit ihrer Auswahl landeten sie jedenfalls einen Volltreffer bei den Jungs und Mädels, von denen viele als Biene Maja, Prinzessinnen, Feen und Vampire geschminkt, Armbänder aus bunten Perlen aufzogen oder mit Hingabe schichtweise Zuckerguss und bunte Zuckerstreusel auf Lebkuchenherzen dekorierten. Nebenbei hüpften sie in Säcken um die Wette und feuerten mit Schwung die aufgetürmten Dosen zu Boden.

Die Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums sorgten mit ihrer Unterstützung und guter Laune dafür, dass die Kinder einen schönen Nachmittag verbrachten. Wer allerdings mehr Freude beim Tanzen zu bekannten Songs und Interpreten hatte – die Kleinen oder die
Großen - ließ sich nicht so recht sagen. Getanzt wurde jedenfalls noch bis weit über das Ende der Veranstaltung hinaus. Dass eine soziale Aktion wie diese nicht nur denjenigen Spaß macht, für die sie geplant wurde, sondern auch denen, die sie organisierten – diese Erfahrung machten die Schüler und Schülerinnen des Otto-von- Taube-Gymnasiums. Und weil von der Spendensammlung im Vorfeld nach der Organisation des Spielfestes noch rund 500 Euro übrig sind, spenden die jungen Erwachsenen dieses Geld an die Kinder des SOS-Kinderdorfs Dießen, damit die eine oder andere Klassenfahrt ein ebenso freudiges Ereignis werden kann.

SOS-Spielfest-Tanz

Waka waka - insbesondere die Jungs des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting hatten viel Spaß, den Kindern moderne Tänze beizubringen.

SOS-Kinderfest_Schminken

Kleine Biene Majas, Prinzessinnen, Feen und Vampire feierten ein fröhliches Oktoberfest mit den Schülern des Otto-von-Taube-
Gymnasiums Gauting.

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