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Gabrielle Odinis 2351 by Petra Schönberger

Gabrielle Odinis, hier am Schwabinger See, einem ihrer Lieblingsplätze: Abheben erlaubt, gerade in Corona-Zeiten! Foto: Petra Schönberger

Luftsprung mit Gabrielle Odinis
Fünf Tipps, wie Sie den Lockdown meistern können

Von Daniela Schwan
Sie ist Schauspielerin (u.a. „Hubert und Staller“, „Die Rosenheim Cops“, „Nirgendwo in Afrika“, „Ein Fall für Zwei“, “SOKO München“, „Sturm der Liebe“ u.v.m.) und ausgebildeter Profi Mental-Coach. Ihre – teilweise sehr prominenten – Klienten entwickeln dank ihrer Hilfe eine positive Lebensenergie und innere Stärke um noch erfolgreicher zu sein. In nur einer Sitzung in ihrer Schwabinger „Coaching Lounge“ löst sie Blockaden und Verhaltensmuster.

Gabrielle Odinis, 46, entknotet festgefahrene Strukturen, spürt tiefsitzende Traumata auf und unterstützt viele gerade jetzt mental, um Zukunftsängste abzubauen und ungeahnte Kräfte freizusetzen. Ihr Motto: „Stimmungen sind auch Kopfsache. Statt unzufrieden oder ungeduldig zu grummeln – versuchen Sie die Negativ-Impulse abzuschalten und positiv zu denken“.
Die Wahl-Schwabingerin verrät Ihnen exklusiv in fünf Tipps, wie Sie den Lockdown
meistern können.

1. Adieu Tristesse
Schmeicheln Sie den Sinnen, holen Sie sich Farbe und schöne Düfte in die Wohnung. Jetzt ist die Zeit der Kreativität. Streichen Sie mal eine Wand in Pink oder Sonnengelb oder gestalten Sie eine Wand mit einem Tattoo oder Motivtapete. Die Baumärkte sind wieder geöffnet – nutzen Sie die Angebote. Und die ersten Frühblumen sind nicht nur ein hübscher Eyecatcher: Atmen Sie bewusst ihren Duft ein, schließen Sie die Augen, träumen Sie sich auf eine Wiese. Frust mit angenehmen Gerüchen bekämpfen. Auch Duftöle zaubern positive Stimmungen: Der Klassiker Lavendel beruhigt, Zimt und Pfeffer fördern die Konzentration, Pfefferminze weckt die Lebensgeister. Und: Frischer Kuchenduft setzt Endorphine frei. Also, ran an die Schüssel, backen Sie ihren Lieblingskuchen.

2. Mut zum Verrücktsein
Durchbrechen Sie die Alltagsroutine. Wenn Sie regelmäßig joggen oder spazierengehen und Sie kommen an einem Baumstamm vorbei –balancieren Sie doch mal darauf. Oder Sie entdecken eine Schaukel auf einem verwaisten Spielplatz: Werden Sie zum übermütigen Kind und schaukeln mal wieder nach Herzenslust. Holen Sie Ihren alten Hula-Hoop-Reifen aus dem Keller und schwingen Sie die Hüften zu fröhlicher Musik. Hebt die Stimmung und lässt die Corona-
Speckröllchen schmelzen. Ist übrigens total im Trend. Oder: Frühjahrsputz steht an? Tanzen Sie dazu mit lauter Musik, vielleicht animiert das die Familie, mitzumachen. Und sind Sie
Single - dann schaut eh keiner zu, probieren Sie verrückte Moves. Oder, ganz Profimäßig, holen Sie sich Online-Tanzsessions mit Let’s Dance-Queen Motsi Mabuse. Das peppt.

3. Zeit der Besinnlichkeit
Raus an die frische Luft ist eigentlich die Maxime im Vorfrühling, wenn das Wetter es zulässt. Doch laufen Sie nicht einfach so durch die Gegend, sondern genießen einmal bewusst die Natur. Atmen die verschiedenen Gerüche im Park oder im Wald ein. Die feuchte Erde, das Holz, das Gras, die Frühblüher, überhaupt die grandiose Duftkakophonie der Natur. Berühren Sie die Rinde eines Baums, spüren Sie die knorzigen Stellen, lauschen den verschiedenen Vogelstimmen und versuchen Sie den Cooldown vom Alltag. Das Abschalten setzt neue Kräfte frei. Lassen Sie sie raus!

4. Abhängen
Haben Sie Mut zur Faulheit. Kuscheln Sie sich in die Sofaecke, brühen Sie Tee auf und holen eine warme Decke. Genießen Sie die Gemütlichkeit, nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich. Lassen Sie Ihre Gedanken spazierengehen. Vielleicht bekommen Sie Lust, etwas Neues auszuprobieren, ein neues Hobby zum Beispiel. Oder versuchen eine einfache Meditationsübung: Achten Sie bewusst auf Ihren Atem, schalten Sie ab – oder lassen Sie Ihre Gedanken einfach so zu, ohne sie zu bewerten. Lesen Sie das Buch, das schon längst im Regal vor sich hin staubt. Hören Sie Ihre Lieblingsmusik, lassen Sie sich treiben. Blättern Sie in alten Fotoalben, versetzen Sie sich in die Zeit, als die Bilder entstanden und holen sich die Stimmung von damals zurück. Oder: Schmieden Sie Pläne, Verabredungen, Restaurant-
besuche, Urlaub, Kultur – all das wird irgendwann wieder möglich sein. Freuen Sie sich darauf.

5. Think positive
Lassen Sie nicht zu, dass das miese Stimmungsmonster Sie wieder einholt. Verdrängen Sie es bewusst oder beschäftigen Sie sich mit etwas, das Sie gern tun und ablenkt. Beginnen Sie mit einer Glücksliste oder Tagebuch und schreiben Sie jeden Abend auf, was toll war an diesem Tag. Auch wenn es nur ein einziger Glücksmoment oder eine Kleinigkeit, die gut geklappt hat, egal, es macht fröhlicher. Lesen Sie die länger werdende Liste, und Sie werden staunen, wieviel schöne Momente Sie auch in dieser Zeit erleben. Und machen Sie ab und
zu einen Luftsprung ...

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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