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SOS_Spende_MedienverlagI

Foto: Mareike Spielhofen

Angehende Medienkaufleute spenden aus Projekt-
einnahmen 1.000 Euro an das SOS-Kinderdorf in Dießen


1.000 Euro spendeten die Azubis des „verlag moderne industrie“ sowie „ecomed-
Storck“ aus Landsberg für den Bau des neuen Spielschiffs im SOS-Kinderdorf Dießen. Erwirtschaftet hatten sie das Geld im Rahmen eines gemeinsamen Projektes während ihrer Ausbildung: Sie gestalteten ganz professionell eine Zeitschrift namens „mediengalaxy“, in der sie für ihren Ausbildungsberuf zum Medienkaufmann bzw. zur Medienkauffrau Digital und Print werben.

In kleinen Artikeln erzählen die jungen Leute aus ihrem Berufsleben, über ihren Verlag und die verschiedenen Abteilungen, die sie in ihrer Ausbildungszeit durchwandern. Die Zeitschrift wird zum Beispiel auf Ausbildungsmessen oder auf Anfrage an interessierte junge Leute verteilt. Die Werbeanzeigen brachten dann den Gewinn, den die drei Azubis Theresa Heim (von links), Juliana Kröger und Gina Steinmann gemeinsam mit ihrer Ausbildungsleiterin Anja Hörmann (Dritte von links) und Angelika Meichelböck (rechts) von der Personalabteilung persönlich an Christoph Rublack vom SOS-Kinderdorf übergaben. Dieser zeigte ihnen im Gegenzug in einem Dorfrundgang, wie die Kinder und Jugendlichen im SOS-Kinderdorf leben und den derzeit noch leeren Bootsspielplatz, wo die neue „kleine Bayern“ aufgebaut wird.


SOS_Übergabe_Sozialpreis

Kilian und Celina erhielten auf der Kindervollversammlung des SOS-Kinderdorfs Dießen
den Sozialpreis, überreicht von Adrian Schmidt, Einrichtungsleiterin Susanne Dillitzer und
Ute Starck (von links). Foto: Mareike Spielhofen

Bei der Kindervollversammlung 2019 des SOS-
Kinderdorfs Dießen wurden zwei Sozialpreise vergeben


Die Einhorn- und Eisenbahn-AG, ein Brief der Kinder und Jugendlichen an die Gemeinde wegen einer verbesserten Straßenbeleuchtung auf dem Weg zum SOS-Kinderdorf oder der Kinderplatzwart sind Themen, die die Kinder und Jugendlichen des SOS-Kinderdorfs beschäftigen. Einmal jährlich findet daher die Kindervollversammlung statt, bei der der Saal im Haus Mosaik sich fest in Kinderhand befindet.

Routiniert führten auch in diesem Jahr zwei jugendliche Moderatorinnen durch das Programm. Aus den AGs wurde berichtet und zum Mitmachen aufgefordert, ein Platzwart wurde gewählt und es gab einen Kassenbericht. Dann durften auch die Erwachsenen das Wort ergreifen. Es gab einige mahnende Worte zu den Dorfregeln, aber auch erfreuliche Nachrichten: zum
Beispiel, dass das Spielschiff, die „Kleine Bayern“, im Frühjahr durch Spenden wieder aufgebaut wird. „Ich finde es schön, dass wieder ein Schiff dort hinkommt“ und „Es wäre ja auch zu blöd gewesen, wenn wir den Bootsspielplatz umbenennen müssten“, kommentierten jüngere Kinder die Nachricht.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Vergabe des Sozialpreises. Da letztes Jahr niemand nominiert wurde, sind in diesem Jahr zwei Jugendliche ausgezeichnet worden: Celina hat in den letzten Sommerferien in einem Altenpflegeheim in Riederau gearbeitet. Die SOS-Mitarbeiter Ute Starck und Adrian Schmidt vom Sozialpreis-Komitee lobten in einer Laudatio, wie selbständig und einfühlsam sie dort gearbeitet und dass ihre Motivation nie nachgelassen habe. Celina beginnt in diesem Jahr eine Ausbildung in der Altenpflege.

Kilian erhielt den Sozialpreis für seine Zivilcourage: Er hatte sich schützend eingemischt, als eine Schar Kinder ein Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf attackierten. „Du hast damit verhindert, dass Schlimmeres passiert“, so Ute Starck.

Auch die Kinder und Jugendlichen, die schon über zehn Jahre im SOS-Kinderdorf wohnen wurden von den Moderatorinnen mit dem Worten geehrt: „Danke, dass du schon so lange bei uns bist und wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit dir!“

Am Ende durften die Kinder und Jugendlichen über das „offene Mikrofon“ aktuelle Themen ansprechen, Änderungswünsche formulieren, kommentieren und Fragen stellen. So war die Katze Findus, die sich immer in allen Häusern herumtreibt, genauso ein Thema wie das Kinderholzhaus, der Hartplatz, lästige Brennnesseln und der respektvolle Umgang miteinander. „Ich finde es gut, dass wir Feste feiern!“, meldete sich eine kleine Bewohnerin des SOS-
Kinderdorfes zu Wort und fand damit einen schönen Abschluss für die
Kindervollversammlung 2019.


SOS_Spendenübergabe_Tattoostudio_RoyalInk

Foto: Angelica Benz

Tattoos für den guten Zweck

Tobias Falk und seine Mitarbeiter Fabio und Euschi vom Tattoostudio Royal Ink in Utting tätowierten einen Tag im Dezember zugunsten des SOS-Kinderdorfs Dießen. Die Aktion wurde über Facebook beworben und 30 Menschen ließen sich an diesem Tag, angemeldet und auch spontan, für den guten Zweck tätowieren. Den Erlös von 3.333 Euro übergab Marcel Wahrhaftig, Geschäftsführer von Royal Ink, bei einem Besuch im SOS-Kinderdorf an SOS-
Bereichsleiterin Antje Hausmann.

Royal Ink spendet regelmäßig für soziale Zwecke. Marcel Wahrhaftig ist selbst in Dießen aufgewachsen und lebt inzwischen wieder dort. Er wollte regional spenden und wissen, wo das Geld ankommt und wie es eingesetzt wird. Da er in seiner Jugend mit Jungs aus dem SOS-
Kinderdorf Fußball beim MTV Dießen spielte und die Einrichtung ihm daher schon lange persönlich bekannt ist, lag seine Wahl nahe.


SOS_Spendenübergabe_Compusave

Compusave spendet anstelle von Geschenken

1000 Euro brachte Oliver Schnapka, Geschäftsführer der Firma Compusave Data Systeme aus
Unterhaching, bei seinem Besuch im SOS Kinderdorf Dießen mit. Die Firma Compusave spendet jedes Jahr Geld an soziale Organisationen, anstelle von Geschenken für Kunden und Lieferanten. Marketingmanager Dieter Wagner, der die Spendenübergabe begleitete, hat schon lange Zeit eine Patenschaft für SOS Kinderdorf und kam so auf die Idee, das Geld in diesem Jahr an ein deutsches Kinderdorf in der Nähe der Firma zu spenden. So freute sich SOS-Bereichsleiterin Antje Hausmann, den Scheck im SOS-Kinderdorf Dießen entgegenzunehmen.

Foto: Sabine Teufl

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