IDer Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

Ich backe anders
Der Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

>> mehr

isarbote.de - Deutsche Netzzeitung für München und Bayern
Flughafen München
www.hofspielhaus.de
Flughafen München
A-1

Jesus und Hitler. Fotos: Christian Lehrer

Einmalige Darstellung der Passion Jesu Christi
Hitler höchstpersönlich peinigt Jesus auf dem Weg nach Golgota

Eine einmalige ikonographische Darstellung der Passion Jesu Christi mit Bezug zum Naziregime gibt es im Innenraum der Anastasia-Kapelle im Münchner Waldfriedhof. Die Anastasia-Kapelle ist das ganze Jahr über geschlossen und wird nur einmal, am 1. Mai, für die Maiandacht geöffnet.

Die Kapelle wurde 1932 im Auftrag der Landeshauptstadt München erbaut und von dem berühmten und vielfach ausgezeichneten Münchner Maler Max Lacher (* 1905 in München,
+ 1986 in München) gestaltet und durchgeführt.

Der Maler startete seine Karriere um 1930, doch als er sich weigerte, Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) zu werden, prägte das seinen weiteren Lebensweg. Die Machthaber erlaubten ihm nicht, die Professur an der Kunstakademie anzunehmen. Als Mitglied einer Organisation, die sich gegen das Naziregime stellte, wurde er von einem Nazigericht in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Er konnte aber seiner Verhaftung und der Vollstreckung des Urteils entgehen.

Nach Ende des Krieges hat er sein vielfältiges Talent in verschiedenen Facetten und Bereichen der Kunst gepflegt und eingebracht. Dazu zählt auch seine Ausmalung der Anastasia-Kapelle in den Jahren 1946 bis 1949.

Tief berührt und erschüttert von den unmenschlichen Taten der Nationalsozialisten und dem Holocaust, hat er in der Kapelle die Passion Jesu Christi dargestellt, in der die Peiniger Christi als Hitler und Mitglieder der Nationalsozialisten klar zu erkennen sind.

In einer Darstellung zeigt er, wie Adolf Hitler selbst Jesus auf seinem Weg nach Golgota quält. Damit wollte er zeigen, dass alle Menschen, die Opfer von Hitler und dem Nationalsozialismus geworden sind, in den KZs dasselbe Drama und dieselben Qualen, Schmerzen, Entwürdigung und Tod erlitten haben wie ihr Gottschöpfer selbst.

Auch Erzpriester Apostolos Malamoussis hat am diesjährigen Gottesdienst in der Kapelle teilgenommen. Er verehrt als Schutzheilige für sich selbst und seine Familie die Heilige Anastasia. Im Kloster der Heiligen Anastasia in Chalkidiki in Griechenland hat er viele Jahre lang als Priesterkandidat die kirchliche Schule besucht und war für die Pflege der
Kloster-Kirche zuständig.

Zweitens: als bischöflicher Beauftragter der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland für die bayerischen Gedenkstätten ist ihm sehr wohl bewusst und bekannt, was für Gräueltaten sich dort abspielten.

Erzpriester Apostolos Malamoussis: „Es gibt nirgendwo sonst eine solche Darstellung der Passion Christi in einer Kirche, mit Hitler als Peiniger Gottes und der Menschen, die nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden.“

A-5

Eine Kerze und ein Gebet für die Opfer der Nazis und den Holocaust.

Erzpriester Apostolos Malamoussis vor dem Bild mit Jesus und Hitler.

Erzpriester Apostolos Malamoussis vor dem Bild mit Jesus und Hitler

... zurück

 

www.hubermax-ws.de
www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

>> mehr

Tierschutzverein München
www.emerescue.de